|21. Oktober 2012 08:30

Warum Du nie das Buch geschrieben oder das Unternehmen gegründet hast, von dem Du schon so lange träumst

Träumst Du schon lange davon, ein Buch zu schreiben, Bilder zu malen, ein Musikstück zu komponieren oder Dein eigenes Unternehmen zu gründen? Und hast Du es immer wieder vor Dir hergeschoben? Oder mittendrin abgebrochen?

Dann hast Du Bekanntschaft mit einer ganz bestimmten Kraft gemacht. Und gegen sie verloren. Steven Pressfield, Autor von „The War of Art“ und „Do the Work“ nennt diese Kraft „Widerstand“ (Resistance). Er nennt sie auch ein Monster, denn sie frisst so viel Kreativität und Träume wie keine andere Sache in diesem Universum. 

Wenn Du etwas erschaffen willst, das größer und beständiger ist als der vor sich hin plätschernde Alltag – sei es Kunst, ein Business oder ein anderes Projekt – dann solltest Du wissen, mit wem Du es zu tun bekommen wirst. Nur dann hast Du eine reelle Chance, Dein Vorhaben bis zum Ende umzusetzen.

Es ist über zehn Jahre her, als ich zum ersten Mal davon träumte, etwas wie myMONK zu erschaffen. Zehn Jahre sind eine verdammt lange Zeit, ich mag gar nicht daran denken, an welchem Punkt die Seite heute stehen würde, wenn ich den „Widerstand“ eher durchschaut und bezwungen hätte (bringt ja auch nichts, darüber zu grübeln).

Im Angesicht des Monsters

Schauen wir dem hässlichen Monster Widerstand ins Gesicht. Bist Du bereit?

  • Widerstand ist eine negative, unsichtbare Energie, die uns davon abhält, die nötige Arbeit zu tun, um einen Traum zu verwirklichen.
  • Sie zeigt sich als Gedanken und Gefühle, wie in „Das schaffe ich sowie nicht“, „Ist doch Spinnerei“, „Ich kann das nicht“, „Mir fehlt dieses und jenes dafür“„ Heute habe ich echt keine Kraft mehr dafür, aber morgen fange ich vielleicht an“. Die Kraft versucht alles in ihrer Macht stehende, um uns von dem abzuhalten, das unser Herz erfüllt und die Welt bereichert. Sie lügt, sie verführt, sie tötet.
  • Dem Widerstand ist es egal, wer Du bist. Widerstand ist nichts persönliches, es ist eine universelle Form, die jedem, absolut jedem begegnet. Sie ist nicht speziell hinter Dir her, sie will die Vorhaben von uns allen verschlingen.
  • Je mehr Du die Anwesenheit dieser negativen Energie spürst, umso wichtiger ist Dein Traum. Die größten Vorhaben treffen auf den größten Widerstand. Kommt Dir der Widerstand vor wie eine meterdicke Wand aus Stahlbeton? Dann ist das, wonach Du strebst, vermutlich etwas besonders Wertvolles.

Ich weiß, das klingt alles nicht gerade ermutigend.

Das Monster lässt sich aber besiegen. Niemals für immer, aber an jedem einzelnen Tag aufs Neue.

Wenn ich an meinem Macbook sitze, um einen Text wie diesen zu schreiben, dann habe ich die erste kleine Schlacht gegen den Widerstand schon gewonnen. Allein, weil ich mich hingesetzt und ein neues Textdokument geöffnet habe. Und nicht etwa einkaufen gegangen, den Fernseher angeschaltet, noch schnell diese oder jene ach so wichtige Mail beantwortet, auf Facebook herumgelungert oder irgendwelche technischen Spielerein an meinen Websites vorgenommen habe, die sich zwar so anfühlen, als hätte ich wirklich gearbeitet, aber keinerlei echten Wert schaffen. Doch der schwerste Kampf steht noch bevor. Ein leeres Dokument auf dem Bildschirm – und plötzlich fühlt sich mein Kopf genauso leer an. Alle Inspiration, jede Lust am Schreiben scheint verflogen. Der Drang, wieder aufzustehen und den Schreibtisch zu verlassen, steigt Minute für Minute an und selbst wenn ich diesem nicht nachgebe, juckt es in meinen Fingern, die mich gern doch noch mal auf das Mailprogramm oder Facebook klicken lassen, bevor ich dann „aber wirklich mal so richtig loslege“. An guten Tagen widerstehe ich dem Widerstand eisern. An weniger guten springt meine Aufmerksamkeit zwischen Browserfenstern, Emailprogramm und dem Textdokument. Und an ganz schlechten stehe ich vom Stuhl am Schreibtisch auf, mache mir einen Tee oder seit neuestem einen Gemüsesaft mit Weizengrasextrakt, und versumpfe anschließend in Unwichtigem.

