|16. September 2013 09:47

Wie Du echten Wert schaffen und von Deiner Leidenschaft leben kannst

1. Es scheint da einen gewissen perversen menschlichen Charakterzug zu geben, der gern einfache Dinge kompliziert macht.

2. Die Zeit ist der Freund toller Unternehmen und der Feind der mittelmäßigen.

3. Der Preis ist, was du zahlst. Der Wert ist, was du bekommst.

- Warren Buffett

Du willst frei sein
und von Deiner Leidenschaft leben können, vom
Schreiben,
Vorträge-Halten,
Fotografieren,
Malen,
Coachen,
Heilen,
Reisen,
Yoga lehren
oder was auch immer Du liebst?

Dann ist es eine Fähigkeit, die darüber entscheidet, ob Du aus Deinen Träumen Wirklichkeit machen und Dein eigenes Business auf dem aufbauen kannst, was Du zu tun liebst – oder für immer dazu verdammt bist, einem Job nur des Geldes wegen nachgehen zu müssen.

Diese Fähigkeit lautet:

Echten Wert schaffen.

Ich bin seit einigen Jahren fasziniert von diesem Thema. Dass ich in meinem Job als Unternehmensberater keinen echten Wert schaffen und etwas aufbauen konnte, war einer der Gründe, der mich raus aus dem Job und hinein ins (Klein-)Unternehmertum führte. Ich liebe es, über Wert nachzudenken und meine Zeit dort zu investieren, wo durch mein Tun Wert entsteht.

Nun möchte ich Dir schreiben, was ich gelernt habe. Ab geht’s.

Die Frage Nr. 1

Alle auch noch so zahlendurchdrungenen und aufgehübschten Business-Pläne sind meiner Erfahrung nach viel, viel unwichtiger als Deine Antwort auf diese eine Frage:

Wie kann ich mit meiner Leidenschaft echten Wert schaffen?

Diese Frage ist der Frage „Wie kann ich Geld verdienen?“ genau entgegengesetzt. Denn die Frage nach dem Geld zielt darauf ab, etwas für sich herauszuziehen, irgendwie ein Stück vom Kuchen zu ergattern wie eine Ratte in der Küche, anstatt einen Kuchen zu backen, der anderen hilft und gleichzeitig den Bäcker selbst satt macht.

Auch wer keinen Wert schafft, kann vorübergehend Geld verdienen – wenn er Glück hat (oder einen Job). Doch sein Erfolg wird langfristig in den allermeisten Fällen in den Schatten gestellt von dem, der sich aufs Wertschaffen und nicht aufs Geldverdienen konzentriert hat. Ich habe nicht viele feste Glaubenssätze, aber dieser ist einer davon. Dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen.

Wer das Geld sucht, nicht den Wert, verschwendet seine Zeit. Du kannst Tausende von Stunden investieren, um eine „Lücke im System“ zu finden (wie z.B.: billig kaufen, unverändert teuer verkaufen), irgendwann wird diese Lücke verschwinden oder von jemandem bewacht, der stärker ist als Du. Dann stehst Du da, hast nichts, aber auch gar nichts aufgebaut, sondern immer nur abgezweigt. Deine Geldquelle – wenn es sie wirklich je gab – ist für immer versiegt.

Du kannst dann immer wieder bei 0 anfangen.

Oder Dich – und das ist meine Wahl – gleich von Anfang an darauf konzentrieren, Wert zu schaffen und etwas Werthaltiges, Substanzielles, Stabiles aufzubauen.

Was Wert wirklich bedeutet

Wert liegt zu 100% im Auge des Empfängers. Wert existiert ausschließlich im Empfänger.

Wenn Du etwas erschaffst oder bewirkst, spielt es keine Rolle, wie sehr Du davon begeistert bist. Alles, was zählt, ist: empfindet es Dein (potenzieller) Kunde als wertvoll?

Findet er wertvoll, was Du kreiert (Produkt) oder für ihn getan (Dienstleistung) hast, hast Du Wert geschaffen. Und nur dann.

Wert kann man auf verschiedene Weisen erschaffen.

Dazu gehört, den Empfänger

  • von Sorgen, Ängsten, Problemen, seelischen oder körperlichen Schmerzen zu befreien
  • mit einem Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, Bequemlichkeit, Liebe und Verbundenheit, Gesundheit und Kraft, Zufriedenheit, Erfolg oder Glück zu versorgen

Darum geht es, und nicht (bzw. nur sehr indirekt) um Dein Produkt oder um Deine Dienstleistung. Dem Kunden geht es nicht darum, Dein Bild zu kaufen, nicht um Deine Coaching-Session, nicht um Dein Buch, Deinen Vortrag, Deine Heilpraktiker- oder Yogastunde.

Nehmen wir zum Beispiel einen Ferrari. Es geht dem Käufer nicht um den Ferrari. Es geht ihm nur um die Erfahrung, die er daraus gewinnt (oder die er sich davon verspricht). Er will keinen Ferrari, er will sich geil fühlen, potent, attraktiv, selbstbewusst, frei, mächtig.

Und genau so ist es mit Deinem Kunstwerk, Deiner Beratung etc. …

Wie man Wert schafft

Du willst ein Business gründen, um Dich von den Ketten und der weit verbreiteten Sinnlosigkeit des Angestelltentums befreien?

Wir haben gesehen, was Wert wirklich bedeutet, nun können wir das Wissen anwenden.

Da Wert nur im Empfänger existiert, müssen wir, um Wert zu schaffen, wissen, was Wert für den Empfänger bedeutet.

Dafür müssen wir den Empfänger – den potenziellen oder bereits vorhandenen Kunden – kennen lernen. Richtig kennen lernen. Wir müssen wissen, wie er denkt, handelt … und vor allem fühlt. Wir müssen uns in ihn hineinversetzen, das Leben und die Welt durch seine Augen sehen lernen.

Dabei helfen zwei Fragen:

1. Was sind die größten Schmerzen des Kunden (was hasst er, worunter leidet er)?

2. Was sind die geheimen Fantasien und Wünsche des Kunden (was liebt er, wonach sehnt er sich)?

Die Reihenfolge der beiden Fragen ist kein Zufall. Die meisten Menschen sind deutlich mehr davon motiviert, sich von Schmerzen zu befreien als neue Genüsse etc. zu erlangen.

Die dritte Frage ist die nach der Lösung, die Du anbieten kannst, um Wert zu schaffen:

3. Wie kann ich den Kunden von Schmerzen befreien und / oder ihm das geben, was er liebt?

Deine Antworten auf diese drei Fragen entscheiden über Deinen Erfolg oder Misserfolg. Darüber, ob Du langfristig von Deiner Leidenschaft leben kannst oder einen Fehlversuch nach dem anderen hinlegst.

Je tiefgründiger die Antworten sind, umso mehr Wert kannst Du für andere schaffen.

Und weil es so wichtig ist, möchte ich es nochmals betonen: alles muss aus der Perspektive des Kunden betrachtet werden, nicht aus der eigenen. Deine Bedürfnisse sagen erst mal nichts aus darüber, wie ein anderer sich und sein Leben sieht, was er sich wünscht und was er fürchtet. Am besten findet man dies über den Anderen heraus, indem man ihn fragt und auch dadurch trainiert, sich in andere Menschen hineinzudenken und zu –fühlen.

Wer die drei Fragen immer besser beantworten und damit immer mehr Wert schaffen will, muss sich weiterbilden. Mit Büchern, Gesprächen, Coachings, Kursen und mit eigenen Erfahrungen. Er muss richtig, richtig gut werden in dem, was er tut.

Thema Talent: klar kann man schon zu Beginn mehr Wert schaffen, wenn man gut ist in dem, was man tut, insofern ist es schon empfehlenswert, sein Business nicht nur nach den eigenen Leidenschaften, sondern auch Stärken und Schwächen auszurichten. Ich denke jedoch, dass der kontinuierlich fleißig Übende mit der richtigen Einstellung (Wert schaffen) „das Talent“ auf lange Sicht überholen kann.

Was ist mit Marketing?

Wert schaffen beinhaltet Marketing, wer darüber nachdenkt, wie er Wert schaffen kann, muss zwangsläufig darüber nachdenken, wie er andere Menschen erreicht. Denn nur, wenn er andere erreicht, kann er Wert erzeugen (Du erinnerst Dich, Wert existiert nur im Kopf des Empfängers).

Je mehr Wert er für einen einzelnen Empfänger schafft und je mehr Menschen er insgesamt an diesem Wert teilhaben lässt, umso größer ist der gesamte erschaffene Wert.

Marketing ist also wichtig, aber nichts Zusätzliches oder Getrenntes, sondern bereits in der Frage Nr. 1 enthalten: „Wie kann ich echten Wert schaffen?“.
Heute funktioniert Mund-zu-Mund-Propaganda außerdem durch die sozialen Netze massiver denn je. Und welchen besseren Anlass für eine persönliche Empfehlung eines Kunden an sein Umfeld gibt es, als absolut zufrieden und glücklich zu sein?

