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Zwei Wochen am Schreibtisch geschuftet, alles gegeben bis in die späten Abendstunden, wir sind zufrieden. Dann kommt der Kunde, das wird toll, endlich mal wieder Anerkennung. Doch statt vor Ekstase schreit er vor Wut. Spuckefetzen fliegen aus müffeligem Mund und Worte, die noch ekliger sind als das.

Zwei Stunden lang das vorteilhafteste Outfit gesucht, die Haare in Stellung gebracht, das Gesicht mit einer selbstgemachten Avocado-Maske erfrischt. Unser Spiegelbild schenkt uns ein seltenes Lächeln. Kaum aus dem Haus dann dieser Kommentar, beiläufig, mühelos, als hielte der Typ eine Abrissbirne wie ein Jo-jo in der Hand: Hast Du die hässliche Alte gesehen? Bei der wird bestimmt eingebrochen, nur, um die Vorhänge zu schließen.

Zwei Sekunden können reichen, um uns den ganzen Tag zu versehen. Eine einzige verbale Blitzkrieg-Attacke unseren Seelenfrieden in Schutt und Asche legen.

Wie sollen wir schlagfertig kontern, das Maul stopfen, den Kampf gewinnen?

Vielleicht gar nicht. Vielleicht ist die beste Lösung eine ganze andere.

Ich schrieb ja schon häufiger darüber. Weil es so wichtig ist und so hilfreich, wenn wir uns immer wieder eines vor Augen führen:

Was der andere sagt, hat nichts mit uns zu tun. Sondern mit ihm. Es sind seine Worte, sein Zorn, seine Ungerechtigkeit, sein hartes Herz.

Wie der andere uns behandelt sagt nichts über uns aus. Wir stehen nur zufällig in seiner Schusslinie.

Und die beste Schutzweste ist, das Ganze nicht so persönlich zu nehmen. Sondern uns umzudrehen, tief durchzuatmen und dann weiter zu gehen auf unserem Weg.

Mehr dazu im myMONK-Buch Wie man die Dinge nicht mehr so persönlich nimmt und unter 5 Mantras, um die Dinge nicht mehr so persönlich zu nehmen und wenn wir schon dabei sind: Wie man schmerzhafte Gefühle überlebt.

Photo: Monk walking / Shutterstock