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Zahlreiche Modelle der Wirtschaftswissenschaften basieren auf der Annahme, dass Menschen in erster Linie arbeiten, um Geld zu verdienen. Eine Studie zeigt, dass dem nicht so ist – zumindest nicht bei Künstlern. Das zeigen die Ergebnisse vom “sozio-ökonomischen Panel” (SOEP), einer Langzeitbefragung von 28.000 Berufstätigen zwischen 1990 und 2009.

Künstler verdienen zwar im Durchschnitt weniger als andere Berufstätige, aber:

„Künstler ziehen aus der Tätigkeit selbst einen viel größeren Nutzen als aus dem Geld, das sie damit verdienen“, sagt Lasse Steiner, einer der Autoren. „Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Arbeit als besonders selbstbestimmt und vielseitig empfinden“.

Quelle: http://psychologienachrichten.de/?p=2711

Interessant ist auch: je mehr die Künstler arbeiten, umso glücklicher sind sie mit ihrer Arbeit.

Dabei spielt auch eine Rolle, dass jeder dritte Künstler selbstständig arbeitet, in den anderen Berufen sind neun von zehn Menschen angestellt.

 

Photo: Mo Riza