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Getting Things Done (GTD) ist ein weit verbreitetes Selbstmanagementsystem, das von David Allen erfunden wurde. Bei MSNBC erklärt David Allen, wie mit der Methode ein Burnout verhindert werden kann.

Zunächst kurz zu Getting Things Done

Wikipedia fasst die Methode so zusammen:

Hauptprinzip der Methode ist, dass der Nutzer alle seine anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und dadurch den Kopf frei hat für Wichtigeres, nämlich die Erledigung der aktuellen Aufgabe, ohne befürchten zu müssen, andere Aufgaben zu vergessen.

Zeitzuleben.de nennt sechs wichtige Prinzipien:

  1. Alle Vorgänge werden lückenlos erfasst, um das unkontrollierte Wandern der Gedanken einzudämmen.
  2. Lose Enden im Kopf werden mit einem Ziel verbunden und so aus der Welt geschafft (indem Sie sie aufschreiben und sich später systematisch daran erinnern)
  3. Alle Vorgänge werden in Kategorien eingeordnet: Ist es Müll, gibt es Handlungsbedarf, kann ich es sofort erledigen, muss ich es später erledigen oder kann ich es delegieren?
  4. Bei jedem Vorhaben wird der konkrete nächste Schritt beschlossen, um nicht in hektischen Aktionismus zu verfallen.
  5. Auf dem Laufenden bleibt man mit Terminkalender und Listen und einem Wiedervorlagesystem.
  6. Ganz wichtig ist die Einhaltung der Zweiminutenregel:  Alles, was sich innerhalb von zwei Minuten erledigen lässt, sofort erledigen, denn eine so kleine Erledigung aufzuschreiben und eine Entscheidung zu treffen, wann sie wie erledigt werden soll, würde auch mindestens zwei Minuten dauern.

GTD ohne / gegen Burnout

GTD kann also durchaus stressen. Muss es aber nicht, wie der Erfinder im Video sagt. Seine Tipps gegen Burnout lauten:

  • Alle Anforderungen / Aufgaben in allen Lebensbereichen niederschreiben -> was davon muss wirklich erledigt werden, was ist einem wichtig?
  • Ein System für Erinnerungen an die wichtigen Aufgaben kreieren
  • Die Aufgabenliste regelmäßig überprüfen -> Wie weit ist man gekommen? Ist die Liste noch aktuell? Sind die Aufgaben wirklich wichtig für mich?
  • Dem eigenen Gefühl vertrauen bei der Frage, was für einen wichtig ist

Zum Video – leider nur auf englisch – geht’s mit einem Klick auf das Bild:

Unser Dank geht an den arbeitstattstress-Blog, durch den wir auf das Video aufmerksam geworden sind.