|10. Februar 2013 15:57

28 Dinge, die Du Dir ab heute nicht mehr antun solltest

Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zu wenig lieben. Wenn wir uns beispielsweise im tiefsten Innern ungeliebt fühlen, uns aber um dieses Gefühl nicht kümmern, weil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe anderer.
- Safi Nidiaye

Friede beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.
- Thich Nath Hanh

Bist Du Dir selbst Dein bester Freund oder Dein ärgster Feind, oder etwas dazwischen?

Wie gut kümmerst Du Dich um Deinen Geist, Dein Herz und Deinen Körper?

Ich kann mich bestens daran erinnern, wie ich vor acht, neun Jahren immer aufgewacht bin, mit Kopfschmerzen und verspannt, als hätte ich die Nacht in irgendeiner Foltermaschine verbracht. Ich stand also auf und fühlte mich absolut beschissen. Und was war das Erste, das ich tat, an jedem dieser Morgen? Ich schluckte eine Kopfschmerztablette und zündete mir die erste Zigarette von 20 bis 30 Zigaretten an, die meine Körper an einem Tag zu verkraften hatte. Zum Frühstück gab’s eine Handvoll Nichts, ich legte mich nach der Zigarette wieder ins Bett, schaltete den Fernseher an, wenn ich nicht mal wieder mit eingeschaltetem Fernseher geschlafen hatte. Dort lag ich dann ein paar Stunden herum und regte mich nur, wenn’s mal wieder Zeit für die nächste Kippe war. Am Nachmittag tischte ich groß auf für mich, in der Regel gab’s Mikrowellenfraß mit Tortellini und Schinkensahnesauce oder etwas vollkommen Undefinierbares, was mikrowellengerecht in diesen eckigen Pappschachteln mit Abreißdeckel verkauft wird. Anschließend ging’s … wohin? Natürlich zurück ins Bett, die Wohnung verließ ich immer seltener, ich lebte allein, konnte mich dort also mit niemandem austauschen, und all meine Eindrücke und Erlebnisse kamen aus dem Flimmerkasten.

Mein Körper war ziemlich im Arsch, und mein Geist und mein Herz waren es auch. Meinen Zustand hatte ich mir selbst zuzuschreiben, er resultierte aus einer Reihe von Dingen, die ich mir täglich antat.

Heute weiß ich, wie zerstörerisch diese Dinge sind, aber auch, wie wenig bewusst sie mir oft waren.

Ich weiß außerdem, dass es viele Menschen gibt, die sich selbst derartiges antun,
Tag für Tag,
Jahr für Jahr,
Grabschaufel für Grabschaufel.

Und ich weiß um die furchtbaren Folgen, die diese Dinge für uns selbst, unser Leben und unsere Beziehungen haben. Denn immer, wenn wir uns einen der folgenden Punkte antun, zeigen wir uns, dass wir uns nicht oder nur eingeschränkt lieben. Uns mangelt es an Selbstliebe, und wir nehmen dafür Andere in die Mangel, die das ausbaden sollen, was wir uns selbst antun.

Die Gründe, warum wir uns die folgenden 28 Dinge antun, sind vielfältig, zum Beispiel:

  • wir haben uns an sie gewöhnt, nehmen sie nicht mehr bewusst wahr und hinterfragen sie nicht
  • wir haben das Gefühl, sie verdient zu haben, weil wir glauben, schlechte oder nicht ausreichend liebenswerte Menschen zu sein und uns dafür bestrafen zu müssen
  • wir wissen, dass es sinnlos ist, uns so zu behandeln, aber wir finden keinen Ausweg, fallen immer wieder in dieselben selbstzerstörerischen Muster

Okay, dann will ich Dich mal nicht weiter auf die Folter spannen. Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Dich zutreffen, hast Du ohnehin schon mehr als genug gelitten.

