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Wie sehr schaden Großstädte unserem Gehirn – und unserem Leben – wirklich? In einem sehr interessanten Artikel auf dem Blog der Praxis Dr. Shaw können wir erfahren, dass die Aufmerksamkeitsspanne, Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis unter den blitzraschen Reizen des Stadtlebens leiden. Aber auch, dass die Natur und selbst das Betrachten von Naturfotos uns dagegen helfen können. Ebenso wie Meditation und Yoga.

Einige kurze Auszüge aus dem Artikel:

„Wenn Sie zu sehr auf etwas fixiert sind, könnten Sie ein Auto übersehen, das um die Ecke kommt, und dann nicht rechtzeitig zur Seite springen“, schrieb Lazar vor Kurzem in einem Beitrag für die Harvard Medical School News.

Lazar nennt die geistige Erschöpfung, die eintritt, wenn jemand unaufhörlich auf Reize achten muss, wie sie den Stadtmenschen umgeben, die „Ermüdung der gerichteten Aufmerksamkeit“. In diesem neurologischen Zustand ist die willkürliche Aufmerksamkeit, die Fähigkeit des Gehirns, sich auf einen bestimmten Reiz zu konzentrieren und Ablenkungen zu ignorieren, am Ende.

Geht er dagegen in der Natur spazieren oder betrachtet einfach Fotos von der Natur, kann das seine Fähigkeit zur gerichteten Aufmerksamkeit verbessern.

Doch nicht nur das: auch Yoga und Meditation führen nach verschiedenen Studien zu ganz ähnlichen Effekten im Gehirn wie ein Aufenthalt in der Natur. Und auch wer in eine ruhigere Gegend zieht, kann den Stress nachweislich reduzieren, wodurch sich der Cortisolsspiegel im Körper senkt und die Neubildung von Nervenverbindungen im Gehirn angeregt wird.

Den wirklich sehr empfehlenswerten Artikel findet ihr hier.

 

Photo: Fokko Muller