Wie man seine Lebensaufgabe in 30 Minuten finden kann | myMONK.de
|20. Juli 2012 12:33

Wie man seine Lebensaufgabe in 30 Minuten finden kann

 

So viele Menschen sind unerfüllt, hetzen sich jahrelang in Jobs ab, die sie sinnlos und öde erleben. Am Ende blicken sie traurig und mit Reue auf die wenigen, so kostbaren Jahre zurück, die uns allen nur zur Verfügung stehen.

Wer seine Berufung, seinen Weg kennt, dem mangelt es nie lange an Kraft und Mut, der fühlt sich sicher, geführt, verbunden und energievoll. Auf dem eigenen Weg zeigt sich in jedem Tal auch der nächste Gipfel, an dem der Ausblick friedlich, liebevoll und stärkend ist.

Lass mich Dir eine Frage stellen:

Warum stehst Du morgens auf?

A)    Weil Dein Herz aufgeregt und fröhlich klopft, wenn Du daran denkst, was an diesem neuen Tag Erfüllendes, Erfreuendes für Dich bereitliegt.
B)    Weil der Wecker klingelt. Weil Du aufstehen musst .

Wenn Du mit „A“ antwortest, dann lebst und liebst Du das Leben, zu dem Du berufen bist.

Wenn Deine Antwort „B“ lautet, fühlst Du Dich vermutlich leer, übermäßig gestresst oder oft gelangweilt. Dann ist heute der Tag gekommen, an dem Du Deine Berufung, Deine Mission, Deine Lebensaufgabe finden kannst.

Nimm Dir 30 Minuten Zeit dafür, mehr brauchst Du nicht, um etwas zu entdecken, dass Dein Leben verändern wird. Die Übung stammt von Steve Pavlina.

  1. Gehe dorthin, wo Du ganz ungestört und ehrlich SEIN kannst.
  2. Nimm ein leeres Blatt Papier oder öffne ein leeres Dokument auf Deinem Rechner.
  3. Schreibe die Frage auf: Was ist meine Lebensaufgabe?
  4. Antworte schreibend (die Übung funktioniert nicht, wenn man nur darüber nachdenkt), antworte schnell, eine Antwort nach der anderen, Stichworte oder Stichpunkte reichen völlig aus. Korrigiere dabei nichts, lasse alle Antworten zu, die auf das Blatt Papier oder auf den Bildschirm wollen.
  5. Antworte so lange, bis Du Tränen in Deinen Augen spürst.

Diese Antwort, die dich zum Weinen bringt, ist die richtige. Sie kommt aus Deinem Herzen, nicht aus dem Verstand, der seit den eigenen Kindertagen mit den Anforderungen und Glaubenssätzen anderer, von den Eltern, Lehrern, Bekannten, der Gesellschaft zugeschüttet wurde.

In dem Moment, in dem wir die ersten Antworten aufschreiben, und dann noch weitere, lassen wir den Verstand und die fremden Gedanken gehen, Stück für Stück. Bis unser Geist leer ist von den vielen Vorstellungen „sicherer“, „realistischer“ Jobs, Aufgaben und Anforderungen.

Wenn der Geist leer ist, kannst Du Dein Herz sprechen hören.

Das, was es sagt, wird Deine Leidenschaften und Deine Stärken in sich tragen.

Die Antwort kann sich im Laufe der Lebens ändern, Du bist frei, Dich jederzeit neu zu orientieren, die Reise des erfüllenden Lebens führt nicht durch eine Einbahnstraße.

Gib Dir diese 30 Minuten, Du hast sie Dir verdient.

 

P.S.: Hier findest Du 7 Fragen, die Dich zu Deiner Lebensaufgabe führen. Und hier meine Gedanken dazu, dass wir nicht unbedingt eine “Lebensaufgabe” oder “Bestimmung” brauchen.

 

 

Photo: Katharina 2353

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82 Kommentare

  • Spannend. Sag mal, was denkst du über das Thema Lebensaufgabe und Anthropologie? Vielleicht hole ich mal ein wenig aus:
    Vor Hunderten von Jahren, vielleicht sogar vor Tausenden hatten Menschen recht klare Vorstellungen davon, was sie tun mussten, um zu überleben. Dabei wurde relativ wenig Zeit für “Selbstverwirklichung” und Kunst aufgewandt, aber deutlich mehr Zeit für Nahrungsbeschaffung (also “Arbeit”) und Selbsterhaltung.

    Speziell in den letzten Jahren beobachtet man immer mehr den Trend, dass alle Menschen eingeteilt werden in entweder jene, die unglücklich im Hamsterrad laufen und jene, die sich selbst befreit haben und eine Lebensaufgabe sehen.

    Ist die Lebensaufgabe – eben anthropologisch gesehen – eine Erscheinung ihrer Zeit/Kultur und damit tut mir etwas anderes gut als dem Menschen vor Jahrhunderten oder dem Urvolk im Regenwald? Oder gibt es so etwas wie eine universelle Lebensaufgabe die jeder Mensch haben sollte, die sich dann vielleicht als “sozial sein”, “die Art erhalten”, “Kunst schaffen” äußert?

    Es widerstrebt mir ein wenig, mich in dieser (Opfer-)Rolle als armen Angestellten zu sehen, der eine Lebensaufgabe braucht und ohne diese ziellos umherirrt (überspitzt dargestellt). Wieso ist die Aufgabe, die mein Herz mir stellt wertvoller (oder richtiger) als jene, die mein Verstand mir stellt? Angenommen mein Herz sagt mir, lebe in einer einsamen Höhle, mein Verstand aber sagt mir, sorg dafür, dass deine Kinder groß werden.

    Um ehrlich zu sein sehe ich für mich die Herausforderung darin, nicht das zu suchen, womit ich zufrieden und glücklich sein kann (also eine Lebensaufgabe, die sich womöglich alle paar Jahre ändert oder – Gott bewahre! – die ich einmal fertigstelle), sondern mit dem zufrieden und glücklich zu sein, was ich habe.

    • Hi Stephan,

      vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar, das freut mich ehrlich gesagt sehr, dass Du immer mal wieder auf myMONK vorbeischaust, auch wenn sich unsere Ansichten hier und da unterscheiden mögen.

      Es ist aus meiner Sicht beides: mit dem zufrieden zu sein, was man hat, und das zu suchen, was einen selbst (und andere) zufrieden und glücklich hält oder ggfs. macht.

      Für etliche Menschen mag das Leben als Angestellter perfekt passen, wen ich zu erreichen und bestärken versuche sind jene, die schon lange Zeit unzufrieden damit sind, wie sie die Hälfte ihrer Wachzeit verbringen.

      Meiner Erfahrung sind die “Aussagen des Herzens” weniger durchdrungen von dem, was wir uns seit Kindertagen anhören und sehen müssen, wie ein ordentliches, vernünftiges Leben auszuschauen hat, welche Träume unsinnig sind, welche Vorhaben größenwahnsinnig, wozu wir ungeeignet, untalentiert zu doof, zu klein, zu groß, zu schmächtig, zu dick sein sollen.

