|17. Dezember 2012 13:54

6(66) beißende Warnsignale, dass Deine Freunde emotionale Vampire sind

Wenn Du Dich nach dem Treffen mit einem Menschen blutleer und kraftlos fühlst, so, als hätte er alle Energie aus Dir herausgesaugt, dann bist Du vermutlich Opfer eines emotionalen Vampirs geworden. Sie sind unter uns, getarnt als Freunde, Familienmitglieder, Kollegen, sie können lächeln, während sie jagen. Sie wollen Dein Blut. Und sie werden es bekommen – wenn Du sie nicht erkennst und um Dein Leben rennst.

Emotionale Vampire unterscheiden sich kaum von den Vampiren, die wir aus Filmen kennen. Doch ihre Zähne sind ihre Worte und Verhaltensweisen, ihre Absicht ist es, Deine Psyche auszusaugen. Dein Körper mag zunächst unverletzt bleiben, doch Dein Geist und Deine Seele werden Wunden davontragen. Sind die Wunden nur groß genug, hast Du nur genug Lebensenergie verloren, wirst Du selbst zu einem dieser Untoten, und damit auch zur Gefahr für die, die Du liebst.

Woran Du einen emotionalen Vampir erkennen kannst? Es gibt sechs Warnsignale. Mach Dich darauf gefasst, dass es Vampire in Deinem nächsten Umfeld gibt. Es ist bitter, so etwas zu erkennen. Aber es ist noch bitterer, Deine Jahre komplett ausgesaugt und kraftlos verbringen zu müssen. Bis(s) zum Lebensende, wie es bei der bekannten Reihe sooo romantischer Teenie-Bücher und -Romane heißt, die mich immer so zum Weinen bringen.

(Nicht alle der folgenden Warnhinweise lassen sich bei allen emotionalen Vampiren feststellen.)

#1 Sie haben Selbstzweifel und Gefühle in sich getötet

Emotionale Vampire können auf den ersten Blick unantastbar scheinen, über den Dingen schwebend. Abgeklärt. Das liegt jedoch nicht an ihrer hohen persönlichen Reife, nein, ganz im Gegenteil. Anstatt sich wirklich mit sich selbst auseinander gesetzt zu haben, töteten sie alles in sich ab. Sie haben den Zugang zu ihrer eigenen Herzensenergie verloren und benötigen deswegen immer wieder frische von außen. Gefährlich werden die Vampire auch, weil sie mit Leichtigkeit Entscheidungen treffen können, die Andere ins Verderben stürzen, privat oder beruflich.

Sie sind außerdem oft eiskalt – „brrrrrrrrr“ -  wenn Du versuchst, ihnen wirklich nah zu kommen.

#2 Sie brauchen Drama und Ängste

Emotionale können nach den Schattenseiten des Lebens süchtig sein. Wenn die Dinge eine Zeitlang gut zu laufen scheinen, werden sie unruhig, brechen grundlos in Tränen aus oder Streits vom Zaun. Dann wird der Tochter, die gerade voller Freude ihre ersten Reitstunden absolviert hat, prognostiziert, dass sie definitiv bald einen Reitunfall erleiden und für immer im Rollstuhl sitzen wird. Der Umzug in eine schönere Wohnung wird, so sagen sie voller Sicherheit, in der Obdachlosigkeit enden, schließlich schießen die Mieten ja dramatisch nach oben. Alles noch so Gute trägt etwas Bedrohliches, noch viel Schlimmeres in sich. Alles ist furchtbar. Und wenn’s noch nicht furchtbar ist, dann wird es noch furchtbar werden. Und wenn sie dafür selbst sorgen müssen.

#3 Sie reflektieren nicht

Emotionale Vampire haben das Reflektionsvermögen von Fünfjährigen. Sie erkennen sich im Spiegel (vor dem sie mitunter viel Zeit verbringen), aber außer ihrer Hülle erkennen sie nichts an sich selbst. Keine Gedankenmuster,  keine Wahrnehmungs- oder Verhaltensstörungen. Die Anderen und die Welt sind schuld, immer. Weil sie nicht reflektieren können, sind dieselben kleinen und großen Auslöser, die sie schon vor zwanzig Jahren aus der Bahn geworfen haben, heute noch genauso dazu fähig. Persönlichkeitsstagnation. Klar, wo nicht viel ist, kann auch nicht viel wachsen. Auf einer toten Wiese wächst kein Gras, zumindest nicht, wenn man sie nicht hegt und pflegt, gießt und liebt (<- das müssen sie selbst schaffen, Liebe von außen versickert meist viel zu schnell).

#4 Sie hängen an Menschen wie Junkies an der Nadel

Vampire sitzen nicht den ganzen Tag allein daheim. Sie müssen jagen. Und das macht sie für ihre Umwelt gefährlich. Auch emotionale Vampire brauchen andere Menschen, sonst fühlen sie sich so leer, wie sie sind. Daher findet man sie oft unter Menschen. Sie können sehr große Freundes- und Bekanntenkreise haben. Real und auf Facebook. Darüber sprechen sie auch gern. Wie beliebt sie doch sind. Haben sie kein großes soziales Netzwerk, dann müssen die Wenigen umso häufiger Blut lassen.

#5 Sie sind Selbstdarsteller par excellence und manipulieren, was das Zeug hält (und auch, was es nicht hält)

Zu den größten Talenten eines emotionalen Vampirs gehören die Selbstdarstellung und Manipulation.

Selbstdarstellung: Lernt man einen kennen, vermag er es häufig, einen zu blenden. Viele seiner Opfer bleiben von diesen ersten Eindrücken blind. So selbstbewusst scheint er, so ein Macher, so ein cooler Typ oder eine Göttin. Was unter seiner oder ihrer Oberfläche vorgeht (wenn dort etwas vorgeht), sieht man genau wie der Vampir selbst nicht. Außen Karriere und Fame, innen nichts als ein Loch.

Manipulation: Emotionale Vampire können Dich lächelnd traurig machen, Dich von ihnen abhängig fühlen lassen, obwohl sie es selbst von Dir sind, sie spielen auch die hässlichste Karte, um Dein Verhalten zu beeinflussen. Sie beschimpfen Dich, beschuldigen Dich, machen Dich klein und bringen Dich dazu, Dich dafür auch noch bei ihnen zu entschuldigen. Sie missbrauchen Dich und Du schenkst ihnen Blumen. Ihre leichenkalten Finger sind geübt, Dich wie eine Marionette tanzen zu lassen.

#6 Sie haben keine höheren Ziele

Emotionale Vampire haben nur eine Mission: ihren Hunger nach fremder Lebensenergie zu stillen. Dazu kann auch gehören, die Schule oder das Studium mit einer glatten 1 abzuschließen, in der Firma aufzusteigen wie ein Heißluftballon oder irgendwelche Preise abzustauben. All das dient jedoch nur dazu, sich besser darstellen zu können, um mehr Opfer um sich herum zu scharen und um diese noch besser manipulieren zu können.

Ihr Antrieb ist kein Herzenswunsch, sondern Hunger, er entsteht aus Defiziten, nicht aus dem Willen, die Welt ein Stück besser zu machen. Vampire haben keine Lebensaufgabe, keine großen Träume, die aus Liebe und dem Glauben an das Gute entstehen.

Wie Du emotionalen Vampiren entkommen kannst

Du siehst: die Vampire haben es auf Dich abgesehen und auf alles Lebendige, Liebende und Lebenswerte in Dir.

Schritt 1 ist: sie erkennen.

Schritt 2: Dich in Sicherheit bringen.

