Die folgende Übung stammt aus dem kostenlosen Ebook „Die myMONK-Meditationen„.

 

Aus dem Zen-Buddhismus stammt diese einfache, grundlegende Meditation, bei der der Atem beobachtet wird.

Dadurch schult man die eigene Konzentration und lernt, vollkommen im Jetzt aufzugehen.
Keine Vergangenheit. Keine Zukunft.
Nur das Jetzt.
Die Atem-Meditation lässt sich wunderbar einfach in den Alltag integrieren, sie kann überall und zu jeder Zeit ausgeübt werden.
Dauer: 10-15 Minuten
 
  1. Setz’ Dich bequem hin, atme tief und ruhig durch die Nase ein … und durch die Nase aus … und ein … und aus. Ein paar tiefe, ruhige Atemzüge reichen. Du brauchst den Atem nicht beeinflussen, Dein Körper findet die ideale Atmung selbst.
  2. Beobachte Deinen Atem. Konzentriere Dich dabei auf eines der folgenden Dinge:

    – Wie hebt und senkt sich der Bauch?
    – Wie fühlen sich die Atemzüge an den Nasenlöchern an?

  3. Konzentriere Dich sanft und liebevoll darauf, wie der Atem kommt und geht. Am besten ist eine Haltung „entspannter Konzentration“.
  4. Schweifen Deine Gedanken ab, dann führe Deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück auf das Ein- und Ausatmen. Es ist ganz normal, immer wieder abzuschweifen – vor allem dann, wenn man neu in der Welt der Meditation unterwegs ist. Das ist völlig in Ordnung. Kehre einfach wieder und wieder zurück zur Konzentration auf die Atmung.

Tipp: mir hat es am Anfang geholfen, die Atemzüge zu zählen. Zum Beispiel, indem man jede Ausatmung zählt. Sobald man bei „10“ ist, kann man wieder von vorn beginnen. Da muss man sich wirklich zu Beginn sehr konzentrieren, um nicht zur 11 zu zählen, sondern nach dem zehnten Zug wieder bei 1 anzufangen.

Wie mit allen Arten der Meditation ist es auch bei der einfachen Atem-Meditation so: je häufiger man sie trainiert, umso schneller und wirkungsvoller beruhigen sich Körper und Geist.

 

Photo: seyed mostafa zamani