Mein Ego,
der besitzsüchtige Gollum in mir,
das aufmerksamkeitsabhängige Model, das von allen gesehen, das kleine Kind, das von allen geliebt werden will,
der machtgeile Imperialist …

… sie alle wollen sie nur Eines.

Sie wollen, dass jeder der 140 (?) Millionen Menschen, die Deutsch sprechen, myMONK täglich besuchen, am besten morgens, mittags und abends. Und dass alle anderen eben Deutsch lernen müssen, allein wegen dieser Website. Dass myMONK ein Schulfach wird. Eine Lebenseinstellung, ein Bekenntnis. Eine Gemeinschaft, die größer ist als die der Katholiken, Hindus, Taoisten, Neinsager, Jasager, Vielleichtsager, Gewerkschaftler, Arbeitnehmer, Unternehmer, Spirituellen und Skeptiker zusammen.

Aber dafür bin ich hier nicht angetreten. Dafür habe ich myMONK nicht ins Leben gerufen.

Mein Herz,
die Stimme in mir, die erst leise sprach und dann immer lauter,
die Intuition, die mich hierher gebracht hat …

… sie alle wollen etwas bewegen. Uns bewegen, Dich bewegen, mit mir gemeinsam. Oder besser gesagt: Dich unterstützen, wenn Du Dich bewegen willst.

Und sie alle fragen Dich:

Gibt es etwas, in das Deine Zeit besser investiert wäre als darin, die Texte auf myMONK zu lesen?

Ich schätze, Deine Antwort lautet ja.

Wir haben so viel zu lesen, so viele Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, so viel zu bedenken, zu handeln und zu behandeln, zu sprechen und zuzuhören, zu planen und zu erledigen. So viel zu tun, und so wenig Zeit für uns und für das, was uns wirklich wichtig ist.

Angenommen, Du würdest Deine Zeit ab heute nicht mehr auf myMONK verbringen, sondern sie Dir selbst schenken. Noch direkter. Nicht zum Lesen, sondern zum Leben. Was könntest Du mit dieser gewonnenen Zeit anfangen?

Vielleicht ja 15 Minuten täglich:

  • Meditieren oder Yoga praktizieren
  • Etwas für Deinen großen Traum tun
  • Tiefe Gespräche ohne Ablenkung führen mit einem Freund, Deinem Partner oder Deinem Kind
  • Einen Tee trinken und in ungestörter Ruhe nachdenken über Dich und Dein Leben
  • Lieben
  • Jemandem helfen, der Deine Hilfe braucht

Schade fände ich es, wenn Du heute zum letzten Mal hier bei mir, bei uns bist … und die freigeschaufelte Zeit in den Sand setzt, indem Du nur weitere Verpflichtungen eingehst und Dinge tust, die Dir nicht ernsthaft viel bedeuten.

Für eine gute Sache jedoch, eine Sache, die Dir gut tut, „verliere“ ich Dich hingegen gern. Wenn Du unten einen Abschiedskommentar hinterlassen willst, freue ich mich.

Wenn Du bleibst, weil Du Dich bewusst dafür entschieden hast, dass myMONK das Beste ist, was Du mit diesen Minuten anfangen kannst, dann freue ich mich natürlich auch.

In jedem Fall wünsche ich Dir und Deinen Lieben das Beste. Ob mit oder ohne myMONK, das ist zweitrangig (sagt die Stimme aus meinem Herzen, während der Gollum so langsam echt Schaum vorm Mund hat).

Ich werde hier sein, wenn Du mich brauchst.

 

  (Und falls Du doch gleich da bleiben möchtest, hier ein paar ausgewählte Texte der letzten Zeit: Die 8 Lebenskrisen, die jeder Mensch durchschreiten muss, Wie man seine geheimsten Ängste, Muster und Fantasien aufdecken kann (ohne Therapie) und Wie man aufhören kann, verletzt und genervt zu sein (in 60 Sekunden))

 

Photo: thienzieyung