|8. April 2013 06:20

5 Gründe, um 5 Uhr morgens aufzustehen (und wie Du das schaffst)

Meine Uhr sagt: 5.05 Uhr morgens. Mein Körper sagt: hui, mein Kopf: was soll der Scheiß, so früh am Schreibtisch … ich hab doch den ganzen Tag Zeit. Aber mein Herz, mein Herz weiß: es ist verdammt früh und es ist verdammt gut, die beste Zeit, um zu schreiben.

In den letzten Monaten bin ich stets ohne Wecker zwischen halb 6 und 7 Uhr aufgewacht und habe die ersten Stunden des Tages immer besonders genossen und produktiv verbracht. Daher geb ich mir einen Ruck und dem heutigen Tag noch etwas eher – und mit Wecker – einen Kuss.

Es ist 5.07 Uhr morgens und es gibt nur die Stille und mich und die Tastatur und den Bildschirm, der leuchtet und meine Worte aufsaugt. Heute sind es Worte über den frühen Morgen und über das, was er denen schenkt, die schon wach sind.

#1 Klarheit.

Du wurdest noch nicht von tausend kleinen und großen Anforderungen aus tausend Richtungen hin und her geschubst, bis Dir schwindlig ist.

Niemand nervt, weder Mails, noch Anrufe, noch das Leben kommen Dir in die Quere. Deine Kinder schlafen noch, Dein Partner auch, Deine Kollegen und Deine Konkurrenz erst recht. Das Fernsehen hat nichts zu bieten außer “Die schönsten Bahnstrecken Deutschlands”.

Benjamin Franklin ist jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, um ungestört Bürgermilizen planen, die Verfassung der USA im Kopf entwerfen und den Blitzableiter erfinden zu können. Der Philosoph Immanuel Kant stand um diese Zeit auf, um eine Pfeife zu rauchen, zu meditieren und sich seine Erkenntnistheorie oder Sätze wie “Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird” auszudenken.

Um 5 Uhr morgens bist nur Du da, mit Deinen klaren Gedanken, Deinen Zielen, Deinen Plänen und Zeit für Dich.

#2 Selbstdisziplin – am frühen Morgen oder nie.

Warum schaffen wir’s nach der Arbeit so selten, Sport zu machen, oder uns um unseren Blog zu kümmern oder endlich mal unserer Familie die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient hat? Warum werden die meisten Diäten am Abend über Bord geworfen?

Studien haben gezeigt: Selbstdisziplin ist ein Muskel, der über den Tag erschlafft. Jede noch so kleine Entscheidung, die Du triffst (Noch bei gelb über die Ampel?), jede winzige Aufgabe, die Du nicht aus purer Freude oder Gewohnheit machst (Noch schnell das Hemd bügeln, bevor es ins Büro geht. Lieber nur den Apfel essen, als die Familienpackung Schokoriegel.), beansprucht den Muskel der Selbstdisziplin. Am Tagesende ist davon nichts mehr übrig. All’ Deine Vorhaben, abzunehmen, Sport zu machen, regelmäßig zu meditieren, ein Business zu starten, mehr Bücher zu lesen oder Gitarre spielen zu lernen, stehen am Abend unbewaffnet einer Armee aus alten, schlechten Gewohnheiten, aus leichten Ablenkungen und Müdigkeit gegenüber.

Um 5 Uhr morgens bist Du so selbstdiszipliniert wie nie wieder an diesem Tag. Warum diese Energie nicht in Dich und Deine Träume investieren, statt sie über den Tag an Deinen Job und die Dinge zu verschenken, die andere mit Dir vorhaben (Duuu, kannst Du nicht mal kurz …)?

Für Ideen für neue Gewohnheiten siehe: 55 Gewohnheiten glücklicher und erfolgreicher Menschen

#3 Begeisterung.

Zwischen 6 Uhr und 9 Uhr morgens twittern die Leute mit dem höchsten Anteil an Wörtern wie “fantastisch!”, “super”, “stolz” und “scheiße, ist das geil!”, so die Ergebnisse einer großen Analyse. Es sind die Leute, die in aller äußeren Ruhe mit Freude großes vollbracht haben, während die Sonne aufging.

Um 5 Uhr morgens hast Du noch eine Menge Zeit, um Sachen zu tun, die sich fantastisch anfühlen, Dich nach vorn bringen und stolz sein lassen. Während sich Deine Mitmenschen noch im Bett wälzen.

#4 Kreativität.

Ernest Hemingway stand mit der Dämmerung auf, um über alte Männer und Meere, den Krieg und über Schnee am Kilimandscharo zu schreiben und sich damit einen Literaturnobelpreis und Millionen an Lesern zu sichern.

Um 5 Uhr morgens kannst Du Dich an die Zitze der Kreativität hängen und mit großen Schlücken aus ihr trinken. Klingt eklig, ist aber so.

#5 Der frühe Morgen zieht den Erfolg an.

James Citrin, CEO einer weltweit agierenden Personalvermittlung und selbst ein Frühaufsteher aus Überzeugung, hat 20 Manager internationaler Konzerne befragt, wann sie aufstehen und wie sie die Morgenstunden verbringen. Keiner von ihnen begann den Tag nach 6 Uhr. Befragt wurde unter anderem Steve Reinemund, ehemaliger Chef von PepsiCo. Reinemund steht um 5 Uhr auf, geht vier Meilen laufen (draußen oder oder dem Laufband), duscht anschließend, meditiert, liest in einem Buch oder der Zeitung und verbringt dann ohne Hektik die Frühstückszeit mit seinen Kindern, bevor er ins Büro fährt und den Arbeitstag beginnt. Er weiß: was ihm am wichtigsten ist, muss zuerst getan werden. Denn tagsüber drängen sich dringende Dinge in den Vordergrund, die deswegen längst nicht wichtig sein müssen.

Um 5 Uhr morgens nehmen die Erfolgreichen die Zügel ihres Lebens in die Hand.

Wie man ein Frühaufsteher wird.

Liest sich alles gut und schön, magst Du denken, aber wird Deine Müdigkeit Dir nicht verbieten, den Tag so früh zu beginnen, so sehr Du es Dir auch vornimmst? Nein, wird sie nicht – wenn Du die Sache richtig angehst.

Blogger Steve Pavlina empfiehlt, nach unzähligen Selbsttests, jeden Morgen zurselben Zeit aufzustehen, sieben Tage in der Woche. Er selbst steht auch immer um 5 Uhr auf. Der Trick ist, deswegen nicht eher ins Bett zu gehen, sondern immer erst dann, wenn man müde ist. Der Körper lernt innerhalb von einigen Tagen, dass er am nächsten Morgen wieder um 5 Uhr raus aus dem Bett muss. Allen Schlaf, den er braucht, richtet er dann danach aus. Allerdings erschwert Kaffeekonsum diese Regulierung: das schwarze Gold bringt den Organismus, seine Hormone und Rhythmen mehr durcheinander als eine Frau im Bikini einen pickeligen Teeny.

Wenn Du im Bett liegst, so Pavlina, und nicht innerhalb von fünf Minuten das Schlummerland betrittst, ist es noch zu früh zum Schlafen. Ein gutes Buch zu lesen, bis es Dir die Augen zuleiert, ist in diesem Fall natürlich besser, als Dir vom Fernseher und seinem Horror Blut in die Augen spritzen zu lassen.

Du schläfst also ein und vielleicht besser als seit Jahren (zu früh ins Bett zu gehen gehört zu den häufigsten Ursachen von Schlafstörungen) … und dann ist es 5 Uhr und der Wecker scheppert, während Dein Geist noch zwischen den Welten wandert und von grauem Nebel umhüllt ist. In diesem Zustand neigt man dazu, automatisch zu reagieren. Normalerweise heißt das: Wecker auf Snooze oder Wecker ganz aus, umdrehen, weiterpennen. Was kann man dem schon entgegensetzen? Einen neuen Automatismus. Dazu müssen wir uns konditionieren, also ein Ereignis – das Weckerklingeln – mit einer Handlung verknüpfen, dem Aufstehen. Leg’ Dich dazu irgendwann ins Bett, wenn Du Zeit hast, stell Deinen Wecker so, dass er in fünf Minuten klingelt, schließe Deine Augen, stell Dir vor, es ist frühmorgens. Und dann, wenn der Wecker klingelt, hau drauf, streck Dich und steh danach sofort auf. Das Ganze ein paar Mal wiederholen und am nächsten Tag erneut einstudieren. So verknüpft Dein Gehirn den bimmelnden Wecker damit, einfach schnell aufzustehen, statt Dich umzudrehen und weiterzuschlafen.

Die Konditionierung ist das eine, aber bis das frühe Aufstehen Gewohnheit ist, brauchst Du noch mehr, um wirklich aufzustehen, wenn der Wecker klingelt: einen echten Grund, aufzustehen.

Dein Traum, Dein Morgen.

Es ist nun 5.52 Uhr morgens und das wichtigste Werk des Tages ist vollbracht. Vielleicht schläfst Du gerade noch, lieber Leser, vielleicht träumst Du dabei von den Dingen, die Du Dir am meisten wünschst.

Wovon träumst Du, und was könntest Du alles dafür tun, diesen Traum zu verwirklichen, am frühen Morgen, ungestört, begeisterungsfähig und voller Kraft und Selbstdisziplin? Willst Du mit Yoga oder Meditation inneren Frieden finden? Willst Du Sport treiben um Dich in Deiner Haut wohler zu fühlen? Willst Du eine Website aufbauen, die mal Hunderttausende von Menschen anzieht?

Wovon auch immer Du träumst:

Wie wär’s, wenn wir uns treffen, morgen um 5.00 Uhr, und dafür sorgen, dass Deine Träume in den Tag geboren werden?

Und dann, ja dann, Schritt für Schritt eine Gewohnheit draus machen.

 

Du bist neu hier?

Da besonders viele Leser über diesen Post zum ersten Mal zu myMONK finden: herzlich willkommen, wenn Du neu hier bist! Hier ein paar weitere beliebte Texte zum Einstieg:

Photo: John Loo

 

124 Kommentare

  • 8.19
    aus dem bett geschält, hund gassi geführt, monk gelesen,zugestimmt.sonst noch nix produktives gemacht. tag fast 3 stunden zu spät begonnen.neuen plan für morgen gemacht:-)

  • Ahhh, danke Tim! So geil, ich stehe seit 1 Monat 7 Tage die Woche (fast immer) um 5 Uhr auf. Was ich nicht bedacht habe, dass ich nicht immer um 21 Uhr ins Bett muss. Erst dann wenn ich müde bin, auf meinen Körper hören. Logisch. Danke, danke und nochmals danke! :)

  • Hallo Tim, guten Morgen,ich bin mehr oder minder bei meinen Großeltern auf dem Land mit einer Micro-Landwirtschaft aufgewachsen.
    Hier war das Aufstehen morgens um 5.00 h Normalität. Später als Leistungssportler und als Trainee eines multinationalen Konzerns nusste ich viel reisen – und in der Regel auch relativ früh aufstehen. Aber erst viele Jahre später, in einem Zen-Kloster in Kyoto – und bei der Zusammenarbeit mit Shaolin Mönchen ist mir erst das wirkliche “Bewusstsein” für das frühe Aufstehen klar geworden.
    Eine positive Woche !
    Bernd

    • Wer früh aufsteht ist früh müde. Um 20°° sind die weg vom Fenster, diese Morgen- menschen und nichts ist mehr mit ihnen an zu fangen. Absolut tot ab 20°° und schon etwas früher manche. Dazu ist doch das Leben zu interessant. Und unendlich viele Dinge, geschehen doch erst ab 20°°. Wie Theater, Konzerte, Oper uns so weiter. Die interessantesten Menschen fand ich auch unter den Nachtmenschen. Die Morgenvögel , waren dagegen fast immer sehr langweilige Menschen. D. h. sie hatten nicht viel zu sagen. Wie ist dann deren Innenleben?Will nicht verallgemeinern, aber dies sind eben meine Erfahrungswerte.

