85 Fragen, die Du Dir stellen solltest | myMONK.de
|26. Februar 2013 10:57

85 Fragen, die Du Dir stellen solltest

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.

- Nagib Mahfuz

Es gibt Fragen, die Mauern einreißen. Fragen, die uns zum Weinen bringen. Fragen, die uns die Welt, das eigene Leben und uns selbst klarer sehen lassen. Hier 85 von ihnen.

(0. Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit genommen, Dir wichtige Fragen zu stellen?)

  1. Wer bist Du (in einem Satz)?
  2. Wie würdest Du Dein Leben beschreiben (in einem Satz)?
  3. Liebst Du Dich? Warum, warum nicht?
  4. Wie fühlt sich Liebe an?
  5. Was ist Deine Leidenschaft?
  6. Wann hat sich Dein Leben zum letzten Mal angefühlt wie ein Abenteuer?
  7. Ist das, was Du tust, das, was Du tun willst?
  8. Wonach sehnt sich das Kind in Dir am stärksten?
  9. Warum spielt es eine Rolle, dass es Dich gibt?
  10. Was steht zwischen Dir und Deinem Glück?
  11. Was ist Dein nächster, wichtiger Schritt?
  12. Was vermisst Du in Deinem Leben?
  13. Womit belastest Du Dich?
  14. Wie hast Du Probleme und Chaos in Deinem Leben erzeugt?
  15. Warum stresst Du Dich so?
  16. Was schuldest Du Dir selbst?
  17. Wo urteilst Du zu schnell?
  18. Glaubst Du, was Du siehst, oder siehst Du, was Du glaubst?
  19. Womit bist Du Dir wirklich sicher, wofür würdest Du Deine Hand ins Feuer legen?
  20. Was bringt Dich zum Lachen?
  21. Was inspiriert Dich?
  22. Was kannst Du geben?
  23. Was macht Dich traurig?
  24. Wann hast Du das letzte Mal geweint – und wann vor einem Anderen?
  25. Wovor fürchtest Du Dich?
  26. Wo hat Dich die Angst davon abgehalten, das Richtige zu tun?
  27. Wovor hast Du Dich lange Zeit gefürchtet, das Dir inzwischen keine Angst mehr macht?
  28. Was macht Dich stolz – und was würde Dich noch stolzer machen?
  29. Wann hast Du Dir das letzte Mal ein Kompliment aus vollem Herzen gemacht?
  30. Wann hast Du einem Anderen das letzte Mal ein Kompliment aus vollem Herzen gemacht?
  31. Wann hast Du das letzte Mal einen Deiner Erfolge gefeiert?
  32. Wie fühlst Du Dich, wenn Du „Nein“ sagst?
  33. Wie fühlst Du Dich, wenn Du „Ja“ sagst?
  34. Was war die schwierigste Entscheidung Deines Lebens?
  35. Was war die beste Entscheidung Deines Lebens?
  36. Wann fühlst Du Dich sicher?
  37. Wann fühlst Du Dich geborgen?
  38. Woran denkst Du, wenn Du „Zuhause“ oder „Heimat“ hörst?
  39. Wofür bist Du dankbar?
  40. Worauf glaubst Du, ein Recht zu haben – und warum?
  41. Was ist Deine früheste Kindheitserinnerung?
  42. Was ist das beste daran, älter zu werden?
  43. Womit verschwendest Du Deine Lebenszeit?
  44. Womit solltest Du mehr Zeit verbringen?
  45. Wie wichtig sind Dir: Liebe, Freundschaft, Freiheit, Wachstum, Gesundheit, Abenteuer, Erfolg, Sicherheit, Geld, Zufriedenheit und Einfluss – und in welcher Reihenfolge?
  46. Was bedeutet Freiheit für Dich?
  47. Was bedeutet Frieden für Dich?
  48. Was bedeutet Erfolg für Dich?
  49. Was wolltest Du schon immer haben … und hast es noch nicht?
  50. Welche Entscheidung, die Du in diesem Jahr triffst, könnte die wichtigste für Deine nächsten Jahre werden?
  51. Gibt es einen Unterschied zwischen leben und existieren?
  52. Welchen Traum willst Du in den nächsten 5 Jahren am dringlichsten verwirklichen?
  53. Wann beginnen, wenn nicht heute?
  54. Ist es besser, es zu probieren und loszugehen, und nicht am Ziel anzukommen … oder von vornherein stehen zu bleiben?
  55. Mit welchen 5 Menschen verbringst Du die meiste Zeit – tun sie Dir gut und tust Du ihnen gut?
  56. Mit wem solltest Du mehr Zeit verbringen?
  57. Warum denken wir am meisten an einen Menschen, wenn er weg ist?
  58. Was würdest Du niemals tun?
  59. Was hast Du getan, von dem Du dachtest, Du würdest es niemals tun?
  60. Würdest Du sagen, dass Diebstahl immer falsch ist?
  61. Wo in Deinem Leben hast Du Dinge schöngeredet?
  62. Was ist die größte Lüge, an die Du mal geglaubt hast?
  63. Was hast Du in den letzten 12 Monaten über Dich gelernt?
  64. Worin hast Du Dich nie geändert?
  65. Was frustriert Dich am meisten?
  66. Wie würden Deine Familie und Deine Freunde Dich beschreiben?
  67. Welches Geheimnis trägst Du mit Dir herum?
  68. Was fällt Dir leichter als anderen?
  69. Was fällt Dir schwerer als anderen?
  70. Würdest Du die Welt als eher schlecht oder eher gut bezeichnen?
  71. Wenn Du das Leben für unfair hältst – was schlussfolgerst Du daraus?
  72. Was heißt „Treue“ in einer Partnerschaft für Dich?
  73. Auf wen kannst Du Dich verlassen?
  74. Wem kannst Du heute eine Freude machen?
  75. Welche Eigenschaften an Deinen Mitmenschen findest Du am großartigsten, welche am schwersten erträglich – und was könnte das mit Dir zu tun haben?
  76. Was bleibt von Dir, wenn man Dir allen Besitz und alle Beziehungen nimmt?
  77. Wohin würdest Du auswandern, wenn Du müsstest – und warum?
  78. Was nimmst Du zu ernst, was siehst Du zu locker?
  79. Was würdest Du anders machen, wenn Du wüsstest, dafür nicht verurteilt zu werden?
  80. Wo solltest Du die Regeln brechen?
  81. Wann hast Du das letzte Mal etwas völlig Neues ausprobiert?
  82. Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch 1 Jahr zu leben hättest?
  83. Was würdest Du tun, wenn Du alle Deine finanziellen / materiellen Ziele erreicht hättest?
  84. Wenn Du eine Idee unter die Menschen bringen könntest, welche wäre es?
  85. Woran erkennst Du, dass es Zeit für Dich ist, etwas zu ändern?

