Neu im Podcast von myMONK: Ich schäme mich so. Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Längst vorbei sind sie, die Zeiten einer jahrzehntelangen Anstellung bei einem Unternehmen. Wer darauf baut und sich in Sicherheit wiegt, der kann schnell am Abgrund stehen.

Deshalb setzen mehr und mehr Menschen auf das Freiberuflertum – notfalls auch gleich auf mehreren Betätigungsfeldern.

Imgriff.com schreibt dazu
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Der Multiple Income Stream

Sara Horowitz ist eine der Gründerin der Freelance Union, einer Nonprofit-Organisation, die die Anliegen und Interessen dieser neuen Arbeiterschicht vertreten will. Die Organisation erfreut sich eines beträchtlichen Wachstums: Mit heute 150’000 Mitgliedern rechnet man in den nächsten 18 Monaten mit rund 100’000 neuen Freelancern. In einem Artikel in The Atlantic beschreibt Horowitz, wie die neue Karriere aussehen wird: «Heute besteht eine Karriere daraus, verschiedene Arten von Arbeit für ganz unterschiedliche Kunden zu erledigen; man muss lernen, sich selbst zu vermarkten und die eigene Buchhaltung zu erledigen und man richtet sich Arbeitsplätze im Schlafzimmer, in Coffee Shops oder in Coworking Spaces ein.»

Für sie ist das «Multiple Income Stream»-Modell kennzeichnend für die neue Arbeitssituation. Jeder und jede von uns hat nicht nur einen Job in einem Praxisfeld. Einige von uns arbeiten als Anwalt und als Küchenchef, als Lehrerin und als Buchautorin – verschiedene Karrieren basierend auf verschiedenen Talenten.

Ich persönlich glaube nicht an zu starke Diversifikation, aus meiner Sicht kann man sich dabei zu stark verzetteln.

Der Fokus auf wenige Tätigkeiten macht es erst möglich, herausragend zu werden. Und das ist immer noch die beste Sicherheit.

 

Photo: Mat Honan