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Wohin zeigt Deine Kompassnadel – wohin zieht es Dich, was sollst Du mit Deinem Leben anfangen?

Für diese Frage gibt’s tausend Methoden. Glücklicherweise müssen wir dafür nicht erst ein paar Jahre ins Kloster gehen oder uns auf einer Backpacker-Weltreise in Goa finden, nachdem wir uns Räucherstäbchen in irgendwelche Körperöffnungen gesteckt haben.

Ich hab in letzter Zeit öfters die Erfahrung gemacht, dass ich mich mit jemandem unterhalten hab über meine Gedanken, wohin die Reise mit myMONK gehen könnte und dann hat der oder die andere hinterher gesagt: „Als Du davon erzählt hast, einen Podcast zu machen, da haben Deine Augen geleuchtet“ oder auch: „Irgendwie hast Du nicht besonders lebendig gewirkt als Du über Deine Idee geredet hast, Dir fett Investoren ins Boot zu holen und ein monströses Business aus dem Boden zu stampfen“.

Drüber reden über die eigenen Pläne – und gespiegelt werden. So einfach. Weil es unser Unterbewusstsein über Stimme, Gesicht und Energie ausdrückt, was wir in unserem Kern für richtig halten.

Die Übung

Du kannst allerdings auch allein herausfinden, wohin die Kompassnadel für Dich zeigt.

Setz Dich hin, atme ein paarmal ruhig und tief ein und aus, entspanne Deine Muskeln.

Nimm Deine Stimme auf, zum Beispiel mit Deinem Handy, während Du ein paar Minuten frei über verschiedene Pläne, Träume, Gedanken, Bedürfnisse sprichst.

Sprich aus, welche Gedanken und Gefühle dabei auftreten. Sprich über das, worauf Du Bock hast, was Du gern tust, über Deine Hobbies, Leidenschaften, Freunde, Wünsche – auch die, die Du mal vor langer Zeit hattest, bevor Du möglicherweise ein bisschen zu „vernünftig“ wurdest. Sprich über verschieden Zukunftsszenarien für Dein Leben. Sprich über Dinge auf der Welt, die Dich frustrieren und die Du gern ändern würdest.

Filter nichts, was Du sagst, lass es einfach raus, es wird nie jemand hören, es gibt keine richtigen oder falschen Antworten oder Themen, lass es fließen.

Und dann: Hör‘s Dir in Ruhe an, höre weniger auf die Worte als auf Deine Stimme selbst: wo hast Du lebendiger gesprochen, wo hast Du energievoller geklungen, enthusiastischer, freudvoller, leidenschaftlicher, vielleicht schneller oder ein bisschen lauter. Oder wo Du vielleicht auch ganz friedlich warst, relaxed, als Du drüber gesprochen hast. Auch das kann die Kompassnadel zeigen, etwas, bei dem Du ganz bei Dir bist und das Dir gut tut.

Schreib, während Du das anhörst, die Dinge auf einen Zettel, die irgendwie herausstechen, wo Deine Stimme besonders freudvoll oder gut klingt – was auch immer das genau für Dich bedeutet.

Diese Dinge, bei denen Du selbst viel ja gute Energie wahrnimmst, die sind der Kompass, etwas, dem Du nachgehen könntest, eine Richtung, die sehr spannend und abenteuerlich und richtig gut zu Dir passend sein könnte

Was dabei rauskommt ist nämlich wahrscheinlich nicht: „Boah, wie fasziniert ich klang, als ich darüber gesprochen hab, den ganzen Tag vorm Fernseher zu hocken und Pokemon-Trickfilme schauen und gar nichts mehr zu tun“.

Sondern etwas Konstruktives, ein Traum, eine Sache, die sogar zu groß sein kann, um sie jemals wirklich komplett zu erreichen, die uns aber trotzdem anziehen und helfen und die Richtung weisen kann.

Dieser Text ist ein Auszug vom myMONK-Podcast. Die ganze Folge kannst Du hier hören:

Photo (oben): Stock Photos von Maria Savenko / Shutterstock