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Sebastian Mauritz ist NLP-Coach und -Lehrtrainer. Er hilft Menschen, Ziele richtig zu setzen und zu erreichen. Ob man NLP, das „Neuro-Linguistische Programmieren“ auch gegen Stress helfen kann und dabei, den „eigenen“ Weg zu finden und zu gehen, das erklärt uns Herr Mauritz im Interview.

Hallo Herr Mauritz, besten Dank für Ihre Bereitschaft zum Interview! Warum lieben Sie Ihren Job als Coach – und was würden Sie am meisten vermissen, wenn Sie stattdessen zum Beispiel hinterm Schreibtisch in einem Amt sitzen würden?

Nun, in erster Linie ist es sicherlich die Abwechslung, die es nie langweilig werden lässt. Obwohl einer meiner geistigen Mentoren Steve de Shazer, Erfinder der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie einmal gesagt hat, dass wenn man interessante Geschichten will, man Detektivromane lesen solle, so ist doch immer wieder der individuelle Coachingprozess interessant. In gewisser Weise verbindet mich das auch mit den drei Menschen und grandiosen Therapeuten, aufgrund hauptsächlich deren Arbeit das NLP entstanden ist. Diese drei – Virginina Satir (Familientherapie), Milton Erickson (Hypnotherapie) und Fritz Perls (Gestalttherapie) – verband die Liebe zum Menschen in Ihrer Arbeit und von Ihrer Grundhaltung.

Coaching ist immer die Arbeit an einem „besser“, meistens ohne das „gut“ zu kennen. Dazu die strukturelle Arbeit am Denken, mit dem Klienten, das Explorieren der Denkstrukturen und der fantastischen Dinge, zu denen das Gehirn fähig ist machen die Arbeit als Coach zu einem Geschenk, welches auf viele Weisen kommt.

… und wie einer meiner Ausbilder mal gesagt hat – jeder Klient kommt auch immer ein wenig zur Heilung des Coaches.

Wann kamen Sie erstmals bewusst mit NLP in Berührung? Und was hat Sie daran so fasziniert, dass Sie sich zum Coach und Ausbilder haben ausbilden lassen?

Der erste Kontakt mit einem NLP-Format war in einem Gespräch mit einem Bekannten, seines Zeichens NLP Coach, in einem Café in Göttingen. Ich hatte ein schlichtes aber sehr begrenzendes Problem, was von der Struktur her so war, dass ich auf einen bestimmten Reiz immer mit einer sehr negativen Reaktion reagierte.

Obwohl ich kognitiv wusste, dass dieses Reiz-Reaktionsmuster nicht wirklich hilfreich war musste ich doch bemerken, dass es mir nicht viel anders als dem Pawlowschen Hund ging – jedes „Klingeln der Glocke“ erzeugte durch jahrelange „Übung“ immer eine spezifische körperliche Reaktion im Sinne eines sehr unangenehmen Gefühles. Die daraus folgende Ressourcearmut, sprich keinen Zugriff mehr auf meine Fähigkeiten und das inklusive einer sehr schlechten Laune, veranlasste mich, mit ihm darüber mal zu sprechen.

Das geschah nach dem Motto – „Ich habe da ein Problem – leide doch mal mit mir.“ Nach kurzer Zeit des Anhörens fragte mich mein Bekannter, ob ich gerne auch noch anders reagieren können würde? „Welche Frage, selbstverständlich!“antwortete ich – nur wie? Er antwortete „NLP“.

Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nichts von NLP und dieses Gespräch fand in einer Zeit statt, wo nur Menschen mit „echten“ Problemen zum Psychotherapeuten gingen. Dennoch wusste ich aus Jahren des Leistungssports, dass man als Sportler nur besser wird, wenn man einen Coach an seiner Seite hat. Also sagte ich nur: „Mach mal…“ und er sagte dann verschiedene Dinge, fragte mich wie mein Problembild in meinem inneren Raum – sprich in meiner Erinnerung, bzw. inneren Welt der Bilder – aussah – hell oder dunkel, farbig oder schwarz weiß, … und so weiter.

