|27. August 2013 08:42

Wie wir in 30 Jahren leben werden – und wie Du Dich schon heute dafür rüsten kannst

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
- Albert Einstein

Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist.
- Louis Pasteur

Die Zukunft sei schon unterwegs, habe ich jemanden flüstern hören, sie sei nicht mehr aufzuhalten.

Na und, wen kümmert‘s – man solle doch immer im Hier und Jetzt leben, sagen Zen-Meister und Yogis, und viele andere stimmen mit ein.

Ich sehe das anders: es ist gut, heute für ein angenehmes, morgiges Hier und Jetzt zu sorgen. Andernfalls würde kein Kind in die Schule gehen müssen, kein Mensch Träume haben, Ziele setzen oder fürs Alter vorsorgen. Wenn mir ein Mönch, der im Kloster lebt, erzählen will, ich brauche keine Ziele und keine Pläne, dann sage ich ihm – im Hier und Jetzt und in einem Ton, wie Rudi Völler ihn gegenüber Waldemar Hartmann anwendete, als dieser biertrinkend auf die immer noch tieferen Tiefs der deutschen Fußballnationalmannschaft schimpfte:

„Du hast leicht reden. Du bist für niemanden verantwortlich. Du hockst da in Deinem Kloster und sorgst Dich um nichts, weil es niemanden gibt, um den Du Dich sorgen müsstest und nichts gibt, das Du verlieren könntest.“

Ich würde ihm sagen:

„Mönch, ich respektiere Deine Entscheidung, im Kloster zu leben. Und jetzt geh aus dem Weg, ich muss mich um die Zukunft kümmern.“

Weder von Science Fiction, noch von Wahrsagern fühle ich mich angesprochen, aber ich glaube an die Wissenschaft, wenn sie auch ihre Grenzen hat. Wie wir in 30 Jahren leben werden, lässt sich aus meiner Sicht nicht aus Filmen oder Büchern mit humanoiden Robotern, Reisen durch schwarze Löcher und Lichtschwertkriegern ablesen, und auch nicht aus Glaskugeln in irgendwelchen gammeligen Butzen auf dem Jahrmarkt. Ach so, und die geldgeilen Freaks, die behaupten, die Außerirdischen würden kommen und alle mitnehmen und aufessen, außer jene, die sich in die Obhut des jeweiligen behauptenden Freaks begeben, können mich auch mal.

Was bleibt, ist die Wissenschaft. Und ganz besonders ein Gebiet aus ihr: die Zukunftsforschung. Wir können zwar nicht wissen, was morgen passiert, aber wir können so manche bevorstehende Umwälzung schon früh erkennen.
Zukunftsforscher wie der renommierte Mattias Horx prognostizieren eine unterschiedliche Anzahl an Megatrends.

Megatrends sind Entwicklungen, die mindestens für drei Jahrzehnte andauern und epochale Auswirkungen auf den einzelnen Menschen und die Gesellschaft haben. Erstmals näher beschäftigt habe ich mich vor zwei Jahren, als ich in einem kleinen Team bei und für BURDA eine Veranstaltung namens TES (Technology Enabled Success) organisiert habe im Rahmen der DLD-Konferenz (Digital-Life-Design), der wichtigsten Messe weltweit zum Thema Internetbusiness. Seitdem bin ich echt fasziniert von der Zukunftsforschung.

Auf elf der Megatrends sollten wir uns besonders vorbereiten:

Globalisierung / Kulturelle Vielfalt / Globaler Terror

Es gibt kein Zurück mehr. Die Welt wird näher und näher zusammenrücken. In dreißig Jahren könnten wir auf dem Schoß eines Chinesen oder Inders sitzen oder der Chinese oder Inder auf unserem – und uns entweder gegenseitig Gutes tun oder Schaden zufügen. Wir sind verdrahtet, verbunden, abhängig, uns allen gegenseitig verpflichtet. Das bringt kulturelle Vielfalt, erfordert aber auch mehr Offenheit und Verständnis. Weil alle Grenzen verschwimmen, fühlen wir uns dafür der eigenen Nation gegenüber weniger verbunden. Da wir uns aber so gern identifizieren und daheim fühlen wollen, wird das Regionale immer wichtiger. Dann heißt es also nicht mehr: „Ich bin Deutscher“. Sondern: „Ich bin Münchner“ oder Darmstädter oder Darmstadt-Ost-ler. Produkte werden auch deshalb immer mehr regional bezogen, weil die Energiekosten steigen und sich die Billigware aus dem fernen Osten nicht mehr für 2 Cent pro Terratonne einfliegen oder -fahren lässt.