Wert schaffen als Marketing-Prinzip mag länger dauern, als schnell ein Paarhunderttausend Euro in Werbung und / oder falsche Versprechen zu stecken, aber erstens haben die meisten von uns kein solches Budget, und zweitens sind die glücklichen Kunden, die wiederkommen und weiterempfehlen, mehr Wert als pures Gold.

Und was ist mit MIR?

Mein Rat ist (und das ist es, was ich selbst tue): konzentriere Dich immer wieder auf diese eine Frage: „Wie kann ich echten Wert schaffen?“, verfeinere Deine Antwort immer mehr. Bevor Du Dein Projekt / Unternehmen startest und erst recht danach.

Alles andere ist zweitrangig.

Natürlich ist es wichtig, dass Du für den Wert, den Du schaffst, Geld bekommst. Langfristig.

Sobald jedoch die Frage „Wie kann ich daraus Geld ziehen?“ in den Vordergrund drängt, wirst Du falsche Entscheidungen treffen, Kompromisse bei der Qualität eingehen und so vielleicht kurzfristig Geld verdienen, langfristig aber nie etwas Stabiles wachsen lassen können. Du wirst entweder nie Kunden finden oder sie schneller verlieren, als Du sie gewonnen hast.

Die vorrangige Frage nach dem Geld ist der Teufel für jedes langfristig orientierte Geschäft, sie hindert Dich daran, Wert zu schaffen. Trotzdem ist es kein Wunder, dass sie in unseren Köpfen schwirrt.

Ein Grund dafür: die meisten von uns arbeiten oder arbeiteten als Angestellte, und dort ist es leider in vielen Unternehmen sinnlos, sich als Angestellter Gedanken über Wert zu machen, und stattdessen sinnvoll, daran zu denken, wie man mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel Urlaub und Gehalt herausziehen kann. In der Welt der Angestellten ist dies das vorherrschende Paradigma, das grundlegende Denken. In der Welt der Unternehmer ist es zwar auch vertreten, aber die Chancen auf dauerhaften Erfolg sind viel größer, wenn wir diese Egozentrik loslassen.

Ich habe vor einiger Zeit irgendwo von den Stufen des finanziellen Erwachsenseins gelesen:

1.    Stufe (die kindischste): Gib mir was! – NEHMEN / STEHLEN
2.    Stufe: Gib mir was, ich gebe Dir was dafür (bei Angestellten Geld gegen ihre Zeit) – TAUSCHEN
3.    Stufe (die erwachsenste): Ich schaffe Wert und werde dafür weniger zurückbekommen – EINEN BEITRAG LEISTEN

Auf der dritten Stufe fragt man, anders als auf der zweiten, nicht mehr „Wie kann ich Dir etwas für 10€ geben und dafür 10€ von Dir zurückbekommen?“, sondern zum Beispiel „Wie kann ich einen Wert von 1000€ für Dich schaffen und dafür 100€ von Dir bekommen?“.

Auf der dritten Stufe, der Stufe der finanziell Erwachsenen, nimmt man also bewusst in Kauf, dass der Andere den besseren Schnitt macht. Aber den finanziell Erwachsenen ist dies egal, sie denken nicht darüber nach, ob immer alles fair ist – weil sie wissen, dass es viel zu anstrengend und ineffizient und meist auch irrelevant ist, darüber nachzudenken. Wichtig ist doch im Business, wie viel Geld man am Ende mit nach Hause nimmt, und nicht, ob man mehr oder weniger oder genauso viel Geld bekommen hat, wie man Wert für den Anderen geschafft hat.

Wenn Du das nicht mit Deinem Ego vereinbaren kannst, wird es schwierig, aus Deiner Leidenschaft ein tragendes und erfolgreiches Business zu machen (ist zumindest meine Meinung + Erfahrung). Schwierig, aber nicht unmöglich. Beginnst Du, Dich darauf zu konzentrieren, etwas beizutragen, dann wirst Du merken, dass das allein Dir etwas gibt, das Dir Deine Arbeit für Geld vielleicht schon lange nicht mehr oder noch nie geben konnte. So wird das Ego nach und nach aufgeweicht wie alte Hornhaut in der Badewanne.

Wir brauchen zwar am Anfang trotzdem eine Menge Vertrauen, doch wir werden belohnt – weil wir wertvoll für andere werden, wenn wir Wert für sie schaffen. Wir investieren erst, und bekommen später etwas zurück. Wenn auch nicht den exakten Gegen-Wert, sondern weniger. Doch das ist absolut okay – auch, weil wir, wenn wir Wert schaffen, viel mehr zurückbekommen als nur Geld. Wir machen Menschen glücklich und bekommen Feedback, wir bauen etwas auf und können mit Stolz darauf schauen, wir machen einen Unterschied, statt nur einen (vermeintlich) guten Schnitt. Wert schaffen heißt außerdem, Menschen glücklich machen. Menschen glücklich machen heißt, gute Beziehungen aufbauen und sie immer wieder zu Dir zurückkehren zu lassen.

Passiver Wert

Wenn wir über Wert, Geld und Business sprechen, dann sollten wir in Zeiten des Internets auch den „passiven Wert“ anschneiden.

Passiver Wert entsteht zum Beispiel dann, wenn ein Musiker seine Musik nicht nur über Livekonzerte an die Menschen trägt (und so live Wert durch Unterhaltung etc. für andere schafft), sondern CDs verkauft, die nur einmal aufgenommen werden müssen, um für beliebig viele Menschen Wert zu stiften. Oder wenn ein Coach nicht nur einmal an einem Seminar verdient, sondern sich dabei filmen lässt und das Ganze auf DVD verkauft. Man muss also nicht jedes Mal neu aktiv werden, um Wert zu schaffen.

Passiver Wert ist die Voraussetzung für ein passives Einkommen, das ohne große Anstrengung Monat für Monat Geld in die Kasse spült.

Langfristig zählt

Schauen wir uns myMONK an. Ich schreibe einen Text ein Mal und unbegrenzt viele Menschen können ihn lesen, heute, nächste Woche oder in ein paar Jahren – und manche von ihnen werden einen Nutzen für sich daraus ziehen können. Mit jedem wertigen Text, den ich schreibe, steigt der passive Wert, den ich mit myMONK geschaffen habe.

Ungefähr ein Jahr habe ich investiert, um die Seite dahin zu bringen, wo sie heute steht. Richtig anstrengend wurde es ab dem Moment, wo ich nicht mehr überwiegend auf andere Fundstücke im Netz hingewiesen habe und mich entschloss, selbst von meinen Erfahrungen zu schreiben und für die Artikel auf myMONK eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Die bisherigen gesammelten Einnahmen hätte ich vermutlich schneller verdient, wenn ich mich drei Stunden auf den Münchner Marienplatz gestellt und mit meinem Gesang ein paar Mitleidseuros von Passanten abgestaubt hätte. Kurzfristig betrachtet ist myMONK – zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive – Unsinn.

Aber: ich mache so etwas nicht zum ersten Mal. Ich weiß aus anderen Internet-Projekten, dass gut Ding Weile hat (oder reichlich Kapital, aber das fehlt mir, ich habe ungefähr bei 0 angefangen) und die Anstrengungen finanziell oft erst spät, aber gewiss entlohnt werden, wenn ich mich zuerst darauf konzentriere, Wert zu schaffen.

Und zudem bekomme ich jetzt schon sehr, sehr viel zurück anhand von Kommentaren, Mails, Austausch, neuen Ideen, dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, der Chance, etwas ganz nach meinen Vorstellungen aufzubauen.

Ich vertraue darauf, dass meine Arbeit an myMONK langfristig auch finanziell entlohnt wird. Die Zeit für die Seite habe ich, weil ich schon an anderen Stellen – mit anderen Websites – Wert geschaffen habe und weiter schaffen werde – auch passiven.

Und bis dahin gibt es reichlich mehr als Geld zu genießen.

Ich habe zwar mit myMONK kaum Geld verdient trotz massenhafter Zeitinvestition -  und trotzdem bin reicher als je zuvor. Weil ich es liebe, diese Seite aufzubauen, die ich – und glücklicherweise auch andere Leute – für wertvoll halte und mit so vielen Gleichgesinnten in Kontakt komme.

Was all das nicht bedeutet

Alles, was Du bis hierher gelesen hast, bedeutet nicht:

  • dass Du kein Geld verdienen sollst. Es bedeutet, dass Du langfristig weniger aufbauen und weniger Geld verdienen wirst, wenn Du Dich nur aufs Geldverdienen konzentrierst.
  • dass Du Dich unter Wert verkaufen sollst. Es bedeutet, für genügend Menschen so wertvoll zu werden, dass Du gut davon leben kannst – ohne darüber nachzudenken, ob das immer alles 100%ig fair ist.
  • dass Du Deinen Job kündigen und verarmen sollst, während Du umsonst für andere schuftest. Du kannst Dich vorbereiten, Dein Business nebenbei aufbauen, bis es Dich trägt und Du den Job kündigen kannst. Dem Internet sei Dank fallen dabei kaum Kosten an. Du kannst mit einem kostenlosen Blog oder – was ich dringend empfehlen würde – mit einer Website für ca. 5€ im Monat starten.
  • dass Du aus meiner Sicht ein schlechter Mensch bist, wenn Dich Wertschaffen nicht interessiert. Aber wenn Du von Deiner Leidenschaft leben willst, wärst Du ein schlechter Unternehmer (und hättest verdammt schlechte Karten), wenn Du keinen Wert aufbaust.