Der beste Schutz ist, den Vampir zu vermeiden. Das geht natürlich nicht immer, manche Kollegen sind uns ein Stück weit ans Bein gebunden, Familienmitglieder ohnehin. Dann können die folgenden Dinge Dir dabei helfen, nicht angezapft und ausgesaugt zu werden:

  • Deinem Bauchgefühl vertrauen, wenn Du spürst, dass Dir jemand nicht gut tut
  • Abstand halten / gemeinsame Zeiten begrenzen / nicht auf Dramen und Ängste eingehen
  • Nein sagen lernen
  • Mehr Menschen kennen lernen, die keine emotionalen Vampire sind
  • Dir Zeit für Dich nehmen, in der Du nachdenken und einen klaren Kopf bekommen kannst
  • Für Dich selbst sorgen, für Deinen Körper und Geist
  • Die eigene Lebensaufgabe kennen (gibt Widerstandskraft und Orientierung)

Und was ist damit, den Vampir zu retten? Ich glaube, das ist möglich. Aber niemals durch Dich, er muss es selbst tun. Alle Versuche, ihn aus dem Schatten zu ziehen, werden scheitern, solange er nicht selbst Licht sehen will. Das einzige, was passiert, wenn Du es dennoch darauf ankommen lässt, ist: er wird Dich kriegen, mehr denn je.

Was machst Du, wenn Du es mit einem emotionalen Vampir zu tun hast?

 


 

Photo: Ángelo González

84 Kommentare

  • Toller Artikel im Hinblick auf die nahende Weihnachtszeit die viele von uns mit Familie und Freunden verbringen.

    • Hi Vicky, vielen Dank! Ja, Weihnachten, die Zeit der Geschenke und Zwangstreffen … aber hey, danach ist wieder Ruhe :). Wünsch Dir eine schöne Zeit!

  • Hallo Tim, seit einiger Zeit verfolge ich mit großem Interesse deine Gedanken auf diesem Blog und möchte mich zu diesem Artikel äussern. Zunächst erstmal danke dafür daß ich darauf gestossen bin, denn plötzlich hatte ich eine hilfreiche Eingebung. Zum Thema Energievampire: Gegenfrage: Was ist die eigene emotionale Abhängkeit daß man solche Menschen in sein Leben zieht?

    Liebe Grüße Jana

  • Ich finde den Blog toll und er bringt so richtig schön Dinge aus dem Unbewusste ins Bewusste … einzig was mir besonders in diesem Artikel nicht so gut gefällt ist die starke Wertung über Menschen die emotional Abhängigkeiten brauchen. Es ist wichtig aufzuzeigen Was, Wer und Wie einem dadurch Schaden entstehen kann (durch fehlendes Bewusstsein der Thematik z.B.) dennoch finde ich es für meinen Geschmack etwas hart und dramatisch formuliert.

    Finde die Gegenfrage von Jana dazu sehr interessant! Ich persönlich würde sagen ein Mangel an Selbstwert (meist in einem bestimmten Lebensbereich wo man Bestätigung sucht oder eh schon negative Erfahrungen hat und in einer negativ Spriale von Abhängigkeit steckt) zumindest war dies mein Erfahrungsspekturm ;-) der Vampir ist somit eine Möglichkeit diesen Mangel in sich selbst aufzulösen. (Durch klare Abgrenzung mit einem NEIN zum Beispiel)

  • Hallo Tim, ich finde was du schreibst stimmt. Jeoch finde ich bist du sehr kritisch mit diesen Menschen denn diese Menschen können nix dafür dass sie so sind. Leider haben sie das in der Kindheit so gelernt dass anpassen gut ist, und leider wird diese Haltung in der Geselschaft mit Annerkennung belohnt. Ich finde man sollte sich auf sich konzentrieren dann zieht man solche Menschen erst gar nicht groß in sein Leben. Denn wenn ich mit einen emotionalen Vampir befreundet bin bedeutet das, dass ich darraus einen Nutzen haben will wie zb: Sicherheit. So unter dem Motto “Lieber Vampire als Freunde als gar keine..”. Ich finde man sollte an sich arbeiten, aber auch diesen Menschen mit Liebe und Verständniss begegnen weil jeder seine Macken hat. Denn auch diese Menschen tauen auf unter wirklich selbstbewussten, authentischen Menschen.

    • Hi und vielen Dank für Deine Zeilen. Wenn ich mich in die “Vampire” hineinversetze, werde ich auch traurig und mitfühlend. In diesem Artikel gehts mir jedoch in erster Linie um jene, die unter ihnen leiden und keine direkte Handhabe haben – außer sich selbst in welcher Form auch immer zu retten. Als positiv wahrgenommene Seiteneffekte gibt’s bestimmt auch in einer solchen Beziehung, das kann ich mir schon auch vorstellen. LG Tim

      • Da freue ich mich auf den Folgeartikel – woran man erkennt, dass man selbst ein Emotionaler Vampir ist, und ob man geheilt werden kann.
        :-P

        • Für den Artikel muss ich erstmal irgendwo frisch auftanken. ;)

          • Hallo ihr,
            ja die Vampire…. komm grad aus dem neuen Twilight Film :-). Die Emotionalen kenne ich auch, aber ich hole sie ja auch in mein Leben und gebe ja gewillt. Nicht ohne Hintergedanken, sie werden mich dafür lieben, dafür dass ich ihnen so viel zuhöre, Ratschläge gebe, für sie da bin usw. usw. wie selbstlos ;-D. Nur leider geht das Spiel nicht auf. Das was ich mir von Ihnen wünsche ist ja nur der Spiegel wie es in mir aussieht. Warum fange ich nicht an es mir selber zu geben? Mich um mich zu kümmern, dann brauche ich Niemanden von außen mehr. Ich für mich räume gerade ziemlich auf in meinem Freundeskreis und besinne mich intensiv auf mich. Vllt ist der ein oder andere schon weiter auf seinem Weg, aber viele haben auch mal als Vampire gelebt, in diesem Sinne eine Gute Nacht!

          • Hi Marion, danke für Deine Zeilen. Schön zu hören, dass Du gerade im Außen ausmistet und Dich um Dich selbst mehr kümmerst. Ob irgendwer auf seinem Weg weiter ist, spielt keine Rolle, außerdem sind die Wege auch so unterschiedlich, dass man die zurückgelegte Distanz nie objektiv messen kann. Wichtig ist aus meiner Sicht, was heute ist. Und heute scheinst Du auf jeden Fall in die richtige Richtung zu laufen, wie es sich anhört. LG und viel Freude auf DEINEM Weg. Tim

      • Danke. Dieser Artikel hat mich befreit. Ihr habe ihr gleich den Artikel und eine Warnung zukommen lassen, das mir nie wieder zu nahe kommen soll. Eine gemeinsamen Bekannten, habe ich auch den Artikel geschickt, zur Warnung.

  • Hallo Marion,
    dein Gedanke sich selbst zu lieben und anzunehmen ist schon der richtige Weg, aber deine Behauptung dann niemanden mehr von aussen zu brauchen finde ich nicht ganz richtig. Ich denke jeder Mensch ist irgendwo auf Feedback angewiesen ob er sich nun selbst liebt oder nicht, denn ich glaube es ist des Menschen Grundbedürfnis, jemanden zu finden der einen versteht, der so ähnlich denkt und liebt und genau diese Sehnsucht nach solchen Menschen nährt doch unsere Hoffnung nach einem Sinn

    • Hi Jana, da gebe ich Dir vollkommen recht, hatte Marion aber so verstanden, dass sie sich nun nach einer langen Zeit der Außenorientierung auch mehr auf sich selbst besinnen möchte – das schließt ja keine Beziehungen aus, kann aber die Grundlage für gesündere Beziehungen sein.