Zukunftsforscher sprechen dabei von „Glokalisierung“ – also der Verbindung von Globalisierung und dem immer wichtiger werdenden Lokalem. Wenn Du mit dieser Vokabel nicht im nächsten Strategie-Meeting glänzen kannst, dann weiß ich’s aber auch nicht mehr. :)

So gut die kulturelle Vielfalt ist, so groß seien laut Zukunftsforschung auch die Gefahren, dass der globale Terror immer bedrohlicher. Mehr und mehr spielen dabei nicht nur Massenvernichtungswaffen, sondern auch „Cyberwars“ eine Rolle, die Technik dringt in alle Lebensbereiche und macht uns so besonders angreifbar.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Offenheit und Verständnis kultivieren (z.B. durch Reisen, Vereine, Literatur aus verschiedenen Kulturen), um privat und geschäftlich in der neuen Welt zurecht zu kommen
  • Atomschutzbunker kaufen
  • Regionale Produkte verkaufen (z.B. vom eigenen Bauernhof)
  • Atomschutzbunker verkaufen

Female Shift (Frauen an die Macht)

Männer, wir können einpacken. Zumindest unsere übriggebliebenen Vorurteile und den alleinigen Machtanspruch. Und auch die blöden Ansprüche an uns selbst.

Frauen: bitte tut uns nichts.

In den letzten drei Jahrzehnten stieg der Anteil der Abiturientinnen in Deutschland auf 56 Prozent, der Anteil weiblicher Studierender von 19 auf 52 Prozent. Dieser Trend wird anhalten. Die traditionellen Geschlechterrollen mit den Männern am Drücker und den Frauen am Herd wird sich weiter auflösen. Für Frauen wird die Karriere wichtiger, für Männer die Zeit mit der Familie.

Wie Du Dich rüsten kannst:

Silver Society / Downaging (Alte an die Macht, oder wenigstens wieder ins Leben)

Wo auch immer auf der Welt Du lebst: statistisch wirst Du älter als Deine Eltern und weniger alt als Deine Kinder werden. Die Lebenserwartung steigt überall. Das ist längst keine Frage mehr. Gleichzeitig sinken die Geburtsraten weiter. Die Alten werden immer mehr und immer älter. Und sie wollen dabei nicht ihre breiter werdenden letzten Jahrzehnte im Heim verbringen und sabbernd auf einen Fernseher starren. Sie wollen leben, arbeiten, lieben, lachen, Geld ausgeben, sich jung fühlen und jung handeln. „Downaging“ heißt das.

Noch spreche ich von „ihnen“, von „den Alten“ … aber irgendwann werde ich hoffentlich (sonst bin ich tot oder eingefroren oder von Außerirdischen entführt worden – in dem Fall: sorry Alien-Beschützer-Freak, Du hattest recht) auch ein Mitglied der Silver Society, der silbernen Gesellschaft sein. Und Du auch.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Sport treiben, genügend schlafen und gesund ernähren, um nicht 50 Deiner 100 Lebensjahre krank und gebrechlich im Bett zu liegen
  • Privat fürs Alter vorsorgen (die staatliche für Rente ist für alle, die heute jung sind, ein schlechter Witz)
  • Immer wieder neue Menschen kennen lernen, offen bleiben
  • Internetportale oder andere Geschäfte mit Älteren als Zielgruppe aufbauen
  • Vorhandene Produktarten altersgerecht anpassen
  • Mit Oma und Opa sprechen, wie es ihnen geht – weil sie sich darüber freuen, und auch um noch mehr darüber rauszufinden, was uns selbst später erwartet
  • Dem eigenen Jugendwahn schon heute begegnen, sich mit dem Älterwerden versöhnen