Zum Glück werden die letzteren, die ganz schlechten Tage, seltener, weil ich den Feind inzwischen besser kenne und auch im Kampf besser gegen seine Klauen gewappnet bin.

Deine Rüstung, Deine Waffen

Die wichtigsten Mittel für den kreativen Kampf sind:

  • Ignoranz: Sitzen bleiben und einen Buchstaben, einen Pinselstrich, eine Note, eine Idee nach der anderen zu entwickeln. Buchstabe für Buchstabe, Pinselstrich für Pinselstrich. In Deinem Kopf kreisen demotivierende, Dich klein machen wollende Gedanken? Was soll’s, bleib sitzen. Du hast das Angst oder Gefühl, dass heute einfach gar nichts geht? Was soll’s, bleib sitzen. Wie ein sturer Esel, der sich von nichts und niemandem etwas sagen lassen will.
  • Leidenschaft: Deine Leidenschaft kann Dich tragen, sie wird stärker mit jedem Kampf, den Du gegen den Widerstand austrägst.
  • Blindes Vertrauen: Warum willst Du das tun, was Du tun willst? Könnte es eine Art „Bestimmung“ oder „Berufung“ sein, eine zweite starke Kraft im Universum, die über Deinen Verstand und Dein Ego hinausgeht und Dich etwas tun lassen will, weil Du es tun musst? Wenn Du darauf vertraust, dass Dein Vorhaben dieser Quelle entspringt, dann kannst Du auch darauf vertrauen, dass die Quelle Dich zum Ziel führen wird.
  • Verbündete: Nicht alle Freunde und Vertrauten werden Dir im Kampf helfen. Einige werden nicht wollen, dass Du Dich oder Dein Leben veränderst, weil sie Angst haben, Dich dann zu verlieren. Oder weil sie selbst spüren müssen, was ihnen fehlt, wenn Du ihnen mit Deinem Tun einen Spiegel vors Gesicht hältst. Genauso gibt es jedoch Menschen, die Dich unterstützen werden, die Dir zeigen, dass sie an Dich und Deine Idee glauben. Auf wen solltest Du hören? Auf die angstgetriebenen Pessimisten oder jene, die selbst stark sind?

Du kennst den Gegner, Du kennst Deine Mittel für den Kampf.

Dann kann es ja jetzt losgehen.

Man ist nie bereit genug

Gab es irgendwann man einen Zeitpunkt in Deinem Leben, in dem alles perfekt war und Du endlich beginnen konntest?

In meinem leider nicht, und vermutlich ist das bei den meisten Menschen auch nicht anders.

Mit jedem Tag des Aufschiebens kann der Widerstand mehr und mehr Gründe auftreiben, die dagegen sprechen, Deinen Traum zu verfolgen.

Du brauchst mehr Vorbereitungszeit?

Die Wirtschaftslage ist gerade schlecht?

Du hättest gern mehr Rücklagen auf dem Konto, falls es doch nicht klappt?

Du wartest noch auf den richtigen Geschäftspartner?

Du hast jetzt gerade nicht genügend Zeit oder Platz?

Es bist nicht Du, der so denkt. Es ist das Monster. Gib ihm genügend Zeit, und es wird Deinen Traum mit einer Liste von Sachen ersticken, die vermeintlich dagegensprechen, jemals anzufangen.

Bring den Ball heute ins Rollen. Ein erster kleiner Schritt reicht aus.

Siehe auch „Heute den ersten Schritt gehen“.

Durchhalten

Ist das Projekt gestartet, hilft nur noch eins: harte Arbeit. Ich könnte manchmal fast heulen vor Verzweiflung und Wut, wenn mir die ersten Zeilen eines neuen Artikels schon so schwer fallen. Aber es hilft nichts, ich muss dann am Schreibtisch, vor dem Computer sitzen bleiben.