Photo: Steve Dunleavy

23 Kommentare

  • Puh… ganz schön schwierig. Zunächst dachte ich “wow, gleich 85 Fragen?!” Aber wenn man sich die ansieht, sind da echt einige dabei, die man sich wirklich mal stellen sollte. Vielleicht drucke ich sie mir mal aus und beantworte sie für mich schriftlich. Wird sicher spannend werden! Danke dafür.

    • Das ist eine großartige Idee! Ausgedruckt und mit der Hand beantwortet hat man ganz sicher mehr von den Fragen, als wenn man sie nur überfliegt.

  • Ich kann keine einzige Frage beantworten..und nun?

    • Hmmm … “keine Antwort ist auch keine Antwort”, heißt es ja manchmal :) … wenn dem wirklich so ist, dann ist das vielleicht ein Anlass für Dich, Dir mehr Zeit für die Fragen zu nehmen, nicht unbedingt, indem Du antwortest, sondern vielleicht, indem Du Dir ein bisschen Stille gönnst oder neue Dinge ausprobierst.

    • Ich glaube nicht, dass es hier darum geht, diese Fragen jetzt unbedingt alle zu beantworten. Fragen dienen der inneren Einkehr, dem Öffnen der Gedankenwelt, dem Schärfen des Bewusstsein für die innere Welt.

      Diese Fragen lösen ein Feuerwerk an persönlichem Wachstum aus. Doch dafür darf man sich mit den Fragen auch ausgiebig beschäftigen.