      Doch auch dann ist meine Message nicht: schmeiß alles hin, ab in die Höhle / Wüste / den Weltraum, wenn das Dein Herz erfreut. Aber: schau, was es ist, das Dich wirklich erfüllt – und dann steuere drauf zu. Wenn es anders nicht machbar ist (wegen der eigenen Kinder o.ä.), ist es doch auch schon eine Riesenbereicherung für das eigene Leben und häufig auch für die Welt, wenn man ein paar Stunden in der Woche für den eigenen Traum investiert.

      LG

      Tim

      • Hallo Stephan, hallo Tim,

        wenn ich die Geschichte beschaue oder was davon bekannt ist, haben nicht alle Menschen nur ums Überleben gekämpft, weil ihr Ziel überleben war. Es hätte keinen Schamanen, keinen Mönch, Keine Propheten, keine Weisen und auch nicht Buddha gegeben, wenn Menschen nur aufs Überleben geschaut hätten.

        Meiner Meinung nach hat es schon immer Menschen gegeben, die aus der üblichen “gesellschaftlichen Norm” ausgestiegen sind. Vielleicht ist die Anzahl der Menschen heute höher, vielleicht erfahren wir eher von solchen Menschen, vielleicht erkannte man im Stamm früher leichter wozu jemand geboren war, vielleicht sind auch tausende Menschen gestorben, weil sie vom Stamm ausgeschlossen wurden oder aber haben neue Gemeinschaften gegründet und neue Werte geschaffen? Wie vieles von dem, was wir wissen, war wirklich so und wie viel davon entsteht einfach nur durch unsere Vorstellungen? Welche Dinge übertragen wir einfach auf die gesamte Bevölkerung, wo es nur auf eine bestimmte Gruppe zutrifft?

        Deshalb glaube ich, dass der den es zu der Suche nach der Lebensaufgabe hinzieht, nicht nur heute sondern in der gesamten Menschheitsgeschichte seinen Platz hatte.

        LG
        Tanja

    • An dieser Stelle nur eingehakt, …vom besserwisserischen Anthropologen: laut Studien verbringen Jäger und Sammler nur durchschnittlich 3 Stunden am Tag mit Nahrungssuche und Arbeit. Das verbreitete Bild vom schuftenden J&S ist ziemlich überholt. Jedoch passt die Vorstellung, dass wir im Luxus Leben mit unserer “sicheren Lebensweise” und und glücklich schätzen dürfen, mit unseren “sicheren” Jobs, viel besser in das bestehende System…..man könnte ja sonst auf die Idee kommen, dass Wir etwas grundlegend falsch machen und dass die Sesshaftwerdung evtl. nicht die einzig wirklich akzeptable Variante ist….. Oder noch besser, dass die Sesshaftwerdung evtl sogar eine Ursache für Probleme gewesen sein könnte, wie Müll,…etc….
      Ok, aber das führt jetzt natürlich ziemlich weit und ist auch recht provokativ gedacht…..
      Zurück zum Ausgangspunkt muss nur noch angemerkt werden, dass eben doch viel Zeit für Kunst und Denken vorhanden war und ist….nicht kanalisiert in Fernseher schauen, schoppen,….. ;)

    • Wichtige Fragen, die du da stellst. Und natürlich gibt es Anforderungen, die wir erfüllen müssen und wollen (Beispiel Kinder großziehen)und die uns eventuell daran hindern, Dinge zu tun, die wir als Lebensaufgabe fühlen. Die Methode ist aber trotzdem unglaublich wertvoll, denn du erkennst dabei auch deine wahre innere Einstellung zu den Dingen, die du tust oder nicht tust. Wenn du z. B. dabei erkennst, dass dein Kindergroßziehen dich nicht so emotional packt bei deinem Schreiben wie ein anderes Thema oder das auf deiner Liste womöglich gar nicht auftaucht, ist das ein wichtiger Hinweis, finde ich. Es gibt dir Klarheit: Du erfüllst deine Aufgabe mit den Kindern, aber in dir ist auch ein Teil, der das nicht will. Das zu erkennen und sich auch zuzugestehen, ist gut für die seelische Gesundheit. Ich habe die Übung gerade gemacht und wirklich wichtige Dinge dabei herausgefunden, sowohl in Bezug auf meine Persönlichkeit und Beziehungen als auch auf meine berufliche Seite. Toll!!!

  • Hi Tim,

    danke für deine Antwort (und die großartige Webseite). Wäre ja total langweilig, wenn eine Seite wie die deine keine kontroversen Kommentare bekommen würde, sondern alle nur schreiben würden “Danke für den tollen Beitrag”.

    Wo bliebe denn da der Stimulus? ;-)

    Wie denkst du denn über das Thema Lebenssinn im Wandel der Zeiten? Glaubst du, dass sich hier fundamental etwas gegenüber früher verändert hat, da wir in einer arbeitsteiligen, hochindustrialisierten Gesellschaft leben? Oder glaubst du dass menschliche Bedürfnisse so tief in uns verankert liegen, dass sie vor 5000 Jahren genauso wie heute auch sind?

    • Hey Stephan,

      dann konnte ich Dir ja doch noch ein Kompliment herauskitzeln :)) – nein, quatsch, herzlichen Dank für Dein Lob, freut mich natürlich sehr!

      Ich glaube, dass sich die Frage Lebenssinn erst dann stellt, wenn die Grundbedürfnisse gestillt sind. Auch wenn die Maslow’sche Bedürfnispyramide in weiten Teilen nie empirisch bewiesen werden konnte, macht das schon Sinn: wenn ich Hunger hab’ oder friere, dann ist mir die Selbstverwirklichung erstmal völlig Bockwurst. (Wobei, Bockwurst passt hier nicht so gut, bei Hunger ist diese ja alles andere als egal.) Ähnliche Bedürfnisse hatten die Menschen nach meiner Vermutung schon vor 5000 Jahren, die meisten waren nur zu sehr mit anderen (wichtigeren / dringlicheren) Problemen beschäftigt, um sich über Kunst, Schöpfung und Lifestyle-Design Gedanken machen zu können.

      Heute leben wir jedoch in einer sowas von anderen, hierzulande reicheren Welt. Das Internet ermöglicht Start-Ups mit 100€ Anfangs-Investition, einer Menge Leidenschaft und ausreichend Zeit. Und selbst wenn’s schiefgeht, wird keiner verhungern müssen. Die Chancen und Möglichkeiten sind in dieser Zeit einfach unheimlich gigantisch. Erst diese Umstände sind es, die es aus meiner Sicht so schade machen, wenn wir über Jahre einem Vollzeitjob nachgehen, der uns ankotzt, während die Welt uns offen liegt.

