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Die meisten von uns haben Träume, oder eine Ahnung von ihren Träumen, oder die Ahnung einer Ahnung.

Wovon wir oft weniger Ahnung haben, ist der beste Zeitpunkt, wann wir für diese Träume aufstehen und losgehen sollten.

Seth Godin schreibt in seinem Blog sinngemäß oft etwas wie:

Der beste Zeitpunkt war vor fünf oder zehn Jahren, als der Markt noch nicht so voll war, das Leben ein bisschen weniger komplex, die Situation ein bisschen näher an „ideal“ waren.
Der beste Zeitpunkt war, bevor Du eine Familie gegründet hast.
Der beste Zeitpunkt ist, wenn Du viel Geld auf dem Konto hast.
Der beste Zeitpunkt ist, wenn Dein Plan perfekt ausgefeilt ist.

Der zweitbeste Zeitpunkt ist heute.

Ungefähr acht Jahre hab ich auf den besten Zeitpunkt gewartet, mit myMONK anzufangen. Dann hab ich’s einfach getan, obwohl der Zeitpunkt nicht perfekt war, obwohl ich wenig Geld auf dem Konto hatte, obwohl meine Zukunft gerade ungewiss war.

Das sag ich nicht, um anzugeben (glaub ich jedenfalls) … ich hab nämlich viel öfter etwas nicht getan, weil ich auf so etwas wie den perfekten Zeitpunkt gewartet habe. Ich weiß, wie das ist, und ich weiß, wie frustrierend und sinnlos es ist.

Für so viele Dinge hab ich mich gerade zu jung oder zu alt, zu dünn oder zu dick, zu aufgewühlt oder zu entspannt gefühlt. Und oft genug bin ich in die gedankliche Falle getappt, der Zug sei einfach längst abgefahren.

Nur zwei Beispiele:

Raymond Chandler, einer der erfolgreichsten Autoren aller Zeiten, hat seinen ersten Roman mit 52 geschrieben.

Der Pulitzer Preisträger Frank McCourt hat seinen ersten Roman mit 66 geschrieben.

Es ist nie zu spät. Nein, warte, das stimmt so nicht. Es ist zu spät, um das, was Du tun willst, weiter aufzuschieben. Dafür ist es jetzt wirklich zu spät.

Die Zeiten mögen nicht immer einfach sein, aber sie sind spannend und wir Menschen der westlichen Welt waren in der Geschichte selten freier.

Wie’s im Buch „Der Simulant“ von Chuck Palanhiuk heißt (der auch „Fight Club“ geschrieben hat):

„Es ist unheimlich, aber wir sind jetzt die Pilgerväter, die Spinner unserer Zeit, die ihre eigene alternative Realität verwirklichen wollen. Eine Welt aus Steinen und Chaos erbauen. Was daraus werden soll, weiß ich nicht. Nach all dieser Hetzerei sind wir in tiefer Nacht am Arsch der Welt gelandet. Vielleicht ist Wissen ja gar nicht das Entscheidende. Wo wir jetzt stehen, im Dunkeln zwischen Ruinen, könnte aus unserem Bau alles Mögliche werden.“

Was willst Du bauen? Und mit wem?

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Podcast mit dem Titel „Wähl Dich selbst“. Im Rest dieser Folge erfährst Du, wie Du für Dich selbst und Deine Träume aufstehen kannst für ein Leben, das Dich wirklich begeistert:

Photo: Girl on lake von Kite_rin / Shutterstock