10 wichtige Tugenden in einer Welt aus Cash, Koks, Casting-Shows und kabelloser Datenübertragung | myMONK.de
|2. Januar 2013 14:43

10 wichtige Tugenden in einer Welt aus Cash, Koks, Casting-Shows und kabelloser Datenübertragung

Ich schalte meinen Fernseher an und sehe, dass die Welt immer debiler wird. Ich schalte ihn aus, gehe auf die Straße … und sehe dasselbe. Ich sehe die Menschen (manchmal auch den im Spiegel) hetzen und fressen und saufen, arbeiten und umfallen, Geld zählen und die Angst wählen.

Wir brauchen kein Koks, um besser zu funktionieren, keine Casting-Show, um berühmt zu werden, kein Geld als Gott und kein permanentes Internet in der Hand und vor den Augen.

Was wir brauchen, Du und ich, das sind Tugenden, die uns in diesem Zeitalter nicht nur über-, sondern wirklich leben lassen.

Zehn davon.

#1 Ehrlichkeit

Zu lange schon lügen wir uns selbst an, lernen und studieren Sachen, die uns nicht interessieren, bewerben uns auf Praktika und Jobs, die wir nicht lieben. Hocken dann fünf Zehnstundentage in der Woche oder mehr in Bürokästen vor Computerkästen und starren uns einen an Monitoren ab für das nächste Lob des Chefs, die nächste Karriere- und Gehaltsstufe. Wenn es das ist, was man will, ist alles bestens. Wenn nicht, ist es Zeit, ehrlicher zu werden. Nach innen und nach außen.

Nach innen: Wie fühlst Du Dich? Was willst Du wirklich?

Nach außen: Was kannst Du tun, um authentisch zu sein, Deine wahren Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse auszuleben, privat und beruflich?

#2 Tiefsicht / Ernsthaftigkeit

Mehr denn je müssen wir durch die glänzenden Oberflächen schauen, um glücklich und erfüllt zu leben. Heute versuchen so viele von uns, die eigenen Lebensläufe, Xing- und Facebookprofile leuchten zu lassen, sich selbst als Überkings und -Queens darzustellen, ganz gleich, wie es unter der Oberfläche aussieht.

Im Radio habe ich mal eine Reportage angehört darüber, wie Kinder Facebook nutzen. Ein Junge sagte, er würde etwa drei bis vier Stunden täglich auf Facebook verbringen. Was er da genau tue, wurde er gefragt. Seine Antwort: machen, dass er cool wirkt. Seine Coolness brachte ihm eine Menge von Facebook-Freunden ein und von der Zeit mit echten Freunden ab. An der Oberfläche war er der Coolste, wer tiefer hinschaut, muss schnell erkennen: der Junge ist eine arme Sau, egal wie sehr er sich selbst auf diese Weise zu vergolden versuchte.

Als Erwachsene geht’s uns oft nicht anders: wir wollen in erster Linie wirken und in zweiter sein.

Statt ernsthaft nach richtigem Charakter und Wert zu streben, versuchen wir, möglichst per Knopfdruck oder Pilleneinwurf alles zu bekommen, schnell und einfach und ohne uns großartig mit irgendetwas auseinanderzusetzen.

Der Weg an der Oberfläche ist jedoch ein Irrweg.

Die echten Schätze liegen in der Tiefe.

#3 Weitsicht / Beharrlichkeit

Hängt zusammen mit der Tiefsicht. Die wenigsten Dinge, die etwas wert sind, kommen so schnell wie die nächste S-Bahn auf der Stammstrecke in München oder die braune Papiertüte über die Theke vom McDonalds.

Die meisten Bauern wissen: erst säen, dann ernten. Die meisten Menschen jedoch denken nur ans Ernten, und das funktioniert nun mal einfach nicht: wer einen unbestellten Boden ernten will, der bekommt nur Dreck zu essen.

Die meisten Casting-Show-Gewinner verschwinden rasch wieder im Nichts, und die meisten Schnellschüsse gehen daneben.

Weitsicht heißt für mich dabei auch: nach vorn schauen.

#4 Eigenverantwortung

Endgültig vorbei sind die Zeiten, in denen man sich darauf verlassen konnte, als Erwachsener versorgt zu werden. Loyale Arbeitgeber scheint es kaum noch zu geben, der Staat lässt uns hängen, die sozialen Netze haben ihre alte Bedeutung verloren und werden heute mit den Facebook-Fans assoziiert (siehe Tugend #2).

Darüber kann man entweder jammern (mach ich auch hin und wieder ganz gern mal, bringt aber nicht so viel) oder die Ärmel hochkrempeln statt den Gürtel bald enger schnallen zu müssen (letzteres macht nur Spaß, wenn man’s freiwillig tut).