Hier sind sie, die Dinge, die Du Dir ab heute nicht mehr antun musst – weil sie völlig sinnlos Leid erzeugen und Dir die Kraft rauben, Dein Leben zu genießen, Dich und Deine Mitmenschen wirklich zu lieben und Deine Träume zu verwirklichen.

  1. Dich anlügen: „Ich wollte eigentlich immer die Welt bereisen, Abenteuer erleben und darüber schreiben …. und jetzt wohne ich noch bei Mutti und komme allerhöchstens mal in den Supermarkt oder ins Büro … aber ist doch auch so super wie’s ist“ …
  2. Ein Anderer sein wollen als der, der Du bist: Wenn Du ein Anderer sein willst als der, der Du wirklich bist – wie kannst Du jemals den glücklich machen, der Du wirklich bist? Es ist, als wärst Du auf der Jagd nach Fleisch, obwohl Du Vegetarier bist – Deine Bedürfnisse können so niemals gestillt werden, Du wirst verhungern. Siehe Wie man sich selbst akzeptieren kann.
  3. Deinen Problemen davonlaufen wollen: Eine gefährliche und weit verbreitete Spielart davon, sich selbst anzulügen. Die Probleme sind auf Dauer immer schneller als wir. Lügen haben kurze Beine, die Beine der Probleme sind dafür umso länger und muskulöser.
  4. Deine eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellen: Es ist Dein Recht, Dir Gutes zu tun. Außerdem: wie viel kannst Du geben, wenn Du selbst leer bist?
  5. In der Vergangenheit leben: Dein Partner hat Dich verlassen? Dein Unternehmen ist längst nicht mehr das, was es mal war, oder sogar tot? Dann ist es an der Zeit, einen neuen Partner zu finden oder ein neues Unternehmen zu gründen. Du hast genug gelitten, schon damals. Du brauchst diese Erfahrungen nicht immer wieder in Deinem Kopf abspulen.
  6. In der Zukunft leben: „Augenblick für Augenblick kommt jeder aus dem Nichts hervor. Das ist die wahre Lebensfreude.”, sagte der berühmte Zen-Meister Shunryu Suzuki. Ich ertappte mich neulich auf dem Weg in den Park bei hastigen Schritten – dabei ist der Weg bis in den Park genauso voller wertvoller Augenblicke wie der anschließende Weg durch den Park. Ich atmete ruhig durch und ging langsamer weiter. Ansonsten wäre ich wohl auch im Park gehastet – mit den Gedanken wieder daheim am Computer. Geht’s Dir auch manchmal so?
  7. Dich für alte Fehler bestrafen: Alte Fehler gehören dorthin, wo sie geschehen sind – in die Vergangenheit. Wir konnten in den meisten Fällen einfach nicht anders. Und: wie kannst Du mehr wieder gut machen, was geschehen ist (wenn es denn überhaupt etwas wieder gut zu machen gibt): indem Du Dich selbst im stillen Kämmerlein Deines Kopfes auspeitschst – oder indem Du aus ihnen lernst und die Gegenwart besser gestaltest?
  8. Dich von Sorgen überrollen lassen: Ein großer Teil unserer Sorgen sind nichts als erfundene Geister von morgen, die uns heute heimsuchen. Siehe 20 sinnlose Sorgen, die Du noch heute loslassen kannst.
  9. Dich nur auf die Anstrengungen vor Dir konzentrieren und nicht darauf achten, wie viel Du schon geschafft hast: Eine der Fallen, in die ich häufig trete. Anstatt mich darüber zu freuen, wie weit ich schon gekommen bin, verzweifle ich (vorübergehend) daran, wie weit der Weg vor mir noch ist.
  10. Verantwortung zurückweisen: Keine Verantwortung für Dich zu übernehmen und Dich stattdessen zu beklagen heißt: Dich selbst be-schwer-en. Und zwar mit dem Rucksack, mit dem Du keinen Meter weiter aus der Misere kommst.
  11. Gehässig sein: Nelson Mandela zitierte Buddha als er ganz und gar nicht verbittert nach Jahrzehnten, die er unschuldig im Gefängnis saß, die äußere Freiheit wiederhatte: „Sich zu ärgern gleicht dem Trinken von Gift und dann zu hoffen, es würde deine Feinde töten“.
  12. Eifersüchtig sein: Ebenfalls eine Art Bumerang. Wie ein Bumerang kommt sie zurück und säbelt uns den Verstand und den Klarblick ab. Mehr zur Eifersucht hier.
  13. Dich abschotten, um nicht verletzt zu werden: Würdest Du nie wieder etwas essen und trinken, um einer Lebensmittelvergiftung vorzubeugen? Wenn Du Dich abschottest, verdurstest/verhungerst Du emotional.