Ignorant, blind vertrauend und mir meine Leidenschaft bewusst machend.

Der Widerstand lässt sich zwar nie für immer auslöschen, aber wenn man einmal wirklich drin ist im Tun, dann nimmt er doch sehr oft spürbar ab. Harte Arbeit verweist das Monster in die Schranken.

Siehe auch „Hart arbeiten, weich leben“.

Von vorn beginnen

Du hast Dein Werk vollendet, den Artikel oder das Buch geschrieben, das Bild gemalt, das Musikstück komponiert, Dein Unternehmen gegründet und etabliert oder ein anderes Projekt durchgezogen? Glückwunsch.

Dann gibt’s jetzt nur noch eins zu tun.

Von vorn beginnen.

Je länger Du damit wartest, umso mehr werden verlorene Tage zu verlorenen Wochen, Monaten und Jahren – und umso schwieriger wird es, den Kampf gegen den Widerstand erneut anzutreten, weil Deine Muskeln erschlaffen, während sich das Monster ins Fäustchen lacht.

Ich trinke jetzt einen Tee. Morgen geht’s weiter mit dem nächsten Artikel.

 

 

 
Photo: C Ambler

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31 Kommentare

  • Hm, wenn es so viel Kraft gegen den Widerstand braucht, ist es dann doch nicht das, was ich wirklich, wirklich schon immer tun wollte. Müsste es mir nicht in diesem Fall wie von Zauberhand einfach so dahin gleitend, eben im Flow gelingen?
    Allerdings, wie bekomme ich raus, was ich denn wirklich, wirklich gerne tun wollen könnte? Was meine Potenziale sind?
    Herzlich, Martin

    • Der Flow kommt ja oft, wenn man sich durchringt durch die anfängliche Unlust und die Ausreden – den Widerstand. Ist vielleicht wie mit dem Joggen und dem “Runners High” ähnlich: nur, weil wir keine Lust drauf haben, heißt es nicht, dass Bewegung nicht das richtige für uns ist. Ein Stück Paradoxon bleibt aber dennoch darin, schätze ich.

      Deine andere Frage möchte ich gern so beantworten: auf http://mymonk.de/7-fragen-die-dich-zu-deiner-lebensaufgabe-fuehren/ schreibe ich von Fragen / Hinweisen / Zeichen, die einem bei der Entdeckung der Lebensaufgabe helfen können. Nun ist die Lebensaufgabe ein recht hoch gegriffenes Konzept, ich denke jedoch, dass die Fragen aus diesem Artikel auch grundsätzlich geeignet sind, herauszufinden, was man wirklich gern tun tun wollen könnte.

      Bei mir war es so: ich wusste schon laaange, dass ich gern schreiben möchte. Irgendwann fing ich dann damit an, nur um kurz darauf für 7 Jahre wieder eine Pause mit dem Schreiben einzulegen. Ich wusste, was ich von Herzen gern tun wollte, traute mich aber einfach nicht. Kann man so bestimmt nicht auf alle Menschen übertragen, nach meinen Erfahrungen zumindest sind es jedoch eher die Selbstzweifel als das Unwissen, das einen bei der “Entdeckung” und Ausübung im Weg stehen.

  • Guter Artikel! Macht mir Mut mich wieder-zu-setzen!

    • Hi Keymono, das Wort “setzen” lässt mich ahnen, dass Du auch etwas Kreatives machst? Würd’ gern mehr erfahren! LG Tim

  • Beim Thema innerer Widerstand erinnere ich mich gerne an eine Geschichte, die Ashtanga-Yogi David Swenson gerne in seinen Workshops erzählt: Wenn man meint, sich zum Yoga nicht aufraffen zu können, solle man sich ein einfaches Ritual halten: die Matte aus der Ecke zu holen, ausrollen und einen einzigen, bewussten Atemzug darauf machen, bevor man sie wieder wegpackt. Steht man angesichts dieses simplen Deals mit sich selbst schließlich auf der Matte, wird man überlegen, vielleicht doch noch einen 2. oder 3. Atemzug zu nehmen – wenn man doch schon mal da ist. Und eigentlich könnte man auch schnell einen Sonnengruß machen. Vielleicht einen 2., 3. usw. Und bevor man es sich versieht, ist man schon mittendrin in der Yogapraxis!