  • Sehr schöne Worte… dankeschön! :) Stück für Stück entdecke auch ich, dass meine Suche noch ganz andere Wege nehmen wird und ich freue mich jeden Tag mehr darauf. Dank Dir für die Bestätigung, was ich schon lange fühle…

  • Wenn es mich glücklich macht,für meine Kinder zu ackern,dann habe ICH aus Meiner Sicht schon ein ganzes Stück Lebensaufgabe gefunden ;)))

  • Hätte gern den Test gemacht,wie finde ich meine Lebensaufgabe in 30 Min…Leider komme ich mit dem engl.Link nicht weiter…bin aus Südtirol und zu meiner Zeit hatten wir noch kein Englisch in der Schule,leider :(
    Gibt es diesen zufällig auch in Deutsch?

    Lg Angelika

    • Hey Angelika, keine Sorge – die Übung auf myMONK entstammt diesem englischen Text, ist also dasselbe! LG Tim

  • Hi Tim,
    tolle Übung, hat mich damals auch meiner Berufung wieder einen Schritt näher gebracht. War wohl ein harter Brocken und brauchte 4 Jahre, um meinen Ruf zu kapieren.
    Bin über Heike Holz auf Deinen Blog aufmerksam geworden und stöbere dort sehr interessiert.
    Ich danke jedem Menschen, der anderen zu ihrer Berufung hilft. Ich mache das auch mit steigender Begeisterung.

    • Hi David, danke für Deine Zeit, die Du auf myMONK verbringst, das weiß ich zu schätzen! Ob es vier oder vierzig Jahre dauert, finde ich gar nicht so entscheidend, Hauptsache man löst das Rätsel (für sich selbst) überhaupt.

  • ich dachte immer meine lebensaufgabe zu kennen. doch in der letzten zeit scheint mein leben, und alles was zu meiner lebensaufgabe gehörte wie ein kartenhaus zusammenzubrechen. gesundheitliche probleme, daraus entstanden finanzielle sorgen, lassen mich morgens wirklich nur noch ungerne mein bett verlassen. es wird zeit mich neu zu orientieren. ich war eigentlich immer voller tatendrang, und wenn eine sache nicht so lief, musste halt was neues her. aber zur zeit will es mir einfach nicht gelingen. ich bin froh, das es my monk gibt, und ich hier viel lesen kann. das gibt mir immer wieder neue kraft! danke

    • Hallo Unbekannt/er,

      vielen Dank für Dein Lob! Ich wünsche Dir alle Zeit und Kraft, die Du braucht, um Dich neu zu orientieren und wieder so zu leben, dass Du morgens freudig aus Deinem Bett springst :).

      Liebe Grüße

      Tim

  • Hallo Stephan!

    Ich habe Deine Übung eben gemacht und leider bin ich meiner Lebensaufgabe nicht näher gekommen. Es wollte einfach nichts aus mir heraussprudeln. Schon so lange denke ich darüber nach, was ich gern machen würde aber irgendwie finde ich nicht den wirklichen Zugang zu meiner (Lebens)Leidenschaft.

    Deine Seite interessiert mich sehr. Mein Interesse für Selbstverwirklichung, zwischenmenschliche Beziehungen, Spiritualität existiert intensiv seit 3 Jahren. Ich habe immer gedacht, dass meine Lebensaufgabe in diesem Bereich liegen könnte. Verfolge auch sehr langsam diese Idee und informiere mich zurzeit über verschiedene Möglichkeiten der Ausbildungen in diesem Bereich (z.B. psychologischer Berater, Heilpraktiker für Psychotherapie). Allerdings ist beim Ausführen Deiner o. g. Übung nichts von dem auf meinem Papier gelandet. Schon seltsam…

    Ich werde weiterhin auf Deiner Seite Gast sein und bin gespannt, was da noch so kommen mag.

    Einen lieben Gruß an Dich aus Hamburg
    Gaby

    • Hi Gaby, danke für Deinen netten Kommentar, freut mich, dass Du die Übung ausprobiert hast (sie stammt ursprünglich von Steve Pavlina).

      Ich glaube, dass sowas wie Heilpraktiker oder psychologischer Berater eher das Medium sind, als die Lebensaufgabe selbst. Die Lebensaufgabe eines Menschen könnte so zum Beispiel sein: “ich will mich tief mit Menschen verbinden und ihnen dabei helfen, zu heilen” – und der Beruf wie z.B. Heilpraktiker dann eben eine mögliche Art, diese Lebensaufgabe umzusetzen.

      Vielleicht hilft Dir das ein bisschen weiter?

      LG nach Hamburg

      Tim

      • Hallo Tim!

        Danke für Deine Antwort. Dein Gedanke hilft mir weiter.

        Ich hatte vor kurzem zu einer Freundin gesagt, dass meine Idee wäre, Menschen mit sehr geringem Einkommen oder auch gar keinem Einkommen eine Möglichkeit bieten zu wollen, psychologischen Rat in Anspruch nehmen zu können, ohne die Stunde 75 – 120 Euro zahlen zu müssen. Ich denke, ich werde diese Geschichte weiter verfolgen.

        Dein heutiger letzter Beitrag ist sehr interessant. Ich werde den daheim noch einmal in Ruhe lesen.

        Hab einen schönen Abend!

        • Hi Gaby,

          das klingt nach einer sehr interessanten Aufgabe. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und würde mich sehr freuen, hier und da mal ein “Update” von Dir zu kriegen! :)

          LG

          Tim

    • Hallo Gaby,
      ich mache gerade eine Ausbildung zur Transformationstherapeutin nach Robert Betz.
      Vielleicht ist das ja auch was für dich.
      http://robert-betz.com/ausbildungen/transformations-therapie/

      Lieben Gruß aus und nach Hamburg

      • Hi Kerstin
        Ich bin auch noch auf der Suche…..
        Danke für den Link von Robert Betz! Spannende Ausbildung – leider liegt das nicht in meiner Nähe zudem lässt das meine finanzielle Situation absolut nicht zu. Ansonsten würd ich mir das näher anschauen…

        Herzlichst Gabriela

  • Hallo Tim,

    dank fuer diese Möglichkeit die Lebensaufgabe zu finden. Sie brodelt schon lange in mir und hat sich auch bei diesem Test wieder klar heraus gestellt.

    Nun werde ich wirklich einfach den Sprung wagen vor dem ich mich bisher gescheut habe. Meine bisherige Arbeit aufgeben, denn sie kann ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen. Ich war als Verkaufstrainerin unterwegs. Und jede andere Arbeit in dem Unternehmen wäre eine Lüge mir selbst gegenüber.

    Ich brauche weiter den Kontakt mit Menschen. Bekomme von allen Seiten gesagt, dass ich wunderbar auf sie eingehen und mit ihnen nach Lösungen suchen kann. Habe auch dazu die entsprechende Ausbildung (psychologische Grundlagen und Systemisches Coaching).

    Brauche um mit meinem Handicap gut leben zu können bestimmte Freiheiten, die mir die selbst bestimmte Arbeit auch geben kann.

    Nun werde ich bei dir und vor allem in mir weiter herum stöbern um noch weitere interessante Aspekte zu finden.

    Vorerst vielen Dank und mach einfach weiter so.

    Ina

    • Hi Ina,

      sehr schön, dass Dich die Übung bestärkt hat!