Deine Leidenschaft, Dein Business

Wenn Du ein bestehendes Geschäft hast, wie kannst Du noch viel mehr Wert für Deine Kunden schaffen?

Und wenn Du keins hast und davon träumst, von Deiner Leidenschaft leben zu können:

  • Welchen Wert kannst Du für Andere schaffen, was kannst Du aufbauen?
  • Was kannst Du heute tun, um Wert zu schaffen und den Grundstein für Dein Business zu legen?
  • Wo kannst Du Zeit einsparen, um mehr Zeit für Deinen Traum zu haben?

Das gilt auch für alle, die bereits Vollzeit in einem Job verbringen, den sie nicht lieben. Es ist anstrengend, zusätzlich zum Job an einer Selbstständigkeit zu arbeiten, aber wenn Du Deinen Fokus darauf legst, Wert zu schaffen, wird es sich lohnen. Ich bin zum Beispiel viele Monate täglich zwei Stunden früher aufgestanden, um etwas aufzubauen, durch das ich mich anschließend von meinem einschränkenden und für mich nicht passenden Job befreien konnte. Und ich weiß, dass Du das auch kannst.

 

94 Kommentare

  • Dieser Artikel hat einen großen Wert, finde ich. Er nimmt den Selbstzweifeln den Rückenwind und stellt die Vision im Kopf mal wieder ins das richtige Licht…

    Danke für die Inspiration und das Mut machen :-)

  • Hallo Tim!

    Dieser Artikel ist der Kristallisationskeim für meinen Business-Plan. Du hast den Artikel am 8. Februar 2013 23:52 hier reingestellt. Da saß ich noch an meiner Seite und hatte noch ein paar Facetten zurecht geschliffen, hier ein Wort durch ein treffenderes ersetzt, da mal einen Absatz oder eine Linie eingefügt, an der Struktur gebaut … und in einem “Hintergrundprozess im Kopf” kreiste mein Denken um die Frage, wie ich es anstelle, mit dem, was ich da tue irgendwann meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Allmählich wird aus dem 360° Weitwinkel ein Telezoom. Der Fokus ist noch nicht richtig scharf gestellt, aber das ist es, was ich unter Multitasking verstehe. Beim Anstreichen kann ich entweder der Grundierung beim Trocknen zusehen oder in der Zwichenzeit schon mal die Deckfarbe anmischen. Ich mag Effizienz, wenn sie mit dem Vermeiden überflüssiger Aktivität einerseits und unerwünschten Leerlaufes andererseits einhergeht.

    Ich könnte mich jetzt noch über die Effizienz der Bewegungen einer Katze auslassen, aber das packe ich dann besser in meinen Blog. Ich will ja Deine Leser nicht mit überlangen Einträgen vergraulen. :-)

    Vielen Dank für diese Perle Deines Schaffens,
    schönes Wochenende & liebe Grüße

    Peter (aka Petrus)

  • Dankeschön zusammen! Dieses Thema liegt mir wirklich besonders am Herzen. Es ist irgendwie ein Kampf zwischen Ego/Zweifeln und Vertrauen, dass man säen wird, was man erntet. Dass ich Dir, lieber Petrus, damit auch ein bisschen beim Business-Planen helfen konnte, freut mich natürlich auch! Liebe Grüße und euch noch ein schönes Wochenende, Tim

  • Toller, mutmachender Artikel. Hoffentlich errreicht er viele Menschen, die mit Ihrer jetzigen Situation unzufrieden sind. Weiter so! ;-)

  • Vielen Dank für diesen tollen Artikel, er kam genau zum richtigen Zeitpunkt, als ich mich gerade fragte, wie ich einen besseren Flyer für meine Praxis konzipieren könnte.
    Du hast mir wirklich geholfen, meine Sichtweise zu ändern.

  • Tim, das ist für mich der beste Artikel, den du bisher geschrieben hast! Du hast mir damit eine große Portion Angst, Zweifel und Unsicherheit genommen. Das erste Mal seit Tagen habe ich wieder das Gefühl, ruhig schlafen zu können. Ich werde dir morgen (oder besser gesagt später) noch eine Mail dazu schreiben.

    Entspannte Grüße

    Cinderella

    • Hi Cinderella – wow, das freut mich! Mich beruhigt dieser Glaubenssatz auch sehr, er vertreibt zwar nicht all meine Zweifel, aber sorgt für eine Grundruhe, die Zweifel auch wieder ziehen lässt. Bin gespannt auf Deine Mail! LG Tim

  • Hi Tim, genau am richtigen Tag lag “zufällig” dein Artikel in meinem Web-Postfach….Heute wurden wir Angestellten mal wieder richtig auf unseren Status als Untergebene und arbeitende und sonst nix zurechtgestutzt und ich will nur noch RAUS aus dem Hamsterkäfig mit süßem Laufrad……da ist diese Idee des Wert für andere Erschaffens SEHR willkommen…..Jetzt darf ich noch meine LEIDENSCHAFT, die wofür ich brenne Vision finden….welche Idee hast Du dazu???
    ich weiss ich bin viel glücklicher, wenn ich andere entlaste zum Lachen bringe und das Leben ein wenig aufhelle:-)
    weiter so Du inspirierst mich…

  • Claudia, ich musste als ich deinen Kommentar gelesen habe daran denken, dass es wirklich grandios wäre, wenn man diesen Grundsatz, echten Wert zu schaffen, auch in der Angestellten-Arbeitswelt verankern könnte…

    • Hi Cinderella, das stimmt wohl – aber damit kenn’ ich mich null aus. Ich weiß nicht, ob und wie man das in der Angestelltensphäre umsetzen kann.

  • Lieber Tim,
    herzlichen Dank für diesen tollen Artikel, der mir auch so sehr aus der Seele spricht.
    Ich quäle mich nun schon jahrelang in meinem langweiligen Durchschnittsbürojob in einem großen Konzern. Auch wenn ich einen sicheren Job und ein festes Einkommen habe, wünsche ich mir nichts sehnlicher als aus diesem Hamsterrad auszubrechen.
    Mein “Problem” ist bloß, dass ich nun mit fast 30 Jahren immer noch nach meiner beruflichen Erfüllung suche. Nicht zu wissen, welchen Weg ich einschlagen soll, bringt mich oft zur Verzweiflung.
    Ja, ich muss zugeben, dass ich leider dabei primär im Hinterkopf habe, wie ich meine Rechnungen bezahlen soll, wenn ich meinen sicheren Job aufgebe und damit auch ein reguläres Einkommen.
    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch ich meinen Weg irgendwann finden werde und dann auch die finanzellen Bedenken verschwinden. Immerhin weiß ich, was ich nicht möchte und das ist ja schonmal ein kleiner Anfang ;-)

    • Liebe/r Buddhabox,

      dankeschön für Dein Kompliment an den Text!

      // Mein “Problem” ist bloß, dass ich nun mit fast 30 Jahren immer noch nach meiner beruflichen Erfüllung suche.

      Scheint so, als würdest Du von einem festen Punkt aus in die Ferne spähen und versuchen, da was zu sehen :).

      Vielleicht siehst und >findest< Du mehr, wenn Du Dich dabei mehr bewegst? Also vielleicht eine Auszeit nimmst, oder falls möglich die Wochenstunden reduzierst und ausprobierst, wonach Dir ist?

      Liebe Grüße

      Tim

  • Danke für den Artikel, Tim! Ich denke, dass es mir schon ganz gut an manchen Punkten gelingt, Werte zu schaffen und mich damit auf Stufe 3 empor zu schlängeln ;-). Derzeit habe ich noch 2 Jobs – aber auch meinen Angestelltenjob in der Beratung finde ich sehr spannend. Auch hier lassen sich Werte erscaffen und es gibt nix Schöneres, als ein Kunde der mit einem tiefem Lächeln sowie einer großen Portion Dankbarkeit aus meiner Beratung geht für die Dinge, die er dort mitnehmen kann. Und das schreiben geht auch ganz gut voran. Jap das ist alles ziemlich erfüllend. Ergänzend möchte ich noch hinzufügen: mir hat mal tatsächlich ein buddhistischer Mönch vor Jahren auf meine Frage nach mehr Sinn für mein Tun geraten:

    Zuerst tue die Dinge nur für dich, fühle die Freude dir etwas gutes zu tun, spüre Heilung, spüre das Tun im Jetzt.
    Dann bringe es nach draußen, teile es, helfe damit anderen, dann steigt dein Glück
    und erwarte nix großes zurück, ausser damit da sein zu dürfen. Das was dann zu dir zurück fließt, wird dich oft reicher beschenken, als das was du erhofft hast.

    Fand ich auch sehr weise, handle oft danach und stelle imme wieder die Wahrheit in diesem Rat in der Praxis fest.

