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Dass Multitasking zwar überall praktiziert wird, deswegen aber nicht zwangsläufig funktionieren muss, wurde inzwischen in zahlreichen Studien nachgewiesen. Ganz im Gegenteil: es senkt die Konzentrationsfähigkeit, die Kreativität, lässt uns langsamer denken, stresst, und: macht süchtig. Daher ist es gar nicht so einfach, sich auf das weitaus entspanntere und produktivere Singletasking zurück zu besinnen.

Derek Dean und Caroline Webb schlagen in ihrem Artikel im McKinsey Quarterly Journal vor, dem Multitasking mit 3 Fs zu begegnen: Focus, Filter und Forget.

Gregor Gross schreibt auf imgriff.com, was es damit auf sich hat:

  • Focus: Es geht darum, Zeit für die einzelnen Aufgaben zu haben, um sich vertiefen zu können. Dafür braucht man Platz im Termin-Kalender. Freie Zeit ermöglicht konzentriertes Arbeiten ebenso wie Flexibilität, falls Aufgaben mehr Ideen erzeugen. Wichtig ist außerdem, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren – und als Chef beispielsweise nicht jede Entscheidung selber zu treffen. Teile der Verantwortung an Mitarbeiter zu übertragen erhöht deren Motivation, aber eben auch die Fähigkeit des Chefs, fokussierter zu arbeiten. Der Fokus bleibt oben, wenn man nicht jede Mail sofort beantworten muss. Am besten Mail, Telefon etc. gleich ganz abschalten.

Was es mit "Filter" und "Forget" auf sich hat erfahrt ihr hier.

Wie viel Multitasking betreibst Du und was hilft Dir dagegen?

 

Photo: takomabibelot