      Inzwischen sind ja sechs Wochen vergangen, wie geht’s Dir denn jetzt? Und: gibt’s schon etwas Neues …. bist Du schon gesprungen? :)

      Liebe Grüße

      Tim

  • Hallo Tim,
    vielen Dank für die 30-Minuten Übung!!!!
    Wahnsinn, das hat echt funktioniert und das obwohl ich schon seit langen nach meiner “Bestimmung” suche.
    Es hat jetzt gerade mal 20 oder 25 Minuten gedauert (ich habe nicht auf die Uhr geschaut), und zwischendurch habe ich schon gedacht: “wann passiert denn nun hier mal was, das was ich so aufschreibe, kenn ich doch alles schon!”
    Und dann war es so weit, ich schrieb und schrieb, das ging fast wie von alleine und genau wie du gesagt hast, mir kamen die Tränen und ich wusste:” ja genau, das isses”.
    Fühlt sich einfach gut an!
    Danke Dir
    Ludwig

    • Hi Ludwig,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht – hab ihn leider jetzt erst gelesen, sonst hätte ich Dir schon eher geantwortet.

      Freut mich sehr, dass die Übung etwas für Dich war und Dich weitergebracht hat!

      Liebe Grüße

      Tim

  • meine Lebensaufgabe steht klip und klar (von Tag zu Tag):
    nicht NUR verzweifelt sich als Heilpraktikerin sebstständig machen etc etc…Das ist erst die nachfolgende Wirkung von der Hauptaufgabe, wenn sie erfüllt ist.
    Meine Aufgabe ist es zB alle Fäden auf der Vergangenheit;Familienmuster etc abzu schneiden…Ohne es abzulehnen zu “entschärfen” und das was mir jeden Tag meinen “Saft” nimmt , unwichtiger zu machen. Meine eigentlich vorhandenen Stärken, Talente zu stärken…Persönlich zu wachsen.

    Ohne diese vervollständigte Hauptaufgabe gibt es auch keine Berufung. Die Berufung folgt erst dann, wenn ich diese Aufgabe erfüllt habe…
    Weisste wie schwer es ist manche Muster loszuwerden? Das Ärgert mich manchmal, aber selbst das Ärgern hilft nix wenn man es nie umsetzt…:)

    Das ist meine Aufgabe…Und ich denke nicht nur die Meine…;)

    • Hi Öznur,

      ja, das kann ich unterschreiben – die eigene Weiterentwicklung und Potenzialentfaltung geht Hand in Hand mit der Berufung.

      Hab ja auch so meine Muster und hatte vor allem in der Vergangenheit einige, die mich massiv gehindert haben. Einen sicheren Weg, sich von ihnen zu lösen, kenne ich leider auch nicht. Manchmal sind es neue Glaubenssätze, manchmal Disziplin und neue Gewohnheiten, manchmal Techniken wie die von Byron Katie (siehe http://mymonk.de/die-seele-von-schmerz-befreien-mit-4-einfachen-fragen-interview-mit-christina-syndikus/) … oder, indem man sich Hilfe holt – ein Coaching oder eine Psychotherapie.

      LG Tim

  • Meine Lebensaufgabe ist es, dass ich keine Ahnung habe welche es ist. Wie soll ich das auch wissen? Gibt es überhaupt eine Aufgabe für mich? Ich meine ja nur, dass die Gesellschaft mit ihren Berufen eine künstlich geschaffene Wirklichkeit ist und ich als Lebewesen dort gar keine Aufgabe haben kann. Welche Lebensaufgabe hat den ein Vogel oder ein Bär oder ein Tiger? Bei denen geht es doch auch nur darum, zu überleben und eines Tages zu sterben. Mir nun aus der gesellschaftlichen Kette an Berufen, welche immer wieder neu entstehen und verschwinden, eine Lebensaufgabe rauszusuchen wäre doch nur eine Illusion, da meine einzigste Lebensaufgabe ist, zu leben, mich zu ernähren und zu sterben. Nun kann ich mir eine Lebensaufgabe raussuchen, einen Beruf, aber das ist doch nicht wirklich meins, meine Lebensaufgabe, meine Bestimmung. Ich denke meine Lebensaufgabe besteht nur darin dieses Leben zu leben, bis zur nächsten Wiedergeburt und in diesen Leben dafür zu sorgen möglichst wenig, bis gar kein, Karma aufzubauen. Eine wirkliche Lebensaufgabe sehe ich in den Berufen die angeboten werden nicht, eher nur ein Mittel zum Zweck, um zu überleben und weiterhin Meditation zu praktizieren, somit mich und das allgemeine Dasein der Dinge zu verstehen.
    LG Marcel L.

    • Hi Marcel,

      eine Lebensaufgabe hat nichts mit dem Job zu tun, oder längst nicht immer und nicht alles.

      Ein Beruf kann ein Vehikel für die Lebensaufgabe sein – eines, indem Du “gutes Karma” sammelst und damit Deiner Definition der Lebensaufgabe zuträglich bist. Der Beruf selbst kann aber natürlich auch Dir und anderen schaden und Dir dabei im Weg stehen, die Dinge zu verstehen.

      Glaube ich zumindest.

      LG

      Tim

  • Ich wundere mich immer wieder, wieviele Menschen den Wunsch in sich tragen, helfen zu wollen. Sei es Tier oder Mensch. Dann schaue ich mich um und entdecke nahezu ausschliesslich Menschen, die nichts anderes im Sinn haben, als sich einen Vorteil anderen gegenüber zu verschaffen und ihre Interessen durchzusetzen, gerne auch auf Kosten anderer. So und nun frage ich Dich…wie passt das zusammen ?
    Ist das nicht alles sehr scheinheilig und der Wunsch, sein eigenes Gewissen zu beruhigen ?

    • Hi Manuela, ich denke ich weiß, was Du meinst. Vielleicht sind da einfach sehr viele von uns hin- und hergerissen zwischen Angst und Liebe, helfen wollen und nur die eigene Haut retten wollen und so weiter?

  • EINFACH WUNDERBAR !!!!!

  • ist es schlimm, wenn man fast 45 Minuten schreibt, nicht weint, aber die totale Sehnsucht in sich spürt? bis jetzt dachte ich immer, dass ich später Menschen verzaubern, sie in ihre Kindheit zurückversetzen und sie allgemein zum Träumen bringen will (mein traumberuf: set decorator). Ich denke das immer noch und freue mich so darauf, dass mir vor Aufregung fast die Tränen kommen… läuft da irgendwas falsch? :D

    • Hi Hanna,

      also wenn Du mich fragst, läuft da alles großartig, so wie’s sich anhört: Du weißt, was Du machen willst, hast große Leidenschaft dafür, eine unbändige Sehnsucht danach und sogar noch ein “Lebensaufgabe”-Backup (Menschen zum Träumen bringen).

      Mehr geht nicht, go for it :)

      Die Tränen kannst Du Dir für was anderes aufheben *lach*.