    Herzlichst, anja ana

    • Liebe Anja, dankeschön für Deinen Kommentar – freu mich immer, von Dir zu lesen. Glückwunsch, dass Du so zufrieden bist und Deinen Tätigkeiten mit so viel Freude nachgehst! Find ich sehr gut, was der Mönch Dir da gesagt hast! LG Tim

  • Lieber Tim,
    ich danke dir aus tiefstem Herzen für diesen tollen Artikel! Und ich danke einer Freundin, die auf fb ihren Daumen unter deinen Link gesetzt hat und mich somit auf dich und deine Seite hat aufmerksam werden lassen. Und auch bei mir kommt er genau zur richtigen Zeit, als mich ein mittlerweile körperlich gewordener Seelenschmerz vor den Rechner rief, in der Hoffnung, weiterzukommen, die Angst vor dem Ungewissen und die vielen “abers” anzuschauen und endlich zu handeln. Und Handeln heißt nicht, alles Alte von jetzt auf gleich zu beenden, sondern sich die Zeit freizuschaufeln, das Neue langsam, step by step, zu beginnen und wachsen zu lassen.

    Ich bin gespannt, wo mein Weg mich hinführt! Den ersten Schritt habe ich in Form eines Telefonats eben getan! *Freude*

    Freue mich, ab sofort regelmäßig bei dir vorbeizuschauen!!!
    Alles Liebe,
    Ninalila

    • Liebe Ninalila, ich danke Dir! Großer Glückwunsch zum ersten Schritt – er ist zumindest für mich immer der mit Abstand schwerste gewesen, und Du hast ihn nun geschafft! LG, Tim

  • Hallo Tim…ich bin “eigentlich nicht gut auf facebook zu sprechen…doch immer öfters…finde ich sooo tolles gepostet wie diese “Zeilen” von dir.

    Besten Dank, für das bestätigen meines inneren Gefühls…muss zwar noch vom AMS aus an Job annehmen…doch ich weiß JETZT schon wie ich weitermache…genau so wie du shreibst ist mein Gefühl und jetzt bin ich stark genug es zu tun.

    Ich lebe jetzt meinen Traum…wenn auch noch in kleinen Schritten…doch gut Ding benötigt Zeit zum entstehen…ich verschenke Zeit schon lange…gutes Gefühl…
    Die Ungeduld kommt noch auf…doch ich arbeite mit ihr…auch sie spricht…und da ich die Kommunnikation bei den Menschen voranbringen will…passd dies BESTENS

    Schön das es dich gibt im Internet und ich dich heute als posting erhalten habe…alles Liebe…:-)…<3…:-)

  • Hi Peter, dankeschön für Deinen Kommentar. Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg auf Deinem Weg – wie groß oder klein die Schritte sind, ist doch längst nicht so wichtig wie, dass Du sie gehst – auf Deinem Weg. LG Tim

  • … und das Sparen nicht vergessen!

  • Hallo MyMonk,
    Ich bin derzeit vor einer Schweren Entscheidung, ich möchte mich selbstständig machen. Weil der meine Arbeit mir keinen Lebenswert gibt.
    Meinst Du ich sollte diesen Schritt tun und meinen Job kündigen?

    • Hi Sandra,

      diese Frage kann ich Dir nicht beantworten.

      Es kommt sehr auf Deine Situation, Deine Stärken und Schwächen und Deine Bedürfnisse an, ob das dieser Schritt der richtige für Dich wäre.

      LG Tim

  • Hi Tim und alle Mitleser!

    Der Plan funktioniert. Ich habe an dem gearbeitet, was mir Freude macht: Optisch ansprechende Internet-Seiten mit multimedialen Inhalten erstellen, die technisch gute Performanz bieten. Auch wenn die Besuchszahlen eher im einstelligen Bereich waren, hat sich das herumgesprochen und ich habe jemanden gefunden, der meine Skills zu honorieren weiß.
    tl dr; Habe Arbeitsvertrag in Aussicht. Zunächst auf 450€-Basis und mehr will ich mir auch noch nicht drauf packen, weil ich fast zwei Jahre Auszeit hatte und es langsam angehen lassen möchte. Nix mehr mit morgens um 0800 antraben und vorher 60 Kilometer fahren. Das geht jetzt alles schön vom Home-Office aus per VPN-Tunnel bei freier Zeiteinteilung und für mich gibt es nichts Schöneres, als Gripsarbeit in der Nacht zu machen, vor allem im Sommer.

    Vielen Dank an all die guten Leute, die im Netz Ihr Wissen in Form von schlauen Seiten, Tutorien und Coachings weitergeben! God bless you!

    Liebe Grüße

    Peter

  • Vielen Dank für die Inspiration. Dann bleibe ich doch noch bei meinen Blogs dran. Nach deinen Worten und Erfahrungen zu urteilen braucht es einfach eine lange Zeit, damit sich der Wert trägt.

  • Wow wirklich ein klasse Artikel der mich auf jeden Fall inspiriert. Bin gerade dabei mich selbstständig zu machen und habe mir über viele dieser Punkte schon Gedanken gemacht. Der Artikel bringt mich auf jeden Fall ein bischen weiter.

    Grüße,
    Jan

  • Hey,
    Der Artikel gefällt mir, so wie das Thema ansich, sehr gut.
    Ich habe damit eigentlich auch jeden Tag in der Arbeit zu tun.
    Am Ende des Tages läuft es meiner Meinung nach immer auf einen Kompromiss hinaus, aus unterschiedlichen, meist bereichernden und neue Perspektiven, welche man zu einem möglichst wert- schaffendem Ergebnis verbinden sollte.
    Wichtig ist aber zusätzlich immer auch nicht auf sich selbst zu vergessen und seine eigenen Ideen auch durchaus miteinzubringen, nicht zuletzt, um das Projekt auch für sich selbst spannend und interessanauf zu halten, sondern auch klar sein Bauchgefühl und seine eigenen Inspirationen für die eine oder andere Sache einzubeziehen, und auch wenn das mal heisst, eine Kundenanforderung nicht mit zu übernehmen! ;)
    Lgb

  • Hi,
    toller Artikel,
    mit echten ehrlichen Werten wird die Welt automatisch ein Stück besser.
    Viel Erfolg!!
    Christine

  • Hallo Tim,
    vielen Dank für diesen Artikel, darin liegt so viel Wahres und er macht unheimlich Mut, seinem Wunsch zu folgen, etwas Sinnvolles zu gestalten.
    Ausserdem gefällt mir die Idee, prinzipiell Gutes/ Wert zu schaffen, ohne nur nach dem eigenen Gewinn zu hetzen und stattdessen ein Stück weit darauf zu vertrauen, dass einem auch wieder etwas zurückgegeben wird. Leider lassen wir uns jedoch allzu oft von den Ängsten leiten, z.B. finanziell nicht über die Runden zu kommen. Dabei gäbe es, glaube ich, so viele tolle Ideen, wie man Wertvolles schaffen kann.
    Auch ich habe lange Zeit geglaubt, ohne einen Full-time-Job könnte ich es nicht schaffen. Nach viel Arbeit an mir selbst beginne ich nun langsam umzudenken, versuche in kleinen Portionen meine Herzensprojekte in meinen Alltag einzugliedern. Der nächste Schritt ist die Frage nach Arbeitsreduzierung, das würde mir mehr Zeit für Dinge lassen, die meiner Meinung nach mehr Wert schaffen.
    LG

  • Lieber Tim,
    du gibst uns allen so unglaublich viel!

    Ich kann es kaum in Worte fassen was mir das bedeutet.
    Mit Sicherheit sind dir sehr viele Menschen total dankbar und würden gerne etwas zurückgeben.

    Was ich schmerzlich auf deiner Webseite vermisse ist ein “Spenden”-Button.
    Jeder, dem du in seinem Leben weitergeholfen hast wäre sehr froh über so einen Button.
    Alles liebe von ganzem Herzen <3

    • Hey liebe Gitti,

      DankeschöN! :))

      Einen Spenden-Button wird’s wohl nicht geben hier, aber bestimmt irgendwann etwas, das man mir abkaufen kann, wenn man mag :).

      LG

      Tim

  • Hallo Tim,
    ich freue mich sehr über diesen tollen Bericht. Das passte heute genau zu meinem Thema. Den Sicherheitsgedanken aufzugeben, Vertrauen ins Leben zu haben, das das Leben alles für uns bereit hält und wir mit allem versorgt sind muss ich erst lernen. Der Hinweis, Wert zu schaffen, war für mich heute noch einmal ganz wichtig.
    VIELEN HERZLICHEN DANK
    Licht und Liebe
    Heike

    • Hallo Heike,

      schön, dass der Artikel gerade Deinen Nerv trifft. Auch zum Prinzip Wertschaffen gehört Vertrauen, aber das fällt mir auf diese Weise deutlich leichter als ein blindes Vertrauen.

      Liebe Grüße

      Tim

  • Hallo Tim,

    ein toller Artikel. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn wir den Wert in den Mittelpunkt stellen, den wir Kunden/Mitmenschen geben können, ganz wunderbare Dinge möglich sind. Dann bekommen wir soviel mehr als Geld zurück, wie du auch schon schreibst. Und vor allem – wir bleiben motiviert. Damit das auch nachhaltig ist, ist es auch wichtig, dabei unsere eigenen Werte zu erkennen und zu leben.

