AKTUELL: myMONK sucht Werkstudenten +++ Kennst Du schon den neuen Podcast? Und folgst Du myMONK schon bei Instagram?

Wer sich mit anderen vergleicht, denen es (vermeintlich) besser geht als einem selbst, wird schnell unzufrieden. Bei Facebook lauern besondere Tücken im Vergleich – und besondere Gefahren für das eigene Selbstbewusstsein. Das zeigt eine Studie der Utah Valley Universität.

Alltagsforschung.de schreibt zu den Ergebnissen der Studie:

Man will seinen Freunden und Bekannten gefallen. Oder zumindest irgendein Image transportieren, sei es als Casanova, Klassenclown oder Küchenphilosoph. Das Problem ist nur: Unsere Freunde und Bekannten verfolgen dieselbe Strategie – und das wiederum kann sich negativ auf uns auswirken.

Je länger die Studenten Facebook nutzten und je mehr Zeit sie dort verbrachten, desto stärker gingen sie davon aus, dass andere Menschen glücklicher waren und ein besseres Leben führten – und dass das Leben ohnehin nicht gerecht sei. Mehr noch: Dieses Gefühl war umso stärker, je mehr Menschen sie als Facebook-Freunde hatten, die sie im wahren Leben aber noch nie gesehen hatten. Eine Überdosis Facebook kann sich also negativ auf unsere Stimmung auswirken.

Woran liegt das?

  • Wir sind überfordert mit so vielen Facebook-Freunden, unser Gehirn möchte sich aber dennoch eine Meinung zu ihnen und ihrem Leben bilden und gibt sich daher mit den Ichbinsoglücklichundreichundsexy-Posts zufrieden.
  • Wir schließen von dem, was eine andere Person sagt oder tut, darauf, wie sie sich fühlt. Glückliche Urlaubsbilder = glücklicher Mensch.

Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Diese Vergleiche machen nicht nur unzufrieden, sondern stressen auch. MEHR leisten müsste man, MEHR erleben, MEHR Geld haben – sonst stinkt man gegen den Rest der Welt ja ab. Das stimmt zwar nicht, fühlt sich aber so an.