Dem Burn-out vorbeugen heißt: darauf achten, dass Anforderungen und Bewältigungskompetenz nicht langfristig zu weit voneinander abweichen. Dafür müssen wir uns und unsere Fähigkeiten realistisch einschätzen und unser Leben nach unseren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten, also:

  • die Anforderungen passend selbst wählen
  • unsere Bewältigungskompetenz in ausgewählten Gebieten erhöhen
  • und uns möglichst viele Gestaltungsspielräume erschaffen.

Klar, nicht immer läuft alles so, wie wir es uns vornehmen. Manchmal ist das Leben eben stressiger, als uns recht ist. Wenn wir aber lernen, auf uns zu hören und unsere Mitte wieder ansteuern, sobald wir etwas uns übernommen haben, können wir dauerhaft zu hohen Stress vermeiden und damit auch einem (erneuten) Burn-out vorbeugen.

Dankbarkeit und Demut, Eigenverantwortung, Zeit für Muße, gute Beziehungen, Bewegung und das Erkennen und Wahren der eigenen Grenzen sind die besten Mittel gegen das Ausbrennen, die unter dem Begriff „Lebenspflege“ zusammengefasst werden und inzwischen auch in vielen wissenschaftlichen Studien als wirksame Burn-out-Prävention bewiesen wurden.

Einen Standardplan gibt es nicht, stattdessen muss jeder seinen eigenen Weg zur Vermeidung von Burn-out finden.

Mehr zur Burn-out-Prophylaxe unter:

Burn-out vorbeugen
Burn-out vorbeugen – Meditation und Zeit für Muße
Burn-out vorbeugen – Achtsamkeit
Burn-out vorbeugen – Materielles
Burn-out vorbeugen – Ausreichend Körperkontakt
Burn-out vorbeugen – Die richtige Ernährung
Burn-out vorbeugen – Von Emails, Fernsehern und echten Begegnungen
Burn-out vorbeugen – Medikamente
Burn-out vorbeugen – Über Abhängigkeit und Unabhängigkeit
Burn-out vorbeugen – Scheitern und Krisen

Burn-out
Burn-out und Depressionen
Burn-out – Verbreitung und Kosten

Burn-out – Verlauf
Burn-out – Symptome
Burn-out – Begleiterkrankungen
Burn-out – Diagnose
Burn-out – Test
Burn-out – Ursachen
Burn-out – Behandlung
Burn-out vorbeugen (Prävention)
Quellen