Diese Fragen hatte ich mir bis dahin noch nicht gestellt. Offensichtlich hatte aber die Art der Qualität des Bildes eine unmittelbare Auswirkung auf den körperlichen Effekt. Ich staunte sehr, als wir durch einfach Veränderung dieser Qualitäten – dunkel zu hell, schwarz-weiss zu farbig und unscharf zu scharf – eine sofortige Wirkung in meinem Problemerleben bewirkten. Das wiederholte ich noch einige Male nach seiner Anleitung – wobei ich heute als hirnphysiologischer Sicht verstehe, dass dies nötig ist, um die neuen Wege, sprich die neu gebildeten Synapsen zu stabilisieren.

Dann bat er mich, meine ursprüngliche unangenehme Reaktion zu erinnern – körperlich und intensiv. Und – bemerkenswerter Weise – ging dies nicht mehr. Dieses Erlebnis hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich anfing mich sehr intensiv für dieses Thema zu interessieren. Bald lernte ich auch, dass die Übung, die wir gemacht haben als „Submodalitätenarbeit“ im NLP zu finden ist und sehr effektiv für die Veränderung des subjektiven Erlebens ist.

Können Sie ein oder zwei einfache NLP-Übungen für weniger Stress empfehlen?

Ja, sehr gerne. Ich möchte Ihnen hier ein paar Varianten anbieten, die sich sehr einfach üben lassen und leicht erinnerbar sind. Dies ist so wichtig, weil wir in Stresssituationen meistens eher auf Flucht, Kampf oder Einfrieren (die drei großen F – Fight, Flight or Freeze) programmiert sind – das sind die Grundreaktionen unseres Körpers. Vielleicht machen sie sich auch einfach eine Notiz auf einem Haftzettel für den Monitor, die sie in guter Weise an diese Ressource erinnern kann und die sie dann in einer stressigen Situation lesen können. Vielleicht wissen Sie auch schon, welche Situationen bald wieder stressig werden und schicken gedanklich das Wissen um Entspannung und diese kleine Ressource in die Situation – so, als wäre es jetzt. Dieses geistige Probehandeln für anspruchsvolle Situationen ist auch etwas sehr bemerkenswertes, weil ich vor einer Situation diese schon mehrmals bestmöglich erleben kann. Dies ist die berühmte selbsterfüllende Prophezeiung, die auch im positiven funktioniert.

Hier nun ein paar Ideen…

„Lucky, der Golden Retriever“:

Wenn Sie an diesen Hund denken, dann wissen Sie, was er macht, wenn es stressig wird: Lächeln (innerlich oder äußerlich), atmen (Vorzugsweise tiefe Bauchatmung) und bewegen (ein wenig auf dem Platz, wo Sie sich befinden, vielleicht stehen Sie auch einfach auf – sei es nur unter dem Vorwand, einem menschlichen Bedürfnis nachgehen zu wollen.) Wenn Sie sich jetzt auf die nächste Sitzung vorbereiten, dann stellen Sie sich vielleicht vor, wie Lucky Sie in die nächste Sitzung begleitet…

„Das Alpenpanorama“:

Wenn Sie sich vorstellen, wie Sie die Alpen betrachten, dann ist das in der Regel ein Panorama-Modus. Sie nehmen die ganze Szenerie wahr als eine Art doppelte DIN lang Postkarte in einem 180° Blick – einfach wunderbar. Diese Art des Sehens – anders als die des Fokussierens vielleicht nur auf den einen Baum am Hang, der einen alle Berge und den Himmel und die Wiesen vor den Bergen ausblenden lässt hat eine unmittelbare physiologische Reaktion, da Stress körperlich meistens mit einer Fokussierung auf eine Sache zusammenhängt.

Entwicklungsbiologisch ist das der Blick auf den Säbelzahntiger gewesen – im Kampf ums Überleben war die wunderbar unberührte Natur vor mehreren zehntausend Jahren in genau diesem Moment egal. Sonst wäre der berühmte letzte Gedanke gewesen: „Das Panorama ist so schön… wenn nur der Säbelzahntiger nicht so einen Krach machen würde.“ Bei allen anderen konnte das Panorama in Sicherheit und mit noch kurz pochendem Herzen wahrgenommen werden.

Versuchen Sie den vermeintlichen Säbelzahntigern im Business mit weitem Blick zu begegnen – diese wollen, anders als die tierischen Versionen, wirklich nur spielen. Mit weitem Blick haben Sie so einen besseren Zugang zu Ihren Ressourcen und können ein uraltes Programm Ihres Körpers mit bewusstem Wissen steuern.

