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Bei den meisten Meditationsformen spielt der Atem eine große Rolle.

Anders bei der Hör-Meditation.

Wenn Du also mal etwas völlig Neues ausprobieren möchtest, gehe hinaus und konzentriere Dich nur auf das, was Du hörst.

Jan von no-mindness.de schreibt über seine Erfahrung mit der Hör-Meditation:

Besonders interessant ist diese Form der Meditation, da sie sich für laute Umgebungen eignet, denn es geht darum, nicht primär auf den Atem zu achten, sondern auf die Geräusche, die nahen, die fernen, die lauten, die leisen und, ganz entscheidend, auf die Stille zwischen den Geräuschen, ja sogar zwischen den Wörtern und Buchstaben des (sehr angenehmen) Sprechers.

Faszinierend fand ich selbst zum Beispiel das “Umswitchen” zwischen der leisen Ahnung der 10 Kilometer entfernten Autobahn und dem startenden Motor des Nachbarautos. Gefühlsmäßig wirkte das bei mir  wie ein Aufheben von Grenzen, was ich tatsächlich sehr intensiv gespürt habe, als der Sprecher dazu anregte, sich von der Vorstellung zu lösen, unser Verstand, unser Bewusstsein sei nur auf den Inhalt unseres Kopfes beschränkt und zu versuchen, das Bewusstsein auszudehnen, so wie auch die nahen und fernen Geräusche die wahrgenommen werden. Ein sehr intensives, schönes Gefühl.

Zu Jan’s Artikel geht’s hier.

 

Photo: martinak15