Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Die Dinge geschehen, wie sie eben geschehen.

Wir können Sie “geschehen lassen”, also gelassen sehen, was passiert.

Oder dagegen ankämpfen, sie nicht akzeptieren, bis sie uns zerbrechen. Die Realität ist immer stärker als unser Widerwille, sie anzuerkennen.

Leo Babauta, der zenhabits.net-Autor, zitiert am Anfang seines Artikels “The Wisdom of Allowing Things to Happen” Laotse aus dem Tao te King:

Die Meister lassen die Dinge ruhig geschehen.
Sie formen die Ereignisse, während sie auftreten.
Sie weichen aus
und lassen das Tao selbst sprechen.

Heute und in unserer Kultur wird als Meister eher der gesehen, der immer kämpft, kreiert, gestaltet, macht, bestimmt, definiert, sich wehrt, dominiert, kontrolliert.

Wir wollen ALLES UNTER KONTROLLE haben.

Leider geht das nicht, und leider sorgt das Nichtakzeptierenwollen erst dazu, dass aus schmerzhaften Erfahrungen echtes, langfristiges LEIDEN wird.

Ist es schwer, die Dinge einfach geschehen zu lassen? Ich finde schon. Das muss man lernen, und ich selbst stehe da sehr oft noch ganz am Anfang.

Auch wenn es schwer ist: eine echte Alternative dazu gibt es nicht. Der größte Schmerz ist der, den man nicht anerkennen, immerzu verdrängen will.

Leo Babauta zählt daneben die folgenden Vorteile des Geschehenlassens zu den wichtigsten:

  • Man erlebt weniger Stress und Anstrengung –  und weniger Sorgen
  • Man kann leichter überrascht werden – im positiven Sinne
  • Man sieht mit klarem Blick, wie die Welt und das Leben funktioniert – und wächst daran

 

Photo: peasap