  14. Dich rechtfertigen: Dich rechtfertigen heißt, nicht zu Dir und Deinen Entscheidungen zu stehen. Nicht zu Dir zu stehen heißt, Dich selbst hängen zu lassen.
  15. Von jedem gemocht werden wollen: Wer von jedem gemocht werden will, kann von niemandem geliebt werden – er bleibt eine Hülle, in der nichts Eigenes gewachsen ist. „Sie war mir ein völliges Rätsel“, schrieb Sebastian Horsley, „wenn man an der Oberfläche kratzte, kam nur noch mehr Oberfläche hervor“.
  16. Komplimente zurückweisen: „Du meinst, ich hab das gut gemacht? Nein, nein, das war nur ein Zufall und außerdem wurde mir geholfen und überhaupt kann ich eigentlich gar nichts, aber trotzdem danke.“ … Komplimente nicht anzunehmen ist nicht nur dem Komplementgeber gegenüber respektlos, sondern auch uns selbst. Warum nicht ehrlich gemeinte Blumen annehmen und uns an ihnen erfreuen, wenn sie uns jemand schenken möchte?
  17. Dich mit und an anderen Leuten messen: So wie Olympische Spiele keinen Sinn machen, bei der Elefanten gegen Mäuse und Nacktmulle gegen Krokodile antreten, so macht es auch keinen Sinn, sich als Mensch außerhalb des Sports (und selbst dort ist es fraglich) mit anderen Menschen zu messen. Zu unterschiedlich sind unsere Gene, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Strickmuster. Dass wir uns dennoch permanent mit dem Nachbarn und seinem grüneren Gras messen heißt, dass wir uns selbst eine große Ungerechtigkeit antun.
  18. Mit Menschen Zeit verbringen, die Dir nicht gut tun: Siehe: 6(66) beißende Warnungen, dass Deine Freunde emotionale Vampire sind.
  19. Alles perfekt machen wollen: Darüber wurde auf myMONK und überall anders schon genug geschrieben. Dennoch gehört die Perfektion auf jeden Fall in die Liste der Dinge, die wir uns unnötiger- und quälenderweise antun.
  20. Glück kaufen wollen: 60 Stunden in der Woche in einem Scheißjob arbeiten, damit man sich Auto+Penthouse-Wohnung+Karibikreisen leisten kann? Ich glaube nicht daran, dass das so funktioniert.
  21. Undankbar sein: Sich nicht regelmäßig auf das zu besinnen, das man hat und über das man froh sein kann, ist Glücksmord durch Unterlassung.
  22. Dir Freude, Pausen, Ruhe und ausreichend Schlaf versagen: Im Studium sagte ich mal „ich kann’s noch schaffen, bei den Prüfungen (auf die ich mich wie immer viel zu spät vorbereitet hatte) zu glänzen – wenn ich die nächsten Wochen nur noch drei Stunden am Tag schlafe!“. Da stand ich bereits ziemlich neben mir. Mir ging kurz darauf die Luft komplett aus und ich musste den größten Teil der Prüfungen schieben. Mit mehr Pausen und ausreichend Schlaf wäre das nicht passiert.
  23. Über Deine Verhältnisse leben: Fühlt sich erst wie Freiheit an. Bis man merkt: verdammt, ich hab mich selbst versklavt.
  24. Deinen Körper wie einen Mülleimer behandeln: Siehe Rauchen, Mikrowellenfraß, Bewegungslosigkeit. (Warum) tust Du Dir das an?
  25. Deine Wohnung wie eine Mülldeponie behandeln: Ramsch, ramsch.
  26. Zögern zur Handlungsstrategie Nummer 1 machen: „Wenn du eine Garantie haben willst, kauf dir einen Toaster“ (Clint Eastwood). Die Kunst ist nicht, keine Zweifel mehr zu haben, sondern trotz der Zweifel voranzuschreiten.
  27. Den Weg des geringsten Widerstands gehen: Der Weg des geringsten Widerstands … der Weg der Verdammten, die irgendwann nicht mehr mit dem Strom, sondern in ihrer Reue schwimmen.
  28. In einem Job arbeiten, den Du hasst: „Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eines anderen, oder seinen eigenen. Gib Acht, dass du deinen eigenen Traum verfolgst“, so der Unternehmer Christopher LaBrec. Dein Job zeigt, wessen Du Traum Du verfolgst. Wenn Du unzufrieden mit ihm bist, ist es wohl der Traum eines anderen, für den Du Dich im Büro abkämpfst. Siehe 12 Anzeichen, dass Du Deinen Job an den Nagel hängen solltest.

Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll für diesen Scheiß.

Wir brauchen Selbstliebe und Kraft, um es mit Glück und Freude und Erfolg zu bewältigen.

Dabei helfen (mir) gute Gewohnheiten am meisten.

 

Du bist neu hier?

Da besonders viele Leser über diesen Post zum ersten Mal zu myMONK finden: herzlich willkommen, wenn Du neu hier bist! Hier ein paar weitere beliebte Texte zum Einstieg:

Photo: Gnuckx

43 Kommentare

  • Ach, was bin ich froh, dass ich einen Internetzugang habe und mir das hier durchlesen kann. Was ich sehr gerne an Deinem Schreibstil mag, dass mit ihm so viel Reife, aber auch Frische mitschwingt, die mir bei manch anderen Texten auf manch anderen Seiten, fehlt. Bei Dir wirkt das sehr…persönlich. In einer ehrlichen Weise persönlich.

    Liebe Grüße und schönen Sonntag noch!
    Juli

  • Lieber Tim!Es ist für mich immer wieder eine Freude deine Zeilen zu lesen und mir kommt vieles bekannt vor.Bin gerade dabei einiges zu verändern was nicht so einfach ist,aber da ich schon älter bin habe ich schon längere Erfahrungen gemacht was alles bei mir falsch gelaufen ist.Das wichtigste ist einmal auf sich zu schaun acht zu geben und sich zu lieben und sich vieles gutes tun.Nachdem ich jetzt alleine Lebe fällt es mir leichter.Danke für alle deine wundervollen Tipps lieber Tim einen entspannten Abend für dich von Kery.

    • Liebe Kery, vielen Dank mal wieder! :) Das klingt doch sehr gut – auf Dich schauen und Dir Gutes tun! Ich geh’ jetzt echt mal ins Bett, der (diesmal nicht so dolle) Tatort is ja jetzt auch vorbei! LG und gute Nacht, Tim

  • Danke! Ich kann dir nur beipflichten. Sehr inspirierend!

  • „Wenn du eine Garantie haben willst, kauf dir einen Toaster“ (Clint Eastwood).

    … ist jetzt irgendwie ein neuer Lieblingssatz von mir :))

  • Wenn jeder diese 28 Gebote befolgen würde hätten wir sicher eine wundervolle Welt! Danke für die Erinnerung daran, dass alle Hindernisse nur in unseren Köpfen sind.

