|28. Oktober 2012 12:14

Achtsame Liebe, achtsame Sexualität

 
Es folgt ein Gastbeitrag von
Volker Kalmbacher. Über die Anwendung von Achtsamkeit zur Weiterentwicklung von Liebe und Sexualität in der intimen Beziehung.
 

In meiner Arbeit mit Paaren, die miteinander in einer intimen Beziehung leben, taucht irgendwann die Frage nach der Sexualität in der Partnerschaft auf. Manchmal sind es konkrete Probleme in der Sexualität, wie vorzeitiger Samenerguss, Lust- und Erregungsstörungen, Erektionsschwierigkeiten, Fragen zur Verhütung, die unmittelbar Anlass geben für die Beratung. In vielen Fällen sind es ganz andere Themen, welche als Belastung in der Partnerschaft wahrgenommen werden und den Grund für eine Beratung geben. Dann bleibt das Thema Sexualität zunächst im Hintergrund. Vielleicht fällt irgendwann – eher beiläufig – eine Bemerkung wie: ,Miteinander schlafen? Tun wir schon lange nicht mehr.‘

Kein Sex mehr, weil das Feuer aus ist?

Viele Paare haben nicht direkt ein Problem in der Sexualität – viele Paare haben das Problem, dass die sexuelle Begegnung nicht mehr stattfindet.

Manchmal ist es paradox: beide Beteiligten berichten von ihrer Sehnsucht nach mehr Nähe, Zärtlichkeit und erotischen Austausch. Trotzdem findet dieser Austausch nicht mehr statt. Irgendwann ist da etwas verloren gegangen, was vorher ganz interessant war – und es wurde nicht wiedergefunden.

Es mag gute Gründe geben, warum die sexuelle Begegnung nicht mehr stattfindet. Manche Gründe sind offensichtlich: Gewalt in der Beziehung, Untreue eines Partners, Alkoholprobleme sind solche Gründe. Wenn die Partnerschaft in der Krise steckt, ist vielfach verständlich, dass die beiden, die gerade miteinander streiten, sich auch sexuell voneinander distanzieren.

Immer wieder ist es aber so, dass ein keinen klaren Grund gibt für das ,Nicht-Leben‘ von partnerschaftlicher Sexualität. Gerade in langdauernden Beziehung ist es so, dass das Feuer der Begierde nicht mehr lichterloh brennt. Manchmal spreche ich davon, dass ,die Gnade der Hormone‘ irgendwann vorbei ist. Ich meine damit die ersten Monate von Verliebtheit – die Zeit, in der unser Körper in großen Mengen Hormone freisetzt, die uns zur sexuellen Begegnung motivieren. Da müssen wir nichts tun – dieses Feuer brennt ganz von alleine. Nach dieser Phase der Verliebtheit beginnt die Arbeit – die Beziehungsarbeit. Da geht es nun darum, Wege zu finden den anderen auch dann zu lieben und zu begehren, wenn der Blick nicht mehr durch die rosarote Brille gefärbt ist. Denn ohne diese Brille, sieht der andere tatsächlich nicht so blendend aus. Es fallen plötzlich Kleinigkeiten im Verhalten auf, die man früher nicht bemerken konnte. Der ,real existierende‘ Mensch wird sichtbar. Den wirklichen Menschen, der auch schwierige Aspekte haben wird, zu lieben – das ist eine Entscheidung, die man bewusst treffen muss – wenn man denn will. Stark reduziert ausgedrückt, ist Verliebtheit ein Zustand, der weitgehend unbewusst entsteht – eine automatische Reaktion. Liebe dagegen ist ein Zustand, der auf bewusster Mitarbeit, Motivation und Entscheidung beruht. Zugegeben: diese Ansicht unterscheidet sich deutlich von den romantischen Vorstellungen von Liebe, die unsere Gesellschaft prägen.