Du bist auf Dich gestellt. Heißt nicht, dass Du alles allein schaffen musst. Aber: Du musst Deine Entscheidungen selbst treffen und Dir auch Deine Weggefährten und Unterstützer selbst suchen.

Siehe auch: 13 Gründe, niemals einen Job anzunehmen.

#5 Leidenschaft

In den letzten Jahren hat das unsinnige Thema Work-Life-Balance die Diskussionen von Arbeitspsychologen, Personalern und Angestellten mitdominiert. Allein der Begriff „Work-Life-Balance“ zeugt jedoch von einer Trennung zwischen dem, wie man einen großen Teil des Tages verbringen muss (work) und dem, was man dafür ein paar Stunden lang anschließend bekommt (life).

Ich glaube, eine Balance aus Tun und Erholen ist wichtig. Nicht aber eine Unterteilung des Lebens in ein notwendiges Übel und einen Rest. Und schon gar nicht Work-Life-Balance-Maßnahmen, die mich dazu zwingen, auch noch meine „Freizeit“ mit Leuten beim Teambuilding-Kletterkurs verbringen zu müssen, die mich schon im Büro nerven.

Statt zweier Fetzen will ich ein Gewand aus Leidenschaft.

Eine echte Aufgabe, die mich morgens voller Freude aufstehen lässt. Eine Aufgabe, die mich mehr berauscht als jedes „entschädigende“ Koma-Saufen am Abend oder am Wochenende es könnte.

Siehe auch: Warum Du Deine Lebensaufgabe kennen solltest.

#6 Ganzheitlichkeit

Ganzheitlichkeit und der Weitblick sind nicht nur für die Einteilung von Zeit nötig, sondern auch im Hinblick auf die Auswirkungen unseres Tuns.

Handeln wir leidenschaftlich, so sind wir auch für andere inspirierend. Handeln wir mit Weitsicht, so machen wir auch die Welt zu einem besseren Ort.

Niemand ist eine Insel, heißt es. Halbinseln, vielleicht ja, schließlich sind wir einzigartig und selbstbestimmt und doch verbunden. Aber losgelöste Inseln, das sind wir wirklich nicht. Auch wenn es uns heute suggeriert wird. In den BWLer-Hörsäalen der Münchner Uni zum Beispiel wurde viel zu oft eine Ellenbogenmentalität proklamiert, die niemandem half, denn niemand half sich mehr gegenseit. Statt Lerngruppen gab es Ein-Mann-Noten-Truppen auf der Jagd nach dem Highscore. Ich glaube, das hat dem Gesamtniveau und den Einzelnen nichts gebracht. Nicht nur auf dem Zeugnis, sondern auch in den Köpfen.

Wer gar nicht ganzheitlich denkt und handelt, macht sich selbst damit ängstlich, paranoid. Denn er erwartet zwangsläufig, dass die Mitmenschen genauso ticken und schon die Ellenbogen gespitzt haben, um sie einem hinter der nächsten Ecke ins Auge zu rammen.

#7 Mut

Wenn es darum geht, die Tugenden in Handlungen umzusetzen, braucht es immer eines: Mut. Denn mit diesen Tugenden wechselt man seine Richtung und schwimmt gegen den herrschenden Strom.

Ohne Koks oder Psychopharmaka ist mag man kurzfristig eben weniger leistungsfähig. Ohne Casting-Show muss man auf eigene Faust kämpfen. Ohne dauernde Erreichbarkeit online und telefonisch riskiert man Unverständnis und Ausgrenzung. Auf dem Weg der Leidenschaft löst muss man sich vielleicht von den illusorischen Sicherheiten einer Festanstellung trennen und von den Kollegen, mit denen man ja immer so schön Kaffee getrunken und gescherzt hat (die man nach dem Ausstieg aber nie wiedersieht). Eigenverantwortung tut weh, Ganzheitlichkeit ist unbequem.

Doch gerade deswegen, weil es an so vielen Stellen an Mutigen fehlt, sind sie 2013 und darüber hinaus so wichtig.

#8 Wachstum

Gemeint ist nicht das wirtschaftliche Wachstum. Wirtschaftliches Wachstum ist ab einem gewissen Punkt oberflächlich. Untersuchungen aus Amerika zufolge werden Menschen mit zunehmendem Einkommen zwar glücklicher – aber nur bis zu einem gewissen Punkt, und der liegt nicht etwa bei einer Trilliarde, sondern bei etwa 40.000 $.

