Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Am besten und einfachsten: authentisch sein. Sagen, was wir denken und fühlen. Und dann tun, was wir sagen. Meistens jedenfalls.

Trotzdem sollten uns die folgenden psychologischen Effekte bewusst sein. Dann sind wir selbst schwerer zu manipulieren – genau das ist der Hauptgrund für diesen Text.

(Und wer weiß, vielleicht brauchen wir das eine oder andere davon doch mal in einem Notfall. Auch, wenn wir keine Staubsauger verkaufen oder Weltuntergangs-Sekten gründen wollen. Oder als Kombination: „Bald geht die Welt unter, da kommt eine riesige Staubsauger-Mama und saugt alle bösen Menschen weg, die vorher keines ihrer Staubsauger-Babys gekauft haben“.)

„Wie man Sorgen, Stress und Selbstzweifel loslässt“

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Hier 13 Punkte, auf die wir achten können:

  1. Wenn jemand wütend ist oder streiten will, stell Dich neben ihn statt direkt vor ihn. Damit erscheinst Du ihm weniger bedrohlich und gegnerisch, er beruhigt sich schneller. Und Du bekommst seinen Zorn wortwörtlich nicht so direkt ab.
  2. Fang mit den Worten an: „Ich  brauche Deine Hilfe“. Wenn Du seine Hilfe brauchst. Sonst natürlich nicht. Jedenfalls, diese Worte vergrößern Deine Chance auf einen Gefallen. Weil niemand das schuldhafte Gefühl mag, so einen Gesuch abzuschlagen (“Benjamin-Franklin-Effekt“).
  3. Bitte um etwas Unverhältnismäßiges. Wenn der andere nein sagt, schieb Deine eigentliche Bitte hinterher – er wird dann öfter ja sagen, um sich nicht wie ein Unmensch zu fühlen.
  4. Müdigkeit ausnutzen. Bitte um Gefallen, wenn jemand müde ist. „Ja, ja, von mir aus, Hauptsache, Du lässt mich dann in Ruhe.“ Funktioniert nachweislich.
  5. Wenn Du willst, dass Dir jemand zustimmt, nicke, während Du sprichst. Der Andere wird dann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicken – und dadurch selbst unterbewusst meinen, er würde Dir zustimmen.
  6. Formuliere in eigenen Worten, was der Andere gesagt hat. Das ist nicht nur ein guter Weg, achtsam zuzuhören, sondern vermittelt auch das Gefühl: „Ooooaah, der versteht mich total, ich glaub das ist mein Seelenverwandter!“
  7. Wenn Dich jemand nicht mag, frag ihn, ob er Dir seinen Stift ausleiht. Eine sehr kleine Gefälligkeit, die kaum jemand abschlägt. Um sein Handeln zu rechtfertigen, wird er Dich anschließend lieber mögen. Danach wird er Dir außerdem eher einen zweiten Gefallen tun („Fuß-in-der-Tür-Phänomen“).
  8. Ans Ohr fassen, wenn Du wissen willst, ob jemand an Dir interessiert ist. Ihr redet eine Weile und dann verschränkst Du Deine Arme, oder kratzt Dich am Hals. Oder fasst Du Dir ans Ohr. Oder in den Schritt. Nein, warte das letzte Beispiel ist nicht so gut. Besser ans Ohr. Wenn er Dich mag, wird er Deine Handlung unbewusst nachmachen (wieder: mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, nicht immer).
  9. Das liebste Wort aller Zeiten verwenden. Kein Wort hören wir Menschen so gern wie den eigenen Namen. Sag ihn, immer wieder mal.
  10. Bemerke die Augenfarbe. Wir schauen einen Menschen irgendwie anders an, wenn wir seine Augenfarbe herausfinden wollen. Diese eine Sekunde oder zwei können magisch wirken.
  11. Warte auf die volle Antwort. Du stellst eine Frage und er antwortet, aber anscheinend hält er etwas zurück. Schau ihm weiter in die Augen und schweige. Vermutlich wird er dann den Rest seiner Antwort preisgeben.
  12. Hände vorm Schütteln aufwärmen. Reib Deine Hände. Warme Hände machen sofort sympathischer.
  13. Gib Kindern immer eine Wahl. Sie möchten glauben, dass sie die Kontrolle haben. Wenn Du willst, dass sie die Schuhe anziehen: „Willst Du die Lillifee-Schuhe anziehen oder lieber die mit den Blumen drauf, kleiner Manfred?“

Der letzte Trick könnte auch bei Erwachsenen wirken. Ich nehm die mit den Blumen, juhuu!

Na ja, wie schon eingang’s geschrieben: Das Beste ist und bleibt, einfach so authentisch wie möglich zu sein.

Siehe auch 5 Dinge, die manipulative Menschen tun und Authentisch leben (nicht nur) als hochsensibler Mensch.

Gefunden bei: Howtolifeguide | Psychtronics |  Photo: Brendan Ross