Urbanisierung / Megastädte (noch mega-er, als wir sie heute kennen)

Heute leben zum ersten Mal in der Geschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Die Leute flüchten vom Land, wollen in die Städte, alle brauchen Platz, die Städte wachsen und einige wenige wie New York werden noch mehr zu den Zentren der Welt. Dabei arbeiten immer mehr Menschen in kreativen oder Wissensberufen und immer mehr davon freiberuflich, unabhängig von einzelnen Arbeitgebern, dafür gleichzeitig in mehren Projektgruppen. Auch sie zieht es in die Städte, wo sie ihre vielen Kunden und Projektgruppenmitglieder treffen können und müssen.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • In Wohnungen in den Zentren großer Städte (eher nicht Darmstadt) investieren (Kaufen und evtl. auch verkaufen)
  • In eine eigene Wohnung oder ein Haus auf dem Land investieren – als Altersvorsorge und um regelmäßig rauszukommen aus den Monsterstädten
  • Urban Gardening, das Gärtnern inmitten der Großstadt, und andere Landleben-Illusionen aufbauen
  • In stadtnahe Stadtflüchte investieren (als Business)

Neo-Ökologie

Bio wird der neue Standard, sagen die Zukunftsforscher. Wir werden zu Konsum-Hippie-Yuppies. Was wir essen, tragen, fahren, besitzen, soll schick sein, aber auch moralisch vertretbar und sauber.

Und auch die Forscher orientieren sich zunehmend an der Natur, indem sie von ihr lernen, Bionik zu einem einflussreichen Gebiet.

Die Versorgung mit erneuerbaren Energien wird wichtiger und zugleich dezentraler: ich freue mich schon auf meine Windräder und Solarzellen und auf den menschengroßen Hamsterkäfig, in dem ich rennend den Strom für meinen Fernseher produziere.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Premium-Bio-Qualität verkaufen. Macht Preisaufschläge möglich, die weit größer sind als die zusätzlichen Produktionskosten.
  • Die Moral ansprechende Verkaufsstrategien: „jetzt kaufen und automatisch einen Euro spenden“ (und fünf Euro auf den Ursprungspreis draufschlagen, sieht man ja auch heute schon häufiger …)
  • In erneuerbare Energien investieren
  • Corporate Social Responsibility-Agentur eröffnen und Unternehmen hinsichtlich ihres moralischen Handelns und der Außenwirkung beraten

Gesundheit!

Gesundheit wird vom Gegenteil der Krankheit zu einem eigenen, immer mehr angestrebten Zustand der Lebensenergie und des Wohlfühlens, das Gesundheitsbewusstsein steigt. Mediziner reagieren und reparieren in 30 Jahren seltener optimieren häufiger oder beugen vor.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Yogalehrer, Taichi-, Qigong- oder Zen-Meister werden
  • Als Fitnesscoach auf Ältere spezialisieren (siehe Silver Society)
  • Alles, was nicht nachweislich krank macht, als gesund verkaufen
  • Schönheitschirurg werden oder ein anderer Gesundheitsarzt
  • Selbst alles für die eigene Gesundheit tun, um später nicht durch eine Krankheit noch mehr stigmatisiert zu werden, als es heute schon der Fall ist. Denn: je mehr sich die Menschen um die eigene Gesundheit kümmern, umso mehr wird mit dem Finger auf die gezeigt werden, die „versagt“ haben und doch krank geworden sind
  • Nahrungsmittel mit medizinischen Anteilen entwickeln und verkaufen („Health Food“)