      • gute frage- nach dem innenleben, genau da wirds dann doch ziemlich interressant ;)

      • “Will nicht verallgemeinern”, habe aber einen ganzen Absatz geschrieben in dem ich nichts anderes tue.

        Liebe Grüße

      • ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht: dass Menschen, die in der Nacht ewig rumhängen, meistens was trinken (müssen), dann den nächsten Tag verschlafen (wollen), gar nicht wissen, wo es sie eigentlich hinzieht, was sie eigentlich wollen, was sie eigentlich suchen und was sie eigentlich fühlen. dann hängt man rum, redet irgendwas, der Alkohol hilft, zu vergessen, sich ein bisschen großartiger zu fühlen, unangenehme Gefühle zu vernebeln. Dagegen Menschen, die was wollen, ein Ziel verfolgen, die findet man da eher selten und wenn, dann schauen sie, ob du was zu sagen hast und wenn nicht, dann ziehen sie weiter, sitzen lieber zu Hause mit einem guten Buch, oder ja, gehen schlafen, weil das für sie interessanter ist. Jedenfalls sind das MEINE Erfahrungswerte :-). Und sag mal, findest du Tim alias myMonk soo uninteressant und “nichts zu sagen / schreiben habend”?

        • Hi Üt,

          vielleicht wolltest Du mich ja nur damit ärgern ;) – aber ich antworte trotzdem mal.

          Also ich denke, ich bin schon ein aktiver Kommentierer hier, auch wenn es für mich immer schwieriger wird, allen Kommentierenden gerecht zu werden.

          LG

          Tim

          • also, jetzt bin ich verwirrt. das war ein total positiver kommentar bzgl. dir u deiner frühaufstehthese. ich verteidige dich doch voll. lies nochmal bitte. mist, allerdings sehe ich gerade: es sollte eine antwort auf sibylle´s kommentar sein. hab da wohl nicht auf den antwortbutton gedrückt. entschuldigung. habe auch sie angesprochen mit meiner frage über dich. verstehst du jetzt? ich ärgere dich zwar gerne, hihi, aber manchmal bin ich auch lieb

          • Paldon, wie der Chinese sagt – mein Fehler. Da hab ich Dich falsch verstanden. Kein Wunder, wenn Du mich so oft ärgerst. ;)

  • keine frage: von 5 bis 9 uhr (morgens) erledige ich viel mehr als von 9 bis 5 uhr (tagsüber). also ich mag mein 5 to 9.

  • Hallo Tim, danke für den motivierenden Artikel! Ich bin dabei beim 5:00 Uhr – Treffen morgen! :-)
    Ich hatte Dir vor ein, zwei Wochen mal eine E-Mail geschrieben an info@mymonk.de. Vielleicht ist sie in Deinen Spam-Filter gerutscht!? Würde mich über eine Antwort freuen. LG, Lisa

  • eieieieiei… oh du lieber schwan… tim!?! … ich hab das durch, bei mir tickt der körper andersrum… vielleicht ist das auch einfach nur für männer ein perfekter zeitpunkt um aufzustehen?! (weibliche beispiele fehlen ja in obigem manifest zur morgenstunde)… meine biologische uhr geht hier wohl seitenverkehrt… ich tausche das “morgengrauen” lieber mit der stille der nacht… da ist mein geist am aktivsten und hellwach, da geht mir alles wunderbar von und in die hand, wenn die welt schon süss schläft stört sie mich am wenigsten… meine “hoch-zeit” ist von neu uhr abends bis zwei uhr früh… so damit mal eine andere stimme den klang ergänzt um eine weitere sicht~weise… der frühe vogel kann mich mal… ich sing das lied der nachtigall… : )

    • Ich glaube, das ist nicht nur für Männer. Ich selbst bin auch weiblich und liebe sowohl die Stille und Klarheit des Morgens als auch die Ruhe und Entspannung der Nacht… =)

    • 20 Uhr bis 3 Uhr morgens. Die beste Zeit für mich. Dann wieder einige Zeit 4 Uhr morgens bis 9 Uhr… Dann wieder in der Nacht…. Sowas gibts auch und passt super. :)

    • Da muss ich sagen, geht es mir genauso. Im Moment zwingen mich äußere Umstände dazu, immer um halb 7 aufzustehen, für mich als Nachteule eine Qual. Am fittesten, produktivsten und besten bin ich tatsächlich auch abends/in der Nacht… die fünf Uhr und ich werden wohl eher keine Freunde ;-)

    • Ja das sehe ich auch so.Es lebe die Nachtigal.
      Die alles kann und lange. Malen,Dichten, Schreiben und meeeeeeeeehr.
      Herrliche Nacht, ungestört. friedlich und lang.
      So von 8 bis zwei,
      bin ich dabei,
      voll von Freude und Glück,
      Arbeit im Stück.
      Schnell und intensiv,
      nichts geht schief.
      Enorm was ich da schaff.
      Ab 8 am Abend,
      nicht erlahmend.

      • Hallo Sibillen,
        das klingt absolut überzeugend :-)
        Die Frau, die ich liebe, ist ebenso programmiert wie Du. Viele Jahre musste sie gegen ihren Rhythmus leben und hat gelitten. Jetzt lebt sie nach ihrer inneren Uhr, die so ähnlich tickt wie bei Dir und ist glücklich damit. Ich war viele Jahre ein 5-Uhr-Aufstehtyp, schließlich sogar ohne Wecker, und kam ausgezeichnet damit klar. Heute stehe ich eher Richtung 6 Uhr auf, aber Tim hat Recht, 5 Uhr war besser, das werde ich wieder einführen.
        Wir beide kommen übrigens mit unserem gegenläufigen Leben sehr gut zurecht. Es bringt uns beiden das, was eine Beziehung unbedingt braucht: Zeit für uns allein.
        In diesem Sinne: Weiterhin Frohes Nachtschaffen!

      • Genau so ist es. 200% am Abend. Früh 10-15 % Leistung. Warum soll ich Leben verschenken und um 21 Uhr ins Bett gehen. Alle Gesellschaft entberen, denn da ist das Leben da und ich penne, weil mir eingeredet wird. 5 Uhr aufstehen. Dabei sind diese Leute schon im tiefsten Schlaf, wenn ich noch enorme Leistung bringe.Die Frühaufs sind auch die Frühpenner. Also kein mehr Leben.

    • Hallo Petra. Mir geht es auch so. Meine grösste Leistung bringe ich ab 14°° bis in die Nacht. Je später, so am aktivsten. Der Geist wird immer wacher und auch die Erkenntnisse.Mach Dir nichts draus, es gibt eben von den Genen Nachteulen und Morgenlerchen. Aber keiner ist schlechter. Nur passen sie nicht gut zusammen.Wenn der 1 müde ist, hüpft der Andere schon herum. Wenn der schon laaaaaaang pennt, leistet die Eule noch ungeheueres. 2/3 der Menschen sind nachgewiesener Massen- wie herrlich: EULEN !! Viele liebe Grüüse in die nächst Nacht-Sybille

    • Petra, danke. Ich mache früh um 5 das Fenster weit auf, damit ich die frühen Vögel höre und schlafe dann entspannt und zufrieden weiter.
      Karin

    • Ich heisse auch Petra und dies könnte genauso mein Text sein. Unterschreibe ich voll. Danke Petra :-)
      An meiner Wand hängt ein Spruch von Ennio Flaiano und der geht so:

      ” Er beschloß, sein Leben zu ändern, die Morgenstunden auszunutzen. Er stand um 6 Uhr auf, nahm eine Dusche, rasierte sich, kleidete sich an, genoß das Frühstück, rauchte ein paar Zigaretten, setze sich an den Arbeitstisch und erwachte am Mittag ” ;-)

      Liebe Grüße :-)

  • Liebster Tim,
    ich danke dir aus ganzem Herzen für diesen so wahren und hilfreichen Artikel. Genau den habe ich jetzt gerade gebraucht, um meinen Schweinehund zu überwinden.
    ich wollte dir immer schon mal schreiben, wie großartig und wunderbar deine Hingabe ist und das was du teilst. Ich umarme dich ganz innig und mit tiefer Dankbarkeit.
    Herzlichst Michaela Fiona

  • Find ich super inspirierend! Auch wenn ich mir es nur schwer vorstellen kann, aber ich will morgen um 5 mit dabei sein!
    Sylvia

  • Hallo Tim,
    hört sich nach einem guten Plan an…es ist vermutlich wirklich einfacher sich den Freiraum morgens zu schaffen wenn “die Welt” noch schläft…werde es auf jeden Fall probieren.
    Liebe Grüße Birgit

  • Hey Tim,

    das hört sich wirklich gut an und ich kenne solche Tage vereinzelt aus meinem Leben an denen ein Tag so begonnen hat!Leider sind nicht alle Tage gleich!
    Was wenn ich mich früh schlecht fühle beim aufwachen und ichnicht an meine Träume denke?
    Ich arbeite in drei Schichten,das wäre die nächste Schwierigkeit!Manchmal arbeite ich bis 23 Uhr und mein Job ist kräftezehrend!Wenn ich da 5 Uhr schon aufgestanden bin,dann halte ich gar nicht bis 23 Uhr durch!
    3.wenn ich 5 Uhr aaufstehe,laufen gehe ,meditiere und wegen meiner noch den Haushalt mache,bin ich spätestens mittags das erste mal wieder müde!Darf ich dann Mittagschlaf machen?Oder ist es dann sinnvoll Kaffee zu trinken?
    Also ich finde ,dass ganze klingt einfacher als getan!
    Aber ich hab eh viel mit Müdigkeit zu kämpfen!!! Lieben Gruß von Doreen

  • Ausgemacht! Ich bin morgen Früh dabei! :) .. ein bisschen Yoga zum wach werden, Klavier üben fürs Hirn und meine Kindergeschichten wollen auch endlich aufs Papier :)

    so .. C U tomorrow :)

    Ulli

  • Hallo,

    schlafen, aufstehen, träumen – das ist die Reihenfolge, wenn ich zu früh aufstehen, aber nicht meine Reihenfolge. Daher klingelt auch morgen der Wecker so spät wie möglich: Um 6 Uhr. Am Wochenende folge ich meiner inneren Uhr und fühle mich erholt, sobald sich die Augen gewaltfrei öffnen lassen.