      Liebe Grüße

      Tim

  • hallo zusammen,
    wo sind denn diese Fragen hinterlegt, welche einem die Lebensaufgabe erschließt?
    LG
    Marina

  • hallo,

    ich starrte zehn minuten auf ein leeres blatt papier bevor überhaupt etwas zu stande kam-dabei waren es die ganz gewöhnlichen sachen, eben nichts spektatuläres..
    die meisten von uns versuchen gute menschen zu sein und anderen zu helfen und bei zu stehen..das ist aber noch lange keine lebensaufgabe-es sollte vielmehr selbstverständlich sein.
    dabei stellt sich mir die frage-bin ich so leer, dass sich da nichts finden lässt? bin ich unnütz auf dieser welt und vorhandem um zu “existieren”? meiner berufung bin ich genauso fern wie vor einer stunde. ich muss tatsächlich weinen-weil ich diese tiefe leere gefunden hab…

    kleines lob zum schluß- ich bin gerne auf dieser seite und verschlinge alle berrichte. alles zum thema spiritualität ist hoch interessant. zur zeit lese ich das zweite buch von ayya khema-das ist mein neu gewählter weg, den ich beschlossen hab zu gehen…

    • Hey Claudia,

      das ist der Nachteil solcher Übungen und Ansätze wie der “Lebensaufgabe” – sie funktionieren nicht für jeden und sind eigentlich nur Konzepte, mit denen man sich jedoch schnell unnötig unter Druck setzt.

      Wenn bei der Übung für Dich nichts herauskam, bedeutet das gar nichts. Erst recht nicht, dass Du unnütz auf dieser Welt bist oder ähnlicher Schmarrn, echt!

      Du bist auf der Suche, beliest Dich, bist mit offenen Augen unterwegs … da kommt garantiert etwas, das Dein Herz berührt.

      LG

      Tim

  • ich danke dir lieber tim

  • Extrem knapp, extrem gut auf den Punkt gebracht. Wir verbringen so viel Zeit in unserem Job, gleichzeitig fühlen die meisten Menschen darin keine Erfüllung und hoffen gleichzeitig doch noch glücklich zu werden. Ein tödlicher Irrglaube. Dabei ist es wirklich, wie du es hier darstellst, nicht so schwer seine Lebensbestimmung zu finden. Ich hoffe in Zukunft werden mehr Menschen sich die Zeit für die 5-Punkte-Übung nehmen.

    Gruß
    Eugen

  • Hat man die Lebensaufgabe gefunden, wenn man nicht zum Weinen kommt? :) Ich denke wichtig ist dieses Gefühl von Liebe, “Ankommen” und einem inneren Frieden – eine Entscheidung, die man nicht aus Angst und dem gesellschaftlichen Druck fällt. Ich denke, der Druck, Geld verdienen zu müssen und Sicherheit zu haben lässt viele Träume verblassen und manches aussichtslos scheinen. Aber es gibt eben doch Wege… Vielleicht dauert es einige Jahre, aber man kann darauf hinarbeiten. Selbst bei den notwendigen Nebenjobs zur Überbrückung bis die eigene Idee fruchtet kann man seine Prioritäten im Auge behalten und man sollte sich nicht verbiegen nur wegen dem Geld. Wer etwas wirklich leidenschaftlich tut hat ein Funkeln in den Augen, das so ansteckend ist und anziehend auf andere wirkt, sodass man nur Erfolg haben kann, oder?

  • Was ist meine Lebensaufgabe?
    Dreißig Minuten soll ich schreiben, bis ich Tränen in den Augen fühle.
    Und wenn ich diese nicht fühle was dann?
    Ist dann mein Leben sinnlos, ein Leben ohne Aufgabe?
    Einfach nur Leben?
    Ich lasse mich darauf ein. Der Kurzzeitwecker ist auf dreißig Minuten gestellt. Ich werde dreißig Minuten schreiben. Dreißig Minuten in denen mein Geist (hoffentlich) auf dieses Thema ausrichtet ist.
    Meine Lebensaufgabe? Wer hat sie mir gegeben?
    Kann es sein, dass ich selbst sie mir geben muss?
    Da kommt schon wieder die Frage auf: „ Wer bin ich?“
    Ein ICH gibt es nicht wirklich, soweit bin ich schon.
    „ Das Denken erschafft den Denker.“ So oder so ähnlich sagte Krishnamurti.
    Das Ich das eine Lebensaufgabe braucht oder sucht, wird demnach durch das Nachdenken darüber nur gestärkt.
    Vermutlich gibt es weder „mein“ Leben noch „meine“ Lebensaufgabe. Es gibt nur eine Geschichte, die ich zu diesem Thema gestalten kann.
    Kann ich es wirklich?
    Nein, die Antwort ist klar.
    Das Leben selbst spielt mit mir „Lebensaufgabe-Finden“.
    Es ist nicht zu bezweifeln, wenn ICH einen Sinn erkennt, oder ICH eine Aufgabe zu erfüllen habe, geht´s „MIR“ besser als ohne.
    Alles eine Frage der Selbsterkenntnis?
    Vielleicht ist es so. Vielleicht führt die Suche nach der Lebensaufgabe oder nach dem Sinn des Lebens zu tiefgehender Selbsterkenntnis.
    Wenn durch erfahren und testen der scheinbar gefundenen Lebensaufgabe vielleicht nach geraumer Zeit erkannt wird. Nein, das war es auch nicht.
    Was ist mit der Lebensaufgabe, wenn ich alt bin, wenn ich gebrechlich bin und sie nicht mehr erfüllen kann? Ist dann aller Lebenssinn dahin?
    Zumindest ist es dann eine Geschichte…“Es war einmal….“.
    Ich neige dazu den Augenblick, das Jetzt, das was jetzt ist als Aufgabe anzusehen, wenn es diese überhaupt gibt. Zumindest muss sich mein Denken, das den Denker erschuf damit ständig auseinandersetzen, muss damit zurechtkommen, klarkommen.
    Somit ist mein vorläufiges Ergebnis.
    Meine Lebensaufgabe das was JETZT ist.
    Die kann natürlich auch darin bestehen, dass ich mich JETZT mit dem Thema Lebensaufgabe beschäftige.
    Ich kann wählen, denkt es gerade in mir. Doch dies ist nur ein Gedanke, der da ist.
    Ich neige zum sowohl als auch.
    Ich kann wählen und auch nicht.
    Die Chancen stehen 50 : 50 .
    Vermutlich ist es so, dass das was ich wirklich bin, das Leben nach gut dünken entscheidet, wie es ihm beliebt. Wie es gerade passt, sich ergibt, notwendig ist.
    Mal ist Leben traumhaft, bombastisch, freundlich, ….so könnte es bleiben.
    Mal ist es traurig, brutal, schmerzhaft, trüb und dunkel….darauf könnte ich verzichten.
    Könnte ich wirklich darauf verzichten?
    Wer ist ICH?
    „Das Denken
    erschafft den Denken!!!“ Krishnamurti kommt mir wieder in den Sinn erscheint im ewigen Gedankenspiel.
    Das was ich jetzt tue, über Lebensaufgabe zu schreiben, da habe ich nichts dagegen. Schadet ja niemandem auch mir nicht, wer immer ich bin.
    Es kann sein, dass es total gleichgültig ist, ob ich dies nun schrieb. Ich vermute es ist gleichgültig.
    Dennoch war es das, was das Leben (wenn es wirklich so ist) gewählt hat, was ich jetzt um 14:48 Uhr zu habe. Der Impuls kam von außen (durch facebook). Doch warum ich mein Augenmerk darauf richtete weiß ich nicht. Es geschah. Vorher habe ich keinen Gedanken wahrgenommen, der sich mit Lebensaufgabe beschäftigte. Es geschah dennoch.
    Die Lebensformen haben wo möglich nur eine Aufgabe, die, das Leben zu erhalten. Dafür erscheinen und vergehen sie. Sie werden geboren fließen im Strom des Lebens und enden irgendwann im großen Ozean und enden dort. Alles beginnt und endet und ist dennoch immer dasselbe.
    Ich habe gerade auf den Kurzzeitwecker gespickt. Acht Minuten sollte ich noch schreiben. Die Augen haben bisher eine normale Feuchtigkeit. Blinzeln tue ich auch nicht mehr als vorher. Also mit Tränen in den Augen spüren….die Zeit wird knapp.
    Vielleicht bin einfach nur ein „kalter Hund“. Ein Mensch, den nichts berührt. Ich weiß, dass dies nicht so ist. Alles nur Gedanken.
    Ich muss sagen, manchmal finde ich sie wirklich interessant die Gedanken. Ein interessantes Spielzeug. Vielleicht sind sie dafür da. Vielleicht ist alles nur ein Gedanken-Spiel.
    Ein Gedankenspiel. Interessant denkt es gerade in mir.
    Gedanken also lieber mal nicht so ernst nehmen, besser öfter mit ihnen spielen. Wie mit Knete?
    Ausprobieren. Vielleicht kann man ja Gedanken kneten.
    Ich spüre immer noch keine Tränen in den Augen, aber die Mundwinkel haben sich deutlich nach oben bewegt, bei dem Gedanken, das ich die Gedanken wie Knete kneten sollte.
    Probieren geht über studieren.
    Mag sein, dass ich eine Lebensaufgabe gefunden habe:
    GEDANKENKNETEN 

