
Ein General, der mit seinen Soldaten zu Pferd unterwegs war, traf auf einen Zen-Mönch, der in Zazen saß.
Der General rief ihm zu:
"He, du da! Mönch! Geh mir aus dem Weg."
Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
"Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du sollst mir aus dem Weg gehen."
Aber der Mönch blieb weiter regungslos unbeweglich und still.
Von seinem Pferd herunter rief der General ihm drohend zu:
"Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast? Vor dir ist ein Mensch, der dich jederzeit töten kann, ohne mit der Wimper zu zucken."
Da schaute der Mönch auf und antwortete:
"Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast? Vor dir sitzt ein Mensch, der jederzeit sterben kann, ohne mit der Wimper zu zucken."
Die Macht ist mit ihm.
Gefunden bei: zendojo-sb.de
Photo: Roberto Tim
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eine schöne Geschichte…ob wir es je erreichen das Leben und Sterben so gelassen zu sehen?
Ich werd’s wohl nicht in diesem Leben schaffen
. Aber vielleicht ja schon mehr, als im letzten, so es denn eins gab.
Geniale Geschichte
Auf deiner Seite finde ich immer und immer wieder etwas das mich berührt oder zum Nachdenken bewegt.
Danke dafür!
Dank’schön, Monika! Freut mich, dass die Geschichten Anklang bei Dir finden!