    Mir fehlen hier im Artikel Informationen über die Innere Uhr, die Unterschiede, die Chronobiologie. Andererseits weiß ich natürlich, dass es Frühaufsteher gibt. Wer seinen inneren Rhythmus noch nicht gefunden hat, der kann dieses Experiment sicher ausprobieren. Fühlt es sich falsch an, ist es nicht richtig ;).

    Anerev

  • Hallo Tim, für mich ist es genau so, wie Du es beschreibst. Der frühe Morgen ist im Sommer, wie im Winter die Zeit, die ich am meisten mag, die ich nicht verschlafen will, wonach ich fast süchtig bin. Sollte es mal – was selten geschieht – vorkommen, dass es etwas später wird, habe ich den Rest des Tages das Gefühl, hinterher zu hetzen und die verschlafene Zeit doch nie mehr einholen zu können. Was gibt es schöneres als früh morgens draussen zu sein, wenn alles noch so unverbraucht, neu und geradezu jungfräulich ist, oder die Begegnung mit den Tieren im Wald, den Sonnenaufgang o.ä. Auch das mit der Kreativität kann ich nur voll bestätigen.
    Auch mag ich es, anstatt eine Silvesternacht durchzumachen und ein neues Jahr mit einem Kater (ich mag Katzen total) zu beginnen, am Neujahrsmorgen eine Joggingrunde zu starten und die frische Morgenluft zu atmen, es ist so ruhig wie sonst kaum, einfach super!
    Dafür bin ich abends überhaupt nicht mehr fit und habe das Gefühl, dass andere das auch bemerken, abends ist mir nur nach chillen, nichts anspruchsvolles mehr, nur noch die Vorfreude auf den nächsten Morgen! LG Grüße Petra

  • wie für mich geschrieben .
    schon seit 10 jahren will ich um 5.00 aufstehen
    Hoffe jetzt mache ich es

  • Ich werde es auch machen. Ich habe viele Antworten für mich in deinem Text gefunden. Danke.
    In den letzen Wochen habe ich mich darauf konditioniert immer vor halb 8 aufzustehen, obwohl es mir möglich wäre eine Stunde (oder mehr) länger zu schlafen. Das tat mir schon sehr gut, weil ich gleichzeitig auch die innere Uhr auf eine Bettzeit vor 23 Uhr eingestellt habe. Jetzt habe ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich es nicht tue. Auch am Wochenende!
    Dank deiner Anregungen im Text, kann ich vielleicht die Ruhe und die Zeit finden, ein paar meiner Ideen zu realisieren.

  • Bin tatsaechlich um 5 Uhr aufgestanden und es war erstaunlicherweise recht einfach!

    War um 5.25 Uhr am Computer, aber der ist mir schon dreimal abgestuerzt.

    Weiss nicht, ob mir das was sagen will?

    Probiere es morgen frueh aber wieder! Total inspirierend.

    Sylvia

  • Frei nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm, habe ich schon oft gehört und gelesen, dass es tausend gute Gründe für sehr frühes Aufstehen gibt. Dein Artikel, lieber Tim, ist der erste, der einem auch sagt, wie man dahin kommen kann. Deswegen bin ich so gerne hier. Großartig.

  • vielen dank, tim, für diesen artikel. es ist wie du schreibst :-).
    noch ein kleiner tip zum wecker und zum konditionieren: mein wecker steht außerhalb der armreichweite, wenn er um 05.30 klingelt, muss ich zwangsläufig aus dem bett und bin schon ein paar schritte richtung badezimmer unterwegs… (und wer kehrt schon um, wenn er nach vorne will ;-)?)
    einen allzeit guten start in den tag, hc

  • Liebe Leute,

    ich freu mich sehr über eure Kommentare und dass manche von euch mit im (frühen) Boot sitzen! :)

    @Lisa: ist angekommen, ich antworte Dir auch noch, bin nur gerade “ein wenig” hinterher, was meine Mails angeht.

    @Doreen: als Zivi hab ich mal ein knappes Jahr in drei Schichten (inkl. Nachtschicht) gearbeitet, und ich war immer einfach nur heilfroh, wenn ich irgendwann überhaupt irgendwie pennen konnte. Da kann ich Dir leider keine Tipps geben, vermutlich macht es mit Schichten aber keinen Sinn, immer zur selben Zeit aufzustehen. Vielleicht gibt’s ja andere hier, die damit Erfahrung haben?

    Und so grundsätzlich: klar ticken wir und die Uhr in uns ganz unterschiedlich. Hab aber bei meinen Recherchen oft, sehr oft Sätze gelesen wie “Ich dachte immer, ich sei eine Nachteule – dabei geht’s mir jetzt viel besser, seit ich früh aufstehe”. Daher ist es, wenn es sich nicht total absurd für einen anfühlt, vielleicht ja zumindest einen Test wert. Eure Kommentare zeigen mir größtenteils, dass die frühen Stunden wirklich ihre eigenen Magie haben!

    Liebe Grüße und gute Nacht :))

    Tim

  • Danke Tim. ich habe die erfahrung gemacht, dass das auch ohne wecker geht wenn sich unser rhythmus darauf einpendelt. berücksichtigen wir zu unserem eigenen rhythmus auch den naturrhythmus, so ergibt sich je nach jahreszeit eine andere aufstehzeit mit dem gleichen ergebnis des goldenen morgenkusses.
    lassen wir uns für das aufstehen die zeit, indem wir liegen bleiben bis wir von der traumwelt in der wachwelt richtig ankommen, gibt das raum für wundervolle einsichten und erkenntnisse, da wir da mit unserem traumbewusstsein noch verbunden sind. wir dämmern sozusagen vom traumbewusstsein ins tagesbewusstsein und da kann einem so einiges dämmern. ;-) Die sonne springt ja auch nicht mit einem satz an den himmel, sie lässt sich ihre zeit zum aufgehen.
    wichtig für das einpendeln in den eigenen rhythmus ist nicht nur das “erst ins bett gehen, wenn man müde ist”, sondern auch das “schon ins bett gehen wenn man müde ist.

    vielen dank auf jeden Fall für die Erinnerung, die beschriebenen Qualität der Morgenstunden kann ich bestätigen!

    • Hi Ariane,

      mit dem Naturrhythmus kenne ich mich leider noch kaum aus. Magst Du uns dazu was erzählen? Richtest Du Dich beim Aufstehen nach dem Sonnenaufgang?

      Mit dem “schon ins Bett gehen, wenn man müde ist” hast Du sicher auch Recht.

      LG

      Tim

  • aus dem herzen gesprochen – ich liebe diese stille – ohne geräusche die von der straße in mein zimmer dringen und eine konzentration auf mich selber so erschweren. mein wecker klingelt jeden morgen um 5.00 uhr – ich gehe ins bad – wasser ins gesicht – einen kaffee oder einen tee – und dann nehme ich mir die zeit für mich die mir sonst den ganzen tag fehlt und wenn ich sie hätte, doch durch äussere geräuschfaktoren nicht mehr das selbe wären wie eben in diesen momenten der absoluten stille. es ist….

    • Hey Sani,

      so empfinde ich das auch. Nicht nur, dass es ganz still ist, nein, man hat ja auch noch viel mehr Energie als am Abend.

      LG

      Tim

    • Und was ist mit der herrlichen Abendstille.?? Schnuppern wie der Tag sich erholt? Was ist mit der grässlichen, zeitigen Müdigkeit, mit der am zeitigen Abend alles abgeschrieben wird. Konzert, Theater usw. Und Treffen mit interessanten Menschen. Viele geistig und seelisch weiterbringende Kurse finden ab 20°° statt. Wenn die Müdigkeit will, dass ich schlafe.Und damit alle Welt langweile. Sich alle lustig meine müden immer zu fallenden Augen sehen. Und ich eben nich tmehr, da schon fast schlafend,ich nicht mehr den guten Gesprächen folgen kann. So werde ich Aussenseiter. Denn wer will mit mir Schlafmütze zusammen sein.
      Nur gut ,ich bin Nachteule-so bis 2°°,voll auf Flug eingestellt.

  • Ja das ist doch mal wieder ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Gleich morgens läuft es am besten. Und wenn ich vorher noch joggen war dann sowieso.

    Man fühlt sich als Gewinner. Und es steht 1:0 für mich. Und dein Gegner muss erst mal aufholen, der Schweinehund!!

    Oft geht es um die Konsequenz im Leben, das erlebe ich jeden Tag bei meinen Terminen. Deshalb habe ich aus meinem Business die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
    http://ruedigerschmiedt.de/social-media/die-7-irrtumer-des-social-media-marketing/

    Wenn man sich daran konsequent hält, dann geht es nach vorne, wie ich richtigen Leben.

    Danke für den tollen Artikel!!!!! Werde früher aufstehen!!

    Gruß
    Rüdiger Schmiedt

    • Hi Rüdiger,

      dankeschön!

      Die Konsequenz, von der Du schreibst: was tust Du, wenn Dir so gar nicht danach ist, konsequent zu sein? Denkst Du dann an das drohende 0:1 für den “Gegner”?

      LG

      Tim

    • Nee, muss nicht aufholen, denn ich war schon vorher da (Nachteule, das bin ich definitiv!), von acht Uhr abends bis weit nach Mitternacht. Mein Gegner muss erst aufholen!

      Ich habe schon oft probiert,schon seit meiner Schulzeit, und das ist wahrlich Jahrzehnte her, früh aufzustehen, aber das hielt nie lange an, bei der erstbesten Gelegenheit war ich wieder komplett verdreht. Ich arbeite am liebsten ab nachmittags, da geht alles bestens von der Hand. Am Abend gibt’s doch auch keine Störungen im Büro, weil schon die meisten w/o gegeben haben

      LG Bettina

  • Hi Tim,
    dein Artikel hat mich sehr inspiriert und zu einem Artikel in meinem Blog bewegt:
    http://www.lebeblog.de/leben/start-in-den-tag/

    Meine Frage an dich ist nun, wann gehst du ins Bett, um frühaufstehen zu können und wie oft stehst du schon um 5 auf?

    Was machst du, um dein Energielevel zu halten?

    • Hi Elias,

      danke, freut mich, dass mein Artikel Dich inspiriert hat!

      Zu Deiner Frage: ich brauche ungefähr 7 bis 8 Stunden Schlaf, die sich mein Körper dann entsprechend holt, indem ich am eher frühen Abend müde werde, wenn ich ein paar Tage hintereinander 5 Uhr aufgestanden bin.