Bezogen auf die Sexualität bedeutet das: Paare können nicht davon ausgehen, dass die sexuelle Attraktion über einen langen Zeitraum stabil und unverändert bleibt. Es ist sicher, dass Schwankungen der Lust auftreten. Die Frage ist demnach nicht: Was kann ich tun, damit die Lust unverändert erhalten bleibt. Die Frage ist vielmehr: Wie geht man damit um, dass die Lust sich verändert? Was ist förderlich, um immer wieder aufeinander zuzugehen?

In der Sexualität gehen Menschen regelmässig ein großes Wagnis ein. Menschen ziehen sich voreinander aus, zeigen sich nackt und ungeschützt. Zu Beginn helfen die Hormone – sie trüben den Blick, stärken das Selbstbewusstsein. Vor allem steckt ja in jeder Begegnung der ,Zauber des Neubeginns‘.

Die Hoffnung, gerade in diesem Gegenüber den Menschen gefunden zu haben, der die eigenen Wunden heilt und intime Bedürfnisse erfüllt. Später zeigt sich, dass auch dieser Mensch nicht perfekt ist, sondern mit großer Präzision den Finger genau und immer wieder auf die wunde Stelle legt.

Die wunden Stellen sind Gefühlszustände, die ihren Ursprung in alten Erfahrungen haben. Erfahrungen, die weit vor der Zeit der aktuellen Beziehungssituation ihren Ursprung haben. Die frühen Bindungserfahrungen haben sich fest eingeprägt im Muster unserer neuronalen Organisation. Dem aktuellen Gegenüber fällt die undankbare Aufgabe zu, durch sein Tun die abgespeicherten Wahrnehmungs- und Reaktionsmuster auszulösen.

Meist ist nicht wirklich zu erkennen, wodurch der eigene Zustand ausgelöst wurde. Das passiert weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Das rationales Selbst versucht nun Erklärung zu finden, für den eigenen Zustand – und findet diese Erklärung vorzugsweise im Verhalten des Gegenübers. Es entsteht die ,Du-bist-falsch-Trance‘ – die Vorstellung, der Andere sei verantwortlich dafür, dass es gerade so schwierig ist miteinander.

Sich nun nicht umzudrehen, sich zu bedecken, wegzulaufen – das ist die Herausforderung. Der alltägliche Kompromiss kann darin liegen, sich zwar nicht zu trennen, aber sich auch nicht mehr so ,nackt‘ zu zeigen. Dann liegt es nahe, auf die sexuelle Begegnung zu verzichten. Immerhin bleibt ja noch der gemeinsame Alltag. Leider verzichtet man damit auf die Stärkung der Beziehung durch die gemeinsam gelebte Sexualität und die nährenden Erfahrungen von Lust und Nähe.

Will man diesen Kompromiss nicht eingehen, gilt es Wege zu finden um gerade dann miteinander in Kontakt zu bleiben, wenn es schwierig ist. Die Methode der Achtsamkeit kann hierbei eine verlässliche Stütze sein.

Achtsamkeit für Paare

Ihren Ursprung hat die Methode der Achtsamkeit in der buddhistischen Psychologie. Trotz der Nähe hierzu, ist Achtsamkeit kein neuer Begriff für Meditation. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen von Neuro-biologen, -physiologen und -psychologen belegen eindrucksvoll den Nutzen dieser Methode.

Die Anwendung der Achtsamkeit in der Beratung von Paaren basiert auf dem Verständnis, dass durch achtsame Beobachtung des eigenen Erlebens, Fühlens und Handelns ein Zustand von Bewusstheit entsteht, aus dem heraus willentliche Entscheidungen für die Gestaltung der Beziehung zum Gegenüber überhaupt erst möglich werden. Durch diese vertiefende Form der Selbstwahrnehmung entsteht die Möglichkeit der Selbstregulation.

