Die Schule bereitet Kinder aufs Leben vor. Aber nur teilweise. Eine gute Schulbildung ist zwar ein Schutz gegen sozialen Abstieg und Armut. Mit den Ansprüchen, die heute nach der Schulzeit auf uns warten, haben die 30-35 Schulstunden in der Woche jedoch leider nicht viel zu tun.

Kreative Lösungen für Probleme sind nach wie vor weniger gefragt als das stumpfe Auswendiglernen von nutzlosen Fakten, das die Lust am Lernen, die Kreativität und die Selbstverantwortung tötet. Wer aber in dieser Welt bestehen will, muss regelmäßig neue Bewältigungsstrategien kreieren.

Kinder werden darauf vorbereitet, zu erfüllen, und nicht darauf, etwas zu erschaffen. Erfüllen reicht in dieser Welt aber weder im Berufs- noch im Privatleben noch aus.

In den meisten Studiengängen wird ein bulimisches Lernen gefordert, die Studenten müssen Daten in ihr Kurzzeitgedächtnis prügeln, es in der Prüfung aufs Blatt übergeben, anschließend vergessen sie den größten Teil. Was ja auch nicht weiter schlimm ist, das Wissen war ja ohnehin sinnlos.

Das schlimmste ist: die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verlernen, einen Bezug zu dem zu haben, was sie tun. Kein Wunder also, dass sie später als Banker oder Ingenieure in Jobs landen, für die sie keinerlei Leidenschaft empfinden. Warum sollten dann die Alarmglocken läuten, wenn das bei Schule und Ausbildung nicht anders war.

Ein Job, der als sinnlos empfunden wird, gehört zu den größten Risikofaktoren für einen Burn-out.

Was Eltern tun können

Eltern sollten ihren Kindern den schöpferischen Freiraum geben, gegen den das hiesige Schulsystem ankämpft. Kinder müssen in dem gefördert werden, auf das sie selbst Lust haben. Nur so kann die Kreativität, die sie später brauchen, erlernt werden.

Burn-out
Burn-out und Depressionen
Burn-out – Verbreitung und Kosten

Burn-out – Verlauf
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Burn-out – Diagnose
Burn-out – Test
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Burn-out vorbeugen (Prävention)
Quellen