      Das Energielevel … hmm, das unterscheidet sich nicht merklich von dem, was ich habe, wenn ich zu einer anderen Zeit aufstehe (von den ersten Frühaufsteh-Tagen abgesehen). Für mich funktioniert frische Luft gut, und kohlenhydratarme Ernährung. Aber das ist sicher Typfrage.

      LG

      Tim

    • Ich kenne 2 Morgenlerchen. Die schon um 5°° den Hund das Laufen beibringen. Ob er will oder nicht. Um 18 °° liegt die eine Lerche schon im Nest, die Andere folgt um spätesten 20°°. Also leisten tun die Lerchen auch nicht mehr. Wenn wir, die Eulen noch sehr aktiv sind, schlafen die Lerchen schon 6-8 Stunde. Ich erwähne dies, weil früher die Leute so geprägt- lebten ja fast alle von der Landwirtschaft. Da musste das Licht genutze werden.Und so ist es eben im allgemeinen Denkgebrauch geblieben, wer früh mobil, der leistet etwas, wer länger schläft, der ist faul.
      Dabei kenne ich jede Menge sehr fleissiger Eulen,die noch lange leisten ,wenn die Lerchen schon laaaange pennen.Die noch lange im Leben sind,gemessen an den schon so früh verschiedenen Lerchen.

  • Hi Tim,
    Ganz großen Dank an Dich für diesen Artikel. Als ewiger Verschläfer und Wecker-weiter-Drücker fühlte ich mich immer schon eher schlecht, so lange zu schlafen, konnte mich aber nie umgewöhnen. Jetzt bin ich schon mehrfach kurz vor meinem Wecker wach geworden und konnte den Tag entspannt mit einer Runde Yoga starten und vieles erledigen. Danke dafür! :)
    Gruß, Jelika

    • Hi Jelika,

      ich danke Dir. Und: Respekt für die Fortschritte!

      Ich kenn’ das ja auch sehr gut, dieses Hin- und Herwälzen und Wecker-Drücken. Ging aber sofort besser, als ich keinen Job mehr hatte. Nicht nur, weil ich ab dann die meiste Zeit ganz ohne Wecker wachgeworden und aufgestanden bin, da ich mich auf den Tag gefreut’ habe.

      LG

      Tim

  • Lieber Tim,
    vielen Dank für diesen guten Artikel. Ich habe viele Jahre vor meinen Mitarbeitern bereits um 6 Uhr das Büro betreten und bis 9 Uhr mehr erledigen können als den Rest des Tages. Seit einiger Zeit stelle ich mir den Wecker zwischen 4:00-5:30, meditiere, gehe spazieren usw. und kan so in den Morgenstunden schon sehr viel erledigen. Erwähnenswert: so kann jeder unnötigen Stress verhindern und sich in Ruhe für die Aufgaben des Tages vorbereiten.

    • Lieber Ernst,

      vielen Dank für Dein Kompliment und Deine Erfahrungen.

      Ich selbst habe keine Mitarbeiter, aber als ich Angestellter war, bin ich auch sehr, sehr oft als Erster im Büro gewesen … und hab dann auch oft mehr geschafft als in den vielen Stunden danach, als die Hütte voll war.

      Dann mal weiterhin frohes Frühaufstehen! :)

      LG

      Tim

  • Hallo Tim,

    ich war direkt nach dem Lesen dieses Artikels fasziniert. Dennoch wollte ich mit einem Kommentar warten, bis ich die erste Woche “absolviert” habe. Reden können wir bekanntermaßen immer viel, das Umsetzen ist das worauf es ankommt. Nach etwas über einer Woche bin ich nun stolze Frühaufsteherin :-)

    Ich bin unglaublich glücklich über die gewonnene Zeit am Morgen. Die Tage sind viel länger und energiegeladener. Meditation, Yoga, ein leichtes Workout und Zeit für ein gesundes Frühstück. All das fiel auch bei mir sonst weg aufgrund von exzessiver “Snooze-Tasten-Nutzung”. Mein Wecker klingelt um 6.00 Uhr. Das Haus verlasse ich um 8.00 Uhr. 2 Stunden nur für mich.

    Es ist schon erstaunlich, dass wir Menschen oft einen Schubs brauchen um unsere eigenen Wünsche / Ziele wirklich anzufassen. Dank Deines inspirierenden Artikels bin ich tatsächlich ein glücklicherer Mensch geworden, der hiermit seinen ersten Kommentar auf einer Internetseite hinterlässt. Wahnsinn, dass ich das noch erleben darf :-)

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg bei Deinen Unternehmungen!
    Albanegra

    • Hi Albanegra,

      dankeschön – auch für die Ehre, Landeplatz Deines ersten Kommentars zu sein! Und willkommen in der Welt der Frühaufsteher! :)

      Freut mich sehr zu lesen, dass Dir die Zeit für Dich so viel gibt. Weißt Du, selbst wenn man den Tag anschließend nicht immer energiegeladener angeht – allein die Zeit nur für einen selbst ist Gold wert.

      Liebe Grüße

      Tim

    • Und iUnd da es unendlich viele Eulen gibt,ist das Leben interessant und die Zeit nie zu kurz.Ich habe unendlich viel gewonnene Zeit am Abend, für die ich sehr Dankbar bin- meinem Schicksal oder dem Eulendaseins.

  • Klingt erst mal gar nicht schlecht und durchweg logisch. Ein paar Fragen stellen sich mir allerdings trotzdem:

    - Wenn jemand wie ich oft lange in den Abend hinein arbeiten muss. Macht es Sinn dann bereits seit 15 oder 17 Stunden auf den Beinen zu sein?
    - Wenn es nur logisch ist, dann ins Bett zu gehen, wenn man müde ist, warum ist es dann nicht auch logisch dann auf zustehen, wenn man wieder wach wird?
    - Was mache ich an einem sieben (!) Stunden langen Sonntagvormittag, wenn das Wetter wie so oft bescheiden ist?

    Durch meine beruflich bedingten Reisen stehe ich seit Jahren fast immer montags zwischen fünf und sechs auf. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich zu dieser Zeit jemals besonders begeisterungsfähig oder kreativ fühlte. Vielmehr schleppte ich mich irgendwie mehr schlecht als recht zum Bahnhof, um dann im Zug sogleich die Augen wieder zuzumachen. Bedrückend wirkt sich dann noch auf mich aus, dass es neun Monate im Jahr um fünf Uhr morgens noch stock-dunkel ist. Dummerweise setzt bei mir auch vor Mitternacht prinzipiell keine Müdigkeit ein. Da halte ich es wohl eher mit der Nacht-Eule Petra (siehe Kommentar oben)

  • Der Schlaf vor 0 Uhr soll gesünder sein, demnach wäre es optimal um 22 bzw 23 Uhr schlafen zu gehen und um 5 aufzustehen, aber es ist sehr gewöhnungsbedürftig :-). Das fängt schon damit an, das ich erst um 23:30 langsam müde werde und dann funktioniert das 5 Uhr Konzept nicht mehr, aber 6 Uhr ist schon mal die richtige Richtung :.-).

  • Habe auch schon oft erfahren, dass ich mich besser fühle, wenn ich es geschafft hat, um sechs Uhr morgens schon im Büro zu sein und dafür am zeitigen Nachmittag bereits Feierabend machen kann.

    Allerdings ist es bei mir eher ein Kampf. Es ist sooo tröstlich im warmen Bett, die Katze kuschelt sich so süß an mich – da fällt es echt schwer, sich hochzuraffen!

    Und ich liebe es, im Sommer (falls wir irgendwann mal wieder einen haben werden…), bis spät auf dem Balkon zu sitzen und die Stille der lauen Sommernacht zu genießen! Da ist es dann natürlich schwer, um fünf Uhr aufzustehen. Wenn ich auch gleich draußen schlafe, geht es natürlich leichter, weil ich dann durch das Vogelgezwitscher das Erwachen der Natur mitbekomme und davon wach werde.

    Aber im Winter, wenn es kalt ist und Stunden dauert, bis es wenigstens halbwegs hell wird, bin ich ne echte Schlafmütze. Und was für ein Genuß ist es, auch mal einen verregneten Sonntag mit Lesen und Schlafen im Bett zu verbringen!

  • Frühaufstehen ist super – das weiß ich – ich kriege dann am meisten hin, was mein Potential ausmacht. Nur kriege ich es äußerst selten hin, dies am Stück durchzuziehen. Ein, zwei, manchmal drei Tage lang klappt es gut und dann bin ich doch wieder auf der Seite der Schlummernden und Tage beginnen wiedermals mit “eben fertig machen” und “noch schnell einen Kaffee” trinken. Es ist wie so oft: Man weiß es besser, tut es aber nicht. Dabei ist die Zeit des Morgengrauens die beste für neue Gedanken & Gefühle, für Bewegung, Essays, Pläne, Lesen und unverbrauchten Output. Morgens, wenn die Stadt noch ruhig ist und nur ab & zu mal ein Auto vorbeirauscht oder ein Vogel seine ersten Töne singt, brauche ich für viele Dinge die Hälfte der Zeit wie zu anderen Tagzeiten – und dies meist mit viel tieferer Hingabe als tagsüber. Leider bin ich ein Follower nächtlicher Produktivität, der kleine “ich-bin-nie-zufrieden-Mann” treibt mich weiter durch die Nacht. Wahrscheinlich könnte ich effizienter sein, aber die Nacht hat etwas ganz besonders Starkes, das im Tageslicht verfällt. Vielleicht ist ein Weg, sich geistig nicht mehr so auszudünnen und sich früher vom Tag zu verabschieden, um zu Beginn des nächsten mehr Kraft in die Freude stecken zu können, diesen aktiv gestalten zu dürfen – mit Freiräumen für Arbeitendürfen, Vaterseindürfen, Musizierendürfen, Atmendüfen, Wertschätzendürfen, Lebendürfen. Dein Artikel war mein Snooze.
    Ich werde es morgen wieder versuchen. Also tun werde ich es. TUN.

  • mal ne frage: Nimmt ihr einen Wecker um in der richtigen Uhrzeit aufzustehen oder lässt ihr euch von der inneren Uhr wecken? Da es ja verschiedene schlafphasen gibt und (um 5 Uhr der tiefste schlafpunkt) wenn wir zu einem unpassenden schlafpunkt geweckt werden fühlen wir uns schlechter und niedergeschlagener als wenn wir im leichtschlaft geweckt werden.

  • Ein großartiger Bericht und zugleich sehr hilfreich für mich.
    Auch ich gehöre grundsätzlich zum Eulentyp – aber die kreative, schöpferische Stille am Morgen ist zauberhaft und für mich nicht zu ersetzen.

    Danke Tim.

  • Ein großartiger Artikel. Oh ja, die Macht des Frühaufstehens koste ich auch schon seit langer Zeit aus. Der frühe Morgen hat dieses besondere Feeling. Auch bin ich morgen besonders produktiv und kreativ.