    Viele Grüsse Andrea

    • Hi Andrea,

      merci beaucoup (jetzt hab ich mich ziemlich weit ausm Fenster gelehnt mit meiner Französisch-5 aufm Zeugnis …).

      Ja, das kann ich nur unterschreiben, was Du sagst, wenn wir selbst nicht davon erfüllt sind, in welcher Hinsicht auch immer, wird es schwer, auf Dauer durchzuhalten und Wert zu schaffen.

      LG

      Tim

  • Der Artikel ist wirklich super! Am Ende schreibst Du aber, dass Du mit my Monk wenig verdienst, womit denn dann? das fehlte mir noch ein wenig zum Verständnis. Ich war ein wenig ernüchtert als Du diese tollen Vorschläge machtest, die mir bekannte Dinge in neuem verständlichen Gewand nahegebracht haben, und dann schreibst, dass es kein Geld einbringt! Ich möchte mit meiner Arbeit Beides – Wert schaffen und gut leben :-)

    Liebe Grüße

    Beate

    • Hi Beate,

      danke für Deine Zeilen und den Hinweis – das werd ich gleich mal noch im Artikel klarer machen:

      Ich vertraue darauf, dass meine Arbeit an myMONK langfristig auch finanziell entlohnt wird. Die Zeit für die Seite habe ich, weil ich schon an anderen Stellen – mit anderen Websites – Wert geschaffen habe und weiter schaffen werde – auch passiven.

      Liebe Grüße!

      Tim

  • Schöner Beitrag Tim! Habe ich gerne gelesen und hatte einen Mehrwert dadurch =)

    LG

    Matthias

  • Suuuuuuuuuuuuuuuuuuper Beitrag!

    Du bringst es wirklich auf den Punkt! Ich bin großer Motivator für MACH DEIN DING! Und damit hast Du mir für meine Intention nochmal wunderbare Impulse geliefert! Diesen Wert schaffen ist für mich die Grundbasis jeden Glücks und Erfolgs – für mich und andere. Ich habe gerade eine Wertschätzungskampagne dazu gestartet.

    TAUSEND DANK!

  • Hallo Tim,
    vielleicht bereits etwas spät, aber nicht minder enthusiastisch. Ja, auch für mich paßt Deine Beschreibung gerade jetzt extrem. Ich habe viele Jahre “vergeudet” und nun endlich das erste Projekt so gut zum laufen gebracht, dass es mich ernährt. Nr. 2 beginnt gerade Formen anzunehmen und deshalb sind Deine Erinnerungen sehr hilfreich. Aber nun habe ich noch eine Frage.
    Würdest Du Dich und Deine Aktivität(en) unter dem Steve Jobs Begriff

    think different

    wiederfinden ?
    Vielen Dank im voraus und hoffentlich weiterhin so inspirirende Texte
    Dein treuer Leser
    Thomas

    • Hi Thomas,

      schön von Dir zu lesen. Glückwunsch, dass Du etwas auf die Beine gestellt hast, das Dich ernährt!

      Würdest Du Dich und Deine Aktivität(en) unter dem Steve Jobs Begriff

      think different

      wiederfinden ?

      Hmmmm … in einer Zeit, in der es weniger um Wert als um die schnelle Kohle geht, ist der Werte-Ansatz vermutlich schon “different”. Ansonsten bin ich mir aber nicht sicher, ob ich Jobs’ Begriff für mich in Anspruch nehmen kann. Ich bemühe mich, selbst zu denken, was dabei rauskommt ist bestimmt oft gar nicht besonders anders.

      Liebe Grüße und Dir eine schöne Woche

      Tim

  • Lieber Tim,

    die Worte sind inspirierend insbesondere der Punkt mit den Werten schaffen. Vielen Dank;-)

    Sonnige Grüße
    Nina

  • Hallo Tim,

    ich kann das inhaltlich voll unterstützen. Als Schriftsteller habe ich meinen ersten echten Leistungs- und Wertknick erfahren, nachdem ich etwas verkauft habe, was unter meinen Fähigkeiten lag, nur um veröffentlich zu werden.

    Ein Problem sehe ich, bei der Verfolgung des von Dir geschilderten Vorhabens – Das Marketing.
    Es gibt gerade im kreativen Bereich Menschen, die bekommen das Kreative und das Kaufmännische nicht unter einen Hut. Es scheint sich gegenseitig auszuschliessen. Bin ich intensiv an einer Geschichte, dann vergesse ich alles um mich herum. Richte ich mich auf den Markt und seine Bedürfnisse aus, kann ich nicht schreiben. Gerade Menschen, die sehr projektbezogen denken (sagt Dir der Begriff “Scanner” da was?) oder Menschen, die von Ihrer Typologie (HSP, Intros …) einfach nicht den Spannungsbogen einer kontinuierlichen Selbstvermarktung aufrecht halten können, werden den Text bejahen, in der Praxis dann trotzdem scheitern.

    Social Networking als permanente Begleiterscheinung … Wie soll das in solchen Fällen gehen? Ich kann periodisch ein Feuer entfachen, aber wenn ich dann wieder kreativ bin und das nächste Mal hingucke ist da nur noch kalte Asche. Dabei sagt mein Markt (Testleser) das sie unbedingt wieder was lesen wollen und ich drehe mich im Kreis und beisse mich in den… Na ja, hier ist das Bild nicht passend :-) Potential erkannt, System verstanden aber dann ist immer wieder die Luft raus.

    Entweder gilt das von Dir entdeckte und formulierte Prinzip für ALLE Menschen – dann benutze ich Ausreden und habe Vorwände und es ist die Angst vor dem Erfolg, die hier mitmischt. Oder es gibt Grenzen und nicht ALLE können das.

    Also, ich fände es spannend, eine Fortsetzung zu Deinem Artikel zu lesen.

    • Liwber Tim,
      mit Interesse habe ich Deinen Artikel gelesen und ich kann in vielen Punkten zustimmen, denn seit ich in meinem Beruf als Heilprakikerin arbeite, habe ich genau diese Art von Wertschätzung für mich und die Menschen, die zu mir kommen, zu meiner Berufung gemacht und ich möchte auch nie mehr anders arbeiten.
      Nicht nachvollziehen kann ich Deine Gedanken welche Du unter” Was Wert wirklich bedeutet” schreibst und vielleicht meinst Du es auch anders, es würde mich freuen wie Du sie meinst.
      Wenn Du schreibst den Klienten von Schmerzen zu befreien oder ihn mit Gefühlen zu versorgen, so sehe ich dies nicht als unsere Aufgabe und natürlich kommmt Klient vielleicht mit diesen Wünschen und ich kann ihm und seinem System eine Möglichkeit anbieten, ob er es wertschätzt oder annimmt, liegt nicht in meiner Macht. Klar möchte ich so gut wie möglich ihn verstehen und habe ich nicht genügend Werkzeug für ihn, das Geeignete zu finden, ist mein Forschergeist nicht zu bremsen um mich fortzubilden, nur die Verantwortung liegt immer bei dem Klienten selber. Vielleicht hast Du es auch so gemeint und es kann sein, dass du es auch ganz anders sehen möchtest.
      Herzliche Grüsse
      Gabriele Zarth

      • Liebe Gabriele,

        Dankeschön für Deinen Kommentar.

        Wenn Du schreibst den Klienten von Schmerzen zu befreien oder ihn mit Gefühlen zu versorgen, so sehe ich dies nicht als unsere Aufgabe und natürlich kommmt Klient vielleicht mit diesen Wünschen und ich kann ihm und seinem System eine Möglichkeit anbieten, ob er es wertschätzt oder annimmt, liegt nicht in meiner Macht. Klar möchte ich so gut wie möglich ihn verstehen und habe ich nicht genügend Werkzeug für ihn, das Geeignete zu finden, ist mein Forschergeist nicht zu bremsen um mich fortzubilden, nur die Verantwortung liegt immer bei dem Klienten selber.

        Ja das kann ich nachvollziehen. Nennen wir’s “mithelfen”, den Kunden von Schmerzen zu befreien, denn das tust Du ja wirklich.

        LG

        Tim

    • Hi Stefan,

      Danke für Deinen Kommentar, da muss ich auch erst mal drüber nachdenken. Ich verstehe auf jeden Fall, was Du meinst.

      Ein möglicher Ausweg: Partnerschaften. Der Kreative und der Marketing-Mensch. Der, der schafft, und der Andere, der von außen drauf schaut und regelmäßig Feedback gibt und einen großen Teil der Außenauftritte abnimmt. Ich weiß, dass selbst solche Abstimmungen die Kreativität beeinflussen können, aber einen Weg drumherum kenne ich nicht, so klein der Markt auch sein mag, irgendeinen muss man bedienen.

      Ich weiß nicht, ob es Ausreden sind, in Deinem Kopf (da fallen mir zwei Dinge ein: http://mymonk.de/die-heimliche-angst-vorm-erfolg/ und http://mymonk.de/warum-du-nie-das-buch-geschrieben-oder-das-unternehmen-gegruendet-hast-von-dem-du-schon-so-lange-traeumst/ ). Leicht isses echt nicht.

      Eine Fortsetzung in die Richtung fände ich auch sinnvoll (wenn mir etwas Wertiges dazu einfallen sollte).

