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Mit binauralen Beats kann sowohl die Stimmung gehoben als auch die Aufmerksamkeit gestärkt werden. Das zeigen Studienergebnisse aus den USA, die zwar schon ein paar Jahre zurückliegen, aber dennoch sehr interessant sind.

Was sind binaurale Beats?

Binaurale Beats sind wahrnehmbare Töne, die direkt im Gehirn entstehen, wenn den Ohren separat zwei leicht unterschiedliche Frequenzen zugeführt werden.

Quelle: Wikipedia

Binaurale Beats – ein Experiment

Der Neuroblog schreibt zu einer Studie von Forschern aus dem Duke University Center in Durham, North Carolina:

In der Studie “Binaural Auditory Beats Affect Vigilance Performance and Mood” (veröffentlicht in Physiology & Behavior, Vol. 63, No. 2, pp. 249–252, 1998) führten die Wissenschaftler eine Doppelblindstudie mit zwei Personengruppen (A und B) durch. Jeder Proband wurde 30 Minuten lang vor einem Bildschirm gesetzt, auf dem in relativ kurzen Abständen immer wieder Buchstaben gezeigt wurden; in etwa 10% der Fälle wurde ein Buchstabe zweimal hintereinander präsentiert. Die Aufgabe der Probanden bestand darin, bei jeder dieser Doppelrepräsentationen einen Knopf zu drücken.

Beiden Personengruppen wurden über Kopfhörer binaurale Beats zugeführt, bei Personengruppe A bestanden diese aus Delta-Frequenzen, bei Personengruppe B aus Beta-Frequenzen.

Außerdem wurde jeder Proband vor und nach dem Versuch zu seiner Stimmung befragt.

Das Ergebnis: die Teilnehmer der Gruppe B haben wesentlich mehr Doppelrepräsentationen erkannt und berichteten von ihrer guten Stimmung, während sich bei den Personen der Gruppe A schnell Ermüdungserscheinungen, Fehler und Unlust einschlichen.

Die Frequenz der binauralen beeinflusst unser Gehirn also entscheidend und in vielerlei Hinsicht. Hiervon machen auch Entspannungsmethoden wie Hemisync Gebrauch.

 

Photo: yoppy