  • Danke für diesen tollen Beitrag! Ich nehme mir schon seit geraumer Zeit vor, jeden Tag früher aufzustehen, doch irgendwie hatte ich dafür nie die richtige Motivation. Nun scheint der richtige Moment gekommen zu sein. Aber als Student beschäftigt mich noch eine Sache:

    Jeden Tag früh aufzustehen würde mir besonders an Wochenenden schwer fallen. Wie machst du es denn, wenn abends längere Veranstaltungen / Partys anstehen? Wie bleibst du wach? Und dann trotzdem früh aufstehen und Meditieren/Trainieren? Wann holst du dir den Schlaf nach?

    Würde mich sehr freuen, wenn du dazu auch noch ein paar Tipps geben könntest.
    LG Hannes

  • Hallo Tim,

    danke für den interessanten Artikel.

    Der Vorteil des frühen Aufstehens entsteht dadurch, dass:
    – man gerade geschlafen hat und ausgeruht ist.
    – man nicht gestört wird durch andere Dinge oder Menschen

    Doch worin besteht die Zwangsläufigkeit, dass dies nur morgens um 5 oder 6 so sein kann?

    Mag sein, dass das für Angestellte so ist oder Leute, die mit vielen anderen zusammenarbeiten müssen bzw. wollen und sich daher verpflichtet fühlen, den ganzen Tag über ohne Unterlass durchzuziehen und zur Verfügung zu stehen.
    Auch ich habe das früher so gehandhabt.

    Doch mittlerweile sehe ich das etwas anders.
    Ich bin vor längerer Zeit bereits auf Mehrphasenschlaf umgestiegen und habe viel mit den verschiedenen Schlafsystemen experimentiert.

    Heute ist es so, dass ich die Frische, Ausgeruhtheit und neue Willenskraft nicht nur einmal in einer 24h-Periode habe, sondern nach jedem Nickerchen, dass ich im Rahmen meines24h-Lifestyle mehrmals täglich halte.

    Und ich organisiere mein Leben so, dass mir dies auch möglich ist.
    Selbst wenn ich als IT-Consultant vor Ort bei Kunden bin, schlafe ich 20-30 Minuten im Auto, um meinen Schlafrhythmus beizubehalten.
    Das funktioniert ganz hervorragend.

    Insofern stimme ich Deinem Artikel in wesentlichen Teilen zu, würde ihn aber etwas generalisieren dahingehend, dass es mehrere solcher guten Phasen geben kann in einer 24h-Periode.

    Das hat schon mein Vater früher so gemacht, der als Lehrer nach der Schule erst mal ein Mittagsschläfchen gehalten hatte und danach wieder so fit war als wenn nichts gewesen wäre.
    Dieses Prinzip baut der 24h-Lifestyle mit dem Mehrphasenschlaf aus und mit Techniken, die über die von Steve Pavlina hinausgehen, den ich sehr schätze durch die vielen Anregungen, die er immer wieder gibt. Von ihm habe ich auch die Idee mit dem Mehrphasenschlaf und habe sie ausgebaut um alles, was man dafür noch gebrauchen kann.

    Deinen Blog habe ich erst vor kurzem entdeckt und finde ihn sehr spannend.
    Mach’ weiter so!

    Viele Grüße
    NLPete

  • Ich hab einen lieben Menschen. Meinen paps. Er ist 84 und seit über 60 Jahren steht er jeden Morgen um 5 auf. Ohne Wecker. Auch heute noch. Von ihm hab ich das wohl geerbt. Auch wenn es sich erst mit 50 bei mir durchgesetzt hat, das 5 Uhr -Gen :D Mein früherer Chef würde wohl sagen ich leide unter der präsenilen Bettflucht :D Doch ich genieße die frühen Morgenstunden. Übrigens toller Blog lieber Tim :-)

    Liebe Grüße
    Abi

    • Hi Abi,

      Dankeschjön für Dein Kompliment, und: Dein Paps weiß halt, was gut ist! :)

      Wie verbringst Du denn die frühen Stunden, wenn der Großteil der Welt noch schläft?

      LG!

      Tim

      • Und wie verbringst Du die vielen Stunden, wenn der Grossteil der Welt noch lebt??Im Leben ist, teilnimmt, leistet oder eben geniest?

        Schlafend.
        Die Ruhe sei Dich vergönnt-nur all dies macht keineanderen oder besseren Menschen. !

  • Hallo Tim,

    das ist alles wunderbar. Wenn dein Alltag nicht gerade durchflossen ist von TUN als alleinerziehende Mama und Selbständigkeit.All das geschriebene ist so wunderbar und ich möchte das leben, jeden Tag und manche Tage vielleicht doch auch nicht…? Weil ich Mensch bin/Frau bin und durchschlafende Nächte mir heilig geworden sind. Und ich mehr Zeit mit meinem Kind verbringen möchte. Und ich so viele kurze Nächte erlebt habe, wie du es vielleicht nie wirst… Aber, versteh mich nicht falsch…ich bin dankbar für mein Leben. Sehr sogar…! Das was du schreibst sind für mich Luxusvarianten eines Lebens. Sich auszusuchen, wann ich aufstehen kann… wann ich beginnen kann, meinen Rhythmus zu leben. Schön, dass du das bloggen kannst…. Nicht jeder hat das Privileg dazu.

    Eine gute, erholsame und erfüllte Nacht

    B.

  • Ein wirklich motivierender Beitrag.
    Die meiste Arbeit schafft man wirklich früh am Morgen.

    Insbesondere werden viele Blogger jetzt denken, dass ein frischer Geist viel und ausreichend Schlaf braucht. Die geistreichsten Menschen unserer Rasse haben sogar eine 100 Stunden Woche für sich in Anspruch genommen. Und dazu benötigten sie nicht allzu viel Schlaf.

    • Hi Güngör,

      Dankeschön – und erstmal herzlich willkommen auf myMONK, ich glaube das war hier Dein erster Kommentar.

      Ausreichend schlafen und 5:00 aufstehen ist für mich kein Widerspruch, da muss man halt eher ins Bett gehen (oder n Mittagsschlaf machen, wenn möglich). Für jeden ist die Frühaufstehervariante vermutlich dennoch nichts.

      Liebe Grüße

      Tim

  • Noch ein Grund dafür, man ist anderen Leuten ein ganzes Stück vorraus. Während sie sich noch im Bett wälzen, nutzt du bereits deinen Tag.

    • Ob man voraus oder hinterher ist in einer 24h-Periode, ist ja sehr relativ.
      Es ist gerade 3:02 und ich gehe bald ins Bett.
      Bin ich jetzt voraus?
      Und wenn ich um nachher um 8:00 aufstehe, bin ich dann hinterher?

      Ich persönlich finde absolute Uhrzeiten uninteressant.
      Für mich zählt lediglich, wie viele der zur Verfügung stehenden Stunden einer 24h-Periode (also Tag+Nacht) ich für welche Zwecke einsetze und welche Produktivität ich dabei erreiche.
      Wann genau dies geschieht, spielt für das Ergebnis keine Rolle.
      Sondern vielmehr meine Frische und mein Elan sowie die Umgebung, die ich mir für meine Aktivitäten schaffe.

      • Hi Pete,

        sehe ich auch so.

        Für mich sind die absoluten Uhrzeiten auch nicht so wichtig – aber das liegt vor allem daran, dass ich inzwischen sehr frei in meiner Zeiteinteilung bin.

        Als Arbeitnehmer oder in feste Termine gebundener Selbstständiger kann das frühere Aufstehen eine tolle Chance sein, sich zuerst Zeit für sich zu nehmen, bevor man sich an allen anderen Fronten abmüht.

        LG

        Tim

    • Hi MissPerfekt, ist tatsächlich noch ein weiterer Grund – aber für mich einer, den ich lieber etwas hinten anstelle, geht’s doch aus meiner Sicht auch darum, sich immer wieder auf sich selbst zu beziehen, statt sich zu vergleichen. LG Tim

  • Wow, das ist ein super Eintrag! Der hat mich jetzt so inspiriert, dass ich meinen Computer ausschalte und meinen Wecker von 6:10 auf 5:00 stelle. Mal schauen, wie morgen mit ein paar Sonnengrüßen um 5:00 Uhr der Tag beginnt :)

    • Hi Kathi,

      hoffe ich liege jetzt nicht daneben, aber ich glaube, hier das erste Mal von Dir zu lesen … also isses Zeit für das obligatorische:

      Herzlich Willkommen hier!

      Hat’s heute schon geklappt mit dem früheren Aufstehen?

      LG

      Tim

  • Schöner Artikel, den ich gerade zufällig lese.
    Das mit dem Erfolg + frühem aufstehen kann ich bestätigen.

    Ich fange seit etwa 3 Jahren jeden Morgen um 5 Uhr an zu arbeiten, stehe also noch ein Stück weit früher auf und bin wie im Artikel aus erwähnt wird vor der Konkurrenz wach. Während andere also noch schlafen habe ich bereits ordentlich vorgelegt. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, ich zumindest bin gerade in diesen Stunden unglaublich kreativ.

    Gut, der Nachteil ist: Man geht früher schlafen, aber seien wir ehrlich, was will man Abends auch noch großartiges machen, das Fernsehprogramm ist schon seit Ende der 90er nicht mehr schön :-)

    • Hi Daniel,

      Merci für das Kompliment an den Text.

      Mich würde sehr interessieren, was Du machst – kreative Leute sind ja eigentlich sehr oft Nachteulen.

      Achso: und was lief denn Ende der 90er Gutes?? :)

      LG

      Tim

    • Mmmhhhh…. da fällt mir einiges ein, was man abends schönes machen kann. :-)

      Ich würde nur wenig spannende Aktivitäten mit dem Fernsehprogramm vergleichen und stattdessen eher zum Abschalten, Verschrotten etc. des TV-Gerätes raten.

      Mir fällt öfter mal der Spruch “Morgenstund halt Gold im Mund. Aber natürliche Zähne sind schöner” ein. :-))

      Es hängt sicher von der Branche und der Art der Konkurrenz ab, ob und wann man etwas vorlegen muss.

      In vielen kreativen Bereichen erscheint es mir wichtiger, egal zu welcher Zeit eine hohe Qualität zu erzielen.
      Und im zweiten Schritt die Ergebnisse mit hoher Reichweite bekannt zu machen.

      Im Internet-Business z.B. sehe ich kaum noch eine Abhängigkeit von Uhrzeiten, weil man dort auch alles automatisiert verteilen lassen kann zu Zeitpunkten, die man im Voraus festlegt.

  • Wow, lieben Dank für diesen Artikel, Tim! Ich stehe seit einem Monat um 5 Uhr auf – und bin wahnsinnig produktiv am frühen Morgen. Jetzt habe ich sogar einen ganz ähnlichen Artikel geschrieben, der einer der beliebtesten Artikel auf unserem Blog ist: http://www.onedayprofits.de/um-5-uhr-aufstehen/

    • Hi Ben,

      ich danke Dir – freut mich, dass der Text Dich inspiriert hat und Du myMONK verlinkt hast!

