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Der Stress auf Arbeit sowie der Leistungsdruck auf die Mitarbeiter hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Unternehmen erhöht. Als Folge davon ist auch die Anzahl an stressbedingten Erkrankungen gestiegen. Viele Arbeitnehmer, die durch ihre Arbeit über- oder unterfordert sind und in ihrer Freizeit keinen Ausgleich finden, gehen nicht gern auf Arbeit und können den Leistungsdruck in vielen Fällen nicht dauerhaft standhalten. Sie fühlen sich ausgebrannt und haben ein Burn-out.

Ein Burn-out kann, wenn es nicht behandelt wird, dazu führen, dass ein Mitarbeiter seiner Arbeit nicht mehr nachkommen kann und langfristig arbeitsunfähig wird. Um dies zu verhindern, sollte man bereits bei einem ersten Anzeichen eines Burn-outs reagieren und gegebenenfalls über einen Wechsel des Arbeitgebers nachdenken.

Ein Wechsel des Arbeitgebers ist in der Regel dann sinnvoll, wenn man sich im Job nicht mehr wohlfühlt und durch die Arbeit über- oder unterfordert wird. In einem solchen Fall sollte man sich eine neue Stelle suchen. Dies kann man beispielsweise mithilfe der Stellensuchmaschine Jobtonic.de tun.

Damit man die Notwendigkeit einer beruflichen Veränderung erkennt, muss der Burn-out zuerst einmal festgestellt werden. Dies ist nicht immer so einfach. Es gibt allerdings verschiedene Symptome, die auf ein Burn-out hindeuten. So sind zum Beispiel starke Stimmungsschwankungen, Frustration und ein großer Widerwille täglich auf Arbeit zu gehen sowie verschiedene Ticks, als ein Beispiel hierfür ist das Nägelkauen zu nennen, Anzeichen dafür, dass man unter einem Burn-out leidet.

Neben psychischen Beeinträchtigungen kann ein Burn-out auch zu verschiedenen körperlichen Beschwerden zum Beispiel in Form von Schlafproblemen, einer anhaltenden Müdigkeit, Kopf- und Rückenschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden führen. Allerdings werden diese Beschwerden in vielen Fällen nicht gleich mit einem Burn-out in Zusammenhang gebracht.

Um ein Burn-out zu bekämpfen, ist es zwingend notwendig, die Ursachen für das Burn-out zu beheben. Damit dies gelingt, muss man überprüfen, wie man die Arbeit besser gestalten und eine Work-life-balance erreichen kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Stress im Beruf verringern. So können Mitarbeiter zum Beispiel durch die Teilnahme an einem Seminar für Zeit- und Selbstmanagement erlernen, wie man sich die Zeit am besten einteilt, wie man Aufgaben delegiert und wie man Stress vermeidet. ZudemUrsachen und Symptome eines Burn-outs am Arbeitsplatz kann man unter anderem auch durch eine Neuaufteilung der Aufgaben, eine Verbesserung erwirken.

In vielen Fällen ist es bereits durch kleine Veränderungen möglich, die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter zu verbessern. Damit dies jedoch gelingt, müssen allerdings nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Unternehmen für eine Veränderung bereit sein.

Sofern ein Unternehmen nicht dazu bereit ist, die Arbeitsbedingungen im Betrieb zu verbessern und von den Mitarbeitern stets erwartet, dass sie an ihre Grenzen und über ihre Grenzen hinausgehen, sollten diese Mitarbeiter überlegen, ob sie nicht das Unternehmen wechseln, da für sie anderenfalls die Gefahr besteht, dass sie an einem Burn-out erkranken.

 

Photo: gfpeck