    Ich finde, das ist eine gute Taktik, das kleine Monster zu überwinden! ;-)

    • Hi Jeannette,

      zunächst mal herzlich willkommen auf myMONK (ich glaube, wir kennen uns noch nicht?)!

      Weise Worte über kleine Schritte, die der Yogi da fand. Auf mich trifft das sehr oft, wenn auch nicht immer zu: ein fast unsichtbar kleines Vorhaben starten und von da aus das nächste, bis die ganze Sache (und das ganze “Monster”) erledigt ist.

      LG

      Tim

  • ja, der innere Widerstand!ich muss eigentlich für meine Prüfung lernen die ich mitte diesen Monats machen werde.und ja dieser Artikel ist ganz gut:-)wenn man das liest was man weist, ist die Wirkung dessen um so größer. Fühlt sich an als ob das Monster so ein wenig gegen die Wand gedrückt wird.
    ich muss definitiv anfangen zu lernen.
    Danke für ihre Verbundenheit, Verbündeter.
    LG
    max

    • Hey Max,

      kenn ich gut, zu gut sogar. Kaum ein Satz ist mir im Studium so oft durch’s Hirn geflogen wie “ich müsste jetzt anfangen zu lernen” … oder “endlich weiterlernen”.

      Die Frage ist halt oft: was steckt dahinter, warum schieben wir das so lange vor uns her?

      Bei mir war’s der Anspruch, unbedingt eine Supernote schreiben zu müssen. Ich kam dann erst ins Lernen, als die Angst, komplett zu versagen, noch größer war als die, nicht outperformen zu können …

      Hoffe, Du konntest das Monster inzwischen einsperren und hast angefangen! :)

      LG

      Tim

  • …und nun sitze ich wieder hier :-)
    warum ich aufschiebe ist, weil mir persönlich es nicht sooo viel bedeutet wie es eigentlich sein soll.obwohl ich denn Sinn dessen auch verstehe und verstehe auch das es später im Berufsleben ich mir selber dafür danken werde dass ich es doch durchgezogen habe, dennoch sitze wieder hier :-)…
    ich denke die beste Methode ist nicht darüber nach zu denken sonder sich einfach setzten und einfach anfangen.so als ob ich mich fürs meditieren innerlich schon mal einstelle ohne Gedanken. :-) ich muss das mal so ausprobieren.

    LG
    max

    • Maaaaaaaaaan, nützt doch alles nix, jetzt hau rein, Max! ;)

      Bring die Sache hinter Dich. Das Ende ist in Sicht.

      Vielleicht ja erstmal nur eine winzige Sache vornehmen – 10 Minuten lernen – und dann schauen, was passiert?

      LG

      Tim

  • Genau dieses kleine Monster hat mich jahrelang davon abgehalten, es durchzuziehen. Ich sollte mal… Mach ich morgen… Passt grad nicht… Ich mach nur schnell vorher…
    Und ganz treffend, dass man immer auf den perfekten Zeitpunkt wartet. Stimmt. Den gibts nicht. Es gibt nur Jetzt. Und das is perfekt. Wollte gestern abend nur ein wenig lernen, nur was kurzes, damit wenigstens was getan ist, und dann hab ich nach Querverbindungen geschaut und “ach ich könnt mir das mal aufschreiben” und schließlich sind aus der geplanten Viertelstunde 2 ganze geworden und ich war mit mir zufrieden.

  • Sehr schoen beschrieben! mir geht es auch so :-) ich habe auch widerstand bei dingen, die mir eigentlich spass machen, wie zum beispiel schreiben. ich merke auch, dass es mit uebung zu tun hat. wenn ich an einem neuen buch schreibe oder an einem online kurs arbeite, dann geht es viel leichter, wenn ich taeglich fuer mehrere stunden daran arbeite. dadurch kann ich mich richtig eindenken und habe ueberblick, wenn ich unregelmaessig daran arbeite ist es, als wuerde ich immer wieder neu anfangen. bei mir braucht es oft mehr zeit, damit sich der flow aufbaut. bei kurzen texten kommt es auf meine tagesverfassung an, wobei ich festgestellt habe, dass es mir leichter faellt über den selben inhalt ein video zu machen.
    ich wuensche uns viel schaffenskraft, moegen wir das monster immer wieder besiegen :-) achja, und wenn ich mich in meine leidenschaft einklinke, warum ich das ganze eigentlich mache, dann ist der kampf schon so gut, wie gewonnen.