Neues Lernen

Über die Karriere entscheiden in 30 Jahren mehr noch als heute Wissen und vor allem die kreative Vernetzung von Wissen. Lebenslanges Lernen in Eigenverantwortung überholt die schulische und universitäre Ausbildung in ihrer Bedeutung.
Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Kreativitätstechniken lernen
  • Speed-Reading lernen
  • Heute beginnen, ein Fachbuch pro Woche zu lesen – am besten aus ganz verschiedenen Fachgebieten, um Wissen neu zu verknüpfen
  • Kreativitätscoach oder –berater oder Lerncoach werden
  • Geschäfte rund um Online-Erwachsenenbildung aufbauen

Neues Arbeiten

Es schimmerte bei den oberen Punkten schon durch: auch die Arbeitswelt wird in 30 Jahren eine grundlegend andere sein. Das feste Angestelltenverhältnis stirbt aus. Freiberufler und ständig wechselnde Teams bestimmen die Arbeitslandschaft, angeführt von Wissens-, Service- und Kreativitätsarbeitern, so die Zukunftsforscher. Wir arbeiten gleichzeitig in mehreren Gruppen, an mehreren Projekten, in denen verschiedene Fähigkeiten von uns gefordert sind. Mit den festen Arbeitsplätzen und Aufgaben schwinden die Grenzen zwischen Beruf und Privat, zwischen Arbeit und Freizeit.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Produktivitätstechniken erlernen
  • Selbstdisziplin trainieren
  • Umgang mit Menschen trainieren
  • Echtes Win-Win-Denken trainieren
  • Dir in der Freizeit Ram für Deine Kreativität nehmen, wenn Du sie in Deinem Job nicht ausleben kannst
  • Burnout-Coach werden (siehe schwindende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, sinkende Stabilität und Sicherheit)
  • Heute beginnen, Dich professionell und als Experte im Internet darzustellen (siehe 8 Gründe, warum Du unbedingt einen Blog haben solltest), da fast jeder ein Selbstvermarkter werden muss, um immer wieder an neue Aufträge zu gelangen

Mobilität

Wo die Auftraggeber und die Teams ständig wechseln, wechselt auch der Ort sehr häufig. Global. Nicht alles lässt sich online lösen. Während uns das Arbeitsleben die örtliche Heimat nimmt, steigt unser Bedürfnis danach, uns trotzdem zuhause zu fühlen. Entweder in der Wohnung, in der wir nur drei Tage im Jahr sind, im Restaurant am anderen Ende der Welt, das die heimische Küche anbietet, oder durch mobile Heimeligkeiten.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Heimat in Dir selbst finden (z.B. mittels Meditation, siehe Übung „Das innere Kloster“ im kostenlosen Ebook Die myMONK-Meditationen)
  • Die Weltsprache Englisch beherrschen, weitere Sprachen schaden nicht (v.a. Indisch und Chinesisch, da diese beiden Länder weiter zu Supermächten aufsteigen)
  • Schon heute ein Online-Business aufbauen, das unabhängig davon funktioniert, wo Du gerade bist (weil Du dann mobil sein kannst aber nicht musst)
  • Business aufbauen für Car-Sharing oder ähnliche Konzepte
  • Geschäfte rund um Wohneinrichtung
  • Wohnmobil(e) kaufen oder verkaufen
  • Alle Produkte und Dienstleistungen, die Heimat in der Fremde simulieren
  • Eine Gemeinschaft gründen für Menschen, die keine Lust auf unbegrenzte Mobilität haben
  • Produkte und Dienstleistungen für Selbstversorger

Connectivity / Digitales Leben / Ubiquity

Noch spricht mein Kühlschrank nicht mit mir oder bestellt mir automatisch neue Milch, wenn keine mehr da ist. Das liegt daran, dass ich einen alten Kühlschrank habe. Neue Geräte können das längst. In 30 Jahren werden Menschen, Länder, Gegenstände aller Art noch wesentlich verbundener miteinander sein als jetzt. Das Internet wird zum „Outernet“ – es entwickelt sich immer mehr von einem Ort, in den man selbst bewusst geht, zu etwas, das von sich aus alles durchdringt. Diese Omnipräsenz des Datenaustauschs nennt man auch „Ubiquity“. Gegenstände werden intelligent, der Kühlschrank ist nur der Anfang.

