Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Gut, dass Du geklickt hast. Hier gibt’s was zu lernen. Etwas, das Dir helfen kann.

Hättest Du geklickt, wenn die Überschrift gewesen wäre:

„Klicke diesen Text an!“

Wahrscheinlich nicht. Wir sind freie Menschen und lassen uns nicht gern was erzählen. Lassen uns nicht gern Druck machen oder was aufzwingen.

Nicht mal von uns selbst.

„Heute mach ich Sport!“

„Heute hänge ich nicht wieder zwei Stunden auf Pornoseiten rum!“

… nehmen wir uns vielleicht vor, und am Abend, na ja, am Abend schauen wir zurück und der einzige Sport, den wir betrieben haben, war mal wieder das Pornoschauen (wenn auch mit ganzem Körpereinsatz).

Wissenschaftler um den Psychologen Dr. David Sprott von der Washington State University haben unzählige Studien über Verhaltensveränderung aus den letzten 40 Jahren unter die Lupe genommen.

Ergebnis:

Eine einfache Frage wie „Wirst Du dieses Jahr gesünder essen?“ kann ausreichen, um eine neue Gewohnheit in Gang zu setzen.

Fragen wirkt viel besser als auffordern.

Man spricht vom „Question-Behavior-Effekt“.

Dr. Sprott sagt:

„Wenn Du eine Person fragst, ob er in Zukunft ein bestimmtes Verhalten ausüben wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er das es tut.“

Es funktioniert.

Am besten, wenn das Verhalten mit persönlich oder gesellschaftlich akzeptierten Werten im Einklang ist. Mülltrennung. Aufräumen. Bio-Essen. Abnehmen. Aber auch bei vielem anderen. In der Werbung zum Beispiel, beim Kauf eines Computers (mehr Pornos!) zum Beispiel.

Das gilt auch, wenn wir mit uns selbst reden.

Fragen wirkt viel besser als auffordern.

 

Willst Du mehr darüber lesen? Willst Du? Dann könnte das hier was für Dich sein: Positive Affirmationen sind nutzlos und gefährlich. Was wirklich hilft.

 

Photo: Art DiNo