  • manchmal ist es nicht einfach, diesen Energievampieren zu entkommen, wenn man mit Gefühlen tief in der Beziehung drin steckt. Das kann zum Teifelskreis werden…

    • Ja, das stimmt. Ich weiß auch nicht, ob es immer die beste Wahl ist, ihnen so schnell wie möglich zu entkommen. Aber zumindest hilft es, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es nicht nur an einem selbst liegen muss, wenn man sich nach dem Treffen mit einer bestimmten Person immer schlecht und ausgesaugt fühlt.

    • Das stimmt! Aber es ist zu schaffen. Wenn man an seine absolute Schmerzgrenze kommt, obwohl man schon vorher gespürt hat, es geht so nicht, das macht mich kaputt, und dennoch nicht loslassen kann eben wegen der Gefühle, ist es die Hölle. Aber irgendwann kommt der Punkt. Ganz sicher!

    • Aber wenn Du es nicht tust, dann kannst Du gleich alles was schön und gut in Dir ist weg werfen. Da muss man leider durch. Es wird mit der Zeit besser. und vielleicht lernen dann diese Menschen, dass sie am Ende der Fahnenstange angekommen sind. Im Fitnesstudio habe ich auch so Person aus meinem Kreis entfernt.

  • Guten Morgen! Danke für den klaren Artikel, der es auf den Punkt bringt! Es geht darum, bewusst zu erkennen, wer was von mir will und wie mit mir umgeht. Und doch will ich zum 2.Schritt eine Ergänzung einfügen: Natürlich kann jeder entscheiden sich in Sicherheit zu bringen vor solchen Menschen und es wird auch oft ein guter Weg sein, aber wie so oft bei emotionalen und spirituellen Wahrheit gilt: Es stimmt und es ist auch das Gegenteil wahr und es ist auch noch ganz anders (Widersprüchlich? Eben!:-) Deshalb ist es ja auch eine Wahrheit des Herzens und nicht des Verstands!)
    Also: Sich vor den emotionalen Vampiren in Sicherheit zu bringen, kann auch heissen: Fortlaufen vor der Frage: Warum habe ich Kontakt zu ihnen gesucht?” In Sicherheit bringen kann auch heissen: Sich seinen Ängsten nicht stellen, die Chance vorbeiziehen zu lassen, in mein eigenes Herz zu schauen, was sie anrühren in mir. “Wer meint sich schützen zu müssen, konserviert die Angst in sich,” schreibt Robert Betz. Und so möchte ich den Schritt 2 um Schritt 3 ergänzen:
    Die Angst vor den emotionalen Vampiren spüren, sie einatmen, sie ganz durch den Körper ziehen lassen und spüren: Angst ist nur die Tür zu Liebe! Ich brauche mich nicht zu schützen, weil es nichts gibt, was mich wirklich emotional verletzen kann! Das ist nur eine der unzähligen Wahnvorstellungen in meinem Kopf und eine Erinnerung an meine Kindzeit als ich tatsächlich emotional gefährdet war, wenn meine Eltern mir nicht die Zuwendung geben konnten, die ich brauchte!
    Das ist die wundervolle Wahrheit: Es gibt keinen wirklichen Mangel!! Alles ist Liebe, selbst die emotionssaugenden Vampire schreien nur danach erkennen zu wollen: Sag mir, dass es wahr ist: Alles ist in Liebe!!
    Ich wünsche einen großartigen Tag und ein fantastisches Jahr 2013!

  • Du hast meinen Ex-Freund so präzise beschrieben, dass es mich schon fast gruselt. Zum Glück hatte ich die Erkenntnis mittlerweile, dass er mir nicht gut tut. Nachzulesen bei Interesse hier: http://www.andrea-peter.de/von-menschlichen-abgruenden/

  • Hi Andrea, ich habe gerade Deinen Blogeintrag gelesen. Auch wenn er sehr vage geschrieben ist, kommt bei mir deutlich an, wie sehr Du unter diesem Partner gelitten haben musst. Umso toller ist es, dass Du den Absprung geschafft hast und nun nach vorn blickst – mit Dir “als Hauptperson”, wie Du so schön geschrieben hast. Dabei wünsche ich Dir viel Freude! LG Tim

    • Hi Tim, danke dass Du Dir die Zeit zu lesen genommen hast. Der Artikel ist absichtlich etwas vage gehalten, wenn ich die Details aufgenommen hätte, wäre das ein “Roman” geworden. ;-)Verstanden hat er ihn allerdings… Zudem ist dieser Mensch auch nicht ganz ungefährlich, und zwar in jeglicher Hinsicht. Ich verarbeite das dennoch schriftlich, wenn auch auf anderem Wege. Mir geht es allerdings schon viel besser, seitdem ich erkannt habe, wer und was da unter der Oberfläche schlummert. Die Erleichterung, dem Ganzen entkommen zu sein, ist groß. Und die Freude kehrt langsam zurück. LG Andrea

  • Das ist unglaublich! Ich dachte, ich lese hier eine Satire! Ich kenne einen Mann seit jetzt 1 Jahr von Facebook. Wir hatten eine Fernbeziehung (wir leben beide in Beziehungen)ich habe den Braten von Anfang an gerochen und das war die ganze Zeit für mich so emo und psycho, da ich auch ein Helfersyndrom habe und meinte seine Seele retten zu müssen. Ich habe es vor ein paar Wochen geschafft mich zu trennen, doch seit ein paar Tagen, haben wir schriftlichen Kontakt und beinah wäre ich wieder (fast) in die Falle getappt… Doch noch rechtzeitig, bin ich auf deine Seite gestossen. Das hat mir genau meine schlimme Vermutung und die Gefühle bestätigt. Du hast es genau getroffen. Woher weißt du das alles? Ich möchte mich bei dir bedanken, du weißt nicht, wie sehr du mir geholfen hast. Drückt mir die Daumen, daß ich es doch noch ganz schaffe, mich zu trennen. Alles liebe Rebecca

    • Hi Rebecca, danke für Deine Zeilen und herzlich willkommen auf myMONK! Freut mich, dass der Artikel Dich bestärkt hat in Deinem Vorhaben, diese Beziehung hinter Dir zu lassen, wenn sie Dir nicht gut tut. Ich glaube, wir alle kennen solche Leute, daher kann ich mich nicht mit besonderem Wissen dazu schmücken :). Jedenfalls wünsche ich Dir viel Kraft bei Deinen Schritten zur Befreiung (und drücke Dir sehr gern die Daumen). Liebe Grüße, Tim

  • Der Artikel ist Schwachsinn.Nur weil man keine höhere Lebensaufgabe hat,ist man kein Vampir.Mann kann auch mit kleinen Dingen zufrieden sein.

  • ich glaube das Dana noch keinem Emotionalen Vampir begegnet ist, denn sonst hätte sie erkannt das da durchaus Erfahrungen im Artikel stecken, die viele Menschen leider schon gemacht haben.

