Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Menschen lügen. Wir alle. Halb so wild. Eben ein soziales Schmiermittel. Ja, ich hab mich riesig über Dein selbstgeklöppeltes Batik-Shirt-Geschenk gefreut … ich trage es täglich in meinem Berater-Job (überm Sakko natürlich, damit’s alle sehen können). Nein, Du wirst immer schlanker … die zwei Waagen, auf die Du Dich zum Wiegen stellen musst, sind bestimmt nur kaputt.

Doppelt so wild wird’s, wenn’s um andere Dinge geht: Um Fremdgehen zum Beispiel. Um miese Behauptungen hinterm Rücken. Um Hinterhalte.

Was rät eine ehemalige FBI-Agentin?

LaRae Quy arbeitete 24 Jahre lang in der Spionage-Abwehr des FBI. Dabei hat sie Hunderte von Menschen befragt, darunter entsprechend viele, die mit einer Lüge durchkommen wollten.

Bei Inc.com findet man einige Tipps von ihr. Einer hat’s mir besonders angetan.

Achte darauf, wie der andere „nein“ sagt

Wer lügt, sagt natürlich oft „nein“, um zu leugnen und seine Spuren zu verwischen. Entscheidend ist aber, wie jemand „nein“ sagt:

  • „nein“ sagen und in eine andere Richtung schauen
  • „nein“ sagen und die Augen schließen
  • „nein“ sagen nach einem Zögern
  • „neeeeeiiiiinn“ sagen, ganz lang gezogen
  • „nein“ sagen in Singsang-Manier

… das alles sind nach der Erfahrung der Ex-Agentin Hinweise darauf, dass uns jemand in die Irre führen will.

Natürlich gibt uns das allein keine Garantie und wir sollten niemanden an den Pranger stellen wegen eines Neeeeiiiins … aber vielleicht etwas vorsichtig werden und genauer hinschauen.

Siehe auch Die 3 Dinge, die Dein Leben authentisch machen (oder zu einer Lüge).

Photo:  Hernán Piñera