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Qi Gong ist eine Bewegungsmeditation, die aus dem alten China stammt und auch gegen Bunrout eingesetzt werden kann. Qi Gong gilt als Ursprung der chinesischen Heilkunst und Kampfkunst. Als Teil der Heilkunst diente die Meditationsform nicht nur zur Behandlung von Krankheiten, sondern auch zur Vorbeugung. Die Übungen werden besonders langsam ausgeführt – Entschleunigung pur also.

Wie Qi Gong gegen den Burn-out wirkt

Der Grundgedanke des Qi Gong lautet: Selbstheilungskräfte stärken und schwächende Einflüsse abwehren. Praktizierende berichten, dass Qi Gong ihnen zu mehr Gelassenheit und Achtsamkeit, Wohlgefühlen und Wachheit verholfen hat. Die Auswirkungen lassen sich auch mittels EEG-Untersuchungen beweisen.

Wer die Bewegungsmeditation ausführt, ist so konzentriert auf den Moment und seinen Körper, dass Grübeleien in den Hintergrund treten. Körper und Geist gelangen dabei in eine Einheit, der Mensch findet in seine Mitte.

Die Technik kann damit für erschöpfte Menschen äußerst hilfreich sein und wird auch in Burn-out-Zentren empfohlen und gelehrt.

Wann und wie oft?

Qi Gong sollte täglich praktiziert werden, um die entspannende Wirkung im Gehirn zu festigen. Zehn Minuten am Tag sind daher deutlich besser als eine Stunde alle zwei oder drei Tage. Empfohlen werden Übungen von etwa 20 Minuten täglich – idealerweise immer zur selben Uhrzeit.

In den Anfangsphase fühlen sich die Praktizierenden während der Übung und kurz danach gelassener und wacher. Nach einigen Wochen der täglichen Praxis breitet sich die in der Übung gewonnene Ruhe über immer weitere Teile des Tages aus, die Stressreaktionen schwächen nachweislich ab.

Klassischerweise wird Qi Gong am Morgen ausgeführt. So kann ein Tag befreit und fröhlich begonnen werden. Tagsüber steigt die Leistungsfähigkeit, die Erregung , Unruhe oder Angst sinkt. Abends lässt sich der Feierabend mehr genießen, auch in den Schlaf finden Qi Gong-Anhänger nach einigen Wochen besser.

Wie kann man Qi Gong lernen?

Am besten kann man die chinesische Bewegungsmeditation von einem erfahrenen Lehrer lernen, der einem sympathisch ist.

Bücher sind weniger geeignet, da die langsamen, fließenden Bewegungen im Vordergrund stehen, weniger bestimmte Positionen wie etwa im Yoga. Wer Qi Gong auf eigene Faust lernen will, ist mit einer DVD besser beraten.

Viele Verfechter der Meditation haben zunächst mit einer DVD begonnen und sich später einer Übungsgruppe mit einem Lehrer angeschlossen, um ihre Technik zu verfeinern und die Wirkung des Qi Gong weiter zu verstärken.

Burn-out
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Quellen