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Nicht die „verrückte Welt“ sei schuld an den überfordeten Menschen, sondern die Menschen selbst. Klar, wir stehen vor einer unendlich großen Auswahl an Karrieren, Konsumierbarem, Partnern, Ländern, in den wir leben könnten. Das wird uns immer wieder suggeriert. Letztlich ist es aber unser Problem, dass wir keine klare Entscheidung für das eine und gegen den Rest treffen, dass wir uns nicht abgrenzen, weil wir dann das unnötige Gefühl haben, uns auch unnötig einzugrenzen. Es ist das „Maybe“, das „Vielleicht“ auf unseren Würfeln (siehe Bild), das uns krank macht. Mit „ja“ und „nein“ allein würden wir kaum soweit kommen.

So schreibt Welt Online:

Die Moral des Menschen wendet sich gleichsam gegen ihn selbst und wird zur zerstörerischen Kraft – deshalb trifft Burn-out Menschen, die mit besonderer innerer Anteilnahme tätig sind. Und es trifft freie Menschen eher als abhängige Menschen. Nicht um eine Erschöpfung durch Ausbeutung und Unterdrückung handelt es sich, sondern um eine Erschöpfung durch den eigenen Willen. Die Freiheit kann an sich selbst erkranken. An ihrer eigenen Grenzenlosigkeit.

[…]

Aber auch das private Glück ist zu einer grenzenlosen Aufgabe geworden. Wo die Vorstellung herrscht, dass „anderswo“ immer noch etwas mehr Glück zu finden ist – bei einem anderen Partner, an einem anderen Ort, mit einer neuen Essgewohnheit oder einer ganz neuen Religion – ist die Erschöpfung vorprogrammiert.

Den Artikel findet ihr hier.

Welche Entscheidung GEGEN eine Option könntest Du heute treffen – ein für alle Mal?

 

Photo: Anne-Lise Heinrichs