Durch das Training von Achtsamkeit ist es möglich, sich selbst empathisch wahrzunehmen und im Detail zu verstehen, wie die eigenen inneren Zustände entstehen und wodurch diese ausgelöst werden. Aus dieser Haltung heraus ist es gleichsam möglich, den Beziehungspartner neu zu entdecken, ihn so zu sehen, wie er (oder sie) tatsächlich ist. Die ,Du-bist-falsch-Trance‘ weicht dem Bedürfnis, den anderen ,wirklich‘ zu sehen und verstehen zu wollen. Wirklich sehen meint: Den anderen wahrnehmen ohne rosarote Brille und ohne die unbewussten Muster der eigenen Wahrnehmung.

Die Kehrseite der Methode? Es braucht Training! Der ,Achtsamkeitsmuskel‘ wächst durch regelmässiges und beharrliches Üben. Dazu gibt es umfassende Anleitungen, die in der Beratung weitergegeben werden, durch Kurse trainiert und vertieft werden können. Die Methode der Achtsamkeit beinhaltet die grundsätzliche Haltung des Beraters als Unterstützer für das Selbstmanagement des eigenen Zustands. Der Berater tritt nicht als Experte für die intime Beziehung auf und gibt keine Ratschläge für erfüllende Sexualität. Es wird auf das Aufstellen von Regeln für gegenseitige Wertschätzung verzichtet, sondern die Neugier geweckt auf den Menschen, mit dem man manchmal hadert, und den man eigentlich lieben möchte.

Achtsamkeit fördert die intime Beziehung, im Sinne von Intimität als ,einen Zustand tiefer Vertrautheit‘. Es entstehen Zustände von grundlegendem Verständnis füreinander mit der Chance dem anderen wahrlich zu begegnen. Und das ist natürlich sehr förderlich dafür, dass die sexuelle Begegnung wieder interessant und lebendig werden kann.

Text von und herzlichen Dank an: Volker Kalmbacher

 

Photo: Cia de Photo

8 Kommentare

  • Hier wieder ein Betrachtung aus einer mehr spirituellen Warte und meine Auffassung zum Thema. Spirituell gehen wir immer aus von Energiekörpern, unserer Bewusstheit und der Ausrichtung der Absicht in einem möglichst „hohen“ Bewusstsein (Wertschätzung, Liebe, Dankbarkeit …), das einhergeht mit Intuition.

    Nun ist es ja kein Geheimnis, dass sexuelle Anziehung über die gegensätzlichen energetischen Ausprägungen der Partner funktioniert. Eine sehr feminine Frau will sich öffnen können und „genommen“ werden von einem Mann mit möglichst stark maskuliner energetischer Essenz, zu dem sie tiefes Vertraue hat. Ein sehr maskuliner Mann will, dass sich die Frau weit öffnet, sich ihm fallen lässt, so dass er seine ganze Energie geben und ihr durch den Körper jagen kann. Der 7te Himmel ist da, wenn die Partner sich gegenseitig in allen Fasern spüren, wie die Energie ein harmonisches Ganzes ergibt, mit ausgeglichener femininer und maskuliner Energie. Es ist dann auch klar, dass dieser Energieausgleich am Anfang der Beziehung sehr viel stärker sein und wirken wird, als z.B. nach einem Jahr und dass das gegenseitige Verlangen am Anfang viel stärker bewirkt dass anderes im Bewusstsein ausgeblendet wird, als dies später der Fall ist. So manches, das am Anfang leicht viel zu akzeptieren war, wird dann auch hervortreten und dringlicher werden und für Unzufriedenheit sorgen. Und im Verlauf der Jahre kann sich auch ein Mensch verändern, ohne dass der Partner gleichzieht, sodass sich dann erst einmal Druck aufbaut.

    Leider sind aber auch einige Missverständnisse schon die Regel, besonders in unserer Zeit. Denn wie kann sich zum Beispiel eine Frau wirklich fallen lassen, wenn sie im praktischen Leben nicht erlebt, dass auf ihren Mann voll und ganz Verlass ist und dass er auch stets das tut, was er sagt, auch in Kleinigkeiten? Sie wird es bald in Gedanken selber in die Hand nehmen. Und das tut dem femininen Kern in der Seele weh. Zudem lebt eine Frau den Augenblick und ein leises Gefühl von Unzuverlässigkeit, eine Abwesenheit seiner Gedanken, und schon fordert sie ihn heraus. Als Mann findet der das dann nicht gerecht, da er ja immer so viel getan und so zuverlässig alles geregelt hatte. Er ist vielleicht beleidigt, da ein Mann so nicht denkt. Und dabei braucht er nur zurückkommen mit seiner vollen Aufmerksamkeit, sie in den Augen durchdringen, sie fest in den Arm nehmen und sein Liebe hinein schicken in den lechzenden Körper, und schon ist der nächste Augenblick ein komplett anderer, was umgekehrt bei einem Mann so auch nicht der Fall wäre.

    Statt dessen machen wir oft einen auf „Gleichberechtigung“ auch in diesem energetischen Sinn, was nicht heißen soll, dass nicht in großen praktischen Bereichen Gleichberechtigung gelebt werden kann. Oft haben die Frauen sich aus dem Erlebten heraus auch harte maskuline Schichten angeeignet und umgekehrt Männer feminine. Diese werden dann auch in der Sexualität gelebt. Trotzdem tut das ganze den Seelen in der Tiefe weh. Und wenn der Mann nicht stark genug ist und mit noch viel stärkerer maskuliner Energie in die Tiefe der Frau unter allen Umständen vordringt, dann stellen sich irgendwann Unzufriedenheit, Verschlossenheit und vielleicht auch Desinteresse ein. Die unbewusste und auch nicht ausgedrückte tiefe Sehnsucht wird nicht erfüllt. Genauso muss die Frau die femininen Schichten des Mannes auflösen. Oft braucht es hier die volle Aufmerksamkeit, das stärkste Strahlen und die volle Bereitschaft und der Frau, dem Mann in jeder Faser eines Ansatzes von „Führung“ zu folgen und ihn so immer mehr herauszulocken, die feminine Haltung aufzugeben.

    Auf jeden Fall IST die volle Präsenz und das ganz bewusste sich Einfühlen in den Anderen über ALLE Chakren und in jeder Faser der Körper (besonders über Brust und Herz) ein Anheben unserer Bewusstheit, auch spirituell, und wir nennen dies dann auch Achtsamkeit. So können wir durchaus über die Sexualität spirituell wachsen und ganzheitlich heilen. Tandra hat hier eine sehr lange Tradition. Eine Verschlossenheit hier oder eine Unlust da können durchaus auch von nur einem der Partner in einer ersten Phase ausgeglichen werden, wenn die maskuline gebende Energie oder das feminine Strahlen und Bereitsein nur ausdauernd und in ganzer Stärke zum Einsatz kommen. Ganz tolle Bücher hierzu gibt es von David Deida.

    • Hi Richard,

      vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar – ich schätze es sehr, dass Du soviel hier beiträgst! Bin gerade auf dem Sprung aber lese ihn mir heute Abend in aller Ruhe durch.

      LG

      Tim

    • Hallo Richard,
      ich dank dir für deinen so wertvollen und augenöffnenden Beitrag. Du hast in Worte gefasst, was ich schon so lange an Sehnsucht in mir trage und dank dir hab ich das heute auch in Worte fassen können. Nach gestrigem EFT, wo sich viele Schichten zeigten, die nach Anerkennung und liebevoller Annahme geschrien haben, wurde lang in mir verborgener Schmerz hochbefördert, ein Gefühl der Ohnmacht, mich mitsamt meiner Weiblichkeit und meine Spiritualität nicht voll und ganz leben zu können. Diese Ohnmacht, nicht zu wissen, wie er es denn richtig macht, fühle ich auch immer wieder bei meinem Partner. Die vertauschten Rollen und die Abwesenheit der Gedanken, von der du sprichst, sind bei mir Auslöser für noch mehr Schichten, mehr Verteidigungshaltung und ja wie du schreibst Unzufriedenheit, Verschlossenheit, Desinteresse und der Suche im Außen nach dem, was mir mein Partner scheinbar nicht geben kann. Da ist immer wieder dieses Gefühl, mit meinen Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmungen allein zu sein und eine riesengroße Erwartung, gemeinsam unbekanntes Terrain zu entdecken. Und umso größer die Erwartungshaltung nach Engagement, Gemeinsamkeit, Zuhören, desto mehr Widerstand von seiner Seite und der Druck einer Lösungsfindung, wo es eigentlich nur das Anerkennen von dem, was gerade ist, braucht. In meinem Kopf dreht sich gerade alles, muss das alles erst einmal setzen lassen. Welches Buch würdest du empfehlen? dank dir und danke auch für den wunderbaren Artikel von Volker Kalmbacher. lg

      • Vielen Dank, Monika. Bestimmt helfen die Bücher von David Daida:”Du bist Liebe” (feminine Seite) und “der Weg des wahren Mannes” (maskuline Seite). EFT ist ja schon ein super Weg. Vielleicht arbeitet ihr noch etwas an den Chakren? Mit guter Energie im Sakral Chakra der abwartenden Frau sollte es ein super Ausgangspunkt sein. Einfach dem Gefühl lauschend und im Tun folgend. Ein, zwei, fest greifende, liebevolle Hände des Mannes … wozu Gedanken?

        PS: anstelle von “Frau” sollte hier besser stehen “PartnerIn mit überwiegend femininer Essenz”. Entsprechendes anstelle von “Mann”.

        Gerne mehr per Email Austausch. Ri.vogel@arcor.de

  • oiso ich seh das nicht so, es hat eine Frau nicht nur feminine und der Mann nur maskuline Anteile, das ist doch Quatsch. Es kann der Mann ja nicht andauernd Energie geben (was ja in dem Kommentar als maskulin gesehen wird) oder eine Frau dauernd Bereitschaft und Strahlen zeigen

    • Ist nicht andauern gemeint Bettina, nur die vorrangige Energie Art, oder die Essenz, die gelebt werden möchte, nicht muss. Damit auch was in der Tiefe wichtig ist. Auch Frauen können vorrangig maskulin sein (20% der Frauen. Viele haben das auch weg geschoben. Es ist auch nur meistens so wie im Kommentar angegeben (70% der Fälle). David Deida beschreibt diese Dinge ganz wunderbar und ausführlich. Doch die Missverständnisse bleiben, auch wenn der Mann den femininen Part haben sollte.

      • Missverständnise sind doch auch nicht geschlechtsabhängig, die gibt es doch zwischen Menschen (egal, ob Frau-Frau, Mann-Mann, Mann-Frau) immer.

        Ich persönlich glaube einfach, dass jeder Mensch weibliche und männliche Eigenschaften hat, und ich will niemandes “feminine Schicht” auflösen.

        “dass er seine ganze Energie geben und ihr durch den Körper jagen kann”? versteh ich auch nicht, dass geht nur einseitig? frau kann das nicht, hat keine Energie? frau nimmt nur an oder muss sich fallenlassen, dann hat alles wieder seine Richtigkeit?
        ” was umgekehrt bei einem Mann so auch nicht der Fall wäre”?

        damit kann ich einfach nichts anfangen, das ist mir zu einseitig

  • Vielleicht bist du ja nicht einseitig feminin oder maskulin, Bettina, hast etwas 50/50? Dann suchst du wohl auch jemand, bei dem das auch so ist. Ist auch bei 10-20% der Menschen der Fall. Dann kannst du natürlich beides leicht. Die durchschnittliche Frau ist aber 70% feminin und 30 % maskulin. Manchmal wissen wir es auch nicht und lassen den Kopf entscheiden. Oder wir sind vorbelastet und irgend was ganz tief innen fehlt Jahrzehnte …

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