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Burn-out ist unter Polizisten keine Seltenheit. Das hat verschiedene Gründe: mangelnde Anerkennung, die erforderliche Reaktionsfähigkeit, Traumatisierungen, die Gefährdung des eigenen Wohls im Berufsalltag von Streifenpolizei und Co.

Polizisten sind in der Gesellschaft heute deutlich weniger anerkannt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Zwar beruhigt uns die polizeiliche Präsenz, sie schränkt uns aber auch ein, schließlich sind wir durch sie angehalten, uns an verschiedene Regeln zu halten. Scheinbar wird der zweite Punkt in diesen Tagen stärker wahrgenommen.

Der Berufsalltag vieler Polizisten ist deutlich weniger planbar als derjenige der meisten Büroangestellten. Polizisten müssen schnell umstellen, wachsam sein und teilweise innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen treffen. Gemeinsam mit der Angst, die den Arbeitsalltag von Streifenpolizisten ständig begleitet, ergibt sich eine hohe psychische Last.

Außerdem sieht die Polizei ständig die Abgründe des Lebens:

  • Drogenfälle
  • Häusliche Gewalt
  • Kriminalität
  • Sozialen Abstieg und Verwahrlosung

Gefahrensituationen und andere stark belastende Erlebnisse können den Polizisten nachhaltig traumatisieren. Da Polizisten täglich Stärke demonstrieren müssen, fällt es ihnen auch in solchen Situationen schwer, sich Kollegen oder Psychologen anzuvertrauen.

Burn-out-Risikofaktoren auf einen Blick:

  • Sinkende Anerkennung in der Gesellschaft
  • Gefahr für das leibliche Wohl
  • Seelische Probleme durch häufige Konfrontation mit Kriminalität und Elend
  • Zwang zur Demonstration von Stärke erschwert das Suchen von Hilfe

Burn-out
Burn-out und Depressionen
Burn-out – Verbreitung und Kosten

Burn-out – Verlauf
Burn-out – Symptome
Burn-out – Begleiterkrankungen
Burn-out – Diagnose
Burn-out – Test
Burn-out – Ursachen
Burn-out – Behandlung
Burn-out vorbeugen (Prävention)
Quellen