Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Gilbert von Geistundgegenwart.de erzählt von seinem letzten, großen, spontanen Glücksmoment:

Ich war ganz alleine und fuhr auf meiner Camping-Tour durch die USA auf einer staubigen Schotterstraße in Arkansas. Es hätte auch ein sehr deprimierender Augenblick sein können, denn es war heiß und trocken, die Landschaft war recht unspektakulär, am Horizont brannten ein paar Felder und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Ich fuhr so vor mich hin, hatte noch kein definitives Ziel für den Tag, sondern nur die Vorgabe, weiter Richtung Süden zu fahren. Ohne Vorankündigung war da plötzlich dieses riesige Gefühl in meiner Brust. Es war ein Glücksgefühl, ohne jeden Gegenstand, aber so groß, dass sich meiner Lungen ein Schreien und Jauchzen entrang.

So einen Moment kann man nicht kaufen.

Und nicht planen.

Oder doch?

Zumindest kann man bewusst einen Rahmen schaffen, in dem das Glücksgefühl so spontan ausbricht.

Gilbert zum Beispiel liebt es, allein unterwegs, unabhängig und frei zu sein. So wie auf seiner Autofahrt in Arkansas, auf der er nicht wusste, wo der Tag und die Reise hinführt.

Welche Rahmenbedingungen brauchst Du, um Dich überwältigend glücklich zu fühlen?

Warst Du das letzte Mal, als Du so einen Glücksmoment hattest:

  • allein oder unter Menschen?
  • in der Natur, daheim, in einem Museum oder woanders?
  • beschäftigt mit einer Aufgabe oder ganz entspannt und unbewegt?
  • vielleicht von Musik umgeben oder in völliger Ruhe?

Die spontanen Glücksmomente können uns Hinweise auf das geben, was wir wirklich wollen, brauchen, lieben.

 

Photo: Frank Kovalchek