Man weiß nie, wofür es gut ist – eine kurze Geschichte von Bauern und Pferden | myMONK.de
|22. Januar 2013 08:13

Man weiß nie, wofür es gut ist – eine kurze Geschichte von Bauern und Pferden

Wir urteilen sehr schnell, entscheiden über Gut und Schlecht … ohne zu wissen, was das Gute an Schlechtem in sich trägt und das Schlechte an Gutem.

Eine kurze Geschichte dazu:

Ein Bauer hatte ein Pferd, aber eines Tages lief es fort und der Bauer und sein Sohn mussten ihre Felder selbst pflügen. Die Nachbarn sagten: “Was für ein Pech, dass euer Pferd weggelaufen ist!”. Aber der Bauer antwortete: “man wird sehen”.

Eine Woche später kam das Pferd zum Bauernhof zurück und brachte eine ganze Herde wilder Pferde mit. “So viel Glück!” riefen die Nachbarn, aber der Bauer sagte: “man wird sehen”.

Kurz danach versuchte der Sohn des Bauern, eines der wilden Pferde zu reiten – aber er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. “Oh, so ein Pech!” Die Nachbarn hatten Mitleid, aber der Bauer sagte wieder: “man wird sehen”.

Ein paar Tage später zog der Landesherrscher alle jungen Männer in sein Heer ein, um in die Schlacht zu ziehen. Aber den Sohn des Bauern ließen sie wegen seines gebrochenen Beins zu Hause: “Was für ein Glück, daß dein Sohn nicht in die Schlacht ziehen muss!” freuten sich die Nachbarn. Aber der Bauer bemerkte nur: “man wird sehen”.

 

Gefunden auf: zen-matrix.de

 

Photo: Renaud Camus

13 Kommentare

  • Good thing? Bad Thing? Who knows ;)

  • Jede Sache hat 3 Seiten:
    - eine positive
    - eine negative
    - und eine komische ;-)

    In diesem Sinne

  • Die Wechselfälle des Lebens …

  • Aber diese Gelassenheit macht das Leben auch ein bisschen arm, oder? Die Nachbarn freuen sich, ärgern sich, haben Mitleid… sie leben :)

    • Hi Katja,

      ja klar, das ist schon ziemlich extrem, und am Ende ist immer die Frage: wie steht man selbst dazu, und kann man vielleicht aus so einer Geschichte etwas für sich mitnehmen?

      LG

      Tim

    • Auch hier, ein sehr großes Missverständnis der Begrifflichkeit. Meist versucht in der Spiritualität oder Esoterik zu erklären.

      Man sagt, Gelassenheit, bedeutet loslassen..
      Man sagt, Gelassenheit, bedeutet zulassen..

      Gelassenheit ist ein momentaner Gemütszustand, nicht einmal eine Emotion. Daher
      entspricht keines der beiden Erklärungen, der Wahrheit. Gelassenheit, ist ein Bewustseinszustand, der nicht von einem Selbst wahrgenommen werden kann. Meist wird man von anderen darauf hin gewiesen.

      Du bist aber gelassen..
      Schau mal wie gelassen der ist..

      ect. ect.

      Wenn jemand von sich behauptet, es sei gelassen, ist er es in dem Moment schon nicht mehr. Es ist nicht möglich. Dies gilt es zu verstehen… nicht mehr und nicht weniger. Aber ganu dies ist das Problem, es zu verstehen.

      In der rationalen Welt, bedeutet das LOSLASSEN oder es ZULASSEN, lediglich, denke anders.. nicht mehr und nicht weniger.

  • Auch wenn Dir was schlechtes widerfährt, akzeptiere es – es gehört wie das Gute zum Leben dazu! Nur weil man etwas Pech oder was verloren hatte, sollte man den Kopf nicht hängen lassen – lieber Beinbruch als tot auf dem Schlachtfeld ;)

  • Ja/Nein-Entscheiden, sind bereits Urteile und Werte.

    Immer wieder festzustellen, sind die spirituellen und/oder die esoterischen Irrlichter, auf Fragen von Menschen, nach Lösungen von Lebensproblemen in der rein vom Verstand geprägten Realität.

    Ich betone nocheinmal, ein Ja/ oder Nein sowie eine Etscheidung zu tereffen, ist bereits ein Urteil. Es ist nicht möglich, im Altag ohne ein Werten und Urteilen rationalle Entscheidungen treffen zu können. Dafür sind “wir” u.a. Menschen.

    Es gibt ebenfalls spirituell angehauchte Menschen, die Glauben etwas zu wissen.
    Wer sagt Urteile nie, oder werte nie, hat dies bereits mit seiner Aussage getan.

    Sehr gefährlich, weil in Wahrheit nicht wirklich etwas verstanden, sondern ein Glaubensmuster übernommen wurde. Man glaubt etwas zu wissen. Eine Realität und völlig ok, jedoch ein Irrtum.

    Ein Erwachter bzw. Erleuchteter, hat nichts mit Spiritualität, Glauben etc. am Hut. Es gibt jedoch Menschen in Fleisch und Blut, welche als Bote angesehen dürfen. Sie greifen ein! Dies wiederum, ist für fast alle Menschen unbegreiflich und nicht existent. (In ihren Köpfen)

    Beste Grüße,
    Stephan

  • Ist aus einem Buch von Dan Milman:
    Der Pfad des Friedvollen Kriegers!

    Geniales Buch!

    *** Leseempfehlung ***

    • Hi Marcel,

      Danke für den Buchtipp!

      Die Geschichte taucht echt in X Büchern auf, ich würde sogar sagen: fast in allen! *lach* … nee, die ist echt superweit verbreitet.

      LG

      Tim

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