      Liebe Grüße

      Tim

  • Hi lieber Tim,
    habe von einer Kollegin einen link von Dir heute zugeschickt bekommen und habe ein bisschen gestöbert, bis ich diesen Artikel mit dem Früh-Aufstehen fand.
    Ich kann mich noch nicht entscheiden, welcher Typ ich bin ( Eule oder Lerche, denn abhängig von Terminen, die ich habe oder nicht habe, kann ich früh oder auch später aufstehen.
    Habe aber immer ein besseres Gefühl, wenn ich früher aufstehe, weil ich einfach viel mehr und v.a. stressfreier erledigen kann.
    Ich habe jahrelang im Aussendienst gearbeitet und hatte Termindruck. Damit ich Zeit für mich hatte bin ich kurz nach 5 Uhr aufgestanden und habe eine halbe Stunde Yoga gemacht, was mir sehr guttat. Seit zwei Jahren bin ich nun terminlich nicht gebunden und bin zum “Weckerausdrücker” geworden, was mich irgendwie ärgert. :-(
    Ich freu mich Deinen Artikel gefunden zu haben,um mich wieder meinem erprobten Rhythmus zu widmen.Ich bin gerade auch in einer Prüfungsvorbereitungsphase und da trifft sich das gut, meinen Rhythmus wieder zu finden. Vielen Dank!!! :-)

    • Willkommen, liebe/r KIS,

      schön, dass Du da bist – und einen Dank an Deine Kollegin, die Dich hierhergeführt hat! :)

      Wünsche Dir, dass Du wieder in den für Dich besten Rhythmus gelangst, wie auch immer der genau aussieht!

      LG

      Tim

  • ok! Hast mich bekommen… mal schauen was das wird! Die nächste 30 Tage :-*

  • Vielen Dank, Tom! Heute habe ich deinen Rat genommen und alle war ganz gut gelaufen. Früh – sehr früh! – morgens habe ich ein paar Stunde gelesen und, nachdem ich mein Frühstück gegessen habe, konnte sogar vormittags in mein eigenes Projekt arbeiten. Klar es ist nur das erste Schritt ;). Und dafür bist du verantwortlich! Also, vielen vielen Dank :D.

  • Entschuldige… Tim! :)

  • 5 Uhr jeden Tag aufstehen?
    Herrausforderung angenommen…
    Mal gucken wie ich es als langschläfer schaffe ; )

  • Ich habe eine Frage: Wie arrangiert ihr euer Nachtleben -z.B. um mit Freunden zu treffen, essen zu gehen, usw.? Ich habe den Eindruck, dass wenn ich früh morgens aufsstehen will, muss ich nicht mehr abends aussgehen bzw. mit Freunden abends treffen. Wie gleicht man das aus? :)

  • 2 Möglichkeiten:
    1. Dein Nachtleben ist Dir etwas wert
    2. Das ist nicht der Fall

    Bei Fall 2. brauchst Du nichts zu tun. ;-)

    Bei Fall 1 empfehle ich einfach ein kurzes Nickerchen von 30 Minuten am frühen Abend.

    Danach bist Du nach einer gewissen Umstellung wieder für mehrere Stunden fit wie Turnschuh.

    Du brauchst ja nicht gleich zum vollwertigen Mehrphasenschläfer zu mutieren.

    Aber ein einfaches Nickerchen wie zu Großvaters Zeiten wirkt Wunder und ist sehr einfach in den Tagesablauf zu integrieren.

    Also einfach damit anfangen:
    Abends um z.B. 18 Uhr hinlegen und egal was ist um 18:30 wieder aufstehen.

    Nach spätestens einigen Tagen wirst Du leicht einschlafen und genauso leicht wieder aufstehen.
    Etabliere die Rituale für Mehrphasenschläfer, wenn Dir das zunächst noch schwer fallen sollte.
    Ich vermute jedoch, dass Du auch ohne auskommen wirst bei so einem recht einfachen Schlafsystem.

  • Vielen Dank, NLPete! :) Das klingt doch nicht so schwer aus ^^.

  • Hallo Tim,
    wir werden uns um 5 Uhr morgens ganz sicher nicht treffen :)

    Ich bin nach Chronotyp-Test ein ausgesprochener Spätmensch und was andere ab 5 Uhr morgens gut machen, kann ich ab 17 Uhr. Von 17 Uhr bis 2 Uhr morgens ist meine produktivste Zeit, also eigentlich auch, wenn es draussen wieder ruhiger wird. Ich mache vormittags, was andere abends machen. Ich hatte das Glück, dass ich die letzten Jahre beruflich ohne Wecker nach meinem Rhytmus leben kann.

    In einem früheren Leben war ich wahrscheinlich ein Nachtwächter.

    Durch die Lerchenzeiten musste ich in meinem Leben auch durch aber das ist für mich persönlich Folter. Klar, ich schaffe es auch um 5 Uhr aufzustehen aber mein Gehirn ist zu der Zeit noch ausgeschaltet, nur mein Körper wankt zombieartig durch die Gegend.

    Ich würde mir wünschen, dass jeder nach seinem persönlichen Rhytmus leben kann, man sich nicht in irgendwelche Schablonen pressen muss und die Arbeitszeiten immer flexibler werden.

  • Hallo Tim,
    bin erst seit kurzem bei mymonk dabei, hab aber in den letzten Tagen gemerkt, wie wichtig die Weisheiten für mich geworden sind! Dein Artikel über das 5 Uhr früh Thema erinnerte mich an ein “früheres Leben”. Vor einigen Jahren hab ich so leben “dürfen” und werde mir erst jetzt bewußt wie gut es getan hat;
    Ging damals immer um diese Zeit im Wald Laufen und der Tag war danach bei einer schönen Tasse Tee und einem Butterbrötchen das reinste Zuckerschlecken.
    Witzig war und da kann ich einigen der Nachteulen beruhigen: Ich stand um 5 auf, ging Laufen, am Nachmittag hatte ich Schicht bis um 10 Abends, danach saß ich meist noch bis Mitternacht auf der Terrasse und genoß die Ruhe unter den Sternen; Zu dieser Zeit schrieb ich auch meine besten Gedichte und hab kraftvoll wie nie zuvor (und auch danach nicht mehr)spirituell arbeiten können. Der Körper hat irgendwann diesen Rhythmus und mir fehlte weder Schlaf noch war ich schlecht gelaunt. Langsam kehre ich in diesen Trott zurück weil es einfach gut ging. Möchte jeden einladen, auch die Nachteulen, es mal auszuprobieren…Lb Grüße,wünsche Dir viele weitere Abonennten und Kraft für Deien Träume und deren Verwirklichung, Carola

  • ein kostenloser yogakurs um 5 uhr morgens animiert mich dieses experiment anzugehen – allerdings mit wecker um 4… und das wo 4 bisher für mich oftmals eher die zeit zum ins bett gehen ist :-) daein artikel motiviert zusätzlich! danke dafür! und nun ran ans tagebuch :-)

  • Hemmingway als Beispiel. Na toll. 99% aller Schriftsteller sind Nachtmenschen. Oder etwa nicht? Immer gewesen.

    So schöne Gedichte wie hier entstehen nicht um 5 Uhr morgens, das der Hemmingway wohl eine Ausnahme.

    http://schweizblog.ch/category/gedichte_remo_massat/

  • Oh ja, das liebe Aufstehen. Ein Thema, an dem ich schon mein ganzes Leben arbeite.
    Ich wäre sooooooo gerne Frühaufsteher, jedoch geht es mir genauso wie schon einigen meiner Vorredner – ich bin absolut nachtaktiv, und bin auch abends nie müde, sondern werde erst so richtig wach wenn andere ins Bett gehen. :(

    Wenn morgens der Wecker klingelt befinde ich mich – wie ich es immer nenne – im “Stein”-Modus. Ich kann mich quasi nicht bewegen und brauche ca. ne Stunde bis ich dann wirklich aufstehe. Dann bin ich aber immernoch wie ein Zombie. Mein Geist wacht erst so gegen 10 Uhr wirklich auf. Gut, dass meine Arbeistzeit auch erst da anfängt ;)

    Ich danke Dir aber trotzdem für diesen schönen Artikel, er motiviert mich trotz allem, es nochmal mit dem Frühaufstehen zu versuchen!
    Und den Tipp mit der Neukonditionierung werde ich auf jedenfall ausprobieren!
    Ich nehme mir jetzt vor – zwar nicht um 5 – aber um 6.30 aufzustehen, wenn mein Mann aus dem Haus geht. Da hätte ich immernoch 2 Stunden bis ich in die Arbeit muss. Für Yoga z.b. Das wäre schön.

    Apropos Yoga: Die “ambrosischen Stunden” sind nicht nur VOR Sonnenaufgang, sondern auch NACH Sonnenuntergang – ein Glück für alle Nachteulen wie mich ;)

    Liebe Grüße und danke für Deinen tollen Blog! <3

  • Ich komme sehr schlecht aus dem Bett und würde es so gerne können. Das Aufstehen zu trainieren finde ich eine ganz tolle Idee und werde ich auch eintrainieren.

    Vielen Dank!
    Nina

  • Lieber Monk, obwohl ich kein Freund von Ratgebern und Lebenshilfe-Publikationen jeglicher Art bin, verfolge ich seit einiger Zeit Deinen Blog. Ich finde hier interessante Ansätze, um bestimmte Dinge besser zu verstehen oder meinetwegen auch anzupacken. Auch Deinen Post über das frühe Aufstehen habe ich auf Anhieb angeklickt – gerade weil ich eine Langschläferin bin, immer behaupte, ich sei kein Morgenmensch und mir manchmal wünschte ich wäre einer. Ich liebe es am Wochenende genüsslich auszuschlafen, vor mich hin zu dösen – v.a. wenn ich daheim bin und keine interessante Unternehmung ansteht, empfinde ich das als wahren Luxus. Ich bin seit über einem Jahr selbständig und zum ersten Mal in meinem Leben, graut es mir morgens nicht vor der Arbeit (auch wenn ich viel mehr arbeite wie früher als Angestellte). Trotz allem, empfinde ich es jedes Mal als Zumutung für meinen Körper, wenn der Wecker klingelt und dieser -für mich unnatürlicherweise – aus dem Schlaf gezwungen wird. Ich verstehe Deinen Blog als Anregung dazu, ein Leben mit mehr Lebensqualität zu führen, sich der Tretmühle, die uns kaputt macht, “entarten” lässt bzw zu Marionetten einer auf Produktivität und Perfektionismus ausgelegten Maschinerie (heute aktueller denn je!)zu verweigern. Je mehr ich aber über Deinen obigen Post nachdenke, umso enttäuschter bin ich – dieser reiht sich m.E. perfekt in den Selbstoptimierungstrend, der unsere Generation erwischt hat, ein. Ich stelle mir nun den perfekten Unternehmensberater vor, der um fünf Uhr früh aufsteht, seine Korrespondenz erledigt, joggt oder Yoga macht, dann mit seinen Kindern frühstückt um dann voller Zen ins Büro zu gehen, wo er dann den Rest des Tages bis spät in die Nacht verbringt – ein Leben, das so dermaßen auf Disziplin geeicht ist, das Gemütlichkeit und Entspannung keinen Raum mehr finden. Passt natürlich auch in das Konzept der streng-mönchhaften Askese und ich kann mir gut vorstellen, dass dieses in Führungskräfte-Motivations-Coachings einfließt. Ich denke, Du verstehst meinen Punkt. Schade. Nichtsdestotrotz weiterhin viel Erfolg. Ella

  • Lieber Tim,
    kann ich alles bestätigen, hab damals meine Diplomarbeit so geschrieben. Um 5 raus mit dem Hund (wenn er mit wollte)- joggen, von 6 – 9 geschrieben Frühstück und ab 11.00 Uhr gearbeitet und immer noch Zeit und Energie gehabt für abends..Freunde usw. Um 22.00 Uhr schön ins Bett und ne Runde gelesen. Hab das Ganze ne Zeitlang (ca 10 Jahre)nicht gemacht aber immer positiv im Gedächtnis behalten und immer davon geschwärmt was für eine schöne Zeit das war. Heute mit Kleinkind klingelt der Wecker um 5.30 Uhr raus komm ich dank Snooze-Taste erst um 6. Der Zeit jag ich grad hinterher und hab dann meist keine mehr für mich. Riesen Danke für die Erinnerung! Ab morgen hab ich dann ne Stunde für mich!

