Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Gestern haben sich Zweifel in mein Hirn geschraubt und von dort aus in mein Herz. Wie Korkenzieher durch Kork, wie schwere Maschinen in die Erde, wie Würmer durch einen Holzsarg.

Mit Dir und etlichen Weiteren habe ich Leser, die kommentieren, mir schreiben, myMONK weiterempfehlen und unterstützen. Ich könnte glücklich sein, wie sich die Seite entwickelt, und ich bin es sehr oft auch.

Doch dann gibt es diese Tage, manchmal mehrere am Stück, an denen mir meine Arbeit und ihre Früchte zwergenhaft erscheinen. Zwerge, die sich aufpumpen wollen wie Luftballons, im Glauben, irgendwann abheben und fliegen zu können. Aber Scheiße, es sind Zwerge, die sich nur was vormachen, wenn sie sich nicht mit ihrem kleinen Schicksal auf dem Boden abfinden.

Wer bin ich schon, um Dir irgendetwas zu erzählen?

Wer bin ich, um Dir helfen zu können?

Und warum sollte myMONK jemals auch prächtige finanzielle Blüten treiben?

Für mich gehören Wert schaffen und Geld verdienen zusammen. Zwar hat mir mein kleines Business erlaubt, mich im letzten Jahr so viel um myMONK zu kümmern, aber auf Dauer kann es nicht die beste Lösung sein, den einen Baum ständig zu gießen, sich jedoch vor allem von den Früchten des anderen Baums zu ernähren. Das kann nicht mein Anspruch sein.

Jedenfalls habe ich gestern den Sand in den Kopf gesteckt, wie Lothar Matthäus sagte. Nachdem ich am Abend „Der Alchimist“ gelesen und danach gut geschlafen habe, ist mein Kopf heute keine Wüste mehr. Es muss weiter gehen, irgendwie. Ich fühle, dass das der richtige Weg ist. Einige Sandkörner sind noch geblieben. Sie haben nicht mehr alles unter sich verschüttet, drücken aber noch unangenehm in mir wie der Sand im Schuh nach einem Strandspaziergang.

Ich schreibe Dir davon, weil Zweifel für mich dazugehören. Auch der Weg des Herzens ist mit Zweifeln gepflastert.

Quälen auch Dich manchmal Zweifel?

Was tust Du dann?

 

Photo: Beshef