      Liebe Grüße
      Tim

  • Hallo Tim,
    Dein Artikel kommt genau zur richtigen Zeit. Die Tatsache, einen Job machen zu müssen, der einem sinnlos erscheint und nur anderen Geld bringt, hat mich fast lahmgelegt. Für das, was ich für mich erreichen will (eben das mit Wert) blieb mir keine Kraft mehr. Ich habe nun die Notbremse gezogen und bin aus dem Hamsterrad ausgestiegen, damit ich nur noch mein Ziel ansteuern kann und die Energie nicht mehr flöten geht. Rein rational der komplette Schwachsinn, aber ich fühle mich so frei und entlastet, dass die Ideen nur so sprudeln. Ich vertraue dem Prozess, dass das Richtige auf mich zukommt, wenn ich nur bereit bin. Dein Artikel war schon ein Beweis dafür! DANKE!!!

    • Hi Sybille,

      freut mich sehr zu lesen!

      Manchmal geht’s einfach nicht mehr, dann ist die volle Notbremsung immer noch tausendmal besser als gegen die Wand zu rauschen … etwas, das auf kurz oder lang leider vielen zu passieren scheint, die in solchen beruflichen Situationen stecken.

      Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kreativität und Spaß bei der Umsetzung in Deinem neuen Lebensabschnitt!

      LG

      Tim

  • Es ist immer wieder eine große Freude diesen Artikel zu lesen. :)
    Schade allein, dass es mit der Umsetzung bei mir noch nicht so gut klappt!

    • Hi Christian,

      gibt’s denn gerade einen Punkt, an dem Du speziell festhängst oder so?

      LG

      Tim

      • Hi Tim,

        Es ist schon das Anfangen, mit dem ich ein Problem habe. Ich weiß in etwa die Richtung, in die ich möchte. Ich weiß, dass ich etwas verändern will bzw muss. Raus aus meinem jetzigen Job, rein in etwas, das mich erfüllt, etwas das ich mit voller Leidenschaft mache. Ich arbeite zur Zeit in der IT Beratung.

        Ich weiß, dass ich einfach den ersten Schritt mal wagen muss (erst mal nebenberuflich). Leichter gesagt als getan. :(

        • Hi Christian,

          wie würde denn der erste Schritt aussehen?

          Und: könntest Du ihn in kleine Minischritte zerlegen … und dann einfach mal mit dem allersersten kleinen Schritt anfangen?

          LG

          Tim

  • Ganz ehrlich… das ist einer der besten Artikel über das Thema “Mit der Leidenschaft Geld verdienen”, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Mit jedem einzelnen Wort triffst du es soooo genau.

    Danke dafür.

  • Auch wenn ich hier nicht überall unterschreiben würde, danke für die vielen guten Gedanken. Ich möchte zu Bedenken geben: Jede selbstständige Tätigkeit (egal ob mit viel oder wenig Geld) beinhaltet immer auch Aufgaben, die absolut kein Spaß sind. Das ist noch so eine zusätzliche Komponente: Wie groß ist der Anteil von mit Leidenschaft Vollbrachtem und dem lästigen Pflichtteil? Gerade am Anfang wird man den Pflichtteil nicht outsourcen können, auch wenn man das gerne möchte. Ein anderes Ding ist, gerade im künstlerischen Bereich: Ist es noch Leidenschaft, wenn ich es für Geld tun muss? Oder unterliegt es dann zusätzlichen Regeln, die ich nicht befolgen möchte? Die Geschichte kennt so ziemlich jeder Musiker, der mal Tanzmusik gemacht hat. Da geht immer irre viel Geld, aber eigentlich kann man das Zeug selber nicht anhören. Von eigenen Werken kann jedoch so gut wie keiner Leben.

    Das andere ist: Jeder Mensch ist anders. Ich persönlich er-schaffe gerne. Ich schätze es, wenn Dinge entstehen, die vorher noch nicht da waren. Das kann ich in vielen Tätigkeiten finden, zum Glück. Eine dieser Tätigkeiten ist mein recht vernünftig bezahlter aber leider befristeter Teilzeit-Job. Nur: Es sind nicht Menschen alle so. Vielleicht sind manche Menschen wirklich glücklicher, wenn man ihnen sagt, was sie tun sollen, sie tun es, dann ist gut, und am nächsten Tag geht es von vorne los. Ich könnte das nicht, aber man sollte es den Leuten zugestehen.

    Ganz generell denke ich aber: Viele Menschen leben als Getriebene, die nur dem Geld hinterherhecheln. Richtig glücklich werden sie dabei nicht, denn Konsum als Ersatzhandlung bzw. einzige gesellschaftlich wirklich anerkannte Form des Glücksgewinns ist alles andere als nachhaltig – soll er ja auch nicht sein, aus Sicht der Verkäufer. Deswegen ist der Grundsatz “echte Werte schaffen” meinem Empfinden nach ein wirklich wertvoller Gedanke und ein Schritt auf dem Weg zu einem besseren Schaffen und vielleicht am Ende mehr Zufriedenheit für alle.

    • Das finde ich einen guten Gedankengang, DrNI! Als ich jemanden erzählte, dass ich mich mit meiner Frau mit einer Lebensberatungspraxis (psychologisch und spirituell) selbständig machen will, weil wir etwas mit Sinn und für andere schaffen wollen und nicht nur einen öden Job erledigen wollen, wurde uns die Frage gestellt, ob wir sowas nicht eigentlich mehr für uns selber machen wollen, und ob man (natürlich…) davon überhaupt leben kann. Man bräuchte doch sichere Einnahmen, und einen Job könne man doch machen und seine Interessen in der Freizeit pflegen… Dahinter stecken genau die typischen Fragen, die die meisten haben: Habe ich sicheres Geld? Warum bin ich unzufrieden, etwas zu tun, was “alle” tun? Wieso kann ich mich nicht auf die Freizeit beschränken? Bist du eigentlich nicht irgendwie egoistisch?
      Manchen reicht es wahrscheinlich wirklich, so zu leben. Manchen aber eben nicht. Vor- und Nachteile der Selbständigkeit muss man natürlich abwägen, aber der Hauptgrund bei dieser Sache ist doch, ob man für etwas “brennen” kann. Ob man alte Pfade verlassen möchte und sich zutraut, mal anders herum zu denken.

      • Was die Freizeit angeht: Nein, das geht nicht. Wenn man eine Tätigkeit wirklich ernst nehmen möchte, reichen Zeit und Kraft zwischen den 8 bis 9 Stunden Buckeln am Tag und dem Insbettfallen nicht aus. Wer es so macht, läuft Gefahr, direkt in eine dauerhafte und frustrierende Mittelmäßigkeit einzusteigen. Gut Ding will eben Weile haben. Sascha Lobo nannte es im Buch “Wir nennen es Arbeit” mal das “Brotjobmodell”: Man braucht einen Teilzeit-Job, der für das nötige Grundeinkommen sorgt und im Rest der Zeit arbeitet man frei, gerne auch mal bezahlt aber eben sehr viel selbstbestimmter.

        Vielleicht ist es wirklich egoistisch, ein glücklicher Mensch sein zu wollen. Vielleicht ist es aber auch einfach ganz normal menschlich. Oft denke ich jedenfalls, dass sich viele Menschen vor allem selbst nicht erlauben, nach einem wahrhaftigeren Glück zu suchen als dem, das allgemein durch fragwürdige gesellschaftliche Normen anerkannt ist.

  • Vielen Dank für diesen Artikel. Wirklich sehr wertvoll!!!

  • Hallo Tim,

    das Prinzip dahinter wird doch von vielen Religionen oder Philosophen schon lange gepredigt: versetz dich in den anderen und fühle, wie er auf deine Aktion reagieren könnte. Im umgekehrten Fall: was du nicht willst, das man dir tu…

    Deine Umsetzung in die Business-Welt ist genial !
    Danke für eine wichtige Erkenntnis.

    Gruß
    Frank.

  • Freut mich, dass er Dir gefallen hat, der Text! LG Tim

  • Hallo Tim,
    danke für diesen tollen Beitrag und für die Motivation, die Du hier verbreitest. Auch für mich kam er zur richtigen Zeit, denn ich sehe schon lange keinen Sinn mehr in dem, was ich beruflich tue. Abgesehen davon, dass mich dieser Job bereits in die Knie zwang und diese Tatsache ein Umdenken in mir auslöste. Dabei tauchte bei mir das erste Mal die Frage auf: Was sind meine Werte? Die Antwort darauf war für mich genauso überraschend, wie erfreulich. Wirklicher Wert hatte für mich eine andere Bedeutung bekommen. Aller materieller Besitz, was man glaubt, unbedingt haben zu müssen, hatten für mich keine Bedeutung mehr und als ich mich davon lossagte, fühlte ich mich so frei und unheimlich leicht. Alleine schon die Zeit, die ich gewann, weil ich mich nicht mehr um die Pflege oder Instandhaltung oä. kümmern mußte, war für mich ein Reichtum.
    Menschen glücklich zu sehen, ihnen dabei zu helfen, ihre Sorgen nicht als so übermächtig oder ausweglos zu betrachten, ihren Weg dahin zu begleiten, also meinen Beitrag dazu leisten, das sehe ich als meinen Weg jetzt. Wo genau er hinführt, weiß ich noch nicht genau, denn ich stehe noch am Anfang. Durch Deinen Artikel bin ich nochmal bestärkt worden darauf zu vertrauen, dass ich es schaffe und auch die dafür notwendige Geduld aufbringen werde. Danke

  • Danke Tim, ich werde deinen Text dazu nutzen, eine Idee, die mir schon länger im Kopf herum schwirrt, auf ihren Wert zu prüfen und wertvoll zu machen.