  • Mein Organismus hat seine natürlichen Rhythmusgeber. Warum soll ich ihm einen fremden Rhythmus mit technischen Hilfsmitteln aufzwingen?

    Ich genieße es, morgens erst dann aufzustehen, wenn ich ausgeschlafen bin. Ich genieße es, mittags eine mehrstündige Siesta zu halten, wenn ich darauf Lust habe. Ich genieße meine stillen Abendstunden voller Kreativität nach einem Tag voller Inspiration.

  • Hallo Tim,
    kreatives Potenzial durch frühes Aufstehen freisetzen kann ich nur unterschreiben! Ich bin Arbeitsbedingt meist schon um 4 Uhr morgens aufgestanden und das dann auch an Wochenenden, in den frühen Morgenstunden habe ich auch viel intensiver an meinem Buch schreiben können oder mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinander setzen und ja der Kopf ist in dieser Zeit noch vollkommen frei und da kommen mir die besten Ideen, auch treten Zweifel kaum auf, weil der Geist ganz klar ist.
    Sehr schön finde ich auch in den Morgenstunden Einen kleinen Spaziergang zu machen wenn die Welt gerade am aufwachen ist.
    Sehr toller Artikel! Danke
    lg

  • Wow, toller Artikel! Da ich selber ein Frühaufsteher bin kann ich nur bestätigen, dass meine kreativste Zeit in den Morgenstunden ist und man auch nicht durch irgendwelche Sachen wie z.B. Handy usw. abgelenkt wird!

  • Lieber Tim,

    ich stehe schon seit Jahren um 05:00 Uhr oder früher auf – ganz einfach, sich das anzugewöhnen: 2 Kinder und Job verkürzen den Tag ungemein ;-)

    Inzwischen genieße ich diese ruhigen Stunden, bis die restliche Familie aus dem Bett krabbelt ;-)

    Liebe Grüße,
    Claudia
    P.S. Super Artikel wieder einmal!

  • Hi allerseits!
    Genau Heute wo dieser Artikel auf Fb erschien bin ich zufällig um 4.30 aufgewacht (man Magd glauben, oder nicht :-) ) und fa ich mir schon seit längerem wiedermal den Sonnenaufgang ansehen wollte (auch ein Grund früh aufzustehen) bin ich gleich raus aus den Federn , habKaffee gemacht und mich vors Fester gestellt…! Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Blitzableiter der Häuser vollbesetzt Mit Vögeln sind, die alle nur auf eines warten…den Sonnenaufgang und dass sie ehrfürchtig und andächtig auf dieses Naturschauspiel harren…gigantisch!
    Ich sah also, dass ich vom Fenster aus nicht alles sehe, wegen der Häuser und beschloss kurzerhand aufs Dach zu klettern, wie ich es als Kind tat um mich vor den Erwachsenen zu verstecken bzw auch meine Ruhe zu haben…es war phänomenal! Die Genialität eines Sonnenaufgangs muss man erstmalverfassen können…Schöpferwerk pur…ach bla bla…ich Hab nichtdie Worte, die diese SSchönheit fassen können!
    Seht selbst!
    Auf alle Fälle auch ein Grund früh auf zustehen!
    Drück euch alle

  • Sollte ich mal ausprobieren, auch wenn ich derzeit wegen der verhaltenen Auftragslage nur maximal fünf Stunden am Tag arbeite.

  • Hi, habe den Artikel gelesen als ich im Internet nach Tipps suchte wegen meinem “Schlafmangel”. Seit einem Monat habe ich einen Job bei dem meine Schicht um 6 Uhr beginnt. Das heißt für mich um 3:50 aufstehen und um ca.16 Uhr zu hause sein. Da ich aber mit meiner Lebenspartnerin zusammenwohne und sie von ihrem aushilfsjob (sie ist Studentin) erst um 20 – 21 uhr heimkommt, schlafe ich generell erst um ca. 24 uhr ein da man ja auch noch was voneinander haben möchte und ich generell eher eine Eule bin. Hat jemand einen tipp wie ich trotz weniger stunden schlaf ausgeruht srin kann? Und wie lange sollte ich am Wochenende schlafen?

  • Hi,

    Du scheinst doch sehr viel Zeit zu haben zwischen dem Zuhausesein nach Schichtende und dem Eintreffen Deiner Lebenspartnerin.
    Ergo kannst Du Schlaf nachholen.
    Z.B. von 16-16:30 und noch einmal 19:30-20:00.
    Besser wäre es jedoch, wenn Du in dem Block auf Schicht auch noch eine halbe Stunde ein Nickerchen halten könntest.

    Für die Hintergründe, Techniken zur Umstellung, Schlafsysteme etc. habe ich ein recht umfangreiches Buch über Mehrphasenschlaf geschrieben.

    Vielleicht hilft es Dir:
    http://amzn.to/16eNPPT

    Denn auf Dauer sind 4h Schlaf pro Tag zu wenig, wenn Du sie nicht via Mehrphasenschlaf aufteilst und dadurch ausreichend REM-Phasen bekommst für die geistige Erholung.

    Viele Grüße
    Peter

    • Hi Pete,

      sehr interessant!

      Einer meiner Lieblingsblogger, Steve Pavlina (http://stevepavlina.com/) hat den polyphasischen Schlaf auf viele Monate oder sogar ein paar Jahre, weiß nicht mehr genau, ausprobiert. Er war an sich zufrieden damit, fand es aber sozial schwierig, weil er sich eben immer wieder hinlegen musste, wenn auch nur kurz.

      Geht’s Dir damit nicht auch so?

      LG

      Tim

  • Hi Tim,

    mir geht es gut und ich wechsele mittlerweile auch mal zwischen den Schlafsystemen.
    Vor einigen Wochen habe ich z.B. ein neues kritisches IT-Projekt übernommen und da ist es zu Beginn schwierig, über den Tag zu einem Nickerchen zu kommen vor Ort beim Kunden.
    Daher bin ich gerade zurückgewechselt auf Siesta.
    Und sobald sich die Lage vor Ort mehr geklärt hat, entscheide ich, wie ich es zukünftig handhaben will.

    Ich bin mittlerweile sehr flexibel und mir geht es gut, auch wenn ich mal auf ein anderes Schlafsystem wechsele für einige Wochen.

    Aber wie es mir ergeht, ist gar nicht wichtig.
    Entscheidend ist, wie es Dir geht, wenn Du erfolgreich umgestellt hast.

    Und es hängt davon ab, wie sehr Du das willst.

    Andere Leute haben kein Problem damit, wenn Du:
    - Einkaufen gehst und 3 Stunden unterwgs bist
    - eine halbe Stunde badest
    - eine Viertel Stunde auf der Toilette hockst
    - 2 Stunden einen Film im Fernsehen ansiehst
    - usw. usf.

    Warum sollte jemand etwas dagegen haben, wenn Du stattdessen oder zusätzlich 30 Minuten lang ein Nickerchen machst, das Dir total gut tut und Dir ermöglicht, mehr vom Tag zu haben und dabei mehr Freud zu empfinden?

    Mögliche Gründe:
    - Neid
    - Missgunst
    - Die Unfähigkeit, mit Ungewöhnlichem umzugehen
    - Der Wunsch, auch diese Zeit noch mit Dir zu verbringen
    - usw. usf.

    Schreibe einfach mal auf, welche Gründe Du für Dein Umfeld siehst, wer warum was dagegen haben könnte, wenn Du Mehrphasenschlaf betreibst.
    Damit findest Du dann leichter das für Dich richtige Schlafsystem von den vielen verschiedenen im Buch beschriebenen.

    Viele Grüße
    Peter

  • Ich verzichte seit drei Wochen nun komplett auf Koffein und muss sagen meiner Leistungskraft ging es nie besser. Ich nehme die Kraft oder Erschöpfung meines Körpers eher wahr und kümmer mich gut um ihn. Vorher war ich auch ein Nachtmensch und ging teilweise erst um 4 oder 5 Uhr morgens schlafen. Es passte zu meinem Rythmus — dachte ich. Ich versuchte es schon mehrmals damit früh aufzusthen, aber ich bringe morgens keine produktive Leistung zu Stande, so wie Ernest Hemingway. Mein Hirn ist morgens einfach nur leer. ich brauche die Eindrücke des Tages um zu reflektieren, auch war ich wohl morgens durch den hohen Koffeinvebrauch weiterhin zu erschöpft und brauchte zu lange, um in die Gänge zu kommen. Retrospektiv ist es für mich nur einleuchtend, wieso es damals nicht klappte.

    Weiterhin hat Nachteule-sein einen weiteren Nachteil. Man verpasst einen großen Teil des Sonnenlichts. Und gerade im Winter kann das Energieraubend sein, ohne es zu bemerken. Man merkt nicht, dass einem etwas fehlt, wenn man es nicht zu schätzen weiß. Und Sonne ist Energie, sie tut einem gut. Inzwischen sitze ich zum Lesen ab 10 Uhr immer sonnend auf den Balkon. Und schöpfe in der Tätigkeit Energie für den restlichen Tag.

