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Manche Nächte sind härter als die härtesten Tage und länger als die längsten Wochen.

Wenn der Zeiger sich den späten, immer späteren Stunden nähert und dann dem nächsten Tag, und wir die Dunkelheit anflehen, bitte, ein paar Stunden Erholung nur, bitte, bitte, aber nichts passiert, als hätte uns das Wachsein eingemauert, als würden wir einfach nicht ins Reich der Schlummernden eintreten dürfen.

Gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf der Welt, der nicht mal schlecht pennt.

Die Frage ist nur:

Wo hört das normale, gelegentliche Gewälze auf und wo fangen die ernsthaften Schwiergkeiten an?

Dazu gibt’s die 3er-Regel:

Ein echtes Schlafproblem hast Du, wenn Du mindestens dreimal in der Woche nachts mindestens 30 Minuten wach bist und das über mindestens 30 Tage.

Die Schlafmedizinerin Dr. Shelby Freedman empfiehlt, in diesem Fall einen Arzt aufzusuchen. Spätestens dann, wenn seine folgenden Tipps nichts gebracht haben. Sofern Du es noch schaffst, sie auszuprobieren, so müde, wie Du vielleicht bist.

8 Tipps für besseren Schlaf

  1. Weniger Zeit im Bett verbringen. Zum Beispiel, indem wir eine Stunde später ins Bett gehen, aber aufstehen wie üblich. Klingt widersprüchlich, wirkt aber wohl.
  2. Keine Nickerchen. Ist Gift für Leute, die schlecht schlafen. Wenn unbedingt nötig, dann nur maximal 20 Minuten – und nur vor 14 Uhr.
  3. Wenig bis kein Alkohol, Nikotin, schwere Mahlzeiten oder Sport in den drei Stunden vorm Zubettgehen. Diese Dinge stören den Schlafrhythmus.
  4. Mindestens 8 Stunden vorm Schlafengehen kein Koffein. Wir schlafen nämlich noch Stunden nach dem Kaffee schlecht ein und noch schlechter durch.
  5. Nicht im Bett liegen, wenn wir nicht schlafen können. Sondern aufstehen, in einen anderen Raum gehen. Wo’s ruhig ist und das Licht gedimmt, und wo keine Bildschirme flackern. Erst wieder ins Schlafzimmer gehen, wenn wir uns vor Müdigkeit gerade noch so rüber schleppen können.
  6. Die Uhr nicht anschauen. Die Stunden auszurechnen, die uns noch bleiben, frustriert und stresst nur.
  7. Besser mit Stress umgehen lernen. Keine nervenzerfetzenden Filme, Gespräche und Aufgaben am Abend. Entspannungsübungen lernen. Bei Depressionen und Panikattacken unbedingt zum Psychologen gehen.
  8. Das Schlafzimmer ruhig, dunkel und kühl halten. Das Handy ausschalten oder draußen lassen. Ohrstöpsel einstöpseln wenn nötig.

So, und wenn’s Dir geht wie mir und Du jetzt, am Ende des Textes, die 3er-Regel schon wieder vergessen hast, hast Du vielleicht auch noch ein Gedächtnisproblem.

Na dann gute Nacht.

 

P.S.: Siehe auch Warum Du so schlecht schläfst – Der eine große Fehler und Wie man in 30 Sekunden einschlafen kann