    Wenn man einmal in den “Klauen” eines Emotionalen Vampirs steckt, kommt man gar nicht so schnell wider raus, denn die versuchen mit allen mitteln den Kontakt zu halten. Ich habe auch im Freundeskreis jemanden, den ich einfach nicht los werde… hört sich gemein an, aber entspricht der Situation. Alle versuche da raus zu kommen werden “untergraben”… erst versucht er mit Verspechen und (gespielte) Interesse mich wieder zurück “ins Boot” zu holen, und dann geht es wieder nur um ihn. Und mich ärgert es immer wieder aufs neue das ich wieder und wieder darauf reinfalle… und meine wertvolle Zeit als “Reflektionsoberfläche” für den Verschwende… und was mit mir ist, ist ihm total sch**ß egal. Und wenn man selbst im Leben so seine Sorgen hat, ist es total kräftezehrend wenn man “genötigt” wird jemanden zu “umjubeln” der so gar kein echtes Interesse an meiner Person hat. Und ich scheine einfach zu schwach zu sein, um da endgültig einen Schlussstrich ziehen zu können.

    Und alle Leute die meinen das ich (oder wir) zu hart mit den “Emotionalen Vampiren” umgehen, haben es selbst noch nicht erlebt “Opfer” von so einem zu sein. Natürlich wünsche ich jedem Vampir das er aus dem “Teufelskreis” seines gestörten Verhaltens entkommt, denn für den ist es auch ein Leidensweg. Und natürlich braucht ein geheilter Vampir auch keine Opfer mehr, was ja auch gut ist. Aber es ist so das die Vampire aufgrund fehlender selbstkritischer Analysefähigkeit wohl auch nie die Erkenntnis bekommen das Sie die Ursache von Leiden ihrer selbst und ihrer Opfer sind. Daher, rette wer sich kann.

    • Ich kann Kristian nur zustimmen! Genau SO erging es mir mit meinem Ex-Freund. So und nicht anders. Es IST einfach nicht so leicht, davon wegzukommen, zumal wenn noch Gefühle im Spiel sind. Ich hab nur unter allergrößter Krafanstrengung den Absprung geschafft, weil er mir wirklich übel(st) mitgespielt hat. Ich kann jedem nur wünschen, nicht Opfer eines solchen Menschen zu werden! Das hat schon psychopathische Züge, allenfalls war aber z. B. mein Exfreund ein Mensch mit ausgeprägter narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Damit ist weiß Gott nicht zu spaßen!

  • Ja das beste ist wirklich wenn man den Emotionalen Vampiren, oder den Leuten mit narzistischen Verhalten aus dem Weg geht. Auch wenn man meint das man diese Person mag oder leibt, aber das was man sich erhofft wird man nicht bekommen. So böse wie sich es anhört, sind das wirklich Menschen die nur ihr eigenes Wohl im Sinne haben. Und selbst wenn sie Empatie zeigen, was gerade im Anfang der Fall ist, ist das nur gespieltes Interesse, um eine neue Person für seine “Spielchen” zu gewinnen.

    Aber was ist wenn man dieser Person nicht aus dem Weg gehen kann, da es ein Mitglied der Familie ist, oder ein Arbeitskollege ? Da denke ist es wohl wichtig das man das “Nein-Sagen” lernt, denn solche Menschen brauchen ganz klare Grenzen. Und wenn man wirklich irgendwas abgesagt hat, darf man auf keinen Fall revidieren. Und mir ist auch aufgefallen das die Emo-Vampire auch gern damit “arbeiten” einem ein schlechtes Gewissen einzureden… da muß man schon recht “dickes Fell” aufbauen…

    Leider habe ich auch noch genügend “Altlasten”, also Leute die meinen meine Freunde zu sein, und mache von denen können nicht häufig genug wiederholen wie tolle Freunde wir doch sind. Aber wenn dann mal sich unterhalten wird, geht es immer nur um deren Sorgen, oder um deren Erfolge. Worüber gesprochen wird, bestimmen diese “Übermenschen” auch gern… Themen die mich betreffen werden in einem halben Satz abgehandelt… “Ach so…”

    Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, desto mehr weiß ich das es überhaupt keine Sinn macht denen zu erklären das ihr Verhalten nicht OK ist, und einer Freundschaft schon gar nicht gerecht wird. Daher habe ich schon mir angewöhnt denen soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen… aber los werde ich die dann auch nicht, irgendwie kommen die immer wieder an.

    Wer kennt denn noch geschickte Tricks wie man sich solche Leute vom Hals schaffen kann, und das am besten ohne Streit anfangen zu müssen, oder unnötige Diskussionen starten zu müssen. Das ist sicher nicht nur für mich interessant wie man das am besten handelt.

  • Ich habe mich grade von so einer Person gelöst -nach über 10 Jahren. Das Verrückte ist, dass ich emotional immer noch aufpassen muss, dass ich nicht in alte Verhaltensmuser zurückfalle. Denn das ganze hat ja auch was mit mir zu tun. Zumindest das habe ich inzwischen erkannt ,zum Glück . Ich habe weiter die Hoffnung, dass auch bei dieser Person irgendwann “der Groschen fällt” und sie anfängt ,sich selbst zu reflektieren. Denn im Grunde ist sie ein wertvoller , bedauernswerter Mensch .

    • Hi Unbekannte(r),

      danke für Deine Zeilen.

      Denn das ganze hat ja auch was mit mir zu tun.

      Ich finde, das ist ein sehr tiefgehender und weiser Satz, den Du da schreibst – danke dafür!

      LG

      Tim

  • danke für die anregungen.
    ich kann fast all diese signale eines “vampire” auch in mir wiederfinden und anstatt sie abzulehnen wie bisher, versuche ich sie liebend anzunehmen und zu verstehen woher sie kommen. als folge daraus kann ich immer öfter erleben, wie ich auch den menschen um mich herum, auch wenn sie verschlossene herzen haben und die verantwortung für sich ablehnen, liebevoll begegnen kann. und langsam lerne ich auch grenzen zu ziehen, wo sie nötig sind, doch mit reinem herzen und ohne zu verurteilen. oft genung gelingt mir das aber auch nicht :).

    • Hi Sophie,

      danke für Deine offenen Worte.

      Wenn Du einem Anderen erklären solltest, wie er das auch schaffen kann, den “Vampir” in sich zu erkennen und anzunehmen … was würdest Du ihm raten?

      Wir alle tragen so viele verschiedene Teile in uns – und meistens lassen wir uns auf Kämpfe mit ihnen ein. Deine Erfahrung zeigt, dass der bessere Weg das liebevolle Annehmen ist. Und auch wenn’s nicht immer funktioniert – wir sind halt Menschen und die gute Absicht und der Weg sind aus meiner Sicht das, was zählt.

      LG

      Tim

      • puh, das ist eine sehr tiefreichende frage. raten kann ich nichts, nur von meinen eigenen erfahrungen berichten. bei anderen wird es vielleicht anders sein.
        bei mir ist es ein prozess der seit über drei jahren läuft und ich brauchte eine große, einschneidende krise, um in mir die vielen bis dahin verborgenen gefühle wahrnehmen zu können. an diesem tiefpunkt habe ich mein grundsätzliches inneres ja zu mir gefunden. ein ja dazu, die verantwortung für mich übernehmen zu wollen, ein ja dazu die dinge für mich in die hand nehmen zu wollen und für mich sorgen zu wollen. dann hat es noch mal über ein jahr gedauert, mit hilfe von yoga, körperarbeit und dem buch “aussöhnung mit dem inneren kind”, bis ich mein grundsätzliches ja auch langsam im wirklichen leben umsetzen konnte. und es ist auch jetzt noch alles in den anfängen. auch ohne “begleiter” (therapeuten) wäre ich an diesem prozess gescheitert. zusammengefasst könnte ich also sagen, ich brauchte großen leidensdruck, ich brauchte hilfe von außen und ich brauchte mein eigenes großes wollen. der rest passiert dann.

