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Bereits acht Wochen Training in Achtsamkeitsmeditation bauen das Gehirn nachhaltigen um. Das zeigen Studien. Die Teilnehmer, 24 gestresste Frauen und Männer, hatten nach den acht Wochen weniger Stresshormone im Körper, dafür aber eine bessere Gehirnfunktion und deutlich mehr Gelassenheit.

Trainiert wurde nach einem Programm von Jon Kabat-Zinn. So schreibt die Frankfurter Rundschau:

Damit können Meditierende lernen, sich in einen Zustand der Achtsamkeit zu versetzen, also des gleichmütigen Gewahr-Werdens von körperlichen Vorgängen wie das Ein- und Ausatmen aber auch von Sinneseindrücken, Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen.

Das Ergebnis:

So waren noch vier Monate nach dem Meditationstraining die Hirnströme der Kursteilnehmer im linken Stirnhirn etwas ausgeprägter als vor dem mentalen Training, während die Aktivität im rechten Stirnhirn deutlich reduziert war. Laut Davidson lassen sich offenbar Gelassenheit und ein positiv gestimmtes, ausgeglichenes Gemüt durch Meditationsübungen trainieren, quasi erlernen – im Prinzip wie jonglieren oder Klavierspielen.

Den Artikel finde ihr hier.

(Unser Dank geht an den Blog zenpop.de, durch den wir auf die Forschungsergebnisse aufmerksam geworden sind.)

Wir können aus den Studienergebnissen jedenfalls lernen, dass ein entspannteres Leben – mit einem entspannteren Gehirn – durchaus und sogar wissenschaftlich belegt möglich ist.

 

Photo: Demi-Brooke