    • Hi Sarah, dankeschön! Ja, ich glaube auch, dass es der ganzen Menschheit helfen kann, wenn ein einzelner Mensch gut zu sich ist … nicht übertrieben egoistisch, sondern wirklich gut. LG Tim

  • Fantastisch! Vielen Dank dafür, wie für so vieles andere hier auf deiner Seite auch! Liebe Grüße, Andrea

  • Ach lieber Tim, ich kann mich hier vielen Kommentaren nur anschließen und sage dir einfach das ich dein denken und deine Sprache mag.
    Der heutige Artikel ist eine gute Zusammenfassung die ich mir in manchen Punkten dick unterstreiche und ich Drucks mir aus und hängst an meinen Arbeitsplatz :-)
    Alles liebe

    • Lieber Tashi,

      Danke Dir! :)

      Freut mich sehr, dass die Texte so einen Anklang findent!

      Liebe Grüße und eine schöne neue Woche

      Tim

  • Hi Tim, wieder eine sehr gelungene Auflistung.
    Ich möchte mich dem Kommentar von Juli anschließen “[...] Was ich sehr gerne an Deinem Schreibstil mag, dass mit ihm so viel Reife, aber auch Frische mitschwingt, die mir bei manch anderen Texten auf manch anderen Seiten, fehlt. Bei Dir wirkt das sehr…persönlich. In einer ehrlichen Weise persönlich. ”

    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.
    Birgit

  • Boah Ey, so viele Punkte in denen ich vor Jahren auch gesteckt habe. Beim Lesen der für mich zutreffenden Punkte habe ich gleich wieder diese Angst gespürt. Erschreckend und zugleich freue ich mich, das ich mich da schon rausgeholt habe.
    Toller Artikel. DANKE

    • Hi Matthias,

      vielen Dank! Und Glückwunsch, dass Du so weit gekommen bist!

      Solche Sachen dann später noch mal zu lesen, ist auch für mich manchmal beängstigend. Irgendwie so, wie man auch in alte, längst verloren geglaubte Verhaltensmuster zurückfällt manchmal, wenn man alte Schulkameraden oder so wiedertrifft.

      Liebe Grüße!

      Tim

  • So viele Punkte… An einigen arbeite ich, andere schiebe ich noch auf. Aber an jedem Tag passiert etwas – dazwischen, das sind vermutlich die notwendigen Pausen.

    Ein wohltuender und stützender Text, danke!

    • Hi RainSnail,

      danke für die Blumen – schön, dass der Text Dir gefällt!

      Und vor allem: herzlich willkommen bei myMONK! :)

      LG

      Tim

  • Hallo,
    erstmal DANKE…..und auch hier wieder Daumen hoch für die treffenden Worte! Diese zu verstehen und für sich anzunehmen ist die ganz eigene Kunst und Herausforderung. Was mich spontan bei dir überzeugt hat, ist dein knackig, erfrischender Schreibstil :-) und das Beste…sehr menschlich und damit für mich verständlich! Da ich erst seit kurzer Zeit auf deinr Seite herumstöbere habe ich zum Glück noch genügend Lesestoff :-)))
    *Freu*

    Herzliche Grüße
    Marie

    • Hi Marie,

      ich danke Dir … wie schön, dass Du Dich gleich so wohl hier fühlst … und damit auch: herzlich willkommen bei myMONK!

      Liebe Grüße

      Tim

    • Liebe Marie,

      Dankeschön und herzlich willkommen hier bei myMONK, freut mich, dass Du Dich gleich so wohl hier gefühlt hast. Lesestoff sollte’s es reichlich geben – hoffentlich auch vieles, was Dir weiterhilft.

      Liebe Grüße und einen schönen Tag noch

      Tim

  • Klasse Tim, herzlichen Dank! <3 kommt grad sehr passend – seit heute Nichtraucher, fast symbolisch für einen Neustart. Alles Liebe dir!