        • Hi Sophie,

          herzlichen Dank für Deine offenen Worte. Du kannst sehr stolz auf Dich sein (und bist Du nach meinem Eindruck auch), dass Du schon so weit gekommen bist. Wie viele von uns setzen sich ihr Leben lang nicht mit ihren Schatten und Schmerzen auseinander?

          Der Punkt “Hilfe von außen” ist auch aus meiner Sicht ein sehr wichtiger. Man muss nicht alles allein schaffen – und vieles kann man auch nicht allein schaffen. In Deutschland sind wir in der glücklichen Lage, in der es eine vergleichsweise sehr gute Versorgung mit Helfenden gibt.

          Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend,

          Tim

  • Oh nein…und was, wenn ich feststelle, dass ich selber einer bin, sie mich gekriegt, ausgesaugt u infiziert haben… und nu kann ich selbst nicht anders!??? wie kann man sich zurück verwandeln?

    • Ich empfehle einen Therapeuten, wenn Du bereit bist Dich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich denke aus solchen festgefahrenen langjährigen Mechanismen kommt man alleine nicht mehr raus.

      Gruss

  • der beitrag so soo gut, ich würd ihn am liebsten kopieren und auf meiner G+ seite posten

  • Danke für Deinen Artikel!

    Irgendwie erinnert mich Deine “Definition” eines emotionalen Vampirs auch an die von Psychopathen oder noch eher Soziopathen. Und eigentlich zeichnest Du damit auch gleichzeitig das Bild eines Machtpolitikers; der macht das Ganze nur im größeren Stil.

    • Danke Dir, Peter!

      Kann sehr gut sein, dass sich “meine” emotionalen Vampire mit anderen Definition überschneiden, da bin ich nicht so vertraut mit.

  • Hallo,

    ich erlebe bei einigen Freundinnen immer wieder das gleiche Muster, und frage mich, ob das unter Energievampirismus fällt, oder doch etwas anderes ist (Zickigkeit? Drama Queen?):

    Die Person macht Andeutungen, dass irgendwas Schlimmes passiert ist. Ausführlichere Infos gibt es nur auf Nachfrage; gerne auch “das geht online nicht, nur am Telefon”.

    Wenn ich meinerseits nun NICHT nachfrage oder anrufe (oder auch: ich habe angerufen, Person nicht erreichbar; sie ruft aber nicht zurück, sondern erwartet weitere Versuche, sie zu erreichen), ich mich also nicht bemühe, die ach so wichtige Info rauszubekommen, ist sie beleidigt und es gibt Funkstille.

    Sie möchte also gebeten und gefragt werden, damit ich die so wichtige Geschichte aus ihrem Leben erfahren kann.

    Mir geht dieses Muster sehr auf die Nerven, weil ich sachlicher bin. Entweder ich will was erzählen, dann tue ich es, oder ich will es nicht, dann lasse ich es. Es fiele mir nicht ein, andere mir was aus der Nase ziehen zu lassen und absichtlich ihre Zeit und Energie zu binden.

    Wohlgemerkt: Wir sind keine Teenies, sondern alles Frauen um die 30 …

    Über Kommentare und Ideen würde ich mich sehr freuen, denn ich kann mit dieser Art wirklich schwer umgehen, möchte aber auch nicht wegen sowas alles drangeben.

  • Jetzt war ich so damit beschäftigt, eine verständliche Formulierung des Musters zu finden, dass ich glatt vergessen habe, mich für den guten Artikel zu bedanken!

  • “Was machst Du, wenn Du es mit einem emotionalen Vampir zu tun hast?”

    Der einzig mögliche – wenn überhaupt – emotionale Vampir sitzt in meinem Kopf in From eines Gedankens. Er ist (genauso wie die angeblich äußeren Vampire) nur eine Idee, nur eine Vorstellung.

    Die o.g. Liste ist doch sehr nach Außen gerichtet und liest sich teilweise wie eine Opferstory.

    Glaube ich, dass es Energievampire gibt, so werden sie (in meiner Wahrnehmung!) auch erscheinen.

    Was mache ich also, wenn ich es mit einem emotionalen Vampir (also einem verwirrten Gedanken, der solche Dinge behauptet, wie unter den o.g. Punkte 1 bis 6) zu tun habe?

    Ich frage mich selbst:

    1.)
    wo ICH Selbstzweifel habe und Gefühle in mir getötet habe?
    (speziell bezgl.

    2.)
    wo ICH Drama und Ängste brauche?

    3.)
    wo ICH nicht reflektiere?

    4.)
    wo ICH an Menschen wie Junkies an der Nadel hänge?

    5)
    wo ICH Selbstdarsteller par excellence bin und manipuliere, was das Zeug hält ?

    6.)
    wo ICH keine höhere Lebensaufgabe habe?

    um dann vielleicht nach und nach zu erkennen, dass ich einfach nur (m)einem Gedanken glaube, als ob er wahr wäre, und ihn (meine Anteile an 1 bis 6) dann auf andere projiziere.

    Namsté
    Roland

  • Super Artikel und toll geschrieben.
    Habe zwei solcher Exemplare in der Familie :(
    und habe mir folgenden Satz, den ich in diesem Zusammenhang einmal gelesen habe zu eigen gemacht:
    Geh weg oder geh unter….
    Meine langjährige und teilweise schmerzhafte Erfahrung ist, dass es für einen selbst nur den Weg gibt, sich zu schützen und das Weite zu suchen. Retten kann man da wirklich nur sich selbst und auf keinen Fall den Vampir!
    Nachdem ich diese Menschen jetzt aus meinem Leben fernhalte geht es mir wieder gut. Kann ich nur jedem raten ;)
    Alles Liebe und viel positive Energie
    Andrea

  • … dass traurige (daran) ist, sie machen selbst vor Kindern nicht halt und kennen kein pardon, wenn es darum geht, den Durst zu stillen …!

  • Krass, woher weißt das Tim? Kenne genau so einen Vampir!!

    “Mein” Vampir hat sich selber von mir verabschiedet. Ich war natürlich schuld, wie immer. Hmm, komisch, dieser Mensch war mir sehr wichtig. Manchmal will ich helfen, habe Mitleid, aber wenn ich an die Zeit zurückdenke, wo der Vampir auch Engel war… Krasse Sache! Gefühle kennen sie nicht – für mich unverständlich. Wer nicht, nie weinen kann, nichtmal wenn er alleine ist, ist innerlich tot. Hat sich selbst abgehärtet! Wahrscheinlich durch eine Enttäuschung eines anderen Vampirs oder weiß der Geier wen. Normal, jeder entwickelt Schutzmechanismen, aber einer “toter” Mensch braucht keinen Schutz, er ist ja bereits “tot”. Nichts kann ihm mehr töten, verletzen usw.

    Daher habe sie auch null Angst, vor nichts und niemanden – nichts zu verlieren, jederzeit bereit zu gehen. Kein Mitgefühl.

    Spannendes, bitteres Thema. Vampire oder ja Soziopathen sind schlau, sie wissen, was sie können und wer sie sind! Entweder sie wollens nicht ändern oder könnens nicht.

    Warum gibt es solche Menschen? Das kann doch nicht ihre Aufgabe sein…

    • Liebe Ge,
      ich glaube schon, dass diese Menschen eine “gewisse Aufgabe” für uns darstellen: Sie nötigen uns zu mehr Selbstliebe.
      Wer es gelernt hat, solche Menschen zu “erkennen” und mit ihnen umzugehen weiß, wächst in sich selbst!