    • Hallo Johanna,

      danke für diesen Kommentar, so weiß ich, dass es nicht nur mir so geht und auch noch andere das ICH und alles was damit zusammenhängt in Frage stellen.

      Dein Resümée mit Gedankenkneten als Lebensaufgabe hat mich auf jeden Fall zum Lachen gebracht.

      LG
      Tanja

  • es ist unglaublich, dass du 28 Jahre alt bist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen tausende Euro dafür ausgeben um nicht einmal einen Bruchteil des Wissens zu erlangen, wenn man sich durch seine Seite wühlt. Ich hatte nur bei der Durchsicht der Überschriften bereits eine Gänsehaut. Ich bin absolut überwältigt. Danke und weiterhin viel Erfolg
    Liebe Grüße Michaela

    • Vielen Dank liebe Michaela – und herzlich willkommen hier! :)

      PS: Bin vor kurzem 29 geworden – das erklärt vielleicht vieles *lach*

      • Das Alter ist manchmal nebensächlich. Als ich mich vor einigen Wochen mit einem sehr netten jungen Mann nach einem meiner im Oktober begonnenen Schauspielkurse, dabei lernte ich ihn kennen, unterhielt, fand ich raus, dass man nach einer solchen Lebensgeschichte wie seiner, auch mit 20 schon reifer sein kann als andere mit dem doppelten Alter.

        LG, Bettina

        Mach weiter so, Tim, eine schöne Website, half mir auch schon des öfteren weiter in meinem krisenjahr 2013 (manche sagen ja, dass es alle 7 Jahre einen neuen Lebensabschnitt gibt, würde also bei mir passen, 42 bis 49!). Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Job und einer lebensaufgabe

  • Hallo….
    Ich möchte dir für diese Seite danken, deine Worte berühren mich sehr tiefgreifend. Ich bin echt froh, das hier gefunden zu haben und wünsche dir vom ganzen Herzen viel Erfolg! Mach weiter so :)

  • Hallo Tim,

    Dein Test ist eine schöne Idee, leider habe ich dabei nichts herausfinden können. Ich habe 2 Seiten vollgeschrieben mit Dingen, die ich kann, die ich gerne können würde und die ich sonst noch mache, aber ich weiss einfach nicht was davon so wichtig ist dass ich es als Lebensaufgabe bezeichnen könnte. Was mache ich falsch?

    LG, Christin

  • Hallo mein Mönch,

    das sind sehr inspirierende Worte, die eine Energie enstehen lässt, die es uns erlaubt unsere Ziele wieder enthusiastischer zu verfolgen.

    Ich denke man darf aber auch nicht vergessen, dass man trotz des Gehen des eigentlichen Lebensweges immer wieder Zweifel bekommen kann. Gerade wenn die eigentliche Verwirklichung gekoppelt mit Zeiten von finanzieller Armut und wenig Anerkennung ist. Ich kenne viele Künstler, die sich gerade diesen Herausforderungen immer wieder stellen müssen.

    So hat Verwirklichung auch seine Schattenseiten und bedarf der unendlichen Geduld und der Liebe für DIE Sache, die trägt und die Seele nährt.

    Alles Gute für Dich und ganzherzige Grüße
    Maria Ma

  • Hi Maria Ma,

    Danke für Deine lieben Worte!

    Und: absolut, für mich gehören die Zweifel immer dazu, es gibt kein vorwärtsgerichtetes Leben ohne Zweifel, denke ich. Ja, und manchmal sind’s nicht nur Zweifel, sondern reale Unannehmlichkeiten, und da kann so ein Konzept wie die “Lebensaufgabe” dabei helfen, die Seele zu nähren, wenn der Kühlschrank alles andere als voll ist.

    Liebe Grüße zu Dir, wo auch immer Du gerade bist! :)

    Tim

  • Hi Tim, danke für dieses schöne Thema. Es gibt bestimmt vielen Menschen wertvolle Anstösse, mal grundsätzlich die Richtung anzupassen im Leben. Ich würde gerne ein oder zwei Punkte ergänzen. Mit der A) – B) Unterscheidung treffen wir nur Extreme, vielleicht auch eine versteckte Illusion B) als Anreiz. 30 Minuten üben und dann sei es erledigt. Ich finde, das ist im Grunde auch so einer der Ratgeber, die viele Frustrierte zurück lassen können und in anderen deiner Artikel auch entsprechend kritisch angegangen werden. In Wirklichkeit braucht es die Entscheidung in jedem Augenblick, dich immer wieder stimmig und mutig auszurichten. Doch eine Erkenntnis nach 30 Minuten kann ein entscheidender erster Schritt sein.

    LG Richard

    • Hi Richard,

      ja, in der Übung steckt eine Menge Frustrationspotenzial, leider.