    Die kritischen Stimmen, dass man das gesellschaftliche Leben am Abend verpasse verstehe ich nicht ganz. Man kann ja teilnehmen, aber nicht 7 Tage die Woche, was vielleicht auch ganz gut ist manchmal. Ein Beispiel: Die letzten Tage waren sehr anstrengend für mich, aber eine Freundin wollte gestern Abend unbedingt ins Kino. Bevor ich zur Spätschicht zur Arbeit bin merkte ich nur, wie erschöpft ich bin, dass die körperkiche Arbeit anstrengend sein wird und dass ich lieber früh ins Bett möchte. Also sagte ich ab, ging zur Arbeit und schlief nach einem leckeren Essen _sofort_ ein. Normalerweise hätte ich nicht abgesagt, ich hätte mich mit Koffein oder Energydrinks vollgedröhnt und hätte mich aufgedreht hingeschleppt, aber dann wäre ich nicht heute früh um 6 ohne Wecker aufgewacht und würde mich genau jetzt nicht ganz wunderbar fühlen.

    Die Freundin hatte die Tickets übrigens schon gebucht und war ziemlich sauer. Das wusste ich allerdings nicht. Hätte sie mir zeitnah Bescheid gegeben, hätte ich wohl vor der Arbeit mir Zeit für ein Powernap von ‘ner Stunde genommen. Also hätte ich teilnehmen müsse, hätte ich n Alternativweg gefunden.

    Was meinen Schlafrythmus angeht pendelt sich das inzwischen so ein. Manchmal schlaf ich nur 4h, wenn ich noch n Buch lesen will und frühmorgens um 5 Uhr aufstehen muss und überstehe trotzdem grandios den Tag, wenn ich ihn mit Yoga starte. Manchmal lande ich aber auch schon um 10 im Bett und schlafe bis 8 und stehe ohne Wecker auf. Vielleicht schaffe ich nicht mehr soviel, wie ich früher unter dem Koffeinwahn immer tat, aber ich fühle mich besser und tue die Dinge, die ich schaffe immer 100% gut.

    Man sollte wirklich mehr darauf hören, wann der Körper müde und erschöpft ist. Ich kenne soviele, die brauchen erstmal 1 Liter Kaffee, bevor sie wach werden und haben immer extremst schlechte Laune und einige nehmen sogar zu viele Schmerztabletten, um sich auf den Beinen halten zu können. Aber wofür? Nur um 2h weniger zu schlafen oder abends länger wach zu bleiben, um ja was zu erleben, ohne es wirklich in dem Moment wahrnehmen zu können?

    Aber ich schweife ab. Zum Thema 5 Uhr morgens aufstehen habe ich noch ein Pro-Argument. Selbst, wenn man eine Nachtigall ist, hat das Abendliche Arbeiten einen Nachteil: Es gibt zu viele Ablenkungen, und es kostete mich immer extremst viel Energie diszipliniert zu bleiben, und nicht früher Schluss zu machen (Ach, dafür mach ich morgen länger… — Denkste!) und Anfragen und Nachfragen und Angebote von Freunden abzulehnen. Mitunter führt es nämlich genau dann dazu, dass man eben spontane Gesellschaftlische Events ablehnen muss, weil man Wichtiges, was man nicht tat, noch unbedingt erledigen muss. Ständig im Kopf zu haben, dass man abends noch was tun kann und vorher nicht “Feierabend” hat ist ebenfalls nervig.

    Ich hab meinen Rhythmus inzwischen gefunden, indem ich morgens mein Sportpensum abhake und meinen Körper in Schwung bringe, dann fülle ich meinen Kopf erstmal mit Informationen und auf der Arbeit sprudelt es nur in meinem Kopf und trotz und vllt wegen dem Sport fühle ich mich immer meist wunderbar. Ich merke inzwischen, wie schlecht es mir geht, wenn ich den mal skippe, dann schleppe ich mich auf der Arbeit nur so hin-und-her.

    Fazit: Blablabla. Man sollte wirklich schlafen, wenn man müde ist(Achtsamkeit!) und gerade abends eher auf Kaffee verzichten. Im Idealfall braucht man dann nämlich weniger Kaffee am Morgen und ist bereits frühmorgens effektiver und gleicht die Zeit, die man eher schlafen ging nämlich aus. Weiterhin ist es einfach ein grandioses Gefühl, wenn man erst 12 Uhr mittags hat und das meiste, das man sich vornahm, schon geschafft hat. Es nimmt einem Viel Druck und lässt den Tag freier von statten gehen.

    Gruß.

  • Klingt alles super, leider stimmt es nicht, dass man seinen Schlaf konditionieren kann. Bis heute hält dieser Glaube an, neustes Forschungen aus dem Bereich der Chronobilogie haben aber gezeigt, dass das Schlafverhalten zum aller größten Teil angeboren ist. Wer also von Natur aus eine Nachteule ist, hat prinzipiell keine Chance, sich einen Schlafrhythmus anzugewöhnen, bei dem er schon um 5 Uhr aufstehen kann.

    Und dafür bin ich leider ein sehr gutes Beispiel. Ich würde mich als extreme Nachteule bezeichnen und werde in der Regel nicht vor 2 Uhr Nachts müde. Das gilt selbst wenn ich schon mehrere Tage hintereinander pro Nacht nur 4 Stunden geschlafen habe, oder sogar den Schlaf eine Nacht komplett ausgesetzt habe. Meine produktivste Phase liegt zwischen 0 und 2 Uhr Nachts und daran kann ich nichts ändern. Ich muss Berufsbedingt täglich um 6 aufstehen, merke aber kein bisschen, dass sich mein Körper daran gewöhnt. Ich bin den ganzen Tag schlapp und müde und bekomme gerade in den frühen Morgenstunden so gut wie gar nichts auf die Reihe.

    Sobald ich auch nur einen einzigen Tag frei habe, stellt sich mein Körper automatisch auf meinen “echten” Schlafrhythmus ein, was bei mir bedeutet, um 3 Uhr ins Bett gehen und um 11 Uhr aufstehen.
    Ich habe es schon oft versucht mich auf einen anderen Rhythmus einzustellen und generell z. B. 6 oder 7 aufzustehen und das auch am Wochenende. Aber es ist leider nicht möglich. Mein Rhythmus “rastet” irgendwann wieder so ein, dass ich um 11 aufstehe und die Wissenschaft bestätigt das mittlerweile.

    Aus Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Chronobiologie#Mensch
    “In der Bevölkerung können zwei Hauptkategorien von „Chronotypen“ unterschieden werden. Die einen gehen spät zu Bett und stehen entsprechend später auf – die „Eulen“ oder Langschläfer, während die „Lerchen“ oder Frühaufsteher früh zu Bett gehen und früher aufstehen. Da diese Unterschiede durch genetische Prädisposition zustande kommen, ist ein „Umerziehen“ so gut wie ausgeschlossen.[3] Das bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung ständig wider seine Anlagen lebt. Bei Jugendlichen, die während der Pubertät tendenziell eher „Eulen“ sind, konnte nachgewiesen werden, dass eine Verschiebung des Schulbeginns um eine Stunde – besonders im Winter – zu allgemeiner Leistungsverbesserung und besserem Gesundheitszustand führte.[4]“

  • Das kann ich für mich persönlich in keiner Weise bestätigen, denn ich habe im Laufe meines Lebens sehr viele Umstellungen meines Schlafrhythmus vorgenommen.
    Vom Säugling über das Kleinkind zum Schüler gab es bereits Umstellungen, wie sie jeder Erwachsene schon bei anderen Kindern gesehen hat.
    Als Wehrpflichtiger zum 24h-Schichtdienst in 4h-Schichten around the clock, als Student vom Frühaufsteher zum Spätaufsteher mutiert, als Familienvater wieder zurück.
    Darüber habe ich mir früher nie Gedanken gemacht und es hat immer geklappt.

    Und als Mehrphasenschläfer habe ich die Prinzipien einfach weiterentwickelt, die die Umstellung des Schlafes erleichtern.

    Wenn Dir das zunächst nicht auf Anhieb gelingt, dann prüfe mal Deiner Ernährung, den Konsum von Koffein, Alkohol etc., die Nutzung von Fernseher oder PC spätabends (denn das blaue Licht beeinflusst Deinen Melatonin-Haushalt) usw. usf.

    Das hat nicht notwendigerweise mit “Vererbung Deiner Schlafgewohnheiten” zu tun, sondern mit Deinen sonstigen Gewohnheiten.

    Ich will hier nicht den ganzen Inhalt meines Buches neu schreiben, aber wenn Du es wirklich willst, dann setze in erster Linie bei Deinen Gewohnheiten an.
    Z.B. abends früh Sport machen, dann baden und in Ruhe ein Buch lesen, eine warme Tasse Milch mit Honig gefolgt von Meditation und friedlichen Gedanken.
    Dann kannst Du gar nicht anders als einschlafen.

  • Hey :)

    An deinem Artikel ist einiges dran. Doch für mich persönlich könnte ich das nur umsetzen, wenn ich Single wäre. Mein Freund steht unter der Woche um 5:30 Uhr auf und ist rein aus Gewohnheit auch am Wochenende früh wach. So weit so gut.
    Aber die seltenen Tage zu genießen, die man morgens mal gemeinsam länger im Bett bleiben kann, Zeit zum Reden hat; da würde ich nicht sofort aufstehen, egal, welcher Traum gerade auf mich wartet.

    Ich werde in der nächsten Zeit für mich mal testen, wie es für mich funktioniert, wenn man früh aufstehen mit Ausnahmen etabliert.

    Viele Grüße
    Sarah

  • Hallo
    Ich Schlafe immer erst um 3 UHR morgens ein und bin wieder um 5 UHR wach
    und das seit 10 Jahren schon

  • Alleine schon der Fakt, dass es im Winter – morgens um 5 – einfach mal -3.000.000*C in meiner Wohnung sind, ganz zu Schweigen von draußen, lässt mich nicht aufstehen.
    Und jetzt braucht mir niemand zu kommen von wegen “trink nen Tee”.. Morgens um 5?!
    Und das Wort “Disziplinieren” gefällt mir. Wohl ehr zwingen. Außerdem sind Langschläfer bewiesener Maßen die erfolgreicheren Menschen. Versteht mich nicht falsch. Schon cool wenn man um 11 uhr sagen kann “wow, was ich heute schon alles geschaft habe”, aber ehrlich? Früh aufstehen ist das schlimmste was es gibt und ist ja anscheinend und erfahrungsgemäß nur mit Zwang möglich. Also gesund kann das ja nicht sein.
    Könnte jetzt noch 100 Gründe nennen, warum man nicht um 5 Uhr aufstehen zu braucht aber jeder wie er mag.

    Mfg Daniel

Hinterlasse einen Kommentar


x
Dieses kostenlose E-Book zeigt Dir, wie Du loslassen, Dich von Stress befreien und Deine wahren Träume finden und verwirklichen kannst.
Das Beste aus 70 meiner Interviews mit Meistern, Mönchen und Coaches.

Plus 1-2x monatlich exklusive Tipps per Mail für innere Ruhe und verwirklichte Träume im myMONK-Newsletter.

13.000 Newsletter-Empfänger können sich nicht irren! :)


  

Kostenlos. Keine Weitergabe an Dritte. Jederzeit abbestellbar.