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Falsche Kommunikation und pausenlose Erreichbarkeit ist ein gewichtiger Burn-out-Risikofaktor im Job. Wer den Burn-out überwinden möchte, muss daher seinen Umgang mit Handy, Emails und Co. unter die Lupe nehmen. Und daraufhin Entlastungen schaffen.

Immer erreichbar?

Im mehr Arbeitgeber fordern von Ihren Angestellten, ständig erreichbar zu sein, vor allem am Feierabend, teilweise sogar auch am Wochenende. Das hält den Stresspegel permanent oben – klar, wenn man einen Klingelton oder einen Neue-Mail-Signalton später wieder voll da sein muss, ist eine echte Pause nie möglich. Ohne Pause steigt jedoch das Burn-out-Risiko.

An dieser Stelle muss man für sich einstehen, mehr echte Pausen beim Chef „erkämpfen“.

Wem das nicht gelingt, oder wer bereits im Vorfeld zu große Angst vor einem solchen Gespräch hat, kann sich bei Beratungsstellen Unterstützung holen.

Es ist wichtig.

Emails sofort beantworten?

Auch während des Arbeitstages sollte klar sein, was der Chef erwartet: reicht es vielleicht, neue Emails alle zwei Stunden abzurufen und zu beantworten? So können konzentrierte Arbeitszeiten viel leichter erreicht werden, der Arbeitsfluss wird seltener unterbrochen.

Schwenkt man permanent zwischen Emailprogramm, Telefon und fünfzehn Browsertaps, dann ist es kaum möglich, überhaupt etwas zu schaffen. Ideen werden unterbrochen, wir können uns nicht konzentrieren, müssen mehrmals nachschauen, weil wir uns die kleinsten Dinge nicht einmal für wenige Sekunden merken können.

Menschen können kein Multitasking leisten, das heißt bewusst mehrere Dinge gleichzeitig überdenken. Das Gehirn bzw. das Bewusstsein arbeitet immer nur an einer Sache – auch wenn uns das bei schnellen Wechseln anders vorkommen mag, ist jedes Surfen, jede neue Mail eine echte Unterbrechungen und reißt uns heraus aus einer Aufgabe. Am Ende brauchen wir so viel länger – und das bei schlechteren Ergebnissen.

Zu Hause: Handy aus, Fernseher aus, Computer aus?

Fernsehen und das Surfen im Internet laugen uns aus und stehen der Erholung meist im Wege. Gerade dann, wenn sich Menschen bereits in der Burndown-Spirale befinden, fällt es ihnen sehr schwer, das richtige Maß für die Mediennutzung zu finden, weil ihr Kontakt zu sich selbst gestört ist.

Viel besser geeignet für die Freizeit sind echte, „real-life“ Kontakte, Bewegung, Bücher, Musik, Kochen, handwerkliche Dinge. Klingt viel anstrengender als das passive Bedröhntwerden beim Fernsehen, ist es aber nicht. Auch passiver Fernsehkonsum strengt unser Gehirn an, zudem entfernen wir uns dabei mehr von uns selbst.

Also: Fernseher häufig ausschalten oder gar nicht erst an. Und: in der neu hinzugewonnen Zeit bitte nicht arbeiten.

Burnout bewältigen – Die Arbeit
Burn-out und der Job – Die Angst vor der Arbeit lindern
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Burn-out und der Job – Delegieren lernen
Burn-out und der Job – Handy, Emails, Multitasking

Burn-out
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Burn-out – Verbreitung und Kosten

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Quellen