    • Dankeschön Suraya! :)

      Die kontinuierliche Übung ist wohl wirklich der beste Widerstand gegen den Widerstand. Mit dem Flow geht’s mir ganz ähnlich wie Dir.

      Dann mal auf eine produktive Woche!

      Liebe Grüße

      Tim

  • … meine gescheiterten Unternehmen resultierten meistens aus der Erkenntnis, dass es doch nicht das ist, was ich wirklich wollte. Das innerste Bedürfnis zu wissen was ich unbedingt machen will, was mir eine Menge Spaß macht, was meine Herzenswünsche sind, was mich zutiefst befriedigt, in den Flow bringt und dort weiter trägt, habe ich grundlegend nie erlebt.
    Ich sollte überwiegend die Vorstellungen von Elterns erfüllen; das habe ich sehr lange mit mir herumgetragen und schon von kleinauf gespürt, dass es das nicht sein kann. Als trotziger Spitzbube und späterer Systemgegner “fuhr ich immer wieder gegen die Wand”. Irgendwann besann ich mich und lebte nach dem Motto: “Fuck it” (nach John C. Parkin).
    Diese Lebenseinstellung befreite mich von täglichem Stress und Druck, Dinge tun zu müssen, die anstehen (auch behördliche, wie z.B. Steuer machen, etc.) und die Angst, nicht genügend zu sein, nur weil ich Vorhaben nicht anfange. Ich übe mich, die Dinge zu tun, die zu tun sind (für mich und andere Lebewesen) und das zum richtigen, für mich bestimmten Zeitpunkt.

    • Hi Peter,

      klingt sehr gut, Dein Weg der persönlichen Befreiung, den ich gut nachvollziehen kann, auch wenn’s bei mir nicht die Eltern waren, sondern “die Leute” allgemein. Schön, dass Du den alten Programmierungen jetzt den Stinkefinger zeigst und nun tust, was Dir Freude macht.

      Liebe Grüße

      Tim

  • Vielen Dank für diesen Artikel und das Zurückholen auf den Boden der Tatsachen :-)

  • oh das war herzerquickend – ich habe laut gelacht :D !
    Ja dieses Monster mit all seinen Fasetten kenne ich nur ZU gut.
    Es hällt mich so häufig davon ab mein nächstes Bild zu malen oder das angefangene fertig zu machen.
    Die Vorschläge sind sehr gut und ich habe sie auch schon angewandt.
    Danke für diesen Artikel

  • Deine Texte lese ich gerne. Aber mich nervt die ständige Werbung für Apple. … mein Macbook … es würde doch reichen, einen Computer, Notebook oder Laptop zu erwähnen … Kostenlose Werbung für einen Giganten, der Menschen schlecht behandelt, geht gar nicht. Punkt.

    • Hi Lore,

      Danke für Deinen Einwand. Da ist was dran. Ich bin einfach begeisterter Nutzer der Produkte, ohne die Hintergründe des Unternehmens groß zu kennen.

      LG

      Tim

  • Ich sage einfach Danke für einen weiteren tollen Artikel :D
    Jetzt gehe ich gleich wieder mit voller Motivation an meine Tanzchoreogrphie ran. DANKE!!!

  • Ich schließe mich meinen VorrednerInnen gerne an und bedanke mich für diesen gelungenen Artikel. :)

    Wenngleich ich mich absolut ertappt fühlen meinem Wunsch/Traum (ein eigenes Business) gründen noch nicht einen Schritt näher gekommen bin. An anderer Stelle auf Deiner Seite, Tim, hast Du mir klar gemacht, dass mein nächster Schritt noch “viel zu vage” ist, um anzufangen. Weiter bin ich leider noch nicht – werde es aber mal mit obigem Rezept probieren.

    Das Thema ist aktueller dennje. Im hauptberuflichen Job kann es einfach nicht mehr lange so weiter gehen.

