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Ulrike Riebl arbeitet als Institutional Sales Manager bei einer österreichischen Fondsgesellschaft. Ihr Hobby – und inzwischen auch Nebenberuf – ist aber ein anderes Thema als die Finanzen: Gesundheit, Fitness und Sport. Im myMONK-Interview spricht Ulrike mit mir darüber, wie man sich langfristig zum gesunden Leben motivieren kann, was ein morgendlicher Smoothie bringt und wie sie ihre erste Yogastunde erlebt hat.

Warum treiben manche / so viele Menschen überhaupt keinen Sport?

Ich denke es ist vor allem ein Zeitproblem…wir leben in einer Leistungsgesellschaft und machen alle immer mehr, sowohl im Beruf als auch in der Freizeit! Da auch noch Sport unter zu bringen ist eine Herausforderung – vor allem da er meist noch am ehesten weg gelassen werden kann, nichts einfacher als einfach keinen zu machen.

Was unterscheidet  diejenigen, die sich nur vornehmen, gesünder zu leben von denen, die den Vorsatz auch langfristig in die Tat umsetzen?

Meist liegt es an der schlechten/ungenauen Planung! „Ich will abnehmen“ ist zwar ein nettes Ziel, aber nicht konkret genug! „Ich will 10kg abnehmen“ ist schon besser, allerdings fehlt immer noch der Zeitrahmen. Am besten ist es ein Hauptziel zu formulieren („Ich will in den nächsten 5 Monaten 10kg abnehmen“ [Anmerkung: max. 2kg pro Monat sind an reinem Fettverlust möglich…alles darüber ist Muskelmasse und Wasser und daher nicht wünschenswert!!] ) und dieses dann in kleinere Ziele runter zu brechen (also im ersten Monat mehr Gemüse zu essen und 2kg abzunehmen, im zweiten Monat dann mehr Bewegung zu machen und wieder 2kg abzunehmen etc.) – dadurch wird alles überschaubarer und man hat die einzelnen Ziele schneller erreicht und zwischendurch ein Erfolgserlebnis!

Welchen Rat gibst Du jemandem, der sagt „So, jetzt ändere ich was, heute fange ich an mit dem Joggen oder Fitnesstraining!“?

Nicht zu schnell anfangen! Meistens startet man voll motiviert mit mind. 3x pro Woche Sport und hält das auch einige Wochen durch…aber irgendwann holt einen wieder der Schweinehund ein, man läßt erst ein Training ausfallen, dann noch eines… Besser ist es klein zu beginnen, also fix nur 1 Training pro Woche einzuplanen, alles darüber ist dann ein Bonus über den man sich freuen kann. Wenn dann das 1x zur Routine wird kann man ein zweites Mal fix einplanen usw.

Können eine gesunde Ernährung und Sport die Liebe zu uns selbst stärken?

Auf jeden Fall!! Wenn man sich damit beschäftigt was man seinem Körper an Nährstoffen zuführt und beim Sport lernt den eigenen Körper wieder richtig wahrzunehmen lernt man automatisch auch sich selbst zu schätzen! Der Körper hält so unglaublich viel aus und läßt viel mit sich machen, gehört aber genauso gepflegt und gut ernährt…wir haben nur den einen!

Welche Ernährung hilft dabei, sich weniger gestresst zu fühlen?

Das scheint irgendwie der heilige Gral der Ernährung zu sein momentan 😉 Es gibt einige Nahrungsmittel die dem Körper helfen Stress besser zu bewältigen. Gurken zum Beispiel, die Leber und Darm reinigen und jede Menge Nährstoffe enthalten. Geht’s der Leber gut hilft sie das hormonelle Gleichgewicht zu erhalten, die Laune zu heben und Stress zu bewältigen. Auch Avocados haben eine ähnliche Funktion. Sie enthalten eine Menge Mineralstoffe, wobei Kupfer und Eisen besonders zu erwähnen sind. Sie regenerieren die roten Blutkörperchen und beugen ernährungsbedingter Blutarmut vor, eine häufige Ursache für Erschöpfung und der Unfähigkeit, angemessen auf Stress zu reagieren. Weiters zu erwähnen: grünes Gemüse, Sprossen, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mandeln, Beeren und Petersilie. Also, wie wärs mit einem Petersilien-Passion-Smoothie? (Rezept auf meinem Blog ;-))

Hat Dir der morgendliche Smoothie geholfen?

Ich war anfangs etwas skeptisch, hatte ich davor doch immer mein tägliches Müsli zum Frühstück gegessen. Mein Körper hat jedoch so gut auf die morgendlichen Smoothies reagiert, ich hatte unglaublich viel Energie, war lange satt, die Verdauung war gut, meine Haut hat sich merklich gebessert…einfach toll!!

Wie ging es Dir nach Deinen ersten Yoga-Erfahrungen?

Ich hab schon in der Schule die ersten Yoga-Erfahrungen gemacht, allerdings hab ich es nie verstärkt betrieben. Erst als ich mich vermehrt mit meiner Ernährung und meinem Körper zu beschäftigen begann bin ich auch wieder auf Yoga gestoßen. Es hilft einfach toll sich zu entspannen, zu seiner Mitte zu finden und auch den Körper zu kräftigen! Ich bin nach jeder Yoga-Einheit, und sei sie noch so kurz, entspannter und positiver gestimmt als davor!!

Was ist energance – und wo können die Leser mehr darüber und über Dich erfahren?

Energance ist mein Name als Fitness- und Ernährungstrainerin. Es ist eine Kombination aus „Energie“ und „Balance“, welche beide sowohl beim Sport als auch bei der Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Mehr über mich könnt ihr auf der Webseite von Energance und dem dazugehörigen Blog „Fit und Glücklich – ein Experiment“ erfahren!

Herzlichen Dank!

 

Photo (oben): Masahiro Ihara