Darüber hinaus werden digitale Welten wie Second Life oder World of Warcraft weiter an Boden gewinnen und zunehmend große Teile unserer Zeit verschlucken. Die digitale und die reale Welt werden in 30 Jahren längst verschmolzen sein (heißt „Augmented Reality“), schon heute gibt es dafür Apps, die die Welten verbinden – und bald auch Brillen mit Internetzugang, die Zusatzinformationen auf unsere Augen projizieren (Beispiel: wir sind auf Wohnungssuche, laufen durch eine Straße, die Brille erkennt, dass das Haus neben uns eine leerstehende Wohnung zur Vermietung bietet, und zeigt uns Grundriss, Preis etc. an).

Wo hilfreiche Vernetzung ist, lauern jedoch auch Gefahren, nämlich:

  • Überwachbar bis ins Detail zu sein
  • Abhängig zu sein
  • Angreifbar zu sein. Wenn sich jemand in Dein Handy hackt und die Herdplatte über die Heimsteuerungs-Software aktiviert, kann es schnell brenzlig werden.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Die Handys und das (mobile) Internet verschwinden nicht wieder – Du solltest diese Techniken beherrschen und am Ball bleiben
  • Wenn Du als Programmierer arbeitest: in Richtung „Augmented Reality“ fortbilden 
  • Geschäft aufbauen rund um alle Produkte und Dienstleistungen zu Datensicherheit und Schutz vor Überwachung
  • Berater für Ältere werden, der ihnen die Technik erklärt (siehe Silver Society)

Individualisierung

Aus strikten Biographien mit Schule, Ausbildung, ein paar wenige Jobs und dann Rente werden komplexe Multigraphien. In 30 Jahren werden sehr viele Menschen Dinge tun, die nur sehr wenige andere tun, also kleinste Nischen besetzen. Vermutlich auch mehrere gleichzeitig. Wir arbeiten mal als Balsamico-Essig-Sommeliers, mal als Autoren, dann wieder als Coaches. Und vor allem wollen wir uns mehr denn je einzigartig fühlen. Anstatt am Auto schrauben wir an uns selbst herum – im guten Sinn – persönliches Wachstum und Spiritualität sind längst keine Themen für Spinner mehr. Wir mixen unseren Lebensstil individuell zusammen, haben mehr (in der Regel flache) Beziehungen. Wir frei sein, so frei wie noch nie. Doch wir werden auch deutlich mehr gefordert als heute. 

Diese Freiheit verunsichert und schafft gleichzeitig einen neuen Trend zum Rückzug, zum Aussteigen.

Wie Du Dich rüsten kannst:

  • Heute schon die eigenen Werte, Träume und Lebensaufgabe erforschen und beginnen, sie zu verwirklichen. Schafft Orientierung und Vorankommen in Deine ureigene Richtung, statt Hin-und-her-springen.
  • Business: alle Produkte und Dienstleistungen rund um alternative Lebensstile, Selbstversorgung und Aussteigen / Auswandern
  • Business: Alle Produkte und Dienstleistungen rund um Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität (Coaching, Yoga, …)
  • Business: Produkte aller Art auf die Wünsche des Einzelnen angepasst herstellen („Customizing“)

Wir sind am Ende angelangt (des Artikels, nicht der Welt).

Megatrends sind nur ein Aspekt, der wichtig für unsere Planung sein sollte. Die andere, die wichtigere Sache bleibt:

Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.
- Eleanor Roosevelt

Dem Mönch aus dem Eingangstext würde ich nun sagen:

„Ich habe nun einen zukunftsfähigen Plan. Nun kann ich ihn Schritt für Schritt umsetzen, jeden Schritt im Hier und Jetzt.“
 

 

Quellen:

www.zukunftsinstitut.de
Matthias Horx: Wie wir leben werden – Unsere Zukunft beginnt jetzt
www.z-punkt.de
www.internationalmonitoring.com

 
Photo:
skys the limit2

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9 Kommentare

  • Wer es wissenschaftlicher möchte sollte vielleicht hierzu greifen
    http://www.amazon.de/2052-neue-Bericht-Club-Rome/dp/3865813984/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1377609928&sr=8-1&keywords=club+of+rome
    Mir gefällt Deine Analyse bessser, weil sie für jeden Einzelnen Lösungsmöglichkeiten anbietet.