„Reise zurück in die Gegenwart“
In gewisser Weise ist dieses „sich wieder online schalten“ ein unterbrechen des Stresserlebens, oder man könnte auch sagen ein Durchbrechen von Filmen, die bei einer Stressreaktion laufen. So ist ja in der Regel nicht das, was im Moment passiert, stressig, bzw. löst die Stressreaktion aus, sondern eher die Art und Weise, was unser Gehirn uns auf einen Reiz in unserem Kino an Programm präsentiert. Die Zusammenhänge zwischen Stress und den inneren Filmen (Trance) hierzu erläutere ich detaillierter in meinem Buch „Schuld abladen verboten“, welches im Herbst 2012 erscheint.

Das „Rückreiseticket in die Realität“ hat in diesem Fall drei Worte – die wie eine Art Zauberspruch gesagt werden müssen, um ihre Wirkung zu entfalten: ICH, HIER, JETZT. Dies kann auch innerlich geschehen – wenn es deutlich genug geschieht. Geübt werden sollte dieses in Momenten, wo kein sozialer Flurschaden entstehen kann – sprich entweder sagen Sie, dass Sie da gerade etwas üben und dass das zur Verminderung Ihres Stresserlebens beitragen wird. Dieses wird in der Regel sehr dankbar von der Umgebung angenommen – oder Sie üben es schlichtweg allein. Zum ICH, HIER, JETZT ist wichtig, dass die Bedeutung der drei Wörter mit gedacht wird: ICH bin ICH – die erwachsene Version meiner selbst, mit allen Ressourcen und Fähigkeiten. ICH bin HIER, hier im Raum (umschauen hilft meistens den Blick auf das Alpenpanorama – s.o. – des Büros oder Besprechungsraumes zu genießen) und ich bin im hier und JETZT – und jetzt und jetzt und jetzt. Und das merken Sie vielleicht an Ihrem Atem, wie er ein und ausströmt… und ein und aus… und vielleicht bemerken Sie, was für einen Unterschied tiefe Bauchatmung macht. Vielleicht müssen Sie beim unvermittelten Gedanken an einen Golden Retriever auch ein wenig Lächeln – nach innen oder nach außen, oder auch nur mit den Augen. Das macht in der Wirkung keinen Unterschied.

Bei all diesen Übungen macht die Wiederholung den Meister und steigert auch in anspruchsvollen Situationen die Verfügbarkeit und hilft Ihnen, das Vergessen Ihrer Ressourcen zu vergessen.

Was ist Resilienz und wie können wir sie erlernen?

Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Systems auf äußere Einflüsse – im engeren Sinne die Fähigkeit mit verminderter Stressreaktion auf bewusste und unbewusste Stressoren zu reagieren.

Wie man aus der folgenden Grafik erkennen kann, ist Resilienz eine Art Schutzschild für den Körper gegen Stress. Wenn wir hier über Stress sprechen, so meint das die Menge an negativen Umwelteinflüssen, die uns bewusst und unbewusst jeden Tag begegnen. Das kann schlechte Ernährung, wenig Schlaf, Zeitdruck und Lärm sein.

Wo Burn-out das Schreckgespenst ist, was überall umgeht, so ist Resilienz eine Lösung, wenn nicht die Lösung für den Umgang mit den Herausforderungen des modernen Arbeitslebens.

Resilienz wird zum Glück immer gebräuchlicher im Sprachgebrauch, weil Burn-out-Prävention, Stress-Management und Krisen-Intervention mit einem Verständnis der Wirkung von Sprache genau die Erlebnisnetzwerke aktivieren, die eher problembezogen sind. Das ist das Thema: denken sie NICHT an den roten Elefanten… und er hat keine grünen Punkte. Und? Woran denken sie? Vielmehr – was für ein Bild hatten Sie gerade? Genauso ist es auf dem Kinderspielplatz wenig hilfreich, wenn eine Mutter sagt „Kevin – fall aber nicht hin und tu dir nicht weh“. Mit dem Wissen, wie Sprache wirkt, könnte man meinen, dass die Mutter ihr Kind abhärten möchte und es gerne tröstet – und ihm durch versteckte sprachliche Befehle hilft, ihrem Bedürfnis nachgehen zu können. Für alle Eltern, die jetzt einen Wiedererkennungsmoment haben hier ein Vorschlag für eine gehirngerechtere Formulierung: „Kevin – komm doch mal sicher und wohlbehalten hier her“. Klingt vielleicht erst mal ungewohnt, lässt aber die förderlicheren positiven Bilder im Gehirn des Kindes entstehen.