Gemeint ist in erster Linie das innere Wachstum und die Verwirklichung jener starken Träume, die mit Leidenschaften zu tun haben und nicht mit materiellen Wünschen.

Der neue Reichtum ist der innere. Die neuen – inneren – Millionäre sind die, die so denken und handeln, dass sie eigenes Glück und das ihrer Mitmenschen Zinsen und Zinseszinsen abwirft.

#9 Dankbarkeit

Zukunftsforscher und Wirtschaftsexperten sind sich einig: die Zeiten immerwährenden Wachstums sind gar nicht so immerwährend. Wenn jeder Mensch drei Handys und zwei Autos hat, muss auch irgendwann Schluss sein – allein dieser Umstand lässt mich an die Prognosen glauben.

Wer dankbar ist, bannt die Gefahr der Maßlosigkeit und der Enttäuschung, wenn man sich den Porsche mit 40 immer noch nicht leisten konnte. Und wer sich mäßigt, hat Zeit, dankbar zu sein für das, was er hat. Für die lieben Menschen in seinem Leben, das Dach überm Kopf, den leckeren Kaffee oder Tee oder das in aller Ruhe selbstgebackene und duftende Brot, ein gutes Buch, herrliche Musik, die Spaziergänge an der frischen Luft, die Frühjahrssonne und das Rascheln der Blätter im Herbst.

#10 Empathie / Mitgefühl

Am Ende erinnern wir uns an die Menschen, die uns etwas bedeuten, nicht an den Lebenslauf und den Fame.

Um solche tiefen Beziehungen zu schaffen, benötigen wir die Tugend des Mitgefühls.

 

Welche Tugenden findest DU in der heutigen Zeit besonders wichtig? Freu mich über Deinen Kommentar!

  

Photo: Chang Liu

29 Kommentare

  • Hallo Tim,
    ja, die Tugenden finde ich auch wichtig. Zuverlässigkeit hast du noch vergessen oder? Nur leider werden diese zurzeit nicht wirklich gelehrt.
    Und ich erlebe seit ein paar Jahren sozusagen “live”, wie ein Kind,mein Kind, dass mit diesen Werten aufgewachsen ist, in der “Außenwelt” des Scheins, Kurzfristigkeit und des gewissen “easy-livings” Schwierigkeiten hat, ihren “Mann” zu stehen. Als Kind war es noch “einfach” für sie mit Enttäuschungen klar zu kommen (da konnte sie ja zu Mama ;-))… aber heute versucht sie verzweifelt so zu werden, wie die “Umwelt” es anscheinend fordert und geht mit ihrem offenen Herzen rettungslos (also hoffe ich natürlich nicht) unter. Das macht mich traurig und hat mich zweifeln lassen, ob ich sie richtig “erzogen” habe.
    Um diese Tugenden (auch in unsrer jetzigen Zeit) zu verfolgen und beizubehalten, finde ich, muss man unsagbar stark sein. Und wer ist das schon in so jungen Jahren.
    Schön, dass es hier im Internet jemanden gibt, der diese Tugenden auch schätzenswert findet. Ich dachte schon ich bin einfach altmodisch ;-)

    • Aloha Evelyn,

      vielen Dank für Deinen interessanten und wichtigen Kommentar. Ich glaube, es gibt sehr viele Menschen, die sich nach diesen Werten und Tugenden sehnen, die sich heute hin und wieder oder immer verloren fühlen.

      Es tut mir leid zu lesen, dass Du Dir um Deine Tochter solche Sorgen machst. Und ich sehe es auch wie Du: leicht ist es ganz sicher nicht, gegen den Strom bzw. im eigenen Flussarm zu schwimmen. Allerdings bin ich etwas zuversichtlicher: leicht ist es nicht, aber auch nicht unsagbar schwer. Vielleicht sind die Erfahrungen Deiner Tochter notwendig, damit sie – auch durch die schmerzhaften Erlebnisse – selbst erkennt, was sie will und was nicht (mehr). Da ist doch der Drops noch längst nicht gelutscht!

      LG Tim

      P.S.: Die Zuverlässigkeit könnte man durchaus auch mit dazupacken, ich denke, sie ist aber zumindest irgendwie in den Punkten Ernsthaftigkeit und Mitgefühl enthalten.

  • Oh Gott…was ein TOLLER Text!! Er trifft mich ganz tief und ich war gerade echt den Tränen nahe…Du triffst es einfach auf den Punkt! Danke!