    • Hey Christian,

      wir stehen ja nun schon eine Weile in Kontakt über mymonk.de.

      Ich habe auch das Gefühl, dass bei Dir so langsam aber sicher die Zeit echt gekommen ist, wo Du den ersten Schritt machen solltest – weg vom Job und hin zu dem, was Dir Freude und Erfüllung bringt.

      Es muss nicht gleich ein komplettes Unternehmen sein … wichtig ist NUR der erste Schritt. Selbst wenn er vage ist, hauptsache Du kommst ein bisschen vom Fleck!

      LG

      Tim

  • Eine wahre Perle dieser Text.

    Danke

  • So wahr! Und so bekannt! Ein guter Ratschlag die Ängste/die Faulheit etc. als Monster zu betrachten. Was noch wichtig ist zu erwähnen – finde ich – ist, dass das von vorn beginnen von Mal zu Mal einfacher wird. Das Monster wird kleiner und das Vertrauen wächst.

    Den Artikel werde ich direkt mal an ein paar bestimmte Menschen weiterschicken. Vielleicht bewirkt er ja was :-)

    • Hey Betty,

      ja mir hilft der Gedanke auch, dass dieses “Monster” eben nicht ein Teil von mir ist, nicht mein “innerer Schweinehund”, den ich verteufeln, kleinhalten und abspalten muss, sondern einfach ein übergreifende Kraft, die jedem Menschen begegnet, der was Gutes machen will.

      LG

      Tim

  • Danke für den Spiegel!
    Die Überschrift des Artikels ist mir schon mehrfach ins Auge gestochen (Buch und Unternehmen ist beides mein Thema). Mein Widerstand muss jedoch recht groß gewesen sein, denn bis heute wollte ich mir den Artikel nicht durchlesen, könnt ja was drinstehen, was ich nicht hören bzw. lesen will :-)
    Habe mir ja extra schon einen Teilzeitjob gesucht, um mehr Zeit zu haben – theoretisch … praktisch habe ich nun mehr Zeit fürs Lesen und für ausgedehnte Spaziergänge. Also gilt die Zeitausrede nun nicht mehr. Gut, dass ich mir den Artikel nun doch mal durchgelesen hab. Ich glaub ich muss mir dringend mal die Waffe Ignoranz zulegen. Dann bin ich mal gespannt wie’s weitergeht…

    • Hi Martina,

      gern – schön, dass Dich der Titel dieses Mal doch genug angefixt hat!

      Was Deine Zusatzzeit für Spaziergänge und Lesen angeht … vielleicht brauchtest Du einfach auch eine Phase, in der Du mehr Zeit für DICH hast, ohne dort auch wieder was leisten zu müssen.

      Aber falls Du Dich schon ausreichend erholt hast, kanns ja jetzt losgehen! :)

      … bzw.: WARUM willst Du denn eigentlich loslegen? Was könnte der Grund sein, der stark genug ist, um Dich die Sache durchziehen zu lassen?

      LG

      Tim

      • Hi Tim,

        mit Deiner Vermutung, dass ich mehr Zeit für mich brauchte, in der ich nichts leisten muss, hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.
        Ich will das mit dem vielen Lesen und den Spaziergängen auch auf jeden Fall beibehalten, da es mir verdammt gut tut, aber ich denke ich bin nun demnächst auch soweit das zu reduzieren, um dann wieder Zeit für den Aufbau eines Unternehmens zu haben.
        Das WARUM kann ich bereits beantworten. Habe auch eine sehr schöne Vision, die ich verwiklichen möchte und auch die Leidenschaft dazu. Habe auch bereits neben meinem anderen Beruf die dafür nötigen Aus- Weiterbildungen gemacht, d.h. das Know-How ist bereits da. Das Einzige, das mich derzeit noch abhält (jaja die nächste Ausrede :-) ) ist die fehlende Sicherheit/Garantie, dass sich die Unmenge an Arbeit, die damit auf mich zukommt auch lohnt und ich dann auch davon leben kann. Leidenschaft für ein Projekt oder eine Vision schön und gut, aber ich habe auch den Anspruch, dass sie mich voran und nicht zur Strecke bringt.

        Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
        Martina

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