Um es zusammenzufassen spricht Resilienz eher von einer Fähigkeit wie Stärke, Entspannung, Wissen um Ressourcen und gutem Umgang mit Außenreizen. Es geht eher um eine Lösung oder einen Zielzustand, als um das Problem.

Und ja – Resilienz ist lernbar – wobei dies immer die Arbeit an einem „besser“ ist – oder wie mein Yogalehrer sagen würde: „arbeite an der Richtung“.

Die Übungen oben nutze ich in Resilienztrainings – es hat viel mit Achtsamkeit sich selbst gegenüber zu tun und woran merke ich, dass ich gerade in einem Film sitze, den ich vielleicht gerade gar nicht sehen will. Oder ich habe einen Fokus auf einen Baum statt auf das gesamte schöne Panorama.

Kann NLP dabei helfen, die eigenen Sehnsüchte aufzudecken, das, was wir im Herzen wirklich vom Leben wollen?

Auf jeden Fall! Zum einen hilft NLP, das eigene Denken zu beobachten und darüber mehr über sich selbst zu lernen. Es geht eher um das WIE denke ich das, anstatt WAS denke ich. Über die Struktur meines Denkens kann ich dann auch erfahren, wie ich denken muss, damit es mir besser geht. Zum anderen gibt es im NLP eine so genannte „Grundannahme“ (Grundregel, Spielregel, Axiom), die heißt: Jedes Verhalten hat für den, der dieses Verhalten zeigt, eine positive Absicht. Mal davon abgesehen, dass diese Grundannahme eine durchaus lebhafte philosophisch-moralisch-ethische Diskussion auslösen kann, so ist zusätzlich implizit enthalten, dass sich im Verhalten von Menschen positive Absichten zeigen. Sprich ein Verhalten ist so etwas wie ein übersetztes Bedürfnis. Ob es nun unbedingt DAS Herzensziel ist, kann ich nicht sagen. Was mir jedoch in Coachings immer wieder auffällt ist, dass wenn wir uns mit unseren Bedürfnissen – klein und groß – auseinandersetzen, auf sie zu hören und verschiedene Wege entdecken, sie zu erfüllen, dann erfüllt sich das Leben mehr und mehr mit Dankbarkeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden.

Ein Beispiel ist das Essen – welches als Grundbedürfnis den Hunger stillt. Nun essen manche Menschen aber auch aus anderen Gründen. Manche essen, weil sie es mit Durst verwechseln, manche, weil sie mit Zucker oder anderen kurzkettigen Kohlenhydraten (Weißbrot, Weißmehlprodukte, …) den Stresslevel scheinbar senken können, manche als Belohnung – schön den früh gelernten Mustern entsprechend: „Wenn Du etwas gut gemacht hast, dann bekommst Du auch ein Stück Schokolade!“ Hier frage ich mich manchmal, wie es gewesen wäre, wenn wir als Kind zu Belohnung einen Apfel – dieses kostbare Gut – bekommen hätten. Streng rationiert, weil er so etwas besonderes ist und wir sonst immer nur Schokolade in Hülle und Fülle hätten essen müssen. Aber das ist eine andere Frage…
Zurück zum Essen – die Ursache-Wirkungskonzeption – Wunsch/Bedürfnis und Ziel – beim Essen scheint klar zu sein: wenn wir Hunger haben, dann essen wir. Spätestens aber am Beispiel von Aspirin wird klar, dass es nicht immer auch umgekehrt funktionieren muss – sprich Kopfschmerz ist kein Aspirinmangel!

NLP hilft nun, achtsam und aufmerksam den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu werden – wie übrigens ein wenig mehr Achtsamkeit im Alltag auch. Im NLP gibt es zusätzlich spezielle Techniken, wo wir dem Unbewussten ein wenig mehr Bewusstheit geben – sozusagen den Bauch (im Sinne des Bauchgefühls/Intuition) auf Augenhöhe holen.

Warum scheitern Menschen so häufig an ihren Vorhaben. Und wie können wir Ziele für uns definieren, die nicht nur motivierend, sondern auch erreichbar sind?