      Eine Möglichkeit, um den Antworten langfristig Platz im Leben zu gewähren besteht darin, sich jeden Tag oder jede Woche exakt 1 Frage auszusuchen und darüber nachzudenken, bewusst, den ganzen Tag über. Mal hier ein paar Minuten. Mal dort ein paar Minuten. Man kann sich die Frage auf einen kleinen Zettel schreiben und immer dabei haben. Man kann sich sogar jeden Morgen, Mittag oder Abend 5, 10 oder 15 Minuten Zeit nehmen, um die Frage schriftlich zu beantworten. Wenn man sich pro Frage 1 Tag oder 1 Woche Zeit nimmt, stellt man schnell fest, dass das Gehirn Bilder, Geräusche und Gefühle zu der jeweiligen Frage liefert.

      Diese Fragen sind so kraftvoll und bieten so viel Potenzial für Persönlichkeitsentwicklung. Wichtig ist wirklich, dass man sich Zeit nimmt und darauf vertraut, dass der Kopf oder das Herz schon die passenden Antworten findet bzw. jetzt schon hat. ;-)

  • Super Sammlung. Wie bereits gesagt, allein das Bewusstsein immer wieder auf solche Fragen richten hat schon Wirkung.

  • Ich finde die Fragen fantastisch! Sie können einem selbst die Augen öffnen. Ich werde mir ein Buch anlegen, pro Seite eine Frage, und mir regelmäßig meine Gedanken dazu aufschreiben. Vielleicht erkenne ich dann, dass und wie ich mich weiter entwickele und auch wie gut es mir eigentliche geht.

    Dank für die Fragen. :-)

  • Sehr gute Fragen, die viel zum Nachdenken anregen. Ich finde die Idee von Sandra großartig: ein Buch anzulegen, pro Seite eine Frage. Müssen ja nicht alle sein – oder nicht genau diese Reihenfolge.

  • Alle Fragen und tausende mehr, verlieren ihre Heilung und ihre Bedeutung, wenn du nicht die erste beantworten kannst.

    Selbstbetrachtung über Fragen, löst lediglich eine gewisse Besinnlichkeit aus.
    Sie führt niemals zur Frage eins.

    Daher betrachten fast alle Menschen, diese und ähnliche Fragen als, Arznei.

    Beste Grüße,
    Stephan

  • Sehr schöne Fragen-Sammlung – Danke dafür!

    Generell: Wir sollten (uns) mehr Fragen stellen, statt zu urteilen. In der Kommunikation mit anderen denken wir uns so oft “unseren Teil”, obwohl etwas ganz anderes dahinter steckt.

    Ich bin vor kurzem in einem Buch über zwei schöne Fragen gestolpert:
    1. Wer oder was bin ich?
    2. Was passiert hier?

    Wenn man diese Fragen in Situationen stellt, wo die Emotionen mal wieder etwas die Herrschaft übernommen haben, dann kommt man schnell wieder zurück auf eine sachliche Ebene.

    Herzliche Grüße,

    Daniela

    • Hi Daniela,

      Dankeschön, auf für Deine sehr guten Ergänzungen!

      Darf ich fragen, ob Du auf die erste Deiner Fragen schon eine Antwort gefunden hast?

      LG

      Tim

      • Da wäre ja die nächste Frage, ob es da wirklich nur eine Antwort gibt. ;)

        Die Frage “Wer oder was bin ich?” wirklich zu beantworten ist vermutlich eine Lebensaufgabe. Vermutlich ändern sich die Antworten darauf auch je nachdem in welchem Lebensabschnitt man sich befindet. Sucht man dabei die große Antwort, dann würde diese wohl lauten: Ich bin ein Mensch. Dann könnte man wieder fragen, was einen Menschen ausmacht…. usw.

        Heute bin ich jedenfalls ein Mensch, der Dir und allen Lesern ein schönes und entspanntes Wochenende wünscht. :)

        Liebe Grüße,

        Daniela

        • 3. Was ist wirklich wichtig?

          Neale Donald Walsch macht es spannend in seinem Buch. Doch es wird verraten. Und Tim ist sehr nahe dran mit “Träume, Wünsche, Leidenschaft, ..”

        • Hallo Daniela,

          ja gibt es!!!!! Es gibt nur eine Antwort. Nein, es ist keine Lebensaufgabe. Richtig ist, dass man glaubt, je nach Lebensabschnitt, eine neue Antwort darauf, für sich erklären zu können.

          Wer oder was bin ich?

