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Manche trinken Kaffee mit Milch und Zucker . Andere Zucker mit Kaffee und Milch, sodass der Löffel in der Tasse stehen bleibt. Beide Varianten sind nicht ideal für den Körper, die Figur, den Geist.

Wer statt insgesamt zwei Esslöffeln Milch und Zucker etwas anderes zum Süßen nutzt – nämlich Zimt nutzt –spart 70 Kalorien pro Tasse. Klingt vielleicht erst mal komisch. Ist aber nicht viel anders als irgendwelcher Flavoured Coffee für acht Euro bei Starbucks („Tim, Deine große Latte ist fertig, ha ha“).

(Während ich das hier schreibe, steht die gezimtete Tasse übrigens neben mir, ist gar nicht mal so unlecker.)

Um die 70 Kalorien abzuarbeiten, müsste man 20 Minuten Yoga machen, 12 Minuten Kajak fahren oder 8 Minuten Beachvolleyball spielen. Also ungefähr so viel Sport, wie ich in einem Jahr treibe.

Das war aber noch längst nicht alles.

Die beeindruckenden Vorteile von Zimt

Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits ein halber Teelöffel Zimt am Tag den Blutzucker stark senken kann sowie die Triglyceride, LDL-Cholesterin und bei Menschen mit Diabetes vom Typ 2 die Cholesterin-Gesamtwerte.

Auch für alle, die sich wegen Insulin und Co. nicht groß sorgen müssen, gibt’s reichlich Gründe für den Zimt:

  • Zimt kann die Geschwindigkeit verlangsamen, mit der sich der Magen nach einer Mahlzeit leert. Dadurch schießt der Blutzucker weniger nach oben und unten und mit ihm der Appetit auf mehr, mehr, mehr Essen. Außerdem wird man weniger müde.
  • Zimt kann die Wirkung von Antioxidantien verbessern, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Diese helfen dem Körper, sich selbst zu verteidigen und stärken das Immunsystem.
  • Außerdem regt Zimt die Verdauung an, reduziert Steifheit in Muskeln und Sehnen, wirkt entzündlichen Prozessen entgegen und kann sogar die Hirnfunktionen steigern. Er verdünnt auch das Blut und unterstützt den Kreislauf.

Zucker, das Süßungsmittel in der anderen Ecke des Rings, hat dagegen nur wenig zu bieten. Zucker macht übergewichtig, kann zu Diabetes führen und könnte sogar „giftig“ für uns sein. Milch ist ebenfalls zunehmend umstritten.

Einige der bisherigen Studien wurden nicht mit Menschen durchgeführt, sondern mit Mäusen (die bekanntlich ebenfalls gern bei einem Tässchen Kaffee plaudern). Es stehen also noch ein paar Beweise aus, wie genau das alles auf uns übertragbar ist – die Hinweise sind jedoch bereits jetzt sehr positiv.

 

P.S.: Schaufelweise sollte man Zimt jedoch sicherheitshalber nicht konsumieren. Der enthaltene Aromastoff Cumarin könnte bei zu hoher Dosierung ungesund sein. Auf Nummer sicher geht man mit dem hochwertigen Ceylon-Zimt, der nur wenig Cumarin enthält.

 

Photo: Photos By 夏天