Mal davon abgesehen, dass ich gerne mit meinen Klienten und Trainingsteilnehmern die Lust am Scheitern übe und sie dazu einlade, die eigene Endlichkeit mit Freude zu entdecken, sind die meisten Ziele eher kognitiv und nicht emotional kongruent. Das heißt der Kopf findet etwas total toll – sieht aber nur eine Seite und damit ist der Bauch nicht einverstanden. Wenn Kopf und Bauch sich streiten, dann gewinnt immer der Bauch – auf lange Sicht zu 100 %. Probieren Sie es mal mit ihrem Lieblingsgericht/Snack aus – wenn Sie Hunger haben und sich vom Kopf her sagen, dass sie das jetzt nicht essen… Das wird SCHWER… und spätestens wenn Sie dann abgelenkt sind, findet Ihre Hand auf wundersame Weise den Weg zur Schokolade oder in die Chipstüte.

Ein wenig wissenschaftlicher ausgedrückt ist das Bewusstsein (hier synonym benutzt mit Wachbewusstsein, Ratio, Verstand) erheblich kleiner/schwächer als das Nicht-Bewusste (Unbewusste, Unter-Bewusste, Emotio, Gefühl). Das hat nicht unbedingt einen Nachteil – wenn beide auf gute Weise zusammen arbeiten ist das ein unschlagbares Team. Wichtig ist hier zum Verständnis, dass es BEIDES braucht… Einzig geht es um den Zugang zum Nicht-bewussten. Das übe ich in Form von Intuitionstrainings mit meinen Klienten und auch gerade im Management mit einem erstaunlichen Erfolg.

Hier noch einige Fragen, anhand derer Sie für sich prüfen, ob ein Ziel Sinn macht, bzw. ob es wahrscheinlich ist, dass Sie dieses Ziel erreichen:

Ist das Ziel:

S    spezifisch, selbsterreichbar, schriftlich
M    messbar
A    attraktiv
R    realistisch
T    terminiert

S    sinnlich wahrnehmbar (über die fünf Sinne)
P    positiv formuliert
E    eigenständig erreichbar
Z    in einem Zusammenhang (in einem bestimmten Kontext) beschrieben
I    mit einer Intention zu erkennen

Prüfen Sie doch mal, ob Ihre Ziele diesen Wohlgeformtheitskriterien entsprechen. Beachten Sie bitte, dass Probleme immer nur dann entstehen, wenn ich eine Abweichung eines Ist-Wertes von einem Soll-Wert habe. Je achtsamer und realistischer ein Ziel gesteckt wird, desto besser. Hier noch ein weiterer „Ökocheck“: Wenn Sie das Ziel erreichen – was verlieren Sie? Wem werden Sie vielleicht unähnlicher? Was können Sie dann nicht mehr?

Zielearbeit findet man auch sehr schön im ZRM von Maja Storch weiter entwickelt – diese so genannten Motto-Ziele mit den Zielstrategien des NLP verbunden sind nicht nur sehr effektiv, sondern auch sehr vergnüglich für den Klienten.

Was ist die NLP Akademie, und wo können die Leser mehr darüber erfahren?

Die NLP Akademie Göttingen ist eine Ausbildungsinstitution mit dem Schwerpunkt auf NLP Ausbildung und Business-Kommunikationstraining. Schwerpunkte liegen im Bereich NLP für Heilberufe und NLP im Business. Weiterhin beschäftige ich mich seit ein paar Jahren mit den Erfolgskriterien der Arbeit und habe dazu im Jahr 2009 auch „Das Ginkgo-Prinzip“ veröffentlicht, welches mittlerweile in fünf weitere europäische Sprachen übersetzt wurde. Die Grundlagen des NLP in NLP Practitioner Ausbildungen, NLP Master Ausbildungen bieten wir auch 2-3 mal im Jahr an – so kommen NLP Interessierte aus Göttingen, Kassel und Hannover zu uns.

Weiterhin gibt es seit über einem Jahr einen wissenschaftlichen Beirat, der eigens für die Qualitätssicherung und den Praxisbezug von NLP und Heilberufen eingerichtet und bestellt wurde. In diesem Beirat sind Ärzte, Psychologen und weitere Heilberufe vertreten. So werden unsere NLP Practitioner Ausbildungen und NLP Master Ausbildungen mit einem Höchstmaß an Praxisbezug vermittelt. Weitere Informationen und interessante Ressourcen zu NLP Ausbildungen in Göttingen, Kassel und Hannover finden Sie unter nlp-akademie.de.

Vielen Dank für das Interview!