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Wir werden kritisiert. Vielleicht, weil wir n’ schlechten Job gemacht haben. Ein Versprechen nicht einhalten konnten. Mal nicht stark genug waren, diszipliniert genug, selbstlos genug, leistungsfähig genug (auch bekannt als: ein Mensch sein).

Und was tun wir? Machen uns auch noch selbst fertig, gerade in dieser Situation. Gerade dann, wenn schon von außen Worte, Wut und Enttäuschung auf uns einknüppeln.

Wie unsinnig das doch ist, in diesen Zeiten auch noch selbst so hart zu uns zu sein. Schließlich brauchen wir die Energie, damit wir uns wieder aufrichten können, weitergehen, liebevoll an dem arbeiten, was wir womöglich in Zukunft besser machen wollen. Was wir nicht brauchen, ist eine doppelte Schwerkraft, die’s uns doppelt schwer macht, die nötige Kraft aufzubringen.

Und in guten Zeiten, wenn’s läuft wie geschmiert und die Leute ihre Knüppel eingetauscht haben gegen Blumensträuße und Pralinés? Dann ist es genauso unsinnig, uns selbst zu kritisieren oder für irgendetwas fertig zu machen („Wenn die anderen wüssten, wie ich wirklich bin …“). Denn das hält uns auf, hält uns ab davon, weiter zu machen, Gutes zu tun, etwas zu bewegen. Stattdessen sollten auch dann nett zu uns sein, auf uns achten, uns ermuntern und wertschätzen.

Soll heißen: Selbstmitgefühl ist immer besser als Selbstverurteilung.

Sei gut zu Dir. Mach Dich nicht fertig, mach Dir Mut. Das ist immer, wirklich immer besser.

Mehr dazu unter Was wirklich hilft, wenn Du Dich wertlos fühlst und im myMONK-Buch für mehr echtes, tiefes Selbstwertgefühl.

 

Inspiriert von: Seth Godin |  Photo: Danielle Henry