  • Hat nicht jeder von uns so einen Vampir in sich? Saugt nicht jeder von uns positive Energie anderer Menschen auf und suchen nicht die meisten die Nähe von Power-Menschen? Und manchmal wird der eigene Vampir auch gebraucht, um andere “Vampire” abzuwehren.

    Der Grat, da geb ich dir Recht, ist ein schmaler. Ein “Vampir” wie du ihn hier definierst ist meiner Meinung ein Mensch, der zwar Energie anderer auf- und annimmt (was ja nichts Schlechtes wäre) – aber selbst anderen Menschen nichts oder wenig Positives vermittelt und weitergibt.

    • Natürlich. Jeder hat eine “gute” und “böse” Seite. Gut gesagt: Jeder sucht die Nähe von sogenannten Power-Menschen – stimmt!

      Es ist tricky. Durch ihre hohe Intelligenz wissen sie natürlich bzw. wähle weise aus, wie sie Menschen helfen können. Die Menschen werden abhängig von ihnen – was ja ihre eigene Schuld ist. Nur wenn man schon von schuld spricht, gehören stets zwei dazu, oder? Es ist die Frage, ob die “Vampire” das manipulieren mit bewusster Absicht tun oder weil sie nicht anders können.

  • Durch unsere energetischer Körper sind wie alle im ständigen Austausch (Geben & Nehmen)und somit auch selber Vampire. Schützen kannst du dich nur durch Abgrenzung. Aber willst du dich wirklich von der ganzen Welt abgrenzen? Was den meisten Vampiren fehlt ist doch Liebe. Warum also sich nicht in Liebe begegnen?

    • Lieber Matthias, das ist richtig, wir sind im ständigen Austausch zwischen Geben und Nehmen. Wenn aber ein Defizit entsteht, kann es für denjenigen Menschen gesundheitsschädigend werden. Meist merkt man es gar nicht, oder will es nicht wahrhaben.
      Ich habe es mindestens 10 Jahre vorher schon gespürt aber mich jetzt, nach 20 Jahren Ehe von meinem Mann deswegen trennen müssen. Ich habe all die lange Zeit versucht, ihn seine Gefühle nahe zu bringen oder ihn herauszuholen aus dem Schatten. Ich wäre am Ende fast selbst untergegangen.
      Jetzt geht es mir – abgesehen von den üblichen Trennungsgefühlen – immer besser!
      Und bzgl. meinem Exmann ist genau das passiert, was Tim oben beschrieben hat:
      Ihm fehlt jetzt meine Energie, und er sinkt ziemlich tief…
      Ich wünsche ihm, dass er nun es schafft, alleine ins Leben zu kommen.

    • Das denke ich auch: Es fehlt an Liebe. Den Menschen mit Liebe begegnen, Liebe geben, auch wenn voller Hass zu uns/ihrer Außenwelt stehen.

      Was, wenn sie diese Liebe nicht annehmen können oder wollen? Loslassen? Zwingen können wir sie ja nicht…

  • und was ist, wenn deine eltern (82+86) beide so vampire sind??

    ich habe das schon seit vielen jahren gefühlt. ich bin so ausgesaugt, wenn ich von meinen eltern komme. meiner tochter ist das auch schon lange aufgefallen.
    aber das hat mir nie jemand gesagt, ich bin doch das kind dieser eltern, ich bin doch bei ihnen aufgewachsen. mit diesem vampirismus bin ich jahrzehnte gealtert…

    ich spekuliere jetzt, wenn ich sage, dass die katastrophale ehe meiner eltern vielleicht der grund dafür ist. ein ehepaar, was sich mehr als neurotisch täglich über alles und jedes streitet, aber inzwischen 61 jahre verheiratet ist…

    das war und ist nicht einfach. ich kann förmlich die tentakel fühlen, die mein vater ausfährt, aber ich fühle ihre länge. ich arbeite dagegen auf der geistigen ebene. und auch das “nein” sagen, schutzschild etc. vermutlich ist das auch einn grund, dass ich immer ein halbes jahr im ausland bin.

    ich habe vergessen zu erwähnen, dass meine eltern durchaus liebevolle eltern auf ihre art waren..

    • Kann mir gut vorstellen, wie schwer das für Dich sein muss. Du fühlst Dich verpflichtet, Zeit mit Deinen Eltern zu verbringen … und vielleicht wünschst Du Dir auch nach all den Jahren noch immer, dass es schön für Dich ist, in ihrer Nähe zu sein.

      Letztlich kannst nur Du die Bedingungen festlegen, wie oft und unter welchen Umständen Du Deine Eltern gern sehen möchtest. Vielleicht klappt es ja zum Beispiel besser für Dich, wenn Du getrennt mit beiden Elternteilen Zeit verbringst?

    • Hallo Chrissy, ist schon eine Weile her, dass du deinen Beitrag geschrieben hast. Neichtsdestotrotz:
      Ich kenne das auch. Irre, fast genau die gleichen Bedingungen bei mir. Ich habe von meinem Bruder, wie auch von meiner Tochter gelernt, wie groß der eigene Anteil ist. Gleiche Situationen erleben die beiden mit einem Schulterzucken und können “loslassen” und sind demzufolge nicht ganz so ausgel(s)augt (wenn überhaupt)… seitdem ich das erkannt habe fällt es mir leichter.
      Ich möchte meine Eltern trotzdem natürlich nicht verlieren (ebenso natürlich will es auch der Rest der Familie nicht), da gibt Liebe die Kraft und unser Glaube/Wissen, dass sie uns nichts Schlechtes wollen. Und wir als Kinder auf jeden Fall auch mal “gesaugt” haben :-)
      LG und weiterhin viel Kraft und Liebe auch den anderen

    • Ja, kenne ich auch bei mir. Mit den Eltern ist es wohl besonders schwer. Besonders als Kinder wollen wir helfen, haben kein Gefühl der Begrenztheit unserer Möglichkeiten und nehmen die schlechten Gefühle in uns auf und tragen Sie mit uns weg, um sie dann in uns selber zu verarbeiten. Haben wir es einmal zugelassen, übergeben sie uns weiter ihren Zorn und ihre Ängste, anstatt als erstes selber Wege zu finden, die Muster aufzulösen. Feinstofflich bilden sich regelrecht Schläuche, über die wir laufend die Ängste übergeben bekommen. Es bilden sich so Co-Abhängigkeiten.

      Dabei brauchen wir die Bänder zu unseren Ahnen, die die Herzen verbinden, die so aber empfindlich gestört sind.

      Wir sollten deshalb darauf achten, die fremden Energien und Schläuche fern zu halten, die Probleme bei der Person zu belassen und so befreit bewusst alle Energie zu der Person zu senden, um die Ängste tort mit Liebe aufzulösen.

      Sehr schön beschreibt diese Dinge Christie Marie Sheldon mit “Love or Above”.

  • Hallo Tim,
    ich Verfolge seit geraumer zeit deinen blog, mit viel Interesse !
    Es sind Themen die mich häufig bestätigen und dadurch habe ich das gefühl nicht alleine mit diesen Gedanken zu sein, das tut mir gut und ich möchte mich dafür erstmals bei Dir bedanken !

    Aber obriger Blog über emotionale Vampire, hat mich doch leicht aus der bahngeworfen :-)
    man sagt mir nach (meine beste freindin) ich wäre so ein Vampire, das kommt tatsächlich davon das ich bei Vampiren großgeworden bin, ich kann es nur bestätigen !
    Aber Emotionale Vampire haben das Reflektionsvermögen von Fünfjährigen ?
    ernsthaft ? gut wenn es deine meinung ist…

    Aber deine 6 warnhinweise sind total von der psychatrie/therapie abgegriffen !
    PTBs, oder Emotional instabilen, BPs… jeder Täter war mal ein opfer etc.

    und so gar nicht Philantrop !