    • Hi Sonja,

      sorry dass ich jetzt erst antworte, hab Deinen Kommentar gerade entdeckt.

      Mich würde es natürlich sehr interessieren, ob Du schon weitergekommen bist mit Deiner Idee?

      LG

      Tim

  • Mehr als doppelt so alt wie du bin ich :-) Ich ziehe den Hut vor dir, Tim Schlenzig – du bringt so treffend auf den Punkt, welche innere Haltung zu Erfolg im eigenen Business führt – und welche drei Fragen dabei zentral sind. FÜNF STERNE plus Boni-Stars !!

    • Hi Robert,

      daaaaanke für Dein großes Kompliment, Herr doppeltsoalter Kollege :) – hab mir die Sterne gleich alle angeheftet!

      Liebe Grüße und ein schönes WE Dir!

      Tim

  • Hallo Tim, :)

    ich denke auch, dass wenn man sich allein aufs Geld verdienen konzentriert, man es langfristig nicht durchstehen wird. Das sollte nicht das Hauptziel sein, sondern eher ein schöner Nebeneffekt. Wenn ich mich bei meiner Arbeit nur aufs Geld verdienen konzentrieren würde, würde ich nur noch schlechte Texte schreiben, weil mich der Gedanke, dass ich möglichst viel Geld verdienen muss, um meine Rechnungen bezahlen zu können, unheimlich unter Druck setzt und dann geht nichts mehr.

    Als freie Texterin schreibe ich beispielsweise Blogartikel und Ratgebertexte. Mit diesen Texten muss ich eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Ich muss mich bei jedem einzelnen Text in die Zielgruppe hineinversetzen und überlegen, welche Sorgen, Probleme und Fragen die Leser haben. Meine Texte müssen dem Leser einen Mehrwert bieten. Der Leser muss nützliche Tipps erhalten, die er anwenden kann oder die Lösung für seine Probleme in meinem Text finden. Natürlich verdiene ich damit Geld, es ist mein Job und ich muss davon leben können. Aber ein Kunde wird niemals einen Text annehmen, der dem Leser keinen Mehrwert bietet. Bei meinem Job ist das oberste Priorität. Beim Schreiben muss ich mich voll und ganz dem Text hingeben bzw. dem, was der Text aussagen und bewirken soll.

    Außerdem habe ich noch einen Schreibblog, den ich nun wieder regelmäßig mit neuen Inhalten füllen werde. Hier geht es mir darum, vor allem neuen Textern oder solchen, die es noch werden wollen, von meinen Erfahrungen, Erfolgen, aber auch Rückschlägen zu berichten und Tipps an andere Texter weiterzugeben, die mich weiterbringen, die mir selbst irgendwie geholfen haben. Denn ich selbst ging ja auch einst und gehe noch durch schlechte und gute Zeiten und lerne dabei unheimlich viel und all das möchte ich an meine Leser weitergeben.

    Hier geht es also darum, dass ich anderen helfe und es gibt kein schöneres Gefühl, als wenn ich tatsächlich damit jemandem helfen kann. Wenn ich dann so tolles Feedback von meinen Lesern erhalte, macht mich das unendlich glücklich und für dieses Gefühl wird eine noch so hohe Geldsumme niemals sorgen. Ein bisschen Werbung gibt es bei mir auf dem Blog zwar auch, aber das ist eher Nebensache. Wenn hier nebenbei ein klitzekleines Sümmchen zusammenkommt, ist es einfach ein toller Nebeneffekt.

    Ganz liebe Grüße
    Irina

    • Hi Irina,

      Danke für Deinen Bericht aus Sicht einer Freelance-Schreiberin! Klingt so, als hättest Du das Thema Wert schaffen längst tief verinnerlicht.

      Hab Dir gerade n Kommentar hinterlassen auf Deinem Schreibblog! :)

      Liebe Grüße

      Tim

  • Da hast in der Tat Wert geschaffen, Tim. Du siehst es ja am Energie-Rückfluss. Und den gönne ich dir nun wirklich. Ich meine, wie ich Wert für mich definieren will, ist dann doch meine Sache und nicht die des Empfängers. Auch ist jede Wertung vergänglich. Die Frage ist nur, ob ich mein Licht in die Welt bringen möchte und nicht nur getrieben werde. Und das Thema ist eine Frage des Energie-Ausgleiches. Führe ich meine Arbeit nur widerwillig aus, bin ich im Grunde ein Energie-Dieb. Und auch das werde ich noch zurückzahlen, irgendwie.

    Ein ganz toller Ausgleich ist immer noch Dankbarkeit, den du ja auch erfahren darfst. Stimmen die Energieflüsse auf dieser Ebene, sollte sich auch Geldfluss einstellen. Natürlich lässt sich die Reaktion auf der mehr materiellen Seite immer etwas mehr Zeit. Doch wird sie folgen, das sagen nun mal die Geistigen Gesetze.

    LG Richard

  • Wirklich sehr gut geschrieben und beschrieben.
    Gratulation und auch Danke für deine Offenheit.
    Dieser Artikel hält mich noch bei MyMonk, wollte mich eigentlich “verabschieden”… denn mir ist hier zu viel an “Unglücklich sein”. Weniger bei dir, als bei den zahlreichen Kommentaren.
    Nur weil ich Angestellter bin und den Job vielleicht gern mache (natürlich gibt es auch Tage, da könnte ich…), bin ich nicht schlechter als andere. Und wenn ich mich in ein (finanzielles) Hamsterrad begebe, muss ich halt damit umgehen (z.B. Hauskauf für Familie).
    Das Leben ist doch einfach auch ein Trott.
    Und wie viele Lebens-, Mut-, Freude-, Sex- und andere Coaches braucht die Welt?
    Ich bin durchaus froh, dass es den einen oder anderen Koch, Tischler, Installateur, Arzt oder Juristen gibt (letzterer bin ich selber und ich weiß, dass es gerade hier viel zu viele gibt und viel zu wenige, die den Sinn der Juristerei verstehen…:))
    Nun – genug. :)
    Vielen Dank für deine Arbeit aus Wien
    Bernhard

    • Hey Bernhard,

      Danke für Deinen Kommentar – und dafür, dass Du vielleicht doch noch mal wiederkommst! :)

      Ich finde das Angestelltenmodell nicht per se schlechter, aber für mich passt es auf jeden Fall nicht, und deswegen schreibe ich darüber. Außerdem gibt es hier viele, die von einem anderen beruflichen Leben träumen, und die ich gern etwas dazu anstacheln möchte, sich zu trauen, wenn auch vielleicht erst mal “nur” neben dem eigentlichen Job.

      Bleiben wir mal bei den Juristen … auch dort kann man ja unterschiedlichste Modelle fahren zwischen Staat/Behörde, Großkanzlei mit 80 Arbeitsstunden, kleinere Kanzlei, oder Selbstständigkeit. Die Themen Selbstständigkeit und Wert schaffen gelten dort für mich genauso wie für Coaches, Künstler oder Tischler.

      Liebe Grüße!

      Tim

  • Für mich ist das Bedenkliche an der Diskussion, das überhaupt über Wert gesprochen wird. Tue ich dies, dann gehört zu mir auch eine Wertung, basierend auf meinem Konzept, das ich mit “Wert” umschreibe. Es gibt eine Messlatte und ein Urteil über mich selber, das davon abhängt, was ich abliefern werde.

    Und damit fehlt bereits die Leichtigkeit des Lebens und die “Leidenschaft” klingt etwas wie eine hergeholte Begründung, warum ich es mir nicht einfach gut gehen lasse mit dem was ich um mich habe.

    Es gibt keine Lebensaufgabe. Es gibt nur eine Sehnsucht in mir, der zu folgen Erfüllung bringen kann. Und dafür muss ich nicht über Wert nachdenken. Ich kann diesem Gefühl einfach folgen, egal welchen Job momentan habe. Leiden ist anders begründet. Und immer ist der Kopf mit seinen Urteilen, Erwartungen und Illusionen beteiligt an den Ursachen.

  • Vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel.
    Er erinnert mich daran, meine Leidenschaften nicht aus den Augen zu verlieren und langsam zugestaubte Pläne wieder aufzugreifen.