  • Danke … ich arbeite daran … Sysiphus lässt grüßen … :)

  • Danke für die wertvollen Impulse. Für die Tierchen von *17 muss ich Partei ergreifen (vor allem, weil ich sie sehr gerne mag). Es handelt sich um Nacktmulle. (Ja, ich weiß – an *19 wird noch gearbeitet ; ))
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nacktmull

  • Irgendwann sollte JEDER mal stehen bleiben, Atmen und sich hinterfragen, statt ständig Ausrufezeichen von ANDERREN hinterher zulaufen, ohne anzukommen. Es hätten auch 5, 15 oder eben 28 oder 66 sein können ;). Ab und zu mal Bilanz ziehen, sympathische Ansprache :)

  • sehr gute Seite – natürlich auch wegen der Themen, aber vor allen wegen der Dinge zwischen den Zeilen, die nicht in Worte gefasst werden können, die aber den Autor ausmachen (Die Perspektive oder der Versuch einer authentischen Metaebene?!).

    Ich bleibe (mit) am Ball.

  • Es gab eine Zeit, da hätten mehrere Punkte oben auf mich zugetroffen………… inzwischen nur noch wenige.

    Und heute habe ich erst an meine Bedürftigkeit vor zwei Jahren denken müssen :-)

    Da glich ich eher einem ausgetrocknetem Schwamm, als denn einer Quelle.

    Im Zwischenmenschlichen sind dies die Situationen, wo einer nimmt und einer gibt, sprich einer den anderen auf Dauer aussaugt…………. Eine Vermehrung ist in einem solchem Falle nicht möglich.

    Inzwischen nehme ich mich ganz gut wahr und sorge entsprechend für mich.

    Langsam kenne ich mich aus, in diesem Dschungel. Auch ohne externe Hilfsgeräte (wie Navi z.B.).

    Jiiieeehhaaa :-D

  • Hi Vio, ich glaube, es sind unsere eigenen Dramen und Traumas, die die Quelle einengen und mehr oder weniger verstopfen. Das Zwischenmenschliche gestaltet sich nur entsprechend. Es ist dann manchmal so als wollten wir am Spiegelbild herum ändern, um die Quelle frei zu bekommen.

    • Na zum Glück muss man niemanden ändern, wenn man loslassen und gehen kann.

      Nichts gegen Selbstreflektion und inneres Wachstum………. aber es gibt manche, die benutzen die Spiegelmethode, so wie es ihnen gefällt und wie sie etwas haben wollen.

      Das ist dann vergleichbar mit einem Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt.
      Die verzerren ein Bild nur.

      Eine Illusion, mehr nicht.

      • Auf Distanz gehen ist ein guter Schritt, halte ich so. Doch wenn die selben Probleme bald wieder erscheinen werde ich nachdenklicher.

        • Distanz bezüglich der Übersichtlichkeit von Situationen mag sinnvoll sein………. im Bezug auf Zwischenmenschliches müsste erstmal Nähe stattgefunden haben, damit man Distanz definieren könnte.

          Bei Ersterem mag nachdenken helfen, bei Zweiterem kann das zu mehr Problemen als zu Lösungen führen.

          Immerhin unterstelle ich menschliche Gefühle meinem Verstand, dem Dirigenten, der mit diesem oder jenem nicht klar kommt und etwas anders haben will.

  • Hallo Tim :-) ich finde mich in einigen Punkten wieder…leider ;-)…aber das bin ICH <3 damit fängt es ja eben an, sich selbst ungeschminkt in den Spiegel zu schauen…und da kann man sich ganz schön schrecken ;-) am Besten haben mir Deine letzten 2 Zeilen gefallen…da steckt SOVIEL POWER drinn!!! Herzliche Grüße aus dem grünen Herzen Österreichs, der Steiermark :-) DANKE Ursula

  • Ich erkenne mich in dem Text so was von wieder.Bin seit Monaten ziellos und habe meine Motivation verloren,betrachte mein Leben irgendwie nur noch “von aussen”.Deine Texte sind sehr aufbauend und motivierend.Dankeschön!

  • Ich denke, aus der Liste kann jeder 1-2 persönliche Baustellen ziehen, die auf ihn zutreffen und die es anzupacken gilt. Danke für die Erinnerung ;)

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