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Yoga und andere Disziplinen können nicht nur der Entspannung und der Schulung des Bewusstseins dienen, sondern auch ein wichtiger Baustein in der Genesung bei chronischen Krankheiten (oder zumindest beim leichteren Umgang damit). Bei Rheuma zum Beispiel, Migräne, Darmentzündungen, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In ganzheitlichen Kliniken werden Yoga-Kurse angeboten, da Yoga von den sogenannten „5 Säulen“ der Heilung (gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, richtige Atmung, tiefe Entspannung und die Fähigkeit zur Selbsthilfe) allein immerhin drei abdeckt (Bewegung, Atmung, Entspannung).

Der Stern schreibt:

Gustav Dobos, Leiter der Klinik und Inhaber des Lehrstuhls für Naturheilkunde an der Universität Duisburg-Essen, erlebt oft, dass Patienten durch Yogaübungen enorme Verbesserungen erzielen und Medikamente schrittweise reduzieren können. „Das ist das Neue an unserer Einrichtung, dass wir einen großen Schwerpunkt auf die Selbstwirksamkeit legen.“ Der normale Reflex, der Betroffenen auch von Ärzten anerzogen wird, sei: Ich bin krank. Mach du mich gesund. Gib mir Medikamente. „Wir wollen, dass die Patienten fragen, was sie selbst tun können, um wieder gesund zu werden. Dafür ist Yoga ein wichtiger Baustein. Natürlich geben wir auch Medikamente. So wenig wie möglich und so viel wie nötig.“

Den Artikel findet ihr hier.

Für Yoga muss man also keineswegs fit und uneingeschränkt gesund sein. Wichtig ist nur, dass man den Übungsplan mit einem erfahrenen und idealerweise auch medizinisch ausgebildeten Trainer abstimmt.

 

Photo: lululemon athletica