          Genau diese Frage, wird von fast allen Menschen falsch verstanden. Dies führt dann zu dem spirituellen Wahnsinn des Hinterfragen. Wahn-Sinn!!

          Nein es ist nicht die Liebe und in Gespräche mit Gott, dass Buch von Walsch, wird auch nichts verraten sondern lediglich Beobachtungen wiedergegeben und interpretiert aus Sicht von Gott.

          Wundert mich sowieso, dass der Name Gott an sich, hier nie fällt.
          Gott, Buddha und Co. richtig zu verstehen, da sollte der Mensch anfangen. Hört auf mit euren Vorstellungen der Sinnbilder. Das einzige was diese euch wiedergeben werden, ist das scheinbare Gefühl, des sich gut aufgehoben zu fühlen. Es fühlt sich gut an. Verstanden hat man trotzdem nichts.

          Es gibt die Irrwege. Diese befinden sich im Pfad und auf dem Weg in der Suche.

          Beste Grüße,
          Stephan

          • Dieses Buch war es nicht, Stephan. Obwohl dieses auch nicht falsch ist. Aber Richtig/Falsch gibt es ja gar nicht. Denn der, der glaubt, zu wissen was richtig ist, ist im Pfad und auf der Suche, richtig? Doch für mich gibt es noch einen Kontext. Und so kann es sein, in meinem Glaubenssystem ist es richtig, für mich eben. Wenn auch nicht richtig ist dass man sagen könnte, es sei richtig im absoluten Sinn.

  • Hi Richard,

    selbstverständlich ist es in deinem Glaubenssystem richtig. Und ich füge noch hinzu, dass dies auch gut so für dich ist. Es dient, deiner Entwicklung. Das wahre erkennen liegt fern jeglicher Vorstellungskraft. Ich versuche dies jetzt, etwas verständlich nieder zuschreiben.

    Nehmen wir ruhig, das Buch von Walsch. Es wurde geschrieben, um sich entscheiden zu können, zuhören zu wollen.

    Jedoch anzunehmen, dass lediglich N.D. Walsch, der einzige ist, der einen direkten Draht hätte, wäre vermessen. Walsch ist auch nicht so wichtig. Es ist die Begegnung die er hatte. Diese Begegnung, ist mir ebenfalls widerfahren. Möchte aber nicht darüber sprechen. Es sei denn, es ist nötig.

    Beste Grüße und schönes WE
    Stephan

    • Die Autoren von “Ein Kurs in Wundern” würde ich dazu nehmen. Auch sie haben es geschafft, mich abzuholen. Obwohl es ja nicht um die Autoren geht, sondern um den Text, den sie “empfangen” haben. Und Eckhart Tolle hilft mir tatsächlich mit seinem Modell des Schmerzkörpers, mich dafür zu entscheiden, genauso wie so manche überlieferte Weisheit. Doch mit ein zwei Sätzen bin auch ich nicht leicht zu überzeugen.

    • Die Begegnung zu kennen wäre wohl hilfreich als Brücke zwischen den Ebenen, in denen selbst der Sprachgebrauch sich unterscheidet.

  • Kann ich gerne mitteilen Richard.

    Es war ein Gespräch und befinde mich auch weiterhin im Dialog. Wie hat man sich dies nun als Mensch vorstellen? Ungefähr so, als würdest du mit einem deiner geliebten Menschen, ein normales Gespräch führen. Ungefähr so, jedoch nicht genau so.

    Es tut mir leid Richard, mehr kann ich nicht darüber hier sagen. Es bedarf keiner (Not)wendigkeit. Kannst du mich verstehen?

    Beste Grüße,
    Stephan

    • Mir ist noch wichtig folgendes hinzuzufügen. Sonst interpretiert man etwas hinein, was nicht stimmt.

      Weder ‎Nachtodkontakte, ‎Jenseitskontakte über ein Medium oder ähnliches. Kein Hellsehen oder ähnliches. Nichts der Gleichen. Auch kein Pfad oder Weg. Nichts von alledem.

      WAR NÖTIG um eine Begegnung wie Walsch sie hatte, erfahren zu —> müssen <—

      Dies bedeutet, man kann sich diese Begegnung nicht wünschen, wollen oder aussuchen.

      Sorry, aber das war mir noch sehr wichtig.

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