    • Hi Kerstin,

      würde gern erfahren, welche Pläne da zugestaubt sind und jetzt wieder von Dir rausgekramt werden! :)

      LG

      Tim

  • Hi Tim,
    der Artikel spornt mich an, meinen Weg weiter zu verfolgen und nicht aufzugeben. Bisher verwendete ich den Ausdruck “anderen helfen”, um mich zu motivieren. Ersetzt man diesen mit deinem Ausdruck “für andere Werte schaffen”, kommt dieser mir vor, wie eine mächtige, magische Beschwörungsformel, die mich auf meinen Weg vorandrängt, wieder aufrichtet, in die richtige Richtung schubst. “Anderen helfen” begleitete mich vom Zahntechniker über Objektsicherung, Feuerwehrmann und Wirtschaftsberater bis hin zum IT-Systemadministrator. Deine Zauberformel drängt mich jetzt in die Richtung Entspannungstrainer, Shiatsu-Praktiker, Dorn-Breuss-Therapeut und Wing-Tsun-Praktiker, hoffentlich in meiner eigenen Selbständigkeit und schaffe hiermit wirkliche Werte für andere, die ich schon so lange suche. Bin gespannt, wie es weiter geht.

  • hallo lieber Tim,

    ein wunderbar geschriebener Artikel.
    Wertvoll ist ein Wort,
    dass in unserer Welt fast vergessen
    worden ist.

    Es gibt so viele Bereiche, in denen man Wert schaffen kann.

    So wie du oder in der Erfüllung der Bedürfnisse von alten Menschen.

    Danke für deinen Blog!

    Alles Becca

  • Hallo Tim, dieser Artikel hat mich wieder sehr beeindruckt. Einfach, auf den Punkt gebracht, und dabei tiefgründig. Ich habe das Glück, nach 20 Jahren Angestelltendasein mit zunehmendem Leidensdruck, seit nun fast 5 Jahren selbstständig zu sein und das zu unterrichten, was mich selber mit Leidenschaft erfüllt (Qi Gong, Taijiquan). Ich vermittle (u.a.) die Werte Gesundheit, Zentriertheit, Selbstannahme, Entspanntheit, Energie. Nach jeder Stunde Unterricht geht es mir besser als vorher, egal in welcher Stimmung ich angekommen bin. Es erfüllt mich zutiefst mit Freude und Befriedigung, dazu beizutragen, den Energielevel für so viele Menschen anzuheben. Und zu erfahren, dass meine Werte sich nach und nach auf Andere übertragen.
    Ich werde mir einige Sätze aus Deinem Artikel kopieren und sie bei meinen nächsten Projekten und Akquisen beherzigen. Vielen Dank Dir!
    Lulu

  • Speziell zu dem Aspekt “Geldwert andere Werte” möchte ich noch kurz folgendes berichten: mein erster Kurs, mit dem ich zu unterrichten begann vor 5 Jahren, findet bei einem Turnverein statt und wird entsprechend niedrig entlohnt. Ich fühle mich aber der Gruppe sehr verbunden, und außerdem ist dieser Kurs für mich eine Art “Spielwiese”, wo ich das, was ich aus Fortbildungen in meinen Unterricht aufnehmen will, “testen” kann.
    Letztes Jahr wurden wir (die Gruppe und ich) regelrecht aus der Turnhalle vertrieben durch eine Kollegin, die den von uns benutzten Raum für ihre Gruppe haben wollte. Die ganze Sache verlief sehr unangenehm und erzeugte bei mir viel Wut und Frustration. Die Suche nach einem alternativen Kursraum am selben Ort zur selben Zeit war sehr zeit- und energieaufwändig, aber ich bekam so viele Rückmeldungen von meinen Teilnehmerinnen, wie wichtig der Kurs für sie sei, dass ich mich durchkämpfte und zum Schluss Erfolg hatte. Hätte ich das Ganze unter finanziellen Aspekten gesehen, hätte ich den Kurs einfach abgebrochen. Ich bin froh, das nicht getan zu haben, und nachdem ich in dem neuen Raum wieder mit dem Unterricht begann, bekam ich so viel Zulauf von neuen Interessenten, dass ich demnächst parallel mit einem zweiten Kurs dort beginne. Letztlich wird sich die Mühe also auch pekuniär auszahlen :-)

  • Zu diesen Fragen habe ich ein Lösungsangebot
    1. Was sind die größten Schmerzen des Kunden (was hasst er, worunter leidet er)?
    2. Was sind die geheimen Fantasien und Wünsche des Kunden (was liebt er, wonach sehnt er sich)?
    Die Reihenfolge der beiden Fragen ist kein Zufall. Die meisten Menschen sind deutlich mehr davon motiviert, sich von Schmerzen zu befreien als neue Genüsse etc. zu erlangen.
    Die dritte Frage ist die nach der Lösung, die Du anbieten kannst, um Wert zu schaffen:
    3. Wie kann ich den Kunden von Schmerzen befreien und / oder ihm das geben, was er liebt?

  • Dankeschön für diesen wertvollen Artikel, den ich sicherlich auch weiterempfehlen werde :)

    Das tolle an dieser Definition von Wert (“Wie kann ich den Kunden von Leid befreien / ihm Gutes tun?”) ist, dass Wertschaffen in diesem Sinne nicht nur für den Kunden Wert schafft, sondern immer auch für mich als Anbieter.

    So wie User R.M. Ludwig zwei Posts hierdrüber es beschreibt: “Es erfüllt mich zutiefst mit Freude und Befriedigung, dazu beizutragen, den Energielevel für so viele Menschen anzuheben.”

    Es gibt demnach also gar keinen Zielkonflikt zwischen “dem Markt gehorchen” und “sich selbst wichtig nehmen”!!! Okay, na gut, mit der Einschränkung, dass es mit der finanziellen Tragfähigkeit etwas dauern kann.

    Ja, und um eben in der Zwischenzeit finanziell auszukommen, muss man halt Kompromisse machen.

    Kompromisse kann man als Umweg sehen, oder – etwas positiver zum Leben eingestellt – als DEN Weg, den es jetzt eben zu gehen gilt. Weil das nunmal die Realität ist, das Leben, der Lauf der Dinge. Ich habe die Wahl: ich kann dagegen kämpfen oder akzeptieren und lieben.

    Ich jedenfalls möchte mich bemühen, jeden einzelnen Moment auf mein Herz (auf das Leben) zu hören, was jetzt ansteht und was jetzt möglich ist. Ich möchte TUN was möglich ist, und dabei gleichzeitig gelassen SEIN (nicht über das Mögliche hinaus schießen und kämpfen).

  • Ja, wunderbarer Arktikel, allerdings sind ein paar geschilderte Tatsachen nicht richtig:
    Es scheint zwar so, als würde jeder Mensch seine Probleme, Ängste usw. loswerden wollen. Der Schein trügt:
    Den eigenen wirklichen Problemen im Leben ins Auge zu schauen, ist für die meisten Menschen nicht leicht. Da gehört sehr viel Mut dazu und eine gewisse Reife. Damit meine ich nicht das Alter sondern die seelische Reife.

    Die Welt liebt geradezu die Ablenkung und fröhnt mir Vorliebe jeden Schwachsinn, um sich nur nicht mit seinen internen Abgünden abgeben zu müssen.

    Also, die Reihenfolge zum Werte schaffen – beginnt Ihr erfolgreich nicht mit dem Befreien von Problemen sondern mit dem Versorgen von allem was lieb und nett ist, wo mann/frau seine zur Schau getragene Persönlichkeit weiterhin aufrecht erhalten kann.(zumindest wenn Ihr damit Geld verdienen wollt).
    Aber welche Werte damit sinnvoll gschaffen werden können, ist die große Frage.

    Die wahre Kunst besteht vielmehr darin, diejenigen Werte den Menschen behutsamen und langsam nahe zu bringen, die sie wirklich befreien. Das ist aber kein leichter Weg.

    Wünsche allen, denen, wie mir, ein Buwusstseinswandel der Menschen am Herzen liegt, viel Erfolg und viele kreative Ideen dazu.

    Wolfgang

    • Hi Wolfgang,

      vielleicht wollen manche ja das Problem loswerden, die Probleme nicht anschauen zu wollen / können?

      LG

      Tim

  • Danke für diesen Artikel!
    Ich stehe gerade genau an der Stelle – meine Leidenschaft nebenberuflich ausbauen zu wollen und dafür den Angestellten-Job zu reduzieren.

    Nach vier Burnouts muss ich einfach etwas anders machen als vorher!
    Die Energie und das Gefühl, wenn ich mich mit dieser Perspektive beschäftige ist einfach eine ganz andere als ich sie jemals im “Job” erlebt habe.

    Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht. Momentan bin ich an dem Punkt, an dem ich mein Konzept mit der potenziellen Zielgruppe im Bekannten- und Verwandtenkreis durchspreche. Mein Ziel ist genau, was Du schreibst: einen Wert für die Kunden zu schaffen.

    Ich bin echt aufgeregt :)

    • Hey aufgeregte Dani :),

      ich denke auch, vier Burn-outs reichen wirklich. Umso besser, dass Du nun etwas Neues vorhast, etwas, das Dir viel Freude, aber nicht zu viel Stress bereitet.

      Wünsche Dir tolle nächste Schritte auf diesem Weg.

      LG Tim

    • Hi Dani. Bei Burnouts solltest du aber gewarnt sein und auch auf die tieferen Gründe schauen. Schließlich kannst du dich auch und gerade selbständig und bei Leistungen für Menschen verausgaben und aufopfern.

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