      Die sagen wir mal minütliche Orientierung danach, was für einen stimmig ist, hat aus meiner Sicht einen gravierenden Nachteil: sie bietet geht von der uneingeschränkten Unterwerfung des ganzen Lebens unter das “Hier und Jetzt” (http://mymonk.de/der-unsinn-vom-staendigen-leben-im-hier-und-jetzt/) aus.

      Ich glaube, das Selbstdisziplin keine sinnlose Kompetenz ist. Sie hilft, genau wie ein etwas festeres Konzept einer Lebensaufgabe dabei, als Magnet und Leitstern zu dienen, wo die einzelnen Momente einen nur hin und herwerfen.

      LG

      Tim

      • Leider ist es für die meisten Menschen so und Sie sind ständig NUR im Vernunftdenken, sprechen dann auch beim beim “Hier und Jetzt” logisch, bewertend, einordnen und vor allem im Sinne eines Entweder-Oder und Nacheinander. Es ist als wenn ich nicht weiß wie Radfahrer geht. Ich entscheide mich aufzusteigen und es zu tun. Nach Stürzen versuche ich häufiger das Gleichgewicht zu halten. Vielleicht sage ich dann “Dieser Unsinn mit dem Ständigen Gleichgewicht Halten”.

        Habe ich einmal gelernt (mich daran erinnert), nach innen zu spüren bei dem was ich tue, so kann es mich auch mühelos und einen Grossteil der Zeit als Gefühl im Hintergrund begleiten und mich auch intuitiv führen.

        Einen guten Rutsch und ein gesundes Neues,
        Richard

  • Hi Tim,
    Erstmal danke für deine tollen Blogs :)
    Mir geht es nach dem lesen immer richtig Super ;)
    Mach bitte auf jeden Fall so weiter!
    Hatte heute das Schlüsselerlebnis mit meiner Lebensaufgabe :D
    Als ich dabei war hat mein Herz so intensiv wie schon lange nicht mehr geschlagen und ich hatte Tränen in den Augen!
    Jetzt wo ich den Weg kenne, kann ich Anfangen mein Bewusstsein darauf auszurichten :)
    LG Claudi

    • Dankeschön Claudi, wie schön, dass Dir mein Zeug hilft! Dass es Dir danach gut geht, ist ja auch schon ne Menge, aber dass Du, wie in diesem Fall, auch für Dich weiterkommst, freut mich natürlich noch mehr. LG Tim

  • Nach 30 Minuten und 197 Stichpunkten habe ich immer noch nicht das Wort, den Satz gefunden, der mich zum Weinen bringt. Schade.
    Gibt es eigentlich Menschen, die keine Aufgabe finden?

    gruß
    Alex

  • Hallo Tim,

    warum müssen einem bei dieser Aufgabe eigentlich die Tränen kommen und warum ist die Lösung nicht wenn jemand beginnt übers ganze Gesicht zu strahlen? Ich denke, die Tränen haben nur etwas damit zu tun, dass die Sehnsucht sein eigenes Leben zu leben unterdrückt ist. Wenn jemand schon auf dem Weg ist, kommen dann wirklich noch Tränen oder beginnt man zu strahlen, weil es DAS für einen ist.

    LG
    Tanja

    PS Ich bin übrigens über http://coach101.at/2014/05/neues-in-der-blogroll/ auf deinen Blog gestoßen.

    • Hey TBZ,

      danke für Deine Zeilen – nun ja, wenn man übers ganze Gesicht strahlt, ist das sicherlich auch ein klares Signal. Die Tränen, von denen ich (/Steve Pavlina) schreibt, sind ja auch Tränen der Freude und Erfüllung und Verbundenheit.

      LG

      Tim

      • Hallo Tim,

        aufgrund deines Blocks war mir nicht ganz klar, dass die Tränen ein Zeichen der Freude, Erfüllung und Verbundenheit sind. Ich habe da viel mehr die tiefe Sehnsucht hineininterpretiert.

        LG
        Tanja

        • Für mich ist die Frage:

          Was macht es bei dieser Übung für einen Unterschied, ob man weint oder vor Freude strahlt?

          Wichtig und ein Hinweis auf das “Gold” ist doch, dass der Gedanke an eine bestimmte Aufgabe einen so tief berührt, dass einer dieser Fälle eintritt.

          Meinst Du nicht?

          LG!

          Tim

    • P.S.: Und danke, dass Du mir verraten hast, was/wer Dich zu myMONK geführt hat – hab mich gleich mal dort bedankt! :)

  • Hallo Tim,

    ich lese hier schon eine ganze Weile quer.

    Vieles von dem, was Du hier schreibst, läuft auch bei mir im Kopf ab!

    Es ist wirklich gut, ab und zu Menschen zu treffen, die ähnlich ticken, da die Anderen dir die Energie permanent abgraben, anders zu sein.

    Gute Denkanstöße finde ich hier und den Mut weiterzumachen. Ich bin zwar noch nicht ganz da, wo ich hinpasse, gebe meinem Leben aber jeden Tag einen weiteren Impuls dorthin zu gelangen.

    VG
    Björn

    • Hi Björn,

      dankeschön, freut sehr mich, dass Du hier etwas für Dich findest, das Dir hilft!

      Du schreibst, Du bist noch nicht ganz da, wo Du hinpasst … das klingt, als wärst Du aber immerhin schon näher dran als früher … und ist das nicht auch schon eine großartige Entwicklung, auf die Du stolz und über die Du glücklich sein kannst?

      LG

      Tim

  • AyyyAyyyAyyy (spanisch) diese Überscrift finde ich nicht sooo einladend.. 30 minuten um zu finden die eigene Lebensaufgabe?? Neee, danke, dass erinnert mich an einen Talkschow:
    ..”und jetzt bitte dass wichtigste in ihrem Leben in diesen 3 verbleibenden Minuten” (mit Mikro vor der Nase..)….das erfordert Zeit, manchmal viel Zeit und das ist auch sinnvoll.

    • Hi Elba,

      verstehe, was Du meinst. Es ist eine gewisse Gefahr, dass man sich damit auch zu viel Druck macht und auf die Uhr schaut.

      Auf der anderen Seite geht’s bei der Übung ja darum, möglichst rauschartig aufzuschreiben, was einem dazu einfällt … und insgesamt ist sie eben nicht auf tagelanges Nachdenken ausgerichtet.

      LG

      Tim

  • Die Postmoderne ist anstrengend. Ich wollte nur sagen, ich habe tiefsten Respekt vor jedem Menschen, der arbeitet um seine Familie zu versorgen. Ob er jetzt Kanäle ausspült oder Brotteig knetet. Ich bin mir auch nicht sicher, ob “das Leben” für jeden eine Aufgabe “vorgesehen” hat, und ob es wirklich so einfach ist, sich da mal etwas auszusuchen. Dennoch stimme ich Dir zu, das die verborgenen Talente ein großes Potenzial haben und man sich nach Möglichkeit auf die Suche nach ihnen machen sollte.
    Ich denke jedoch auch, das die “Probleme” im Arbeitsleben von folgenden Dingen rühren: Ungerechte und ausbeuterische Behandlung, und Unehrlichkeit/Verlust der Moral (wenn Leuten Dinge verkauft werden die sie nicht brauchen oder die ihnen oder anderen oder der Welt schaden).
    Ich wünsche mir das mehr Menschen den Mut haben, sich dagegen zu verwehren.
    Und ich wünsche den Menschen, das sie die Dinge, die sie bewältigen müssen, mit Liebe bewältigen. LG,Ela

    • Hi Ela,

      keinerlei Widerspruch meinerseits! :)

      Ich finde es auch total in Ordnung, wenn man einfach eine Arbeit macht, um damit seine Familie zu ernähren und sein Leben gestalten zu können.

