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Das Experiment der Columbia University: 2 Gruppen, die Teilnehmer der einen wurde zunächst aufgefordert, sich an zwei Situationen zu erinnern, in denen sie auf ihr Gefühl vertraut haben und damit richtig lagen, was den meisten von uns sehr leicht gelingt. Die Teilnehmer der anderen Gruppe sollten 10 dieser Situationen nennen – für viele ein Unding, wenn man sie spontan nennen soll. Dann kommt schnell der innere Dialog auf: „hmm, so oft lag ich mit meinem Gefühl anscheinend nicht richtig, scheinbar kann ich meinen Gefühlen nicht trauen“. Beide Gruppen sollten danach Prognosen abgeben – Wahlprognosen, Sportprognosen etc. Die erste Gruppe, die nur zwei Situationen nennen sollte lag im Schnitt deutlich häufiger richtig.

Die Ergebnisse der Studien fassen die Wissenschaftler so zusammen:

Pham nennt dieses Phänomen „emotional oracle effect“, was so viel heißt wie „emotionaler Orakel-Effekt“. Demnach können unsere Gefühle offenbar dazu beitragen, bessere Vorhersagen zu treffen: „Emotionen sind mehr als subjektive und unvollständige Informationen“, sagt Pham, „sondern sie umfassen all unser bewusstes und unbewusstes Wissen.“ Daten und Fakten einerseits, aber auch Erfahrungen und Erlebnisse andererseits.

„Die Zukunft muss gar nicht so schwer zu entziffern sein“, resümiert Pham, „wenn wir lernen, unseren Gefühlen zu trauen.“

Den Artikel findet ihr hier.

Wie oft vertraust Du auf Dein Gefühl?

 

Photo: Pascal