Forscher aus Kanada und den USA haben untersucht, inwiefern Spaziergänge Menschen mit Depressionen helfen können

a) ihre Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit zu steigern
b) positiver gestimmt zu sein

Die Praxis Dr. Shaw schreibt zu den Studienergebnissen
:

Nachdem die Teilnehmer in der Natur spazieren gegangen waren, hatten sie in Tests für Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis Werte, die um 16 Prozent höher waren als nach einem Spaziergang durch die Stadt. Interessanterweise verbesserte die Interaktion mit der Natur die depressive Stimmung nicht mehr als ein Spaziergang in der Stadt. Nach beiden Arten von Spaziergang wurde die Stimmung besser, und zwar etwa gleich viel (was statistisch signifikant war). Dr. Berman meint, dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass getrennte Mechanismen im Gehirn für die Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit und der Stimmung verantwortlich sind, die nach Interaktion mit der Natur beobachtet werden.

In der Stadt zu leben ist also keine Ausrede, um nicht spazieren zu gehen, der Stadtspaziergang wirkt genauso antidepressiv.

Also … raus mit Dir :). Wenigstens mal kurz – auch da gibt es ja Studien, die zeigen, dass bereits ein fünfminütiger Spaziergang Wunder wirken kann.

 

Photo: Bert Kaufmann