      Schade finde ich vor allem, wenn man 10 Stunden am Tag unglücklich ist, wenn einen die Arbeit ankotzt oder man einen ganz anderen großen Traum hat, aber nie versucht, ihn zu verwirklichen. Oder wenn man den Traum irgendwie spürt, tief in einem, ihn aber nicht zu greifen bekommt, sich nicht klar über ihn wird.

      LG

      Tim

  • Hi MONK :)
    vorab top arbeit lese fast alle beiträge :)

    ich glaub das beschriebene “erlebnis” hatte ich vielleicht bereits… bzw teilweise..

    ich stellte mir irgendwann die frage wie man das leben aller verbessern könnte.
    und stellte fest dass es im grunde (mit geld) ziemlich simple wäre z.b den hunger zu beseitigen. dann kam ich zu dem schluss, dass “man” das gar nicht will. das war der moment indem ich quasi aufwachte denke ich. und da floßen eimerweise tränen. das ist jetzt knapp 3 jahre her und seitdem hab ich mich stark mit verschwörung auseinander gesetzt bis die negativität die damit einhergeht drohte mich zu erdrücken. ab da begann dann quasi mein spirituelles “erwachen” ich denke ich bin momentan an dem punkt (dein authentizität artikel)
    zwischen wahrheit sprechen und wahrheit leben.

    ich weiss nicht ob meine tränen einfach nur “anteilnahme” am weltschmerz waren. ich weiss ich möchte einen unterschied machen und ich bin mir auch der “macht des einzelnen” bewusst. spreche mit vielen über “meine” weltanschauung versuche mit rat und tat zur seite zu stehen und auch recht erfolgreich so glaub ich aber …… vielleicht sollte ich nochmal mit dem leeren blatt beginnen.

    • Hi fab,

      Dankeschön! :)

      Meine Meinung: du tust schon vieles, wenn Du präsent bist und Menschen zuhörst und vielleicht auch den einen oder anderen Rat gibst oder einfach Deine Sicht teilst.

      Womöglich deuten die Tränen aber auch darauf hin, dass Du noch mehr tun kannst, um die Welt etwas in die Richtung zu bewegen, in der Du sie lieber sehen würdest.

      Das hier könnte auch was für Dich sein: http://mymonk.de/wie-du-echten-wert-schaffen-und-von-deiner-leidenschaft-leben-kannst/

      LG

      Tim

        • hey monk
          vielen dank für deine schnellen antworten. ich habe die beiden artikel aufmerksam gelesen :) und wie der “zufall” oder die “synchronizität” so will… überlege ich seit einiger zeit tatsächlich etwas eigenes auf die beine zu stellen… bzw ein freund und ich wollen gemeinsam durchstarten. jetzt ist es so (der artikel trifft wirklich den genauen nerv), dass ich weiß, dass bei ihm der geldfaktor der hauptantrieb ist. und ich nunja eher die werteschaffeinstellung vertrete. oder nach einem weg suche meine leidenschaft (die ich scheinbar auch noch suche) jedem zugute kommen zu lassen…
          ich denke, dass es möglich ist unsere beiden einstellungen auf einen nenner zu bringen… aber irgendwie fürchte ich auch mich in das geld zu “verlieben” und mich so dann quasi einfach nur dem “system” füge und irgendwann meine “rebellische” “weltrettereinstellung” vergesse ? … ich weiß es selbst nicht so recht.

          LG :)

          • PS: bin jetzt 28 und “wehre” mich noch wehement ein “rädchen” unserer verdrehten ausbeuterischen gesellschaft zu werden.. was man auch irgendwo noch als ablehnung und verurteilen der gesellschaft deuten könnte..

            und irgendwie denke ich, wenn ich nicht bald klare ziele definieren kann, dass der zug ein selbstverwirklichendes leben zu führen abgefahren sein könnte. womit ich mich irgendwo auch wieder unter druck setze. aber ich denke, das die menschen generell immer mehr aufwachen zu medienlügen, ausbeutung und “befreiungskriegen” etc … sie nicht weiter gegen ihre moral leben können/wollen? so wie ich?

  • In 30 Minuten findet man seine Lebensaufgabe nicht!

    Es gibt Menschen, die hoffen darauf und wenn sich nichts tut, sind sie womöglich noch frustrierter als vorher und das ist nicht so gut.

    Aber vielleicht hilft der persönliche Austausch hier. Wenn man sich nicht allein fühlt mit seinem Problem kann das Wunder wirken.

    Gruß K.

    • Hallo K, findest du auch nicht wirklich. Du kannst sie gar nicht finden. Du kannst nur etwas dazu machen, das deiner tiefen Sehnsucht nahe kommt. Du findest nicht, du wählst. Und der Weg ist das Ziel, also stimmt sie immer nur für den nächsten Schritt. Alles andere ist aus meiner Sicht kopflastig, obgleich dies auch seinen Sinn hat, eben einen für die täglichen, praktischen Dinge.

  • Tolle Übung und meine “Erkenntnisse” haben mich ziemlich überrascht, denn sie gehen in eine ganz andere Richtung, die ich bisher zwar schon gesehen habe, aber nicht in dieser Deutlichkeit und Essenz, die dahiner steht. Forschen, entdecken, Neues finden, Zusammenhänge aufdecken. Das führte dann zu Biografien, auf den Spuren des Lebens von interessanten Menschen wandeln, auch räumlich. Hm, mal sehen, ob ich das auch leben kann ;-)

    Ich habe noch Anregungen zur Methode: 1. Die Punkte, wo Tränen kamen, waren verstreut, wenn ich in dem Moment aufgehört hätte, wo das das erste Mal geschah, hätt ich viele andere Dinge nicht gefunden und auch das Gesamtbild nicht formen können. Tipp: In einer Worddatei mit Numerierungsfunktion alles untereinander schreiben und bei emotionalem Ausschlag ein Ausrufezeichen setzen für die Auswertung. Dabei dann die Hauptbereiche zusammenfassen 2. Bei mir wechselten sich verschieden Bereiche ab, also Persönlichkeit, Beziehungen und Berufliches. Berufung war zwar auch sehr interessant, aber bei weitem wichtiger waren bei mir die anderen Bereiche. 3. Mir kamen während und nach dem Schreiben sehr wichtige Erkenntnisse, die ich direkt danach auch aufgeschrieben habe. 4. Sinnvoll ist auch, wenn man ein klares Ergebnis hat, schon Schritte aufzuschreiben, die man konkret unternehmen will.

    Nochmal danke für die Übung :-)

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