  • Sehr schön und mit Witz geschriebener Artikel! Vor allem ist das ein Thema, über welches ich so noch nirgends etwas gelesen habe. Das Thema Zukunftsforschung werde ich mir gerne näher ansehen.

    Am besten fand ich ja noch den Atombunker zu kaufen, oder die bren(n)zlige Situation mit dem gehackten Herd ;)

    Aber auch der letzte Satz, der den ersten Schock beim Lesen der Anti-Gegenwarts Parole gegenüber dem Mönch wieder lindert, schließt den Artikel sehr schön ab :)

    • Hey Micha,

      Danke Dir – und willkommen bei myMONK.

      Ich find das Thema Zukunftsforschung auch echt interessant. Auch wenn’s gut sein kann, dass kein einziger dieser Megatrends so stattfindet. Aber der Bunker sollte immer ne Bereicherung sein ;).

      LG

      Tim

  • Hey Tim,

    super Artikel, ich habe mich mit diesem Thema bisher auch noch kaum auseinandergesetzt.

    Zu dem Punkt “Neues Lernen”: Ich glaube, dass Wissen, also abrufbar im Kopf gespeichterte Informationen nicht mehr so wichtig sein werden, denn uns werden diese diese immer und immer schneller mit wenigen Mausklicks auf dem Silbertablett serviert.

    Ich glaube eher die Fähigkeit diese Informationen geschickt zu nutzen, zu vernetzen und in einen Kontext einzuordnen wird immer wichtiger aus pures (Fach)-wissen.

    Grüße

    Tim :)

    • Hi Tim,

      freut mich, dass der Text Dir gefällt.

      Wenn Du mehr über das Thema lesen möchtest, kann ich Dir die Bücher von Matthias Horx empfehlen.

      Was das Wissen angeht: klar braucht man sich immer weniger Fakten merken, aber ich glaube, dass es umso wichtiger wird, breit aufgestellt ein bisschen Wissen zu haben – damit man erstens weiß, wonach man überhaupt sucht, und zweitens verschiedene Gebiete leichter miteinander verknüpfen kann. Wie Du schon schreibst – nur eben mit meiner Anmerkung, dass ein breitgefächertes Wissen dabei helfen sollte :).

      LG

      Tim

  • Hallo Tim,
    Dein obiger Beitrag wirkt bei mir immer noch nach und dabei speziell
    “Globalisierung / Kulturelle Vielfalt / Globaler Terror”
    In zwei Tagesereignissen fühle ich die ersten Bestätigungen Deiner Thesen.
    1. Unabhängigkeitsdemonstrationen von Valencia
    2. die Bestrebungen Bayerns nach der Wahl
    Kehrt sich hier bereits der Zusammenschluss Europas ins (egoistische) Gegenteil ?
    Ich würde mich freuen auch hierzu Deine Wahrnehmung zu lesen.
    LG
    Thomas

    • Hi Thomas,

      das ist ein großes Kompliment, dass meine Zeilen noch nachwirken bei Dir, danke!

      In zwei Tagesereignissen fühle ich die ersten Bestätigungen Deiner Thesen.
      1. Unabhängigkeitsdemonstrationen von Valencia
      2. die Bestrebungen Bayerns nach der Wahl
      Kehrt sich hier bereits der Zusammenschluss Europas ins (egoistische) Gegenteil ?

      Ich muss gestehen, dass ich die Tagesnachrichten kaum mehr verfolge, deswegen kann ich Dir, fürchte ich, nichts Fundiertes dazu schreiben (die Thesen sind ja auch von den Zukunftsforschern, nicht von mir).

      Liebe Grüße und einen schönen Abend Dir!

      Tim

  • Interessante Aussichten. Da freue ich mich schon auf die Zukunft. ;-)

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