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Auf Ihrer Website beschreiben Sie, in welcher Lebenssituation Sie sich mit Mitte 30 befunden haben. Möchten Sie uns diese kurz schildern?

Schon immer habe ich mir eine fröhliche Familie gewünscht sowie Fülle in allen Lebensbereichen.
Doch dann, Mitte 30, fand ich mich enttäuscht, verletzt und energielos wieder. Obwohl mit so viel guter Absicht und Elan in alle Bereiche gestartet, fand ich mich nun allein erziehend, beruflich unzufrieden und sogar bereits chronisch krank wieder.
Wahrlich weit weg von meinem Wunschtraum … Was war schief gelaufen?

Auf dem Tiefpunkt von Selbstmitleid und Depression empfahl mir ein Freund ein Seminar im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Ich meldete mich an und trug meine Anliegen und Ziele in den Fragebogen ein: Ich wollte wissen, ob ich „einfach nur Pech“ hatte oder ob und wie meine Misere vielleicht doch etwas mit mir selbst zu tun haben könnte.

Was ich im Seminar zu hören bekam, rüttelte mich wach. Und wie ich einige Zusammenhänge im Seminar erkannt habe! Meine Kraft und Lebensfreude kehrte wieder, weil ich endlich Zugang dazu bekam, mein Glück in die eigenen Hände zu nehmen.
Das Ergebnis: kurz darauf begegnete ich meinen Mann und bekam mit ihm weitere 3 Töchter.
Coaching wurde darauf hin ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und wenn man von etwas begeistert ist, gibt man es gerne weiter.

Wie sind Sie aus diesem Tal wieder herausgekommen?

Durch Coaching. Ich habe begonnen, mich coachen zu lassen und erkannt, dass Coaching sehr kraftvoll sein kann, gerade wenn man alleine nicht mehr weiter kommt. Vorher habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt, aber keine besseren Verhaltensalternativen oder Handlungsmöglichkeiten gekannt. Wir geben immer das Beste was wir können, und wenn wir uns von selber nicht aus schwierigen Situationen herauslösen  können, dann weil uns die „Öffnung für Handeln“ fehlt. Wenn uns aber jemand einen Ausgang aus der Misere aufzeigt und wir erkennen, wie wir es besser machen können, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir diese Erkenntnisse auch umsetzen.

Wie sinnvoll ist es, einen Ex-Partner zurückgewinnen zu wollen – und was hilft, über eine alte Beziehung hinwegzukommen und wieder nach vorn zu schauen?

Wenn man erkennt, dass man Fehler gemacht hat und die Liebe ist noch da, dann kann es sinnvoll und möglich sein, wieder neu anzufangen. Wenn keine Gemeinsamkeiten mehr da sind und man sich gegenseitig in der Entwicklung behindert, sollte man besser neu anfangen und nach vorne schauen. Da hilft am besten eine passende und spannende Herausforderung in Form von einer Lebensaufgabe, die uns hinterm Ofen hervor holt und unsere Brillianz hervorbringt. Wer sein „Lebensspiel“ gefunden hat, läßt sich nicht mehr so schnell vom Auf und Ab in der Partnerschaft irritieren und wird zudem attraktiver für mögliche Partner.

Flirten und verführen Frauen anders als Männer – und welche drei Regeln zählen Sie zu den wichtigsten, die es als Frau und als Mann beim Erobern zu beachten gilt?

Männer sind direkter, Frauen indirekter. Frauen sind stets in dem Dilemma, sich einerseits einen Mann ihrer Wahl angeln zu wollen, andererseits versuchen, ihn so anzuflirten, dass er denkt es sei seine Idee gewesen.  Die meisten Frauen wollen immer noch lieber selbst erobert werden.

Es gibt drei Tore zu der Festung „Partner“, die nur nacheinander zu öffnen sind.

Zuerst muss man das Tor des  Verstandes passieren – zum Beispiel durch Aussehen, Wortwahl, das richtige Verhältnis von Zuhören und Sprechen, Manieren etc.

Wenn der Verstand das Go gibt, geht es darum, Zugang zum Herzen des Kandidaten zu bekommen, zum Beispiel  durch Komplimente, Anerkennung, Stimme oder Körpersprache.

Erst dann kann man das wichtigste Tor einnehmen zum Inneren der Festung: Die Libido.

Hiermit ist die Körperintelligenz gemeint und diese erobern wir mit Verspieltheit, Berühung, Geruch, im Richtigen Moment Druck ausübern und im richtigen Moment nachgeben und besonders mit Humor und gemeinsamem Genuss.

Kann man Erfüllung in einer Partnerschaft finden – wenn ja, gilt das für Frauen und Männer gleichermaßen?

Na klar kann man das. Nur gibt es heute kein einheitliches Modell mehr, wie das auszusehen hat, weil die herkömmlichen Modelle für viele Menschen nicht mehr passen.

Es ist wie ein Kleid von der Stange, dass nicht jedem passt. Mehr und mehr Menschen sind daher auf dem Weg sich selbst selbst besser kennen zu lernen und ein für sie maßgeschneiderten Lebens- und Partnerschaftsdesign finden.

Wann ist es höchste Zeit, eine Beziehung zu beenden?

Wenn man erkannt hat, dass man nicht mehr mit dem anderen zusammen sein will und sich gegenseitig mehr schadet als sich beiträgt.

Wie können wir eine liebevolle Beziehung mit uns selbst führen?

Indem wir unseren Bedürfnissen gegenüber präsent sind und für uns selber sorgen, statt zu hoffen, dass es andere tun. Und ganz wichtig: Indem wir lernen unserem Herzen zu folgen.

Wo können die Leser mehr über Sie und Ihre Arbeit erfahren?

Ich habe eine Webseite für die Themen „Liebe und Beziehung“: www.open4love.de

Und eine Webseite für Coaching, Seminare und Coachingausbildung: www.open4life.de

Und natürlich durch die Lektüre meines Buches: Die Raffinesse einer Frau – Werden Sie Männerflüsterin!
www.männerflüsterin.de

Herzlichen Dank!