  • Hallo Tim,

    eine tolle Zusammenstellung, deine Tugenden. Mir ging die Tage auch ein Licht auf, dieses ständige persönliche Wett-Hoch-Rüsten, ist doch Quatsch. Weniger ist mehr. Konzentration. Auf das Wesentliche! Oder um es mit dem Worten von John C. Parkin zu sagen: Fuck it!

    Lassen wir den anderen den Vortritt im irren Hamsterrad, bitte schön, wer will, soll sich beweisen, was immer er oder sie sich beweisen muss. Es ist nie zu spät, seine Meinung wieder zu ändern. :-)

    Weißt du, ich glaube auch, es gehört Mut dazu, da auszusteigen. Nicht der coolste auf Facebook zu sein. Nicht mit strahlendem Lächeln und zusammengebissenen Zähnen an der Spitze zu stehen und wild mit den Ellenbogen um sich zu schlagen. Aber- es fühlt sich soviel besser an! Wie wärs, behalten wir das für uns, dass es sich gut anfühlt? ;-)

    • Hi Andrea, vielen Dank für Deine Zeilen. Ich möchte niemandem erzählen, wie schön es jenseits des Hamsterrads sein kann, der es nicht hören will. Aber allen anderen schon! :) LG Tim

  • Tim, Du sprichst mir aus der Seele!!

    Danke für die schöne Seite und Dein Feuer!!

  • Danke lieber Tim deine Berichte sind so Toll geschrieben,das kann ich dir nur Bestätigen.Immer schön lächeln den Schein wahren und so tun wie wenn habe das etliche Jahre gemacht und habe dabei ganz auf mich vergessen.Jetzt durch meine Trennung komme ich erst drauf wer ich wirklich bin habe mich in dieser Zeit aufgegeben und ich glaubte noch daran das es gut ist.Bin froh das es ein Veränderung gibt denn sonst hätte ich noch weiter gemacht….Jetzt bin ich aufgewacht und es fühlt sich herrlich an jeder Tag ein Stückchen näher zu meinem eigenen Ich…Danke an dich und deine Berichte alles liebe für dich lieber Tim.

    • Vielen lieben Dank, Kery! Es freut mich zu lesen dass diese zunächst sicher schmerzhafte Erfahrung der Trennung dazu geführt hat, dass Du den Partner zwar los bist, im Gegenzug aber Dich selbst wiederbekommen hast. Danke, dass Du myMONK liest. Mach Dir einen schönen Abend und ein ebenso schönes Wochenende. Liebe Grüße, Tim

  • Hallo Tim,
    ich danke dir für dein Engagement und lese deine Beiträge regelmässig mit Freude.
    Diese 10 Tugenden finde ich persönlich ebenfalls sehr wichtig und man spürt, dass der Text von Herzen kommt, weil er einen beim Lesen ebendort berührt.
    Vielen Dank für die täglichen Inspirationen und Denkanstösse :-)

  • ..klasse! Passend dazu unserer aktuelle Umfrage: Ehrlichkeit siegt..
    http://www.scopar.de/news_detail_de,166,2776,detail.html

    • Hi Jürgen,

      danke für den Link – kann ich allen empfehlen. Eine interessante Umfrage, die uns auch zeigen kann, mit welchen Prinzipien wir Privatleben und Business führen können.

      LG und ein schönes WE

      Tim

  • Großartige Tugenden, die gerade in der heutigen Zeit mehr als wichtig sind. Vielen Dank für den Reminder.

    Gruß, Michel

  • einfach nur wundervoll und das ausdrückend was ich gerade empfinde. Zudem mutmachend für alle, die bereit sind dem Weg des Herzens zu folgen. Ja! es macht Angst, und wie oben geschrieben, braucht es echten Mut um die eigenen Schritte zu gehen. Doch dieser Weg schenkt auch Schritt für Schritt Vertrauen. Und somit gehe auch ich Schritt für Schritt weiter auf meinem Weg.
    In Liebe.
    Sabine

  • Klasse, diese Zusammenstellung, Tim.
    Besonders gefreut hat mich, dass wir auch in deinem Punkt #5 so sehr ähnlich denken ;-)
    Weiter so – deine Artikel sind toll zu lesen und haben einen Tiefgang, der an so vielen anderen Stellen leider verloren gegangen ist….
    Danke dafür.

    • Guten Morgen Karl-Heinz,

      und herzlichen Dank für Dein großes Kompliment an die Texte! Freut mich, dass Du hier so regelmäßig vorbeischaust, Danke!

