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Wann stellen sich Menschen erstmals die Frage nach dem für sie richtigen Job und Lebenssinn? Warum finden manche ihr ganzes Leben lang keine Antwort darauf? Braucht man überhaupt Arbeit, um Sinn im Leben zu finden? Und wann wird man heute als gescheiterte Existenz abgestempelt? Ein Interview mit dem Arbeitspsychologen Tim Hagemann im Interview mit der ZEIT dreht sich um diese Fragen.

Ein Auszug:

ZEIT ONLINE: Dennoch gibt es [Anmerkung: neben der Arbeit] andere Werte, die ein Leben sinnvoll machen. Familie, Freunde, gesellschaftliches Engagement beispielsweise.

Hagemann: Auch hier herrscht ein Erwartungsdruck. Unsere Leistungsgesellschaft definiert ein glückliches Leben als eines, in dem ein erfüllender Job Wohlstand und Ansehen einbringt, zugleich braucht es noch einen Traumpartner, eine Traumwohnung, Traumkinder und einen Traumfreundeskreis. Menschen, die sich diesem gängigen Idealbild verweigern, müssen ein großes Selbstwertgefühl haben. Stellen wir uns eine junge Akademikerin vor, die statt einer Laufbahn als Ärztin, statt Ehe und Kindern, einfach lieber in einer WG wohnt und als Kellnerin jobbt. Sie wird diesen Lebensentwurf verteidigen müssen, und sie wird aller Wahrscheinlichkeit nach als beruflich gescheitert abgestempelt.

Den Artikel findet ihr hier.

Würdest Du gern anders leben, wenn Du Dich nicht rechtfertigen müsstest?

 

Photo: Michael Gil