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Zazen ist die Sitzmeditation und die wichtigste Praxis des Zen-Buddhismus.

Die Tao-Meditationsgruppe zitiert John Daido Loori über Zazen:

Menschen sind unentwegt mit irgend etwas beschäftigt. Wir scheinen die Fähigkeit verloren zu haben, einfach ruhig zu sein, einfach in der Stille, die das Fundament unseres Lebens bildet, präsent zu sein. Wenn wir nie mit dieser Stille in Berührung kommen, erfahren wir unser Leben nie voll und ganz.

Wenn der Geist zur Ruhe kommt, kommt auch der Körper zur Ruhe – Atmung, Puls und Stoffwechsel verlangsamen sich. Beim Zazen, während man übt, sich von seinen Gedanken und dem inneren Dialog zu lösen und das Bewusstsein immer wieder auf den Atem zu konzentrieren, wird die Atmung allmählich leichter und tiefer, und dann kommt der Geist ganz von selbst zur Ruhe. Der Geist ist wie die Oberfläche eines Weihers. Wenn der Wind darüber streicht, ist die Wasseroberfläche in Bewegung. Dann bilden sich Kräusel und Wellen, und das Spiegelbild von Sonne, Mond oder etwas anderem zerfällt in einzelne kleine Teile. Kaum legt sich der Wind, wird die Oberfläche des Weihers spiegelglatt. Der beruhigte Geist ist wie ein Spiegel. Er bringt nichts hervor, sondern reflektiert nur.

Ein stiller Geist ist klar – er ist offen und empfänglich. Er haftet an nichts und klammert sich an nichts. Er ist in jedem Augenblick frei.

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

 

Photo: ePi.Longo