      LG

      Tim

  • ..nun klinke ich mich nochmals ein, denn die 10 Punkte von Tim (nochmals Danke dafür!) haben mich gerade an einen Artikel erinnert, den ich kürzlich verfasst habe:

    Wenn Buddha CEO wäre ..
    http://www.scopar.de/news-termine/detail/wenn-buddha-ceo-waere/

    Die Zukunft gehört aus meiner Sicht den Unternehmen, deren Vorstände und Geschäftsführer die 4 edlen Wahrheiten akzeptieren und die acht Pfade des Erfolgs berücksichtigen.

    Das passt doch auch prima zu myMONK :-)

    Liebe Grüße allerseits

    Jürgen

    • Guten Morgen Jürgen,

      merci – auch für den Link, ich hab mir Deinen Artikel gleich mal gespeichert für meine Mittagspause, freu mich schon drauf!

      Ob ich selbst die 4 edlen Wahrheiten für mein Tun in Anspruch nehmen kann, weiß ich nicht, aber ich geb mir Mühe. :)

      LG und einen schönen Tag,

      Tim

      • Lieber Tim,

        nun bin ich wieder über den Text hier gestolpert und frage mich: Hattest Du schon Mittagspause? Wie gefallen Dir die 4 Wahrheiten und 8 Pfade des Buddha als CEO?

        Liebe Grüße

        Jürgen, der sich auch tägllch Mühe gibt ;-)

        • Hi Jürgen,

          ja, Mittagspause hatte ich, gestern und heute auch schon. :)

          Was die Anwendbarkeit des Buddhismus im Business angeht, weiß ich gar nicht … da hast Du garantiert viel mehr zu berichten!

          (Ich selbst hab meistens die Nicht-Business-Brille auf und müsste erst mal näher drüber nachdenken.)

          LG!

          Tim

  • Tim, ich hab`Dich richtig gerne :)

  • Guten Mittag,

    Wahrhaftigkeit. Ist zwar teilweise in Ehrlichkeit enthalten aber geht in meinen Augen weit darüber hinaus.
    Und zu Lieben. Sich und andere. Besonders sich.

    Liebe Grüße,
    Jochen

  • Sehr schön geschrieben, Tim. Das sind unsere inneren Werte, denke ich. Und es ist natürlich gut für jedeN selbst, der/die sie hat. Sie berühren die Liebe und die Lebenskraft in uns. Hast du eine gewisse innere Stärke, so zeigen sich die Merkmale auch in deinem Leben und in deinen Beziehungen. Und du läufst viel weniger Gefahr, dich abhängig zu machen von den beschriebenen oberflächlichen Dingen.

    Doch stellt sich wieder Frage: wie komme ich zu diesen Stärken und was kann ich für jemanden tun, um zu inneren Stärken zu kommen? Die Beschreibung zu lesen und zu verinnerlichen wird wohl nicht reichen. Belehrungen alleine werden auch nicht hinführen, denke ich.

    Ich glaube eher, jeder muss alleine hin finden, die Eigenschaften aus tiefen Überzeugungen wachsen lassen. Und dies gelingt wohl eher wenig, wenn in der Erziehung Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Überfürsorge eine grössere Rolle spielen. Es gelingt eher, wenn ich die Eigenschaften vorlebe und mit Vertauen auf die eigene innere Führung meines Nachwuchses setze.

    Erklärungen, wie es sein sollte, können sogar gegenteiliges bewirken, zB. Schuldgefühle oder Unwertsein, wenn die damit vorgestellten Erwartungen gerade mal nicht erfüllt sind. Und mit solchen Zuständen lässt sich nicht leicht Stärke aufbauen, schon eher mit Liebe und Wertschätzung, egal was ist.

  • Punkt #7 – MUT – gehört überarbeitet, da stehen einige sprachlich seltsame Sätze drin.

    • Hi Dino,

      Danke für den Hinweis. Es stimmt, gerade bei den älteren Texten gibt’s noch einige Fehler … ich weiß nicht, ob ich aber nicht lieber den “Mut zur Lücke” habe, an der Stelle, und das Ganze so lasse, wie es war – historisch unverändert, sozusagen.

      In diesem Fall leidet allerdings vermutlich sogar Lesbarkeit, das ist dann schon etwas unschön.

      LG

      Tim

Hinterlasse einen Kommentar


x
Dieses kostenlose E-Book zeigt Dir, wie Du loslassen, Dich von Stress befreien und Deine wahren Träume finden und verwirklichen kannst.
Das Beste aus 70 meiner Interviews mit Meistern, Mönchen und Coaches.

Plus 1-2x monatlich exklusive Tipps per Mail für innere Ruhe und verwirklichte Träume im myMONK-Newsletter.

20.000 Newsletter-Empfänger können sich nicht irren! :)


  

Kostenlos. Keine Weitergabe an Dritte. Jederzeit abbestellbar.