    Ich denke du sprichst hier von Menschen mit einer echt schwieriger problematik,
    und ich finde du tust mir und Ihnen unrecht.

    • Hey Usius,

      danke für Deine Zeilen und herzlich willkommen hier! :)

      Also ich gebe zu: der Text ist sehr einseitig (und überspitzt). Und natürlich gibt es eine zweite Seite, die bedacht werden muss; gibt es Leute, die Hilfe brauchen statt Verurteilung.

      Nur glaube ich, dass diese Hilfe oft eine professionelle sein muss und nicht vom privaten Umfeld ausreichend gegeben werden kann … und so leiden dann alle, ohne dass sich etwas zum Besseren ändern kann.

      Verstehst Du, was ich meine?

      Nach meinen Kriterien bist DU ohnehin kein “emotionaler Vampir” – eben, weil Du Dir nicht unbewusst auf Kosten der anderen zu holen versuchst, was Du gerade brauchst, sondern sehr wohl reflektierst.

      Es geht mir nicht um eine Verurteilung, sondern in diesem Text nur um die Menschen, die das Recht haben, sich abzugrenzen, wenn sie merken, dass ihnen bestimmte Leute in ihrem Leben überhaupt nicht gut tun.

      LG

      Tim

  • Ich hatte jetzt beim Durchlesen richtig Gänsehaut. War bis vor einigen Monaten mit so einem emotionalen Vampir über mehrere Jahre liiert und gerade Punkt 5 hat mich sehr getroffen.
    Obwohl es für mich während der gemeinsamen Zeit nicht einfach war und mir das “Absaugen meiner Energie” viel Kraft gekostet hat, möchte ich nicht nur negativ über diese Menschen denken.
    Es ist doch auch so, dass der/die “Ausgesaugte” es oft auch spürt, jedoch nichts dagegen unternimmt.

    Was ich persönlich deutlicher hervorheben möchte, ist die “Kunst” des Vampirs, den Anderen wenig Raum zum Nachdenken über die Situation zu geben.
    Sobald man als “Ausgesaugter” in diesem Hamsterrad ist, verstehen es viele emotionale Vampire das Rad immer in Bewegung zu halten um damit die Kontrolle über den Anderen zu behalten.

    Danke für den Artikel – hat mir einiges aus meiner Vergangenheit klarer gemacht bzw. mich dazu angeregt nochmals diese Zeit zu überdenken um nicht mehr in eine ähnliche Situation zu kommen.

  • Energieklau – Eines der größten Probleme bei unserem Zusammenleben, und aus meiner Sicht eigentlich kaum ohne spirituelle Betrachtungen zu verstehen. Danke für diesen Artikel, Tim.

    Wir bemerken es meistens, wenn wir mit Menschen zusammen sind und wir fühlen uns danach vielleicht besser, vielleicht ausgelaugt. Wir können es auch an unserer Aura sehen, wenn wir entsprechende Fähigkeiten haben oder die Technik mit bildgebenden Verfahren. Dabei findet der Klau auf verschiedenen Ebenen statt, wenn auch meist unbewusst.

    Da tritt einer gewohnheitsmässig schulmeisternd auf und du fühlst dich klein, weil seine Wertschätzung fehlt. Ein Zeichen, dass du Energie abgegeben hast. Oder der “Vernehmungsbeamte”, der immer etwas findet, was besser sein sollte bei dir. Doch auch das “arme Opfer”. Immer irgend ein Jammer oder eine Krankheit. Du denkst du musst trösten, Lösungen anbieten. Doch wird deine Lösung immer abgelehnt. Das Arme will ja gar keine Lösung, nur das Gefühl, wenn du tröstest. Dann steigt seine Energie und die deine fällt ab.

    Noch schwieriger wird die Situation, wenn du die Angst-Energie in deine Aura aufnimmst und mit dir wegträgst. Du erlaubst “energetische Schläuche”, über die du dann laufend die elende Energie übergeben bekommst, auch wenn du dich entfernt hast und das Problem scheinbar nicht bei dir ist. Dann läuft die Belastung unbewusst und das Arme tut selber immer weniger selbst, um seine Energie zu verbessern.

    Du kannst hier nur versuchen, möglichst gut bei dir selber zu bleiben. Willst du Energie geben, dann tue das bewusst und schick die Energie zum Problem, um es dort zu belassen. Und pass als erstes auf dein eigenes Wohlfühlen auf. Schick immer Licht und Energie durch die Schläuche zurück. Und löse sie dann aus deiner Aura heraus,sobald sie sich wieder festsaugen (kann am Anfang 20 mal am Tag sein).

    der/die hilfsbedürftige wird mit der zeit wieder Energie vom Universum holen und weniger von dir.

    LG Richard

  • Faszinierend. Ich finden den Begriff “emotionale Vampire” sehr treffend. Oft ist einem diese Tatsache erst nach Jahren bei Leuten aufgefallen und der Ausdruck trifft voll ins schwarze! Danke für diesen tollen Bericht. Meine Erfahrungen mit diesem Thema ist, dass ich sogar selbst manchmal mitbekommen habe, dass ich einer bin. Mich dann beim Bewusstwerden, wieder versucht habe mit Themen abzulenken. Projekte gestartet habe.
    Freu mich auf weitere neue Erkenntnisse GLG

  • Weil ich es hier bei ein paar Beiträgen gelesen habe…. ja manchmal bin ich auch ein Energieklau … bemerke es dann, wenn ich das vorangegangene Treffen/Gespräch Revue passieren lasse.

    Ich denke jedoch wenn es im Gleichgewicht bleibt – also geben und nehmen ist es okay.

    Also ich brauche manchmal jemanden den ich “anzapfen” kann …

  • Sehr guter Artikel. Habe Vampire auch schon kennengelernt und erkannt. Diese Beispiele beschreibe ich auch in meinen/unseren Coachings.

    HERZLICH(S)T
    Klaus

  • Danke für diesen Grossartigen und sehr treffenden Artikel.
    Ich stimme absolut zu!
    Jahre der Hölle, und traumatisierende Auswirkung, führten mich in Bewusstwerdung!
    Heute weiss ich: Egal welche Rolle wir leben, sog. Opfer oder sog. Täter, es geht darum, in unser wahres Sein zu finden.
    Zu erkennen, was auch immer im Aussen geschieht, in mir ist alle Kraft, Weisheit, Stärke und Liebe, die mich befreit.
    Beide gehn durch die Hölle, tiefster Verzweiflung.
    Das Opfer, im Zusammenleben mit einem Vampier, solange bis es erkennt, und sich befreit. Der Täter, Vampier, ab da, wo Niemand mehr zur Verfügung steht, den er aussagen kann. Ab da, beginnt die Hölle, für den Vampier.
    Für Beide geht es also schlussendlich darum, zu verstehn, was uns das Leben damit aufzeigen will.
    Irgendwann ist das Mass an Leid voll. Ob noch in diesem Leben, oder einem Nächsten. Dann, gehen wir einen neuen Weg, weil es keine andere Möglichkeit mehr gibt, dies noch so weiter zu führen. Ende der Fahnenstange ;)
    Beide erleben schlimmste Form der Verletzungen und Vertrauens-Verlust.
    Darum zeigt uns das Leben, durch dieses Erleben, diese Erfahrung:
    Finde in gefestigtes, starkes Vertrauen! Finde in wahre Liebe!Finde in deine wahre göttliche Kraft! Finde zu Gott, zur Quelle, zur wahren Energie, zur Universellen Kraft in dir und um dich herum. Eben wie auch immer man Es nennen mag.
    Ich nenne es Gott.

    Alles Liebe Els

  • Danke für die großartige Bestätigung!!!
    Ich bin seit über acht Jahren zu einem emotionalen Vampir gegangen die eine Prostituierte ist und aus Bulgarien stammt.
    Habe mich mit Vampiren und Untoten beschäftigt bevor ich diesen Artikel gefunden habe und alles hier in diesem Artikel (aber wirklich alles zu 100%) passt wie die Faust aufs Auge zu dieser Person! Sogar nach einem sehr schweren Autounfall bei dem ich fast gestorben bin, bin ich weiterhin zu ihr gegangen, obwohl ich noch nicht ganz Gesund von dem Unfall war, am liebsten würd ich ihr ins Gesicht schreien das sie ein emotionaler Vampir ist und mich fast zu einem Untoten gemacht hat, sie hat sogar ihre Eckzähne kantig schleifen lassen was mir erst nach 8 Jahren aufgefallen ist!!! Der scheiß ist echt Leute, sie ernähren sich von unseren Gefühlen und Ängsten und saugen uns emotional so weit wie es nur möglich ist aus und diese Frau hat über 800 Männer (Stammkunden) mit denen sie das macht! Vielen vielen dank das du mir die Augen geöffnet hast, echt!

    Вампир <- Vampir
    немъртви <- Untoter

  • Vielen Dank, lieber Tim, für diese wunderbar sachliche und sehr zutreffende Zusammenstellung der Zusammenhänge, die sich liest wie ein Bericht über die Geschichte meiner Kindheit.
    Aber auch das läßt sich aus der Liebe und Kraft der eigenen Seele überwinden,
    vorausgesetzt, es gelingt, die dringend notwendige Distanz zu halten. Niemand braucht den Mörder seiner Seele einzuladen.
    Es lebe die Liebe.
    Es lebe das Leben.
    Herzliche Grüße und nochmal danke, auch für die vielen anderen Gedankenanstöße.

  • Hallo Fast Untoter. Ich denke, da sollten wir die Pferde erst mal im Stall lassen. Eine Frau mit 800 Stammkunden dieser Art wird wohl als erstes selbst ziemlich ausgesaugt und ihrer Energie beraubt werden. Sie wird dann auch unbewusst Energie ansaugen, weil sie anders nicht gesund und auch nicht am Leben bleiben kann. Bei den meisten Stammkunden ist wohl wenig zu bekommen, weil das Herz bei den Begegnungen verschlossen ist. Sie wird dir wohl auch nicht so leicht das zurück geben können, was du freiwillig fließen hast lassen.

    So ist deine “Beziehung” aus meiner Sicht einfach nur ein Missverständnis auf deiner Seite.

  • Weglaufen ist immer einfach. Dabei ist meiner Meinung nach dieser “Vampir” auf der Suche nach Liebe. Also wirklich empfundener Liebe. DAS, was er da nach Außen trägt, ist doch nur SEINE Überlensstrategie. Ja, von dem Vampir muss man sich schützen, da gebe ich Dir recht. Jedoch, WIE spannend wird es, wenn der warmherzige, liebevolle Mensch, der im Vampir entdeckt werden möchte, sich zeigt.

    • Ich würde Ihr sicher noch eine Chance geben, aber das Verhältnis von Vertrauen 0% Liebe: Ein bisschen, ist schwer gestört. Das macht die recht Sache kompliziert. Man muss also da sehe vorsichtig mit umgehen!
      Das man selber wieder noch einmal keinen Schaden erleidet.

    • LIEBE, die wissen doch gar nicht was das ist. Nie gelernt….

  • Vielen Dank für den tollen Bericht. Ich bin viele Jahre selbst darauf hereingefallen und war dann tatsächlich ein emotionales Frack. Da ich jedoch erkannt hatte, dass diese Menschen vorher selber Opfer geworden waren von sogenannten Vampiren (ich hatte bisher nur eine Persönlichkeitsstörung aufgrund von Missbrauch und Misshandlung oder Mobbing im Kopf)habe ich mich irgendwann selbst in professionelle Hände begeben um das alles verarbeiten zu können. Anhand von Hoóponopono und auch mit Robert Betz Meditationen oder sonstigen Mitteln die nach innen führen, habe ich mir selbst geholfen. Im professionellen Bereich fand ich kaum Hilfe weil (wie ich bemerkt habe) sich dort sehr viele dieser Vampire als sogenannte Therapeuten oder Helfer tummeln, die einen lieber klein halten und sich gegenseitig aufschaukeln wegen der ach so gefährlichen Kranken und was sie alle für schlimme Dinge tun. Sie haben sich manchmal sogar als toll empfunden wenn sie wieder jemanden demütigen und schickanieren konnten, als hätten sie nie etwas von Alice Miller und ihren Thesen gehört.

    • Ist leider so. Vampire will ich sie nicht nennen. Doch die meisten Therapeuten kommen zum Beruf aus der eigenen Bedürftigkeit heraus. Hinzu kommt, dass die Erfolgsquote der wissenschaftlich anerkannten westlichen Methoden sehr begrenzt ist und die Therapeuten entsprechend frustriert sind, wenn sie ihre Illusionen so nach und nach aufgeben.

  • auch sehr interessant.. http://www.re-empowerment.de/haeusliche-gewalt/gewaltformen/psychische-gewalt-und-emotionale-misshandlung/ irgendwo in der Mitte taucht auf einmal das Wort “Gefühlsvampir” auf…

    Sanktionen.

    “Diese Gefühlsvampire erwarten dass der Rest des Haushaltes sich an seinen Rhythmus, sein Tempo anpasst: egal ob es sich um seinen Schlafrhythmus oder seine Essenszeiten und –Gewohnheiten dreht. Wird sein Zeitplan gestört, oder entscheidet sich die Partnerin, nach ihrem eigenen Zeitplan zu leben, sieht er sich berechtigt, seine Partnerin entsprechend abzustrafen. Zu diesen Sanktionen gehören sämtliche verbale und emotionale Missbrauchs-Strategien und/oder passiv-aggressive Taktiken. Seiner Meinung nach verdient sie es, bestraft zu werden, da ihre Weigerung, nach seinem Terminkalender und Gewohnheiten zu leben in seinen Augen gleichzusetzen ist mit Nicht-Liebe. Erwähnte ich schon die Frühstücks-Krisen?”

  • Ich habe nachdem Sie sich nochmals gemeldet hat, es mit Ihr nochmals sechs Wochen ausprobiert. Alles andere war immer wichtiger. Die Fragilität der Situation hat sie nicht überrissen. Ich hatte keine Lust ihr ihr dummes Verhalten zu erklären. Man kann von einem Erwachsen Menschen Weiterentwicklung erwarten, dachte ich. Neue Sprüche, altes Verhalten. Alles lief ab wie beim letzten Mal und da davor. Einfach nur doof. Ich habe es gestern beendet. Diesmal wirklich. Habe Ihr erklärt warum.
    Ich werde , keine Messages jeglicher Art mehr annehmen.
    Das Schlimme oder das Gute. Ich war mental vorbereitet.
    Weh tut es nur noch ein bisschen. Bin wahrscheinlich schon abgehärtet. Hat keine Zukunft!

  • Sind alles Psychopaten die einen aussaugen. Der eine mein Vater, der andere mein ehem. Abt.Chef. Hütet euch vor diesen Leuten